Beiträge von Bücherdrache

    So, ich habe mit Das Dornenhaus auch mein erstes Buch hier beendet, es war einer der Vorschläge von Queeny .


    Mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Es hat eigentlich alles, was ein schöner Schmöker braucht, Spannung, Dramatik, Geheimnisse, Liebe, exotische Schauplätze und sympathische Figuren. Zum Schluss hin war es richtig mitreißend, und ich fand gut, wie die Autorin die Fäden zusammenlaufen lässt und der ganze Kreis sich schließt. Gefallen hat mir auch das Erzählen auf zwei Zeitebenen, das bringt Spannung rein und zwingt einen förmlich zum Weiterlesen, weil man natürlich wissen will, wie es in der jeweils anderen Epoche weitergeht.


    Einzig die Charaktere hätte ich mir ein bisschen weniger perfekt gewünscht und mit mehr Zwischentönen. Die sind alle so über die Maßen engelhaft rein und herzensgut und verständnisvoll, dass sie für mich oft schon recht nahe an der Grenze zum Unglaubwürdigen pendeln. Da hätten ein paar Ecken und Kanten wirklich nicht geschadet.


    Aber davon abgesehen: schönes Buch, ich hab's gern gelesen :)


    Den Joy Fielding Thriller werde ich irgendwann den Sommer über auch noch lesen, aber nicht gleich. Jetzt stehen erst mal ein paar andere Bücher an :wave

    im September geht es dann noch nach Bornholm. War da schonmal jemand von euch?

    Fährst du da auf eigene Faust hin oder hast du eine komplette Reise/Unterkunft gebucht? :)


    Auf Bornholm selbst war ich noch nicht, aber Ende März war ich zum ersten Mal in Dänemark, an der Nordsee, wo es wirklich sehr schön war. Bornholm ist ja Ostsee, also kann man es vermutlich nicht direkt vergleichen.


    Ich will auch nur zu den Preisen etwas sagen und ein bisschen vorwarnen, falls du noch nie in Dänemark warst. Ich weiß nicht, was du dort alles geplant hast, aber nimm viel viel viel Geld mit!! Es ist unfassbar teuer in DK, die Preise haben mich echt in Schockstarre verfallen lassen. Vor allem für Lebensmittel, Einkaufen im Supermarkt, Eisdiele, Imbiss unterwegs oder Essen gehen, all solche Sachen, d. h. wenn man überhaupt so etwas wie Lokale findet, denn es ist bei Einheimischen offenbar nicht üblich, auswärts zu essen.


    Ganz besonders der Süßkram ist immens teuer, weil auf solche Sachen dort Zuckersteuer erhoben wird. Das ist sicher sinnvoll, aber wir wollten für die lange Heimfahrt u. a. Kekse und Gummibärchen besorgen und haben doch recht geschluckt, als ein Tütchen Haribo umgerechnet drei Euro kosten sollte. Brötchen: 1 Euro/Stück. Dorf-Imbissbude für 5 Personen mit Burgern/Pommes+Getränk: umgerechnet etwa 125 Euro. Auch Benzin ist teurer, ebenso Eintrittspreise usw.


    Lebensstandard und Einkommensniveau sind dort deutlich höher als bei uns, und dazu ist auch noch die

    Mehwertsteuer viel höher, die haben einen Satz von 25% und zwar auf alles, also auch auf Lebensmittel, die bei uns nur mit 7% besteuert werden. Das merkt man an der Kasse deutlich, egal an welcher.


    DK ist nicht in der Eurozone, die haben Kronen und Öre. Wenn du Geld umtauschst, dann tausche in DK, dort ist es günstiger. Das haben wir leider nicht gemacht. Wir wussten, dass man dort auch mit Euro bezahlen kann und dachten, für die paar Tage wäre das okay - wie dämlich. Euro werden in Geschäften/Tankstelle etc. zwar genommen, aber da sind die Umrechnungskurse teils echt abenteuerlich und sehr viel höher als in den offiziellen Wechselstellen. Bezahlen kann man in Euro zwar, aber das Rückgeld bekommt man dann in Kronen und Öre zurück.

    Nein, erst seit dem Abi (vorher nur die Pflichtlektüren für die Schule). Ich hab allerdings, das sollte ich vielleicht dazusagen, auch die (Fremd-) Sprachen zum Beruf gemacht. Englisch gehört genauso zu meinem Alltag wie Deutsch, da ist das Lesen auch nicht anstrengend oder stressig.

    Da ist es dann für dich wahrscheinlich kaum schwieriger, als ein deutsches Buch zu lesen. Bestimmt ist auch dein Wortschatz weitaus größer, und du hast die Sprache halt immer präsent, wenn du sie auch beruflich nutzt. Es ist einfach nichts außergewöhnliches mehr für dich, bei mir dagegen schon ;)



    Das ist aber auch krass, nach so langer Zeit! Finde ich beeindruckend! Wenn ich mir überlege, wie stark mein Französisch (vor allem der Wortschatz) schon eingerostet ist, obwohl ich das bis vor drei oder vier Jahren auch noch regelmäßig gebraucht habe. Und das ist ja nichts im Vergleich zu fast 40 Jahren.

    Englisch war eins meiner liebsten Fächer und hat mir damals viel Spaß gemacht. Nach der Schulzeit hatte ich aber keine praktische Anwendung dafür, deswegen lag es ungefähr zwanzig Jahre im Dornröschenschlaf. Also eingerostet war mein Englisch defintiv auch :grin


    Erst mit dem Aufkommen des Internets Ende der Neunziger habe ich es wieder gebraucht, da musste ich öfters mal eine Mail auf Englisch schreiben und habe angefangen, gelegentlich englischsprachige Nachrichten oder Texte auf Webseiten zu lesen. Es war gar nicht so viel vergessen, wie ich dachte, es war nur irgendwo vergraben, und je mehr ich mich damit befasst habe, desto mehr ist aus dem verschlungenen Hirnwindungsarchiv wieder nach oben geblubbert.


    Ich hab's dann halt einfach mal probiert mit dem Buch. Die ersten 20 holprigen Seiten habe ich auch pflichtschuldigst jedes einzelne unbekannte Wort in der Wörterbuch-App nachgeschlagen, aber ich habe schnell gemerkt, dass das gar nicht notwendig ist, weil man Text und Inhalt auch gut erfassen kann, wenn man nicht jede einzelne Vokabel parat hat. Das Wesentliche versteht man trotzdem. Das Lesen ging mit jeder Seite besser und das Wörterbuch habe ich immer seltener gebraucht. So ab der Mitte etwa ging es dann fast schon so flüssig wie bei einem deutschsprachigen Buch. Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich vielleicht die Handlung nicht richtig verstehen würde, aber das war überhaupt kein Problem, es war genauso spannend, als hätte ich es auf Deutsch gelesen.


    Und Sullivans Englisch lässt sich auch einfach lesen, es ist schön und schlicht und wirklich anfängerfreundlich, einfache Sätze, nicht überfrachtet. Neulich habe ich in anderes englisches Fantasybuch reingelesen, da habe ich kaum ein Wort verstanden, weil jeder Satz ellenlang und mit haufenweise Adjektiven gespickt war, die ich nicht kannte. Es gibt da schon große Unterschiede, und an so ein Buch, bei dem ich schon mit den ersten Sätzen Schwierigkeiten habe, würde ich mich dann auch nicht heranwagen.

    Ben Aaronovitch; Fingerhut-Sommer; 1,0; Leserunde; Monatshighlight

    Liz Kessler; Plötzlich unsichtbar; 2,0
    Charlotte MacLeod; Wenn der Wetterhahn kräht; 2,5

    Emily Gunnis; Das Haus der Verlassenen; 2,0

    Anna Jane Greenville; Herz aus Dornen; 1,2

    Sophie Masson; Im Wald der Träume - Marie de France 1; 1,8

    Sophie Masson; Die Herrin der Blumen - Marie de France 2; 3,0

    Sophie Masson; Der König der Elfen - Marie de France 3; 3,5

    Camille Aubray; Monsieue Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten; 2,8

    Ursula Isbel; Das Glück dieser Erde - Reiterhof Dreililien 1; 2,0

    Ursula Bruns; Dick und Dalli und die Ponys; 1,8

    Ben Aaronovitch; Geister auf der Metropolitan Line; 1,5; Leserunde

    Alessia Gazzola; Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube; 2,3


    Da ist der Gutschein sicher gut investiert. Bei der Reihe sind die Bände übrigens in sich abgeschlossen; du musst die also nicht am Stück lesen, sondern kannst immer mal eines dazwischen schieben, wenn du grad Zeit hast. Dick sind die ja auch nicht.

    Das ist gut, wenn man zwischen den einzelnen Bänden auch etwas anderes lesen kann, ohne den Faden zu verlieren. Das werde ich vermutlich auch so machen. Denn auch wenn ich es mir inzwischen zutraue, Bücher auf englisch zu lesen, ist es für jemand so ungeübten wie mich doch echt anstrengend und ich brauche auch viel länger.


    Bei englischen Büchern bin ich allerdings gleich ins kalte Wasser gesprungen. Abgesehen von ein paar englischen Kurzgeschichten während meiner Schulzeit, war Heir of Novron, der letzte Band der Riyria Revelations, mein erstes richtiges englischsprachiges Buch, und das war gleich ein so dicker Brummer mit fast 1000 Seiten. Davor hatte ich schon etwas Respekt, weil mein Schulenglisch inzwischen ja schon knapp 40 Jahre zurückliegt, aber ich wollte es unbedingt lesen, und es ging auch erstaunlich gut.


    So zwischendrin mal ein englisches, das geht schon, aber so wie du, dass ich praktisch nur die Originale lese, das wäre mir auf Dauer doch zu stressig, glaube ich ^^


    Machst du das schon immer so, oder hast du früher auch deutsche Übersetzungen gelesen?


    Ich danke euch :knuddel

    Es gab auch Buchgutscheine, die ich natürlich umgehend einlösen musste.

    Ich habe mir unter anderem gleich den 4. englischen Band der Riyria Chronicles bestellt, von dem du neulich erzählt hast, Sidonie  

    Jetzt müsste ich nur endlich mal dazukommen, die Reihe auch anzufangen :trippel


    Ich lese gerade in meinem aktuellen Buch, dass die Hauptfigur eine Mischung aus Gerüchen wahrnimmt – es riecht nach Erde, Pferden, Schweiß und Rauch –, und denke mir so: "Ah, Vestigium!"

    Das kommt mir so bekannt vor, so einen Satz habe ich erst dieser Tage irgendwo gelesen - was ist das denn für ein Buch? Das von Angela Thirkell?

    Ich hatte dabei so einen ähnlichen Gedanken und war einen Moment lang ganz perplex, weil in dem Buch gar keine Magie vorkam und ich dachte "höh? wieso kann diese Person trotzdem Vestigia wahrnehmen?"

    Eindeutig Aaaronovitch-geschädigt :S


    Mir ist sowas auch passiert. Im Buch von Edgar Wallace rannte der Inspektor in Covent Garden rum und mein erster Gedanke war, ob das schon fertig wieder aufgebaut ist...

    :rofl:rofl

    Ist mir sogar aufgefallen, dass du verschollen warst. Ich hoffe, jetzt ist alles wieder okay bei dir!

    Ja, alles okay, war nix schlimmes, nur Geburtstag ;)


    Nein, bewusst Ausschau halte ich nicht danach und ich übersehe bestimmt auch ganz viele Sachen. Wenn mir etwas auffällt, freue ich mich aber total

    Ich suche auch nicht extra danach, aber manche Szenen stechen einem einfach ins Auge, bei mir halt hauptsächlich Ähnlichkeiten mit Harry Potter oder dem Herrn der Ringe. Die Bücher habe ich mehrmals gelesen und die Filme oft gesehen, da fallen mir Parallelen auch auf, wogegen mir andere Sachen wiederum komplett entgehen. Wenn ich etwas finde, dann gibt's bei mir aber auch immer die Siegerfaust, tschakka ^^

    Mooney

    Ach, das freut mich wirklich! :)

    Mich hat das Buch auch sehr bewegt. Das Ende hat man schon in etwa kommen sehen, aber ich fand es trotzdem schrecklich, vor allem diese Szene mit Helene und dem Hitlerportrait, da habe ich bis zum Schluss inständig gehofft, sie könne irgendwie doch widerstehen und eigenen Willen beweisen, aber nein. Allein die Vorstellung, so eine ferngesteuerte Marionette in einem derartigen Regime zu sein, ist so gruselig, dass es mich schaudert.

    Die Passagen, in denen es um die Programmierung geht, fand ich auch sehr interessant. Ich habe dahingehend zwar nur rudimentäre Grundkenntnisse, aber es hat gereicht, um Helenes Arbeit gut zu verstehen und nachvollziehen zu können.


    Für mich war es ein wirklich beeindruckendes Buch, das zum Nachdenken anregt und gleichermaßen spannend unterhält. Ich freue mich echt, dass du es lesen mochtest und dass es dir gefallen hat :knuddel1


    Es gab zwar leider keine Leserunde dazu, aber einen Thread im "Ich lese gerade..."-Unterforum, da wurde zum Buch viel geschrieben und kommentiert. Vielleicht interessiert dich das auch, jetzt wo du es gelesen hast:


    Ich lese gerade: Andreas Eschbach - NSA - Nationales Sicherheitsamt

    Die letzten Tage war ich etwas out of order, deswegen muss ich heute noch Kommentare nachholen, wenigstens ein paar :)

    Auch Jaget Kumar finde ich sehr sympathisch - das ist schon eine richtige kleine verschworene Gemeinschaft geworden.

    Ja, das stimmt, so ein richtiges kleines Netzwerk. Wen ich die letzten beiden Bände allerdings in dieser Gemeinschaft vermisst habe, ist mein Liebling Stephanopoulos. Hoffentlich taucht die im nächsten Band wieder auf, die Frau mag ich einfach.


    Ich finde eh immer lustig, dass alle Personen, die öfters mit Peter zu tun haben, nach kürzester Zeit total abgeklärt sind, was irgendwelche Geister oder andere merkwürdige Wesen oder überhaupt Magie betrifft. Anfangs sind sie total misstrauisch und glauben ihm kein Wort, aber sobald sie das erste Werlicht gesehen haben, glauben sie praktisch alles.


    So wie in diesem Band Jaget Kumar, irgendwo sagt er da ganz beeindruckt zu Peter so etwas wie "wow, das ist das zweitirrste, was du mir bisher gezeigt hast". Oder im letzten Band der Polizist, der ihm bei Einhörnern und Wechselbalg zur Seite stand, Dominic hieß der, glaube ich. Bei dem war es ähnlich, erst "ich glaube nicht an so etwas", später dann nur noch "wah, wie cool!"

    Ich glaube, Peter genießt solche Auftritte auch, wenn er ganz lässig etwas zaubert und allen Ungläubigen die Kinnlade auf die Brust sackt.



    Das und die Tatsache, wie Nightingale die Mauer zum Verlies öffnet, hat mich an Harry Potter erinnert. Nur dass man da mit einem Schirm gegen die Steine klopft

    An die Szene musste ich da auch denken! Obwohl ich mir Nightingale doch etwas anders vorstelle als Hagrid :lache


    Ha! Wir haben die supergut versteckte Harry Potter-Anspielung gefunden - wir sind schon im Peter-Grant-Fortgeschrittenenkurs :love:



    Vielleicht kommen die Füchse ja tatsächlich wieder im übernächsten Band vor, wie Bücherdrache vermutet. Würde mich ja schon interessieren, was Abigail für eine Verbindung zu denen hat!

    Ich frage mich auch, woher sie solche Figuren überhaupt kennt. Ich stelle mir gerade vor, wie so eine Begegnung ablaufen könnte ... man trabt arglos durch den Park, sieht einen zutraulichen Fuchs und spricht ihn an, wie man einen herrenlosen kleinen Hund ansprechen würde: "Na, du Süßer, was machst du denn so alleine hier?" Und dann das dumme Gesicht, wenn der Fuchs tatsächlich Antwort gibt ...:rofl

    Keine Ahnung, wie Abigail immer an solche Kreaturen kommt. Vielleicht hat sie einfach ein Näschen dafür, magische Wesen oder Geister aufzuspüren.

    Zuletzt gelesen:

    Emily Gunnis - Das Haus der Verlassene

    Anna Jane Greenville - Herz aus Dornen

    Sophie Masson - Im Wald der Träume

    Sophie Masson - Die Herrin der Blumen

    Sophie Masson - Der König der Elfen

    Camille Aubray - Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

    Ursula Isbel - Das Glück dieser Erde, Reiterhof Dreililien Band 1

    Ursula Bruns - Dick und Dalli und die Ponys

    Ben Aaronovitch - Geister auf der Metropolitan Line

    Alessia Gazzola - Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube



    Aktuell:

    Di Morrissey - Das Dornenhaus (Lieblingsbuch-Event)



    Die nächsten:

    Gemma Malley - Der Pakt

    Charlotte MacLeod - Eine Eule kommt selten allein

    Joy Fielding - Flieh, wenn du kannst (Lieblingsbuch-Event)

    Valerie Jacob - Hotel Atlantique

    Philip Reeve - Mortal Engines: Krieg der Städte (Band 1)



    Langzeitprojekt

    Peter Ackroyd - London: Die Biographie

    ich weiß, wen du meinst, aber der Name fällt mir gerade auch nicht ein. Die habe ich in diesem Band aber auch tatsächlich überlesen.

    Ich habe inzwischen nachgesehen ... Sarah Guleed heißt die Dame, und Peter nannte sie die "Somali-Ninja". In diesem Band taucht irgendwo der Name Guleed auf, aber wo, das weiß ich jetzt auch nicht mehr genau .... irgendwo erste Hälfte würde ich sagen :gruebel

    Da hat mir Bev ja auch gut gefallen, wie sie sich von dem Bub durch die Gegend hat ziehen lassen. So ein nervtötendes Gör wie das Wechselbalg wird Chess bestimmt nicht. Ob wir ihn wohl noch mal wiedersehen?

    Wäre möglich, die Flussgötter tauchen ja immer wieder mal auf. Vielleicht stellt er irgendwelchen Unsinn an, das erfahren die Leser dann bestimmt :)


    Ich vermute ja, dass wir vielleicht auch die Füchse noch einmal wiedersehen. Denn mir ist (erst jetzt :rolleyes) aufgefallen, dass auf dem Cover des neuesten Bandes tatsächlich ein Füchslein abgebildet ist:


    51rus-MSgwL._SX312_BO1,204,203,200_.jpg


    Außer dieses Tier da links unten soll Toby darstellen, aber das glaube ich eher nicht :lache

    Siehst doch aus wie ein Fuchs, oder? Vielleicht spielen die Füchse hier tatsächlich noch einmal eine Rolle. Wir werden es bald wissen :-]

    Ich fange heute auch ein Buch aus dem Lieblingsbuch-Event an, einen der Vorschläge von Queeny . Die ersten Seiten lesen sich schon sehr gut und ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht:


    Di Morrissey - Das Dornenhaus


    Im Jahre 1898 läßt Robert MacIntyre in den Urwäldern Australiens für seine über alles geliebte Frau Catherine den Palast Zanana bauen. Doch als Catherine bei der Geburt ihrer Tochter Kate stirbt, zerbricht das Glück, das über Zanana schwebt, und seine Bewohner zerstreuen sich in alle Winde. Die verlassene Villa verfällt - bis sie mehr als ein halbes Jahrhundert später von einem spielenden Mädchen entdeckt wird. Der verwunschene Ort läßt Odette nicht mehr los, und so macht sie sich Jahre später als junge Frau auf, endlich das Geheimnis von Zanana zu lüften.



    Das Dornenhaus: Eine farbenprächtige Australien-Saga

    Woah, ihr seid alle schon so fleißig

    Du hast auch erst viel später angefangen, von daher bist du ja schon richtig weit :)


    Starters/Enders habe ich auch noch auf dem SuB und bin auch schon recht gespannt drauf. Den zweiten Band habe ich mir kürzlich erst dazugekauft.

    Bei mir ist das immer ein wenig Glücksspiel. Manche solcher Romanzen nerven tatsächlich gewaltig (wie bei der Biss-Reihe, da habe ich genau aus dem Grund nicht mal den ersten Band ganz geschafft), aber manche finde ich auch ganz süß. Und wenn der Rest der Geschichte passt, drücke ich da auch mal ein Auge zu, vor allem weil ich altersmäßig weit jenseits der angepeilten Zielgruppe liege. Wer mit 50+ Jugendbücher liest, ist ja schon irgendwie selbst schuld, wenn er sich dann mit Teenieliebe rumschlagen muss ^^


    Viel Spaß und Erfolg noch beim weiteren SuB-Abbau :wave

    Du hast "schaffressend" vergessen

    Ich wusste doch, da war noch was ... :rofl:rofl



    Ich fand auch, dass da einiges bei den Ermittlungen zu glatt lief, aber darüber sehe ich angesichts der Länge bzw. Kürze des Buches mal hinweg. Dafür gab es tatsächlich viel zu Lachen und zu Schmunzeln, es war keine Seite langweilig oder zäh, und mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht.

    Genau, es war einfach ein schöner, interessanter Fall und wir hatten Spaß damit ... ich bin mit jedem Fitzelchen aus dem Peter Grant Universum zufrieden, auch mit dem hier :)


    In den theoretischen Fächern scheint sie ja eine echte kleine Hermione zu sein und sich sehr gut anzustellen. (Da fand ich Peters trockenen Kommentar gegen Ende des Buches ja so genial: Sie hat einen Bericht über George Buckland geschrieben, den ich nicht lesen konnte, weil er auf Lateinisch war. )

    Ja, sie ist echt clever und sehr klug, und Peter steckt sie in der Theorie allemal in die Tasche. Und ich glaube, sie ist auch sehr zielstrebig, wenn sie sich mit Latein solche Mühe gibt und sogar Sonderstunden nimmt.

    Wie sie das Abigails Eltern beibringen wollen, darauf freue ich mich jetzt schon ... wird bestimmt ein interessantes Gespräch :chen



    Aaronovitch hat uns ja mittlerweile schon so einige übernatürliche Wesen kennenlernen lassen – ich finde es toll, dass er in jedem Band wieder mit etwas Neuem um die Ecke kommt!

    Ja, das finde ich auch super! Am Schluss der Reihe sollten wir eine Rangliste machen, in der jeder seine Lieblings-Kreaturen/komischeWesen/Monster eintragen kann. Da wären bei mir die Einhörner ganz weit vorne. Und Molly :lache

    Ich finde es aber witzig, dass Aaronovitch auch solche Nebenfiguren immer wieder mal auftauchen lässt, wenn auch nur in Form von Erwähnungen.

    Ja, wenn es einem denn auffällt ... diese Reynolds hatte ich ja glatt übersehen oder für jemand anders gehalten. Es wurde noch eine Nebenfigur aus einem früheren Band erwähnt ... aaah, wie hieß die noch, diese dunkelhäutige Kollegin von Peter, die er als "Ninja" bezeichnet hat. Den Namen müsste ich nachsehen, der wurde im Buch genannt.


    Nachtrag: Was ich auch schön fand: Dass Peter Beverley mit zu Chess genommen hat. Das ist für den kleinen Flussbub bestimmt toll, wenn er einen anderen Fluss kennt. Er kann von Bev bestimmt viel lernen.

    Die zwei waren süß zusammen ... und der Kleine war (wenigstens mal einen kurzen Moment lang) echt beeindruckt von ihr. Er schien auch sofort auf den ersten Blick zu begreifen, dass sie von der gleichen Art sind. Ist vielleicht auch besser, wenn er ein wenig Anleitung und Orientierung von einem Erwachsenen bekommt, der weiß, was er ist, und ihm einiges beibringen kann. Was passiert, wenn machtbegabte Kinder keinerlei Regeln lernen, und wie das enden kann, hat man im letzten Band gesehen bei diesem fürchterlich tyrannischen Wechselbalg-Mädchen :wow

    Er wollte wohl eigentlich nur die Hauptserie (die ursprünglich aus sechs Bänden bestand; Orbit hat die nur als drei Doppelbände veröffentlicht) schreiben, aber seine Frau wollte mehr von Hadrian lesen, weswegen er mit der Vorgeschichte anfing (anfangen musste :lache).

    Gute Frau! Hoffentlich peitscht sie ihn noch möglichst lange an seine Tastatur! :lache


    Das ist ja irgendwie auch total niedlich ... ein Autor erfindet eine Buchfigur, in die sich seine Frau dann unsterblich verliebt, das wäre fast schon wieder Thema für ein eigenes Buch :love:

    Ich hab dann mal den 1. Band auf englisch bestellt, für'n Appel und ein Ei. Das sind ja dann gleich die ersten beiden deutschen Bände, mal sehen ob ihr mich anfixen könnt...

    Noch ein Opfer:thumbup:^^

    Im Original sind die Bücher wirklich viel billiger und vor allem ist es da nur eine Trilogie. Das war ja mal wieder nur der deutsche Verlag, der aus drei preiswerten Taschenbüchern sechs riesige Paperbackschwarten machen musste, so dass die komplette Reihe statt etwa 30 Euro nun knapp 125 Euro kostet. Gut, die Übersetzung muss man noch dazurechnen, aber trotzdem ... :bonk:fetch