Das Verhältnis ist aber insgesamt relativ konstant bei zehn zu eins.
Ich weiß nicht, ob es ein Ausdruck irgendeines Ismus' ist, wenn man festhält, dass es für Säuglinge vermutlich einen Ticken besser ist, wenn die Mutter die ersten Monate begleitet. Aber selbst wenn das irgendwie istisch wäre: Mir doch egal.
Die Gesellschaft hat Vorkehrungen getroffen, damit das funktionieren kann. Theoretisch.
Bei unserem ersten Kind bin ich zuhause geblieben. Mir wurde damals vom Geschäftsführer meines wichtigsten Kunden gesagt, er habe gehört, ich würde mich auf's Altenteil zurückziehen. Genau so meinte er das auch.
Finanziell war es eine vollkommen unsinnige Entscheidung und das wird meistens so sein, da in Beziehungen statistisch meist der Mann älter ist. Deswegen ist es finanziell meist sinnvoller, die Frau bleibt zuhause. Das wiederum führt zu einer Verstärkung des Effekts. (Und wenn es dann Statistiken gibt, die versuchen, diesen Effekt, der tatsächlich da ist, wieder rauszurechnen, ändert es nichts daran, dass er natürlich trotzdem wirkt.)