Beiträge von Kyara

    Christoph Hein - Das Narrenschiff


    Ein Staat wird – wie alle Staaten – gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach vierzig Jahren nahezu spurlos. Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte?


    In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen einer im Werden befindlichen Gesellschaft, die das bessere Deutschland zu repräsentieren vermeint und doch von einem Scheitern zum nächsten eilt.


    Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.


    ASIN/ISBN: 3518432265

    Zu Weihnachten bekommen:


    Ragnar Jónasson - Schneeblind


    Winter in einem abgelegenen Fischerdörfchen im Norden von Island. Eine junge Frau liegt blutend und bewusstlos im Schnee. Dann kommt ein alter Schriftsteller durch einen Sturz im Theater ums Leben. Ari, der neue Polizist im Ort, erkennt schnell, dass er erst die Verbrechen der Vergangenheit aufklären muss, um die Fälle der Gegenwart lösen zu können. Doch niemand will ihm helfen – und er kann niemandem trauen ...


    ASIN/ISBN: 3442771641

    Ich mag Kirsten Fuchs ja sehr. Allerdings habe ich sie bisher nur live oder im Fernsehen gesehen. Selbst gelesen habe ich von ihr noch nichts.

    Chris Whitaker - Von hier bis zum Anfang


    Cape Haven, Kalifornien. Eine beschauliche Kleinstadt vor dem Panorama atemberaubender Küstenfelsen. In diesem vermeintlichen Idyll muss die 13-jährige Duchess nicht nur ihren kleinen Bruder fast alleine großziehen, sondern sich auch um ihre depressive Mutter Star kümmern, die die Ermordung ihrer Schwester vor 30 Jahren nie verwinden konnte. Als deren angeblicher Mörder aus der Haft entlassen wird, droht das fragile Familiengefüge, das Duchess mühsam zusammenhält, auseinanderzubrechen. Denn der Atem der Vergangenheit reicht bis in das Heute und wird das starke Mädchen nicht mehr loslassen ...


    ASIN/ISBN: 3492319165

    Ich musste das Buch vorhin auch noch beenden. Es war einfach zu spannend.


    Die Dreiecksgeschichte mit den beiden Brüdern und Sybille Faber hatte ich im letzten Abschnitt schon geahnt. Allerdings weiß ich nicht mehr, was mich darauf gebracht hat. Und trotzdem bin ich nicht darauf gekommen, dass Sybille Faber die Morde begangen hat.


    Ernestine und Anton hat es dieses Mal beide körperlich erwischt. Das gab es so bisher noch nicht. Aber zum Glück ging es glimpflich ab.


    Ich bin gespannt, wie es mit der Familie weitergeht. Hoffentlich gibt es noch weitere Bände.

    Ja, dieser Abschnitt hatte es in sich. Ehrlich gesagt habe ich zwischendurch die Monde ganz vergessen. Die anderen Ereignisse haben mich mehr mitgenommen. Zum Glück ist für „unsere“ Familie alles glimpflich ausgegangen. Und dass Ilse sich so bei der Suche nach Anton eingesetzt hat, fand ich toll. Nun wird sie bestimmt nicht gefeuert. Vielleicht bekommt sie die Arbeit in der Apotheke mit der Zeit auch noch besser in den Griff.

    Dem Pinter weine ich auch keine Träne nach.

    Je mehr ich lese umso verwirrter bin ich. Wie meist bei den Maly-Krimis :lache

    So geht es mir auch. Und ich habe extreme Probleme, die ganzen Faber-Frauen auseinanderzuhalten. Männer gibt es ja nicht so viele.


    Ich freue mich, dass Erich durch Werner Wedel Unterstützung erhält. So hat er wenigstens noch einen „Verbündeten“.

    :/:/ich lese mal weiter und hoffe schlauer zu werden.....

    Das werde ich auch tun.

    Ich bin schon längst durch und im 2. Abschnitt. Ich kam nur nicht zum Schreiben und wollte aber unbedingt weiterlesen.


    Mein Gedanke war auch, dass die Serviererin Rosi das Kind aus dem Prolog sein könnte. Und einer der Zwillingsbrüder der Vater.


    Über die Aushilfe Ilse habe ich mich amüsiert. Aber Anton und Heide haben schon viel Geduld mit ihr. Eine große Hilfe scheint sie ja nicht zu sein.

    Das werde ich mir auch mal vormerken.