Beiträge von R. Bote

    Am 26. Oktober erscheint mein neues Buch Ein Schluck - alles hin? Es ist keine klassische Halloween-Horrorgeschichte, obwohl sie in der Zeit angesiedelt ist, aber gruselig ist es trotzdem, was dem Protagonisten widerfährt.

    Ein Schluck Bier wird schon nicht so schlimm sein, denkt Arthur sich, und vor allem will er vor Lucy nicht als Weichei dastehen. Doch was dann passiert, ist ein Horrortrip, und Arthur weiß nicht, wie weit er seinem Verstand noch trauen kann. Nicht sehr weit, scheint es, ihm fehlt weit mehr als nur der Rest vom Party-Abend...


    Die Geschichte erscheint als Ebook und kann unter anderem bei Amazon, bei Ebook.de und im BoD-Shop schon vorbestellt werden. Eine Leseprobe gibt es hier.


    ASIN/ISBN: B07YSVQQLF

    Da wir Alpinski fahren haben wir "nur" Abfahrtsklamotten. Ich war stink sauer und hatte mein Veto eingelegt. Dafür durfte ich mir sagen lassen dass ich meinem Kind ja die Skisachen zum Geburtstag oder Weihnachten schenken könnte. Geht's noch?

    Seit wann braucht man für Langlauf spezielle Klamotten? Ich fahre seit über 25 Jahren, und meine Kleidung besteht aus Wollsocken, langer Unterhose und Trainingshose für die Beine, sowie T-Shirt, Pullover und Trainingsjacke für den Oberkörper. Der Pulli fliegt meist nach einem Kilometer weg, dann ist mir so warm, dass ich nur noch das T-Shirt und die Jacke bloß als Windschutz brauche. Dazu kommen eine handelsübliche Sonnenbrille, damit das vom Schnee reflektierte Sonnenlicht nicht blendet, halbwegs wasserabweisende Handschuhe und bei weniger guten Bedingungen (Minusgrade zweistellig oder windig oder Schneefall) noch eine Mütze oder ein Stirnband, in erster Linie, damit die Ohren geschützt sind. Alles alles Klamotten, die man in der Regel ohnehin hat, spezielle Funktionskleidung muss man sich dafür nicht kaufen, vor allem, wenn abzusehen ist, dass man die Sache nur wenige Male braucht.

    Das wird seit ewigen Zeiten saniert, viele Baufirmen parken dann unsere schmale Straße zu, trotz Halteverbot.

    Ich habe mich schon mehrfach beschwert, aber die Baufirmen machen was sie wollen.

    Mal die Feuerwehr drauf stoßen. Die macht noch ganz anders Alarm, wenn die Rettungswege nicht freigehalten werden.



    Heute kommt mein Küken von der Klassenfahrt zurück. Da sind schon wieder Sachen gelaufen seitens der Lehrer, die gehen gar nicht. Gepäck aller Kinder wurde kontrolliert (alle Kinder mussten es öffnen und zeigen was drin ist) und als Abends noch Kinder Hunger hatten, weil das Abendessen nicht schmeckte, durften sie auf dem Zimmer nichts mehr essen. Bitte???

    Ich vermute, die Lehrer wollten verhindern, dass Alkohol oder Drogen im Gepäck versteckt in die Zimmer gelangen, wie das gern bei Klassenfahrten gemacht wird, und dort in der Nacht wilde Partys gefeiert werden.

    Es geht um 13jährige... Ohne konkreten Verdacht finde ich das eine Frechheit und habe das noch nie erlebt oder von anderen Klassen gehört.

    Da müsste man natürlich die Vorgeschichte der Lehrer kennen. Vielleicht wurden sie in vorherigen Fällen von den betroffenen Eltern hart angegangen, weil bei Klassenfahrten unter ihrer Leitung Alkoholvergiftungen bei 13jährigen passiert sind.

    Lehrer dürfen die Taschen der Schüler allenfalls dann durchsuchen, wenn sie einen konkreten Verdacht haben, und zwar nicht nur wegen Kleinigkeiten (Quelle). Die unterschiedslose Kontrolle aller Teilnehmer einer Klassenfahrt dürfte demnach kaum zu rechtfertigen sein.

    DIe Kinder/Eltern haben abgestimmt, damals wurde sich mit 11:12 fürs Winterschullandheim entschieden

    nach einigen Tagen dann die Rückmeldung

    wir gehen jetzt doch im Sommer ins SLH

    Schön auch: Die Kinder stimmen ab, wohin sie ihren Tagesausflug machen wollen. Eine deutliche Mehrheit entscheidet sich für Ziel A. Die Elternpflegschaftsvorsitzende der Klasse (ich hab davor und danach nie wieder ein derartig penetrantes und missionseifriges Exemplar von Helikoptermutter getroffen wie sie) setzt einen Tag später beim Elternabend die anderen Eltern mit fadenscheinigen (um nicht zu sagen: gelogenen) Argumenten unter Druck, entgegen diesem Votum eine Fahrt nach Ziel B zu beschließen, weil ihre Tochter lieber dorthin will. Die Klassenlehrerin knickt ein, die Kinder (bis auf die paar, die für Ziel B gestimmt haben), langweilen sich auf dem Ausflug zu Tode.

    Schlimmer als Kastaniensammeln finde ich die Leute, die den armen Walnuss-Baum gegenüber unserem Haus malträtieren, weil er seine Nüsse nicht schnell genug abwirft.

    Sind das die Besitzer, oder andere Leute? Wenn's die Besitzer sind, dann haben sie vielleicht einen guten Grund, nicht zu warten, bis die Nüsse von allein fallen, denn nicht nur Kastanien werden zwei-Tüten-weise weggeschleppt. Allerdings sollte man dabei nicht den Baum kaputtprügeln...

    Diese Kurzgeschichte geht auf eine Begebenheit zurück, die in einem anderen Forum im dortigen Gegenstück zum hiesigen "Genervt"-Faden erzählt wurde. Eigentlich hatte ich für meine Antwort auf den Beitrag nur auf die Schnelle einen humorigen Titel gebraucht, aber das Ganze hat sich dann verselbständigt, und ich hab ein paar Tage später diese Geschichte geschrieben. Weil ich sie noch mal überarbeiten wollte, hat sie seitdem über ein Dreivierteljahr in der Schublade verbracht, heute darf sie raus.


    Commissario Giovanni Gelati jagt die Glasräuber

    Commissario Giovanni Gelati seufzte und schnippte die Euro-Münze über den Brunnenrand. Alles Aberglaube!, sagte er sich immer wieder, und doch kam er jedes Mal wieder zum Trevi-Brunnen und warf eine Münze hinein, wenn er mit einem Fall nicht weiterkam. Er warf ziemlich viele Münzen in letzter Zeit, das Verbrechen war nicht mehr das gleiche wie früher. Bankräuber brauchten heutzutage keine Pistole mehr, nicht mal ein Küchenmesser, und sie verschoben Beträge, von denen die Meister der alten Garde nur träumen konnten. Kein Wagen mit gefälschten Nummern mehr, der mit laufendem Motor vor der Bank wartete, keine halsbrecherischen Verfolgungsjagden, kein Großaufgebot der Polizei, das das Bandenversteck stürmte.

    Selbst Kleinganoven schmuggelten keinen geklauten Schnaps mehr am Ladendetektiv vorbei. Stattdessen verlegten sie sich aufs Internet, sie bestellten Waren und bezahlten dann nicht. Commissario Gelati versuchte ein ums andere Mal, die Betrüger zu überführen, und es klappte fast nie. Die gute alte Detektivarbeit mit Observierung und Fingerabdrücken war nicht mehr gefragt, und was die jungen Kollegen mit ihren Computern machten, ging ihm über den Verstand.

    Seit zwei Tagen schlug er sich mit einem Kerl rum, der einen Händler um exakt vier Biergläser betrogen hatte. Angeblich hatte er die zu wenig geliefert bekommen und forderte den Rest, während der Händler Stein und Bein schwor, er hätte genau die bestellte und bezahlte Anzahl geliefert. Natürlich war der Betrüger klug genug gewesen, die Ware nicht an seine eigene Adresse schicken zu lassen, sondern an ein Postamt. Commissario Gelati hatte die Beamtin schon befragt, die dort Dienst tat, aber die sah jeden Tag so viele Leute, dass sie jeden, der nicht gerade gelb-grün gestreifte Haare oder nur einen Arm hatte, sofort wieder vergaß.

    Für diesen Tag war dem Commissario die Lust vergangen. Er beschloss, noch ein Bier bei seinem Stammwirt Luigi zu trinken und dann nach Hause zu gehen. Morgen würde er sich dann mit frischer Kraft wieder auf den Fall stürzen.

    Als ihm der Padrone das Bier hinstellte, durchzuckte ihn eine Idee. Der Betrug mit den Gläsern war so clever aufgezogen, das war bestimmt nicht das erste Mal, dass der Täter das machte. Dahinter musste ein ausgebuffter Profi stecken, und der beschaffte sich die Gläser nicht für den Eigenbedarf. Er brauchte also einen Abnehmer, und wer kam dafür besser infrage als eine Kneipe?

    Er winkte den Padrone wieder heran. „Sag mal, Luigi, woher kriegst du eigentlich die ganzen Gläser? Billig sind die bestimmt nicht.“ „Du wirst lachen“, antwortete Luigi, „ich zahle keinen rostigen Cent dafür.“ Commissario Gelati musste wohl ziemlich dumm geguckt haben, denn Luigi grinste. „Ich schenke hier nur Pietra Vera aus“, erklärte er. „Dafür kriege ich von denen die Gläser und Tabletts und Bierdeckel. Und sogar das Schild draußen.“ Commissario Gelati nickte verstehend ­–­ schade, es wäre zu schön gewesen, wenn er hier die Spur hätte aufnehmen können!

    Der Rückschlag dämpfte seine Laune erheblich. „Immer noch die Gläser?“, erkundigte sich der Kollege am Empfang mitfühlend, als er am nächsten Morgen das Präsidium betrat. Commissario Gelati nickte und ging eilig zur Treppe. Schwer ließ er sich eine Minute später auf seinen Stuhl fallen. Was jetzt?

    Er überlegte eine Weile, dann griff er zum Telefon. Es dauerte ein paar Minuten, dann betrat einer der jungen Kollegen sein Büro. Fausto Furioso galt als Computergenie, und tatsächlich hatte er sofort eine Idee, als Commissario Gelati sein Problem geschildert hatte. „Suchen Sie den Namen doch mal im Telefonbuch!“, schlug er vor.

    Der Commissario schob ihm die Tastatur hin. „Machen Sie ruhig!“ Staunend verfolgte er, wie die Finger des jungen Kollegen über die Tastatur flogen. Es dauerte nicht mal eine Minute, da hatte Fausto Furioso schon die Adresse für ihn. „Gut, gut!“, freute sich Commissario Gelati, „sobald es dunkel ist, schlagen wir zu. Ich kümmere mich um den Beschluss. Möchten Sie dabei sein?“

    Der junge Kollege wollte, und Commissario Gelati teilte ihn als Führer der Gruppe ein, die durch die Hintertür kommen sollte. Der Commissario überließ nichts dem Zufall, fünf Mann an der Rückseite, sechs unter seiner Führung vorne, die Gläserbande sollte keine Chance haben, sich abzusetzen. Er warnte die Leute, dass mit erheblichem Widerstand zu rechnen war.

    Deshalb klopfte er auch nicht an, er wollte schließlich keinen Selbstmord begehen. Ein Mann, der sich damit auskannte, knackte in Sekundenschnelle das Schloss der Haustür, und die Polizisten sprangen in die Diele.

    Aus einer Tür direkt gegenüber kam ihnen ein junger Mann entgegen. „He!“, rief er. „Was...“

    Die Polizisten ließen ihm keine Zeit, eine Waffe zu ziehen oder sich im Nebenraum zu verschanzen. Einer der Männer, die der Commissario mitgebracht hatte, sprang vor, packte den Verbrecher und rang ihn zu Boden. Ein zweiter kam dazu, fixierte den Gangster mit Plastikfesseln und nahm ihm alles ab, was er in der Tasche hatte.

    Commissario Gelati vergewisserte sich, dass in der Diele keine Gefahr mehr drohte. Dann ging er weiter in den Raum, aus dem der Gangster gekommen war. Auch dort war ein kurzer, erschrockener Aufruf zu hören gewesen, dann Kampfgeräusche und schließlich Fausto Furiosos Ruf: „Gesichert!“

    Er erfasste die Lage mit einem Blick. Der Raum war die Küche, und die Truppe, die durch die Tür zum Hof gekommen war, hatte eine Gangsterbraut überrascht. Auch sie war zu Boden gebracht und gefesselt worden, offenbar keine Sekunde zu früh, denn nicht weit von ihr entfernt lag ein großes Küchenmesser. „Jemand verletzt?“, erkundigte Commissario Gelati sich bei Fausto Furioso. Der schüttelte den Kopf. „Keine Verletzten, alles glattgegangen.“

    Der Commissario nickte zufrieden. „Durchsucht das Haus!“, wies er die Männer an. „Passt auf dabei, nicht, dass sich noch einer von denen verschanzt hat!“ „Geht klar!“, antwortete einer der Männer. Mit wenigen Gesten teilte er die Leute ein.

    Commissario Gelati begann, sich in der Küche umzusehen. Sein Blick fiel auf ein Paket, das halb verdeckt unter der Eckbank lag. Wahrscheinlich hatte es auf dem kleinen Tisch gelegen und war heruntergestoßen worden, als die Gangsterbraut überwältigt worden war. Es war etwas deformiert, irgendwer schien draufgetreten zu sein, und das Packpapier war eingerissen, aber der Absender war noch zu lesen. Carlo Colone, war das nicht der Händler, den die Gangster betrogen hatten? Ja, genau, das war er, und der Commissario war stolz, dass er ihm die Beute bald wieder würde überreichen können.

    Als er das Paket einsteckte, hörte er ein leises Klirren. Na ja, so schlimm würde es schon nicht sein, das konnte man bestimmt wieder kleben. Und musste nicht jeder, dem so etwas passierte, dankbar sein, dass Leute wie er, Commissario Giovanni Gelati, mit all ihrem Können und all ihrer Erfahrung die Verbrecher zur Strecke und das gestohlene Gut zurückbrachten? Eben!

    Klappentext:

    Stell dir vor, du bist mit deinem Vater in einem fremden Land unterwegs und er bricht plötzlich über dem Steuer zusammen.

    Stell dir vor, du versuchst verzweifelt andere Autos anzuhalten, aber niemand bleibt stehen.

    Stell dir vor, zwei Männer nehmen dich mit. Aber sie fahren nicht zur Polizei oder zu einem Krankenhaus... sondern einfach immer weiter... und hören nicht auf dich.


    Über die Autorin (Quellen: Wikipedia, Portrait im Buch):

    Donna Jo Napoli, geboren 1948 in Miami, ist fünffache Mutter und lebt mit ihrer Familie in Swarthmore, Pennsylvania. Ihre Vorfahren stammen aus Venedig und Kalabrien. Sie studierte Sprachwissenschaften, Allgemeine Linguistik, italienische Literatur und Mathematik. Donna Jo Napoli blickt auf diverse Lehrtätigkeiten an Hochschulen zurück und verfasst neben Schriften zu ihren Fachgebieten Kinder- und Jugendbücher, Kurzgeschichten, Lyrik und Essays.


    Persönlicher Eindruck:

    Donna Jo Napoli schickt ihre elfjährige Protagonistin auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Jackie fungiert als Ich-Erzählerin, die am Anfang unheimlich flatterhaft wirkt. Im Lauf der Geschichte ändert sich das, nachdem der Vater, bei dem sie einfach nur Kind sein konnte und sich um nichts zu kümmern brauchte, nicht mehr da ist, muss sie sich selbst helfen. Dabei macht sie eine deutliche Entwicklung durch, besinnt sich auf ihre Stärken und lernt, mit schwachen Momenten umzugehen. Das ist kein gerader Weg, sie muss Rückschläge hinnehmen und sehnt sich in die Geborgenheit von früher zurück.

    Dazu kommt das Problem der Verständigung: Jackie spricht kein Italienisch, ihre Entführer verstehen kein Wort Englisch. Sie kann also allenfalls aus Tonfall und Mimik zu erschließen versuchen, um was es geht, wenn die Entführer sich unterhalten, und muss sich mit Händen und Füßen mit ihnen verständigen. Es werden nur sehr wenige italienische Sätze wiedergegeben, sodass auch Leser, die des Italienischen mächtig sind, keinen nennenswerten Wissensvorsprung gegenüber Jackie gewinnen.

    Auf den letzten 30 Seiten entwickelt sich die Geschichte zusätzlich in Richtung eines Abenteuers, als Jackie sich traut, die Dinge in die Hand zu nehmen, und die Hintergründe ihrer Entführung aufdeckt. Als Leser ahnt man es schon früher, aber das nimmt dem Ende nicht die Spannung, zumal bis kurz vor Schluss offen bleibt, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.


    Fazit:

    Nach wohlig-flatterhaftem Auftakt ein spannendes und tragisches Abenteuer.


    ASIN/ISBN: 3551581258

    Zum Spielen ging man einfach nach draußen, auf den Plätzen war immer jemand.

    Damals gab es auch noch Plätze. Ich war auf jeden Fall ein Draußen-Kind, aber das könnte ich heute so auch nicht mehr. Damals hatten wir als Treffpunkte die Bolzwiese, den Spielplatz, den Fußballplatz, den Hof hinter dem Haus von einem Freund, ein Brachgrundstück, ein Wäldchen, einen wenig befahrenen Wendehammer und zur Not die Straße vor dem Haus. Davon gibt's heute nur noch den Spielplatz, alles andere existiert nicht mehr, ist abgesperrt oder zu viel befahren.

    Mit Touchfeldern auf der Oberseite stehe ich auch etwas auf Kriegsfuß. Je nachdem, wer oder was in der Küche so rumtobt, wären versenkbare Drehschalter eine Überlegung wert, die reisst auch ein wilder Stubentiger nicht so schnell ab, und neugierige Kinder haben eine Hürde mehr zu überwinden.


    Außerdem würde für mich die Energieaufnahme eine Rolle spielen. Ich schätze zwar, dass moderne Herde da eher weniger saugen als die uralten Pötte, aber das würde ich lieber vorher prüfen als es dadurch zu erfahren, dass mir die Sicherungen rausfliegen.


    Das hast Du Dir hoffentlich nicht gefallenlassen, das geht ja gar nicht!

    Ich bin zumindest mal ins Hotel marschiert, in voller Montur und mit allem Schmutz, der sich im Lauf eines Arbeitstages so ansammelt. Natürlich ganz feudal durch den Haupteingang und direkt durch zur Rezeption. Glaub nicht, dass das gefiel... Geholfen haben sie mir natürlich nicht, und ich war damals noch zu jung und unerfahren in solchen Dingen, um auf meinem Recht zu beharren und dann eben die gleichen Fragen von jemandem mit Dienstmarke stellen zu lassen.

    Ich kenne auch die umgekehrte Situation: Mir wurde mal das Auto angespitzt, weil die Lieferanten eines hochvornehmen Hotels sich zu fein dafür waren, entweder rückwärts an den Lieferanteneingang ranzufahren oder aber beim Abfahren zurückzusetzen bis zur Straße, und stattdessen einen privaten Parkplatz als Wendemöglichkeit missbraucht haben. Dafür, für den Schaden einzustehen, waren sie sich übrigens auch zu fein...

    Nein, leider nicht.... Und auch das Halteverbotsschild, das vor ein paar Jahren irgendeiner Renovierungsaktion zum Opfer gefallen ist, wurde nicht mehr aufgestellt. Seitdem haben unsere Nachbarn immer dann ein Problem, wenn gegenüber ihrer Einfahrt geparkt wird, weil sie dann nicht mehr aus ihrem Carport richtig rein und raus kommen. Leider ist unsere Gemeinde da echt pelzig

    Habt ihr mal bei der Stadt/ der Gemeinde nachgefragt, warum das Halteverbotschild nicht mehr aufgestellt wurde?

    Das ist doch kein Zustand, wenn man nicht auf seinen Parkplatz kommt.

    Auch ohne explizit beschildertes Park-/Halteverbot ist das Parken nicht nur vor einer Einfahrt verboten, sondern auch gegenüber, wenn andernfalls die Benutzung der Einfahrt nicht mehr möglich ist. Quelle. Aber das wird im Sinne der kurzen Wege (für den Parker) gerne verdrängt.

    Klappentext:

    Stell dir vor, du bist mit deinem Vater in einem fremden Land unterwegs und er bricht plötzlich über dem Steuer zusammen. Stell dir vor, du versuchst verzweifelt andere Autos anzuhalten, aber niemand bleibt stehen. Stell dir vor, zwei Männer nehmen dich mit. Aber sie fahren nicht zur Polizei oder zu einem Krankenhaus... sondern einfach immer weiter... und hören nicht auf dich...


    Erster Eindruck:

    Das Buch habe ich vor einigen Tagen aus dem öffentlichen Bücherschrank gefischt, weil mir das Cover ins Auge fiel und der Klappentext sich recht interessant anhörte. Im Moment stehe ich bei knapp 10%, und bis jetzt liest es sich recht spannend, auch wenn ich die Sprache der elfjährigen Icherzählerin noch etwas gewöhnungsbedürftig finde.


    ASIN/ISBN: 3551581258

    Im Schatten der berühmten Wuppertaler Schwebebahn gerät die Achtklässlerin Ellen direkt nach ihrem Einstand in der neuen Schule zwischen die Fronten. Eigentlich hat sie gar nichts falsch gemacht, sie kommt gut mit ihren neuen Klassenkameraden zurecht und findet mit Joris und Lore auch schnell zwei richtig gute Freunde. Bloß sind die untereinander alles andere als Freunde, um es mal vorsichtig auszudrücken, einer ist immer verstimmt, wenn Ellen sich mit dem jeweils anderen trifft, und daran, zu dritt etwas zu unternehmen, ist gar nicht zu denken. Ellen wird schnell klar, dass sie diesen Balance-Akt nicht auf Dauer wird händeln können; wenn sie nicht eine Freundschaft zugunsten der anderen aufgeben will, dann wird sie wahrscheinlich irgendwann beide verlieren. Es sei denn natürlich, es gelingt ihr, den Streit zwischen Joris und Lore aus der Welt zu schaffen, aber das ist auch nicht so leicht, wenn ihr keiner verraten will, worum es dabei eigentlich geht.


    Die Geschichte erscheint am 20. September als Ebook und kann unter anderem bei Amazon und im BoD-Shop schon vorbestellt werden. Die obligatorische Leseprobe nebst allen anderen Informationen zum Buch sind wie üblich auf meiner Website zu finden.


    ASIN/ISBN: B07XCQ3T4R

    Der neue Schreibwettbewerb ist gestartet! Mir fällt allerdings noch so rein gar nichts zum Thema ein ...

    Tschullejung, war mir gerade so eingefallen, keine Ahnung, woher die Idee kommt. Ich hab übrigens auch noch keine Idee.

    Alles klar, aber da gibt es schon viel. Rembrandts Bild "Die Nachtwache" wäre verarbeitbar, aber auch die Totenwache, ich war bei der Bundeswehr einige male bei der Munwache dabei, also ein Munitionsdepot mit Bunkern voller ekliger Sachen, da können auch tolle Sachen passieren.

    Ein Türsteher an der Discothek hält Wache, der bei der Polizei abgewiesene Bewerber der jetzt Security bei Lidl oder Aldi ist, hält Wache und und und....mir fallen noch tausend Möglichkeiten ein.

    Und da behauptest Du im anderen Thread, das wäre ein schwieriges Thema?:)

    Mir fiel spontan "Alles schläft, einsam wacht ..." ein.

    Der Adventskalender schließt sich dann direkt an den Schreibwettbewerb an...

    Gut, dass ich die Geschichte für den Adventskalender schon fertig habe!:) War allerdings auch eine Herausforderung, die im Hochsommer zu schreiben.

    Ist die Sammlung, wo wir vorläufig die Links zu Amazon abgelegt haben (Vorläufige Liste der Rezensionen oder so) schon in der Versenkung verschwunden? Ich hab gerade in allen meinen Rezensionen die Verlinkung ergänzt und wollte die Einträge aus der Liste löschen. Allerdings finde ich das betreffende Unterforum nicht mehr, und wenn ich nach spezifischen Buchtiteln suche, bekomme ich auch nur noch einen Treffer (die Renzension) angezeigt statt zwei. Nichts dagegen einzuwenden, spart mir schließlich Arbeit, das, wollte nur sichergehen.


    Verlinkung funktioniert übrigens top.:thumbup:

    Ich hab mal wieder gründlich durchgefegt auf der Seite. Einige "taktische" Änderungen betreffen unter anderem die Startseite, wo die News jetzt in etwas anderer Form präsentiert werden, und die Übersichtsseite der Bücher, der ich ein sogenanntes Paging verpasst habe. Letzteres verbessert die Übersicht und verkürzt die Ladezeiten, weil nicht mehr alle inzwischen fast 50 Bücher und damit vor allem ebenso viele Cover auf einmal geladen werden.


    Am meisten Spaß gemacht hat mir jedoch das neue Quiz zu meiner Mädchenfußball-Serie Die Ballfreunde-Mädchen. Hier können 10 zufällig aus einem größeren Fundus ausgewählte Fragen gespielt werden, und anders als das Quiz, das ich einmal zum ersten Band der Reihe geschrieben habe (die Fragen habe ich in den Fundus des neuen übernommen) kommt es optisch auch wie ein Spiel daher und nicht wie ein Vokabeltest. Wer es ausprobieren mag, klickt hier.