Beiträge von R. Bote

    Das wäre sein Recht und deswegen macht er das.

    Wenn er sich da mal nicht täuscht. Wenn er lauter ist als Zimmerlautstärke, und das ist er ja offenbar, dann hat er sich an Regeln zu halten.

    In dem Artikel wurde dem Angeklagten ( Berufstrompeter) täglich 3 Stunden an Wochentagen und 2 Std. an Feirtagen als akzeptabel zugesprochen...

    Was mich etwas wundert. Nach dem, was ich gelesen habe, wären die zwei Stunden am Wochenende ein Verstoß gegen die Sonn- und Feiertagsruhe.

    https://www.mietrecht.org/miet…g/musizieren-mietwohnung/
    https://www.promietrecht.de/Be…etwohnung-ueben-E1382.htm

    Rundheraus verboten ist die Hausmusike also nicht, aber es gibt Grenzen. Beim Üben auf der E-Gitarre Kopfhörer zu benutzen, halte ich für zumutbar, insofern ist in Deinem Fall die Belästigung der Nachbarn meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen, Booklooker

    Schlechte Nachrichten für die Fußballerinnen von der Ballfreunde-Mädchenmannschaft: Trainerin Elena muss für einige Wochen pausieren. Ihr Vertreter sorgt für heilloses Chaos, und zum Dank dafür, dass sie das Spiel gegen den Vorletzten trotzdem noch gewinnen, werden die Mädchen auch noch ausgezankt. Klar, dass sie sich das nicht gefallen lassen, und Kapitänin Sophie hat bald den Verdacht, das hinter dem Verhalten des Aushilfstrainers mehr steckt als Planlosigkeit und Sturheit.


    Der 7. Band meiner Mädchenfußball-Serie ist ab heute erhältlich. Eine Leseprobe gibt es wie üblich auf meiner Website.


    Der vergleichsweise große Abstand zu den vorherigen Bänden hat einen Grund: Das Grundgerüst der Geschichte stand zwar schon lange, aber ein paar Bausteine fehlten noch. Das Verhalten der Mannschaft wandelt diesmal auf einem schmalen Grat, und ich musste aufpassen, dass der Eindruck einer eingeschworenen, selbständigen Mannschaft mit einem gesunden Selbstbewusstsein für den Leser nicht kippt hin zu einem aufsässigen, untrainierbaren Haufen. An dieser Stelle geht mein Dank an Martin Felsesbach, mit dem zusammen ich die Fantasy um den blinden Jungen Jore geschrieben habe; er hat mir mit seinem Blick auf die Geschichte geholfen, die Balance zu halten.


    ASIN/ISBN: B08RJSFX24

    In Algund in Südtirol gibt es an der Bushaltestelle am Rathaus auch ein Bücherregal, Gut gemischt deutsch und italienisch

    Ja, der ist auch im verlinkten Forum erwähnt, das wollte ich nur nicht alles abtippen. An denen in Sand und Bruneck komme ich regelmäßig vorbei. Im Pustertal (wovon Bruneck der Hauptort ist) haben sich die Bibliotheken wohl zusammengeschlossen, um solche Schränke zu betreiben. An der Bahnstrecke durchs Tal (mit den erwähnten Bahnhöfen Ehrenburg, St. Lorenzen, Olang, Toblach und Innichen) kannte ich nur die Bücherecke in Franzensfeste, da war einfach nur eine Fensterbank in der Bahnhofshalle zweckentfremdet und mit einem entsprechenden Zettel markiert worden, aber das gibt's nicht mehr.

    Keine Standort-Meldung, aber ein netter Artikel in der FAZ über die öffentlichen Bücherschränke in Frankfurt:

    https://www.faz.net/aktuell/rh…-weltgeists-17120628.html


    Mögt ihr Standorte in Südtirol aufnehmen?

    • Sand in Taufers, Busbahnhof (bzw. ital. Campo Tures Autostazione), Bücherkiste im Wartehäuschen, enthält überwiegend deutsch- und einige wenige italienischsprachige Bücher.
    • Bruneck/Brunico, Am Graben (so heißt die Straße)

    (Diese beiden kenne ich aus eigener Anschauung)

    In diesem Forum wurden weitere Standorte zusammengetragen, die kenne ich aber nur dem Namen nach oder vom Vorbeifahren.

    Emma ist 11 Jahre alt und in Dortmund groß geworden. Doch ihr Vater träumt davon, sich als Hutmacher selbständig zu machen, und als er die Chance bekommt, eine Werkstatt zu übernehmen, überlegt er nicht lange. So findet Großstadtpflanze Emma sich plötzlich im beschaulichen Bergdorf St. Vinzent in Südtirol wieder und muss sich gründlich umgewöhnen. In Dortmund schon am Gymnasium, ist sie in St. Vinzent plötzlich wieder Grundschülerin, mal eben in zehn Minuten mit der U-Bahn in die Stadt ist nicht, und zum Volleyball wird sie auch länger fahren müssen, wenn sie überhaupt einen Verein findet.


    Die ersten beiden Bände der Serie, Der Retter im Regen und Die Bauchgrimmen-Alm, erscheinen am 18. Dezember und können bei Amazon, Ebook.de und iBooks schon vorbestellt werden. Die Serienseite ist hier zu finden.


    Ich habe eine Weile überlegt, ob ich den Serientitel so schreiben soll, wie ich ihn jetzt geschrieben habe. Ich wollte gerne auf den Dialekt anspielen, der für Emma am Anfang auch nicht verständlicher sein wird als eine Fremdsprache, aber es sollte sich auch niemand veralbert vorkommen. In Obocht wird ja lediglich die Lautverschiebung vom A zum O verschriftlicht, aber das Wort wird so in mehreren Dialekt-Wörterbüchern aufgeführt, deshalb habe ich mich am Ende dafür entschieden.


    Band 1: Der Retter im Regen

    Der Traum ihres Vaters ver­schlägt Stadt­kind Emma in ein Berg­dorf in Süd­tirol: In St. Vinzent können ihre Eltern eine Hut­macher-Werk­statt über­nehmen. Emma kommt kaum zum Luft­holen, so viel Neues prasselt auf sie ein, und sie ver­misst die Freun­din­nen, die sie zurück­lassen musste. Immer­hin lassen die Eltern ihr mehr Frei­heiten als vorher in der Stadt, doch gleich ihre erste Alm-Wande­rung droht zu einem Desas­ter zu werden.


    ASIN/ISBN: B08PPPWC22


    Band 2: Die Bauchgrimmen-Alm

    Nach dem Um­zug in die süd­tiroler Alpen beginnt Emma sich wohl­zu­fühlen in St. Vinzent. Mit Valen­tin hat sie den ersten Freund in der neuen Heimat ge­funden und er­kundet mit ihm zusammen die Um­gebung. Ein Be­such auf der Alm seiner Tante endet jedoch mit einer bösen Über­raschung, und Valen­tin will einfach nicht glau­ben, dass seine Tante daran schuld ist. Zusammen mit Amelie, der Tochter der Dorf­ärztin, gehen Emma und Valen­tin auf Spuren­suche.


    Für den zweiten Band der Serie gibt es eine Preisaktion: Vom Erscheinungstag bis zum Jahresende ist er für €0,99 erhältlich, danach greift der normale Preis von €1,99.


    ASIN/ISBN: B08PPQC126

    Die meisten Menschen verbinden das Ruhrgebiet mit Kohle und Stahl. Was viele nicht wissen: Die Region hat auch mit die größte Dichte an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in Europa. Das vorliegende Buch beschreibt 41 davon: Jeder Burg ist ein Kapitel gewidmet, in dem Gechichte, aktueller Zustand, ggf. die derzeitige Nutzung und Besonderheiten beschrieben werden. Ergänzt wird das jeweils durch Tipps zur Besichtigung.


    Erster Eindruck: Selbst dann noch spannend, wenn man einen nicht so kleinen Teil der Burgen aus eigener Anschauung kennt.


    ASIN/ISBN: 3837519317

    Klappentext:

    Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.

    Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.

    Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!


    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und martin-krist.de):

    Martin Krist (eigentlich: Marcel Feige) wurde 1971 geboren und machte seine ersten Schritte als Autor als Fünfzehnjähriger bei einem Schreibwettbewerb der Lokalzeitung, den er gewann. Nach dem Abitur war er zunächst bei Zeitungen und Magazinen tätig, 1997 verlegte er sich - zunächst mit Szene- und Lifestyle-Themen - auf die Schriftstellerei. Er schreibt - oft zusammen mit anderen Autoren - Sachbücher, Belletristik und - unter seine zweiten Pseudonym Christoph Brandhurst - Erotik.


    Persönlicher Eindruck:

    Die kurzen Kapitel werden immer im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, der des Kommissars und der Suses, bei der lange unklar bleibt, ob sie Opfer, Täterin oder womöglich beides ist. Ab und an wird ein kurzes Zwischenkapitel eingestreut, das aus einer dritten Perspektive erzählt wird, wobei bewusst kein Name genannt, aber gewollt eine gedankliche Verknüpfung herbeigeführt wird.

    Die Geschichte liest sich flüssig, der Autor lässt dabei die bedrückende Stimmung spürbar werden, in der die Figuren sich bewegen. Dabei bewegt er sich ständig an der Grenze dazu, zu dick aufzutragen, schafft es aber, diese Grenze nicht zu überschreiten.

    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Einige Fragen lösen sich dort zu abrupt, andere bleiben unbeantwortet, und es passt auch nicht ganz zu den handelnden Figuren. Da hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Abspann gewünscht, der das ordnet und einordnet.


    Fazit:

    Überwiegend gelungener Thriller.


    ASIN/ISBN: 3746766443

    :alarmSind aber wenige Kommentare, das finde ich schade. Rafft Euch mal auf, Ihr müden Eulen, reißt Euch eine Feder aus, spitzt sie an, taucht sie in Tinte und schreibt was dazu.:peitsch

    Ich muss mit meinen Kommentaren ja warten, bis die Punktevergabe rum ist. Andernfalls würde ich ja verraten, welche Geschichte meine ist.

    Klappentext:

    Kumpel Anton nahm seine verdienstvolle Tätigkeit am Barbaratag des Jahres 1954 als Held einer Glosse in der Wochenend-Ausgabe der WAZ auf. Als er ein Vierteljahrhundert später in Rente ging, hatte er Kult-Status erlangt. Er war zu einer sprichwörtlichen Größe geworden, die stellvertretend für das Ruhrgebiet stand. Ein Sprachrohr für das Revier, geboren aus Wilhelm H. Kochs Mut, so zu schreiben, wie den Menschen zwischen Düsbuich und Doatmunt der Schnabel gewachsen war. Und geliebt für seinen Witz, seine Bodenständigkeit, den realitätsgesättigten Blick von unten. Der Schlachtruf dieses pfiffigen, völlig unheldenhaften Helden lautete Anton, sachtä Cervinski für mich und ertönte rund 1400 Mal.


    Über den Autor (Quelle: Wikipedia):

    Wilhelm Herbert Koch (geb. 1095 in Linden, heute zu Bochum, gest. 1983 in Bochum) war zunächst Bergmann, später dann Journalist und Schriftsteller. Bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) eigentlich als Sportreporter tätig, schrieb er ab 1954 25 Jahre lang die Kumpel-Anton-Glossen auf Ruhrdeutsch.


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch sammelt 81 Glossen, die sich um den Alltag des Arbeiters im Ruhrgebiet drehen: Die Arbeit unter Tage, Feierabendbier, Schrebergarten, Taubenverein... Manche davon picken mitunter selbstironisch kleine Gegebenheiten auf, andere sind fast philosophisch. Wer aus dem Ruhrgebiet kommt und die Zeiten von Kohle und Stahl noch kennengelernt hat, ist das amüsant zu lesen und weckt Erinnerungen. Leser von außerhalb oder solche, die erst nach dem Zechensterben geboren wurden, mögen dagegen weniger mit diesem Buch anfangen können, weil es für sie schwer sein dürfte, sich in die beschriebenen Situationen einzufühlen und den Humor zu verstehen.


    Fazit:

    "Anton", sacht der Cervinski für mich, "wennze den Pott mags und die Sprache, denn bisse hier richtich. Sonzz musse gucken."


    ASIN/ISBN: 3837523438

    Geld spielt keine Rolle? Das ist selbst in der Junioren-Kreisliga Geschichte, muss Laura am eigenen Leib erfahren. Nach dem Wechsel in die D-Jugend findet sie sich plötzlich auf der Bank wieder, und das liegt bestimmt nicht daran, dass sie jetzt wieder zu den Jüngeren gehört. Besser als diese Caroline ist sie auf jeden Fall, trotzdem wird die Neue jeden Samstag im Sturm aufgestellt. Und dann schießt Geld noch nicht mal Tore...


    Was Laura in meinem neuen Buch erlebt, ist sicherlich ein Extremfall, aber einen wahren Kern hat die Geschichte doch: Eltern, die dem Trainer zugunsten des eigenen Kindes in die Aufstellung reinreden, sind leider keine Seltenheit. Gerade im unteren Jugendbereich trifft das oft Trainer, die selbst noch Jugendliche oder gerade eben volljährig sind und dadurch nicht die Autorität haben, sich die Einmischung zu verbitten. Darunter leiden dann allzu leicht die Kinder, deren Eltern sich nicht in dem Maß engagieren (können), und zu viele verlieren über genau solche Vorkommnisse den Spaß am Fußball (oder einem anderen Mannschaftssport).


    Der Sponsor stellt auf erscheint am 9. November als E-Book. Bei Amazon und Ebook.de kann bereits vorbestellt werden, auch die obligatorische Leseprobe habe ich schon bereitgestellt.


    ASIN/ISBN: B08M9VDQL7

    Trotzdem muss ich mich manchmal über manche Leute auskotzen.

    So ganz ohne geht's wohl nirgends ab. Ich zitiere mal aus einem Kinderhitparaden-Song aus den Achtzigern ("Du gibst mir den Rest", auf die Melodie von Tina Turners "Simply the best"):

    Am besten wär, wenn ich allein wär,

    ich hätte keinen Ärger mit den anderen mehr,

    wahrscheinlich fühlte ich mich doch bald allein,

    also gut - Streit muss wohl sein!