Beiträge von Bücherdrache

Die tiefgreifenden System-Arbeiten sind soweit abgeschlossen. Weitere Arbeiten können - wie bisher - am laufenden System erfolgen und werden bis auf weiteres zu keinen Einschränkungen im Forenbetrieb führen.

    Jaa, blind in den SuB greifen ist spannend - ich hab's auch schon wieder getan, sogar zweimal hintereinander ^^


    Der Zufallsgenerator hat mir erst ein ziemlich altes Buch zugelost, Das Lied eines Sommers von Eva Ibbotson. Nichts Anspuchsvolles, aber ein absoluter Kandidat für den Ein-Buch-wie-eine-warme-Decke-Thread. Einfach eine schöne Geschichte, die ich richtig gern mochte und in einem Rutsch gelesen habe.


    ASIN/ISBN: 3502113408


    Dann habe ich heute nochmal gezogen und ein etwas neueres Buch erwischt, das werde ich jetzt dann gleich noch anfangen. Das Buch habe ich auch gar noch nicht so lange, es wurde hier im Forum erwähnt und empfohlen, allerdings weiß ich leider nicht mehr, von wem. Auf die Geschichte bin ich schon sehr gespannt, schon das Reinlesen und die Szene auf den ersten beiden Seiten gingen mir zu Herzen.


    Thomas Sautner - Fuchserde


    ASIN/ISBN: 3746623782


    Schon seit ihrer Kindheit ist Frida der charismatische Mittelpunkt einer großen Familie. Angstlos nach dem frühen Tod ihrer Mutter, sorgt sie mit ihrer ungezähmten Art für Kopfschütteln bei den Bewohnern des kleinen Dorfes, in dem sie lebt. Kein Mann ist ihr recht, und kein Mann kann ihr widerstehen. Frida ist eine Jenische Angehörige eines beinahe in Vergessenheit geratenen fahrenden Volkes. Über Generationen hinweg haben ihre Vorfahren schon im »Biberling«, den kalten Monaten, ihre einfachen Hütten bewohnt, um dann im »Hitzling«, in dem die Sonne zunehmend an Kraft gewinnt, wieder mit ihren Pferdewagen loszuziehen. Es ist ein rau-romantisches Leben, das Frida und die Ihren führen, mit dem Sternenhimmel als Dach, geheimnisvollen Geschichten am Feuerplatz und einer Sprache, die den Sesshaften Rätsel aufgibt. Ihren Lebensunterhalt verdienen die Fahrenden noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts als Scherenschleifer, Besenbinder, Pfannenflicker, als Wahrsagerinnen oder als Kräuterfrauen. Sie fühlen sich frei wie der Wind. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten aber setzt eine dramatische Zäsur im Leben der Familie, die versucht, der Vernichtung zu entrinnen: mit Hilfe uralten Wissens, schier waghalsigem Humor und unbändiger Kraft. Thomas Sautner erzählt die Geschichte zweier Familien, deren Schicksale durch die Liebe ihrer Kinder miteinander verknüpft werden und deren Alltag vom tiefen Verstehen der Natur geprägt ist, von wunderbaren Weisheiten und vom Leben mit den Jahreszeiten. Das nördliche Waldviertel, mystisch-schön mit seinen ausgedehnten Wäldern, dunklen Teichen, tiefen Mooren und den Jahrmillionen alten markanten Restlingen aus Granit ist dabei mehr als bloß der Schauplatz eines großen Familienromans.



    Zieh-Blind-Liste 2021:

    Kurt Bartsch ~ Fanny Holzbein (aussortiert) ++

    Paul Kidd ~ Die Maus von Kerbridge ++++

    Brigitte Melzer ~ Whisper - Königin der Diebe +++++

    Larissa Brown ~ Feuer und Wind +++++

    Betsy Tobin ~ Das Beinhaus ++++

    Eva Ibbotson ~ Das Lied eines Sommers +++++

    Thomas Sautner ~ Fuchserde

    Sehr gerne. :knuddel1Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist eine gelungene Mischung aus Thriller, Science Fiction und Dystopie. Die Vorstellung von der Zukunft, die auch uns treffen kann, ist an sich erschreckend. Auf jeden Fall habe ich es so erlebt. Das ganze Unternehmen erinnerte mich doch sehr an unseres bekanntes Unternehmen große A... . Natürlich übertrieben, aber es hatte Ähnlichkeiten. Also, ich muss sagen, mein Buch war es auf jeden Fall. :thumbup:Was hat es dir denn nicht gefallen?

    Als nächstes lese ich aber jetzt was Historisches:)


    ASIN/ISBN: 3453272307

    Danke für deine Rückmeldung :)

    Dass es mir nicht gefallen hätte, kann ich gar nicht sagen, ich fand es schon ganz gut. Es war auf jeden Fall gute Unterhaltung. Ich habe gerade in meiner Leseliste aus dem Jahr nachgesehen, da habe ich es mit (Schulnote) 2,5 bewertet, also für mich völlig okay.

    Mir war es einfach ein bisschen zu zahm und zahnlos. Nach dem ganzen Bohei, der um dieses Buch gemacht wurde und nach dem, was ich vor seinem Erscheinen darüber gelesen habe, hätte ich einfach etwas mehr Biss erwartet, eine richtig bitterböse Abrechnung mit dem großen A eben. Und das war es für mich einfach nicht. Vielleicht waren da auch meine Erwartungen einfach zu hoch gesteckt. Aber wie gesagt, ich fand's ganz okay. Und ich freue mich, dass es dir gut gefallen hat :)


    Dass es zu übertrieben ist, glaube ich im Übrigen gar nicht mal. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es da so zugeht, eher noch schlimmer. Eine frühere Bekannte von mir hat dort in der Kundenbetreuung gearbeitet (oder arbeitet wahrscheinlich sogar noch dort - ich weiß es nicht genau, weil ich inzwischen keinen Kontakt mehr zu ihr habe). Die hatte vor diesem Job eine recht gesunde und durchaus kritische Einstellung zum großen A. Nach einem halben Jahr dort hätte man allerdings meinen können, dass sie eine Gehirnwäsche hinter sich hat. In ihrem Beisein durfte man sich nur noch ausschließlich positiv über den Konzern äußern, beim leisesten Hauch von Kritik wurde sie so wütend, dass sie einem schier an die Gurgel gesprungen ist.


    Sie musste anfangs auch ständig zu irgendwelchen Teambildungsmaßnahmen, immer mehrere Tage, immer an den Wochenenden, und sie mussten auch immer ihre Freizeit dafür opfern. Wer das nicht tat, wurde schief angesehen - nicht nur von den Vorgesetzten, sondern vor allem von den eigenen Teammitgliedern - und bei wiederholtem Verweigern gab es auch Konsequenzen bis hin zur Kündigung. Die wurden dort so auf die Firma eingeschworen, dass sie nach einer Weile von A... nur noch geredet hat, als wäre das der große liebevolle, menschenfreundliche Heilsbringer, der doch alle nur glücklich machen will ... hätte sie den Firmennamen nicht benutzt, hätte man glauben können, sie wäre irgendeiner dubiosen Sekte beigetreten. Und das sind alles nur die Dinge, die jeder in ihrem Umfeld sowieso mitbekommen hat - wie das intern wirklich zugeht, darüber wird man als Außenstehender kaum etwas erfahren.

    Von daher tendiere ich eher dazu, zu glauben, dass selbst die aberwitzigsten Vorstellungen des fantasievollsten Autors nicht ausreichen, dem auch nur nahezukommen, was in diesen gigantischen Internet-Konzernen wirklich abgeht und wie das in der Zukunft aussehen wird. Ich finde das ganze Thema ziemlich beängstigend :wow

    Ich habe gestern mein viertes Buch von Mechtild Borrmann angefangen, das ist einer ihrer älteren Kriminalromane. Liest sich sehr gut, auch wenn sich dieser ganz spezielle Borrmann-Sog, den ich aus ihren anderen Büchern kenne, bis jetzt noch nicht so recht gezeigt hat.


    Mechtild Borrmann - Mitten in der Stadt


    ASIN/ISBN: 3865321283


    Mitten in Kleves Innenstadt ereignet sich ein skrupelloses Verbrechen. Drei Männer durchbrechen mit einem Geländewagen die Scheibe eines Juweliergeschäfts und erbeuten wertvollen Schmuck. Als einer der Hauptverdächtigen tot aufgefunden wird, ermittelt das Team um Hauptkommissar Victor Grube in alle Richtungen und stößt dabei auf die tragische Geschichte der Familie Koller. Wie hängt dieses unheilvolle Schicksal mit dem Fall zusammen?

    Bis April ist ja noch ein Weilchen hin, vielleicht habe ich bis dahin meine momentane Leserunden-Flaute überwunden und schließe mich der Runde wieder an :)


    Den Oktobermann werde ich in der Zwischenzeit wohl noch schaffen können, auch um wieder ins Thema reinzukommen. Und da beide Bücher nicht allzu dick sind, wird es sicher auch ohne seitenlange Notizen und Personenlisten gehen. Aber bei dem Autor weiß man ja nie :lache

    Mein letztes Februar-Buch war auch wieder eines aus der Alt-Sub-Liste, Nebra von Thomas Thiemeyer. Es hat mir ganz gut gefallen, wobei ich festgestellt habe, dass dieses Genre nicht mehr so ganz hundertprozentig meines ist. Früher habe ich solche Mistery-Thriller mit Begeisterung verschlungen, aber die hat mir hier ein wenig gefehlt. Vielleicht liegt es auch nur speziell am Buch, nicht generell am Genre. War auf jeden Fall ganz gute und auch spannende Unterhaltung, und mehr erwarte ich mir von solchen Büchern auch nicht.


    01. Thomas Thiemeyer - Nebra (begonnen 25.02.21)

    02. P. M. Carlsen - Miss Mooney

    03. T. H. White - Der König auf Camelot (begonnen 27.01.21)

    04. Lucy Foley - Die Stunde der Liebenden

    05. Lone Theils - Die Mädchen von der Englandfähre

    06. Ursula K. LeGuin - Die wilde Gabe

    07. Lucinda Riley - Das Orchideenhaus

    08. Willy Russell - Der Fliegenfänger

    09. Preston/Child - Mount Dragon

    10. Eve Houston - Unter den Dächern von Prior's Ford (begonnen 15.01.21)

    11. Marianne Macdonald - Tod zwischen den Zeilen (begonnen 03.01.21)

    12. Anette Kannenberg - Das Mondmalheur


    Kristen Britain - Grüner Reiter:

    1. Der magische Reiter

    2. Die Botin des Königs

    3. Der schwarze Thron

    4. Der Pfad der Schatten


    Philip Pullman - Sally Lockhart:

    1. Der Rubin im Rauch

    2. Der Schatten im Norden

    3. Der Tiger im Brunnen

    4. Das Banner des roten Adlers

    T. H. White; Der König auf Camelot; 2,2

    Richard Paul Evans; Die wundersame Schatulle; 3,0

    Brigitte Melzer; Whisper - Königin der Diebe; 1,5

    Christian Hardinghaus; Die Spionin der Charité; 1,0

    Frank Goldammer; Zwei fremde Leben; 1,0

    Dorothy Gilman; Das Geheimnis der Drehorgel; 2,5

    Felix Weber; Staub zu Staub; 2,2

    Lyssa Kay Adams; The Secret Book Club; 5,0

    Larissa Brown; Feuer und Wind; 1,0

    Jennifer Teege; Amon: Mein Großvater hätte mich erschossen; 2,0

    Betsy Tobin; Das Beinhaus; 2,0

    Elly Griffiths; Todespassion - Ruth Galloway 8; 1,2

    Elizabeth George; Denn bitter ist der Tod - Lynley/Havers Band 5; 2,0

    Ferdinand von Schirach; Schuld; 2,0

    Thomas Thiemeyer; Nebra; 2,5

    Ich habe eine tolle Mischung angefangen aus einem Thriller, Science Fiction und Dystopie. Bin sehr gespannt wie es wird. Die ersten 100 Seiten haben mich überzeugt. Wenn es so bleibt, wird es ein tolles Erlebnis.


    ASIN/ISBN: 3453272307


    »1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

    Mich würde sehr deine Meinung zu dem Buch interessieren, wenn du damit fertig bist :)

    Das Thema fand ich so spannend, dass ich mir das Buch damals sogar vorbestellt hatte, was ich sonst so gut wie nie tue. Ich habe es auch gleich gelesen. Aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen, ich hätte mir wirklich mehr davon versprochen. Mal gucken, wie dein Urteil ausfällt. Bin gespannt.

    :write Ich gehe auch eher als Weichei durch, aber Cosy-Krimis sind mir jetzt dann doch zu lasch, etwas mehr muß schon sein.

    Ich meinte auch gar nicht unbedingt nur Cosy Crime, auch in anderen Krimireihen steht ja eher das Ermitteln im Vordergrund. Im Moment lese ich mich durch die recht umfangreiche Reihe von Elizabeth George, die wäre so ein Beispiel dafür. Also eher die klassischen Whodunit, wie auch die guten alten Agatha Christie Bücher, wo es einfach um das Rätseln und Mitraten geht. Das liebe ich einfach :)


    Und Cosy Crime ist selbst mir oft zu lasch :lache

    Da habe ich auch schon viele gelesen, die einfach nur langweiliger Schrott waren und die Bezeichnung Krimi gar nicht verdient hätten.

    Ausführliche Beschreibung von Ermittlungsarbeit ist ganz sicher kein Garant für einen guten Krimi. Aber für mich sind halt auch Blut und Gedärme und Brutalität kein Garant für einen spannenden Thriller. Selbst sowas kann trotz aller Grausamkeit ja auch langweilig sein, wenn die Story zu fade ist.


    Ich liebe vor allem innovative Ideen in Krimis, irgendetwas Neues, nicht immer wieder das Althergebrachte


    Ja, das mag ich auch. Und auch spannende und ungewöhnliche Figuren haben es mir angetan :)

    Sie erinnern sich an all das, was einst so selbstverständlich war, .... das geht im Moment vermutlich uns allen so :(


    Aber das Buch klingt, als könnte es einen inmitten von Corona und Lockdown und wieder steigenden Zahlen tatsächlich ein bisschen aufbauen und nach vorne sehen lassen. Hoffentlich hat es diese Wirkung beim Lesen :)

    Ja, habe ich tatsächlich - die ersten 2-3 Bücher von Elizabeth George habe ich wahllos aus der Reihe gepickt, fand sie auch sehr spannend, habe mich aber gewundert, dass die Entwicklung der Figuren nicht logisch war - also habe ich nachgeschaut, festgestellt, dass es da eine Serie gibt, und noch mal von vorn angefangen ^^


    Inzwischen komme ich leider nur schleppend vorwärts, die letzten Bände waren so umfangreich, das hat mich immer etwas Überwindung gekostet, damit anzufangen.

    Das passiert mir auch öfters, dass ich versehentlich mit einem mittleren Reihenband anfange und dann den Anfang nachholen muss ^^


    Ja, die Autorin schreibt wirklich sehr ausführlich, da könnte sie sicher oft (um mehrere hundert Seiten :lache) kürzen. Aber es ist halt ihr Stil, damit muss man als Leser wohl einfach leben oder auf die Bücher verzichten. Aber dafür sind sie einfach zu gut. Und bis geht jetzt es noch, mal gucken, wie das bei den späteren Bänden noch wird.

    Was mich im Moment ein bisschen nervt, sind Lynleys Beziehungsprobleme mit seinen beiden Mädels. Dieses Herzschmerz-Geschmachte mit Helen ist manchmal nur schwer zu ertragen, das kommt für mich so schmalzig rüber. Hoffentlich kommen die beiden irgendwann noch zusammen, damit das endlich mal aufhört :beleidigt

    Hoffentlich nimmst du auch noch nachträgliche Glückwünsche an, sie kommen trotz der Verspätung von Herzen :knuddel1

    Ich wünsche dir in jedem Fall ein gutes und glückliches neues Lebensjahr mit vielen schönen Büchern und viel Freude in deinem Garten und mit vielen kleinen Igelchen, deren Leben du immer so freundlich rettest. (Und von denen wir natürlich immer Fotos sehen wollen <3) Bleib wie du bist und bleib vor allem gesund :)

    Jenya


    Ja, das geht mir schon ähnlich. Ich kann verstehen, wennn jemand sagt, dass ihn solche Szenen nicht stören, solange der Rest gut ist, aber ich selbst bräuchte sie nicht. Aber gut, ich bin in der Beziehung auch ein echtes Weichei. Ich grusele mich sogar bei den lustigen Gremlin-Filmen schier zu Tode :lache


    Wenn ich genauer drüber nachdenke, ist mir das eigentliche Verbrechen, um das es in einem Krimi oder Thriller geht, gar nicht mal so wichtig. Von mir aus muss das nicht mal ein Mord sein, mir würde auch ein Raub oder Betrug oder ähnliches reichen. Viel spannender für mich ist die Aufklärung des Verbrechens, die ganze Spurensuche, Polizeiarbeit, Verdächtigungen, falsche Fährten, all diese Dinge. Das finde ich viel interessanter und spannender als einen detailliert beschriebenen Mord. Weswegen ich auch viel lieber gut konstruierte Kriminalromane als Thriller lese.

    Teufelchen_Yvi


    Das Interview mit Chris Carter ist interessant, ich habe es gerade gelesen. Wahnsinn, was der in seinem Leben alles schon so gemacht hat und an welchen Orten er schon gelebt hat. Da findet er sicher viel an Inspiration und Ideen, auch durch sein Kriminalpsychologiestudium, so hat er vieles, was in seinen Büchern auftaucht, praktisch aus erster Hand. Aber in einem Satz des Interviews sagt er ja selbst - ich nehme an, mit einem Augenzwinkern -, er habe einen verdrehten Kopf. Vermutlich braucht man den auch, wenn man solche Bücher schreibt.


    Wenn so viel Brutalität mit einer spannenden Handlung verbunden ist, ist das sicher okay und vielleicht kann man das beim Lesen zum Teil auch ausblenden, wenn es genug anderes gibt, dass die Geschichte am laufen hält. Aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass Gewalt und brutale Szenen einfach Selbstzweck sind, Oder dazu dienen sollen, eine eher langweilige Romanidee interessanter oder spannender zu machen. Nach dem Motto: je simpler und öder der Plot, desto mehr Gewalt und Splatterszenen müssen ins Buch.

    Naja, hat eben jeder so seinen Geschmack, und es gibt ja genügend Leser, denen so etwas gefällt.


    Ich weiß, dass viele hier von Chris Carter recht begeistert sind, ich selbst habe von ihm aber noch nie etwas gelesen. Möglicherweise hole ich das ja noch nach ( in einem mutigen Moment vielleicht :lache )

    Ich habe ein älteres Buch angefangen. Ein Thriller aus dem Bereich Computer und Hacken. Klingt interessant, und die ersten 50 Seiten waren auch gut.


    Angst und Schrecken breiten sich im Silicon Valley aus. Unter dem Codenamen Phate hackt sich ein Mörder in die Computer seiner zukünftigen Opfer ein. So erfährt er ihre intimsten Geheimnisse und kann sie in eine tödliche Falle locken. Um den Täter endlich zu entlarven, wählt Detective Anderson einen ungewöhnlichen Weg: Er bittet Wyatt Gillette, Computergenie und zurzeit in Haft, um Hilfe. Wyatt bekommt einen Rechner gestellt, als Gegenleistung soll er Phate aufspüren. Ein nervenzerreißendes Duell beginnt ...


    ASIN/ISBN: 3442451450

    Von Jeffery Deaver habe ich die ersten drei Bände der Reihe um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs gelesen, die fand ich sehr spannend. Vor allem die Figuren haben mir gut gefallen, Rhyme und Sachs sind ein tolles Ermittlergespann, mal etwas ganz anderes als die üblichen Typen.


    Einige Bücher habe ich sogar noch ungelesen im Regal stehen. Weiß gar nicht, warum ich die Reihe damals nicht weiterverfolgt habe. Das wäre direkt mal ein Fall für den Alt-Sub-Abbau-Thread im nächsten Jahr :gruebel


    Dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß mit dem Buch :)

    Jenya Richie

    Da bin ich ganz bei euch, ich finde solche Bücher einfach grausig. Und völlig unnötig. Wenn ich auf dem Cover schon irgendwas lese von perversen Serienmördern, bizarr arrangierten oder dekorierten Leichen, Schlächtern, Folter und anderen netten Sachen, brauche ich mir das gar nicht näher ansehen :rolleyes


    Ich frage mich nur immer, was das für Leute sind, die so etwas schreiben. Das Lesen allein ist ja schon schlimm genug, aber nach ein paar Stunden klappt man das Buch wieder zu und gut ist. Der Autor dagegen muss sich aber über Wochen und Monate damit beschäftigen und sich solche Szenen in seiner Fantasie erst mal ausmalen. Und das noch freiwillig. Das finde ich echt gruselig :wow

    So, ich habe endlich auch mein erstes Alt-SuB-Buch beendet :-]


    Über 700 Seiten fand ich für die Geschichte entschieden zu viel - da blieb die Spannung leider auf der Strecke und tauchte erst kurz vor Schluss wieder auf.

    1. Han Suyin Bis der Tag erwacht
    2. Elizabeth George Wer die Wahrheit sucht beendet 02/21; Note 3,0
    3. Donna Leon Lasset die Kindlein zu mir kommen
    4. Christian Jacq Ramses der Tempel der Ewigkeit
    5. Astrid Rosenfeld Adams Erbe
    6. Karin Slaughter Vergiss mein nicht
    7. Jill Smolinski Die Wunschliste
    8. Ursula Poznanski Erebos
    9. Jutta Profijt Kühlfach 4
    10. Oliver Pötzsch Die Henkerstochter
    11. Anne Perry Das Gesicht des Fremden
    12. Anne Perry Gefährliche Trauer

    Die Reihe von Elizabeth George lese ich auch gerade, bin allerdings erst beim 5. Band, den habe ich gestern angefangen. Die ersten Bücher der Reihe haben ja (noch) einen recht erträglichen Umfang, da geht es selten über 500 Seiten hinaus - aber ein bisschen graut es mich schon vor den späteren Bänden, das sind ja alles solche dicke Schwarten :lache


    Aber gut finde ich die Reihe trotzdem, ich mag sie total gern.

    Hast du die Vorgängerbände zu deinem aktuellen alle schon gelesen? :)


    Die ersten drei Bände habe ich schon seit Urzeiten im Regal, hatte ich vor vielen Jahren mal bei ebay ersteigert. Letztes Jahr beim Ausmisten der Krimiregale hatte ich die Bücher dann in den Händen und dachte, die kann ich getrost weggeben, ich werde die ja doch nicht mehr lesen. Und habe aber dummerweise in den ersten Band reingeblättert und mich dann prompt festgelesen, so gefesselt hat mich das. Das Ende der Ausmistaktion war dann halt, nicht wie geplant die drei vorhandenen Bände zum öffentlichen Bücherschrank zu schleppen, sondern mir die restlichen 17 auch noch zu besorgen. So schaut bei mir Alt-SuB-Abbau aus ^^