Beiträge von Toebi

    Danke Joan, für die schnelle Antwort und Erklärung.


    @ Findus: Waschzuber, das war eigentlich das Wort, das ich gesucht hatte. Danke.


    @ Joan: Diese Wechselkragen Chemisken von frz. Chemise sind doch die Wechselkragen, oder? Die habe ich jetzt schon wieder in irgendwelchen Läden gesehen, scheinen wieder aktuell zu werden. Mein Vater hat so ein Teil noch irgendwo, das er mal für Karnevalsauftritte genommen hat :lache


    Das zu enge Hemd von Carl war auch genial. Wer hatte ihn noch darin gesehen und gedacht, dass er gut im Futter wäre :lache Was mich wundert, dass niemandem auffällt, dass das gar nicht sein Hemdenschnitt ist. Wo gerade die EM in Frankreich noch läuft denke ich an Yogi, der auch immer so taillierte Hemden trägt.

    Ich bin jetzt auch durch und schon mal vielen Dank, Joan, dass Du immer noch hier reinschaust :knuddel1 Das ist nicht selbstverständlich.


    Ich bin froh, dass ich das Buch jetzt in Ruhe zu Ende gelesen habe und nicht im Stress vorm Urlaub zwischen Tür und Angel.


    Krimi/Thriller ist ja mein Lieblingsgenre. Ich kann JaneDoe nur zustimmen, ein Krimi ganz anders als die ich sonst lese. Ich denke ich werde das Buch noch mal lesen, um auf mehr Feinheiten zu achten. Die 20er finde ich bei Krimis spannend, weil noch ganz anders ermittelt wurde und noch gar nicht alles zur Verfügung stand, wie heutzutage.


    Dieser letzte Abschnitt hat mir richtig gut gefallen. Ein Dinner im Adlon und dann wird die ganze Geschichte aufgerollt. Die Wahl der Waffe, das Gummiband, die Kiste mit dem doppelten Boden... Darauf muss man erstmal kommen. Ich staune jetzt noch.


    Meine Lieblingsfigur ist definitiv Paul. Der ist mir wohl am ähnlichsten.


    Genial fand ich auch noch die Beschreibung zu den neuen Hemden, Kerzenschein, etc. Total aneinander vorbei gedacht :lache


    Zur Sprache habe ich auch noch eine Frage. F***** kommt ja ein paar Mal vor. Gehörte das in den 20er schon so zum Sprachgebrauch? Hat mich irgendwie etwas gestört. Das etwas "top" ist hätte ich auch eher sprachlich später eingeordnet.


    Normalerweise störe ich mich an so etwas überhaupt nicht, aber die Geschichte ist so fein konstruiert, perspektivisches Erzählen und wenn ich lese, wie Du die ganze Geschichte geschrieben hast, dann passen diese Worte irgendwie nicht bzw. fallen mir dann einfach auf. Vielleicht fällt es mir jetzt auch einfach nur durch die LR hier auf, weil durch eine LR immer Diskussionen entstehen und man auf Sachen aufmerksam gemacht wird, die einem nicht aufgefallen wären, wenn man das Buch alleine gelesen hätte.

    Zitat

    Original von JaneDoe
    Nach diesem Abschnitt fällt mir auf, dass ich zu der Handlung eigentlich gar nicht viel sagen kann. Es sind viele Szenen zu lesen, die mich aber nicht schlauer machen, was die Morde oder das Motiv anbelangt. Irgendwie passt alles nicht so recht zusammen. Da lassen sich für mich keine Schlüsse draus ziehen, wie die Geschichte ausgehen mag.


    :write Geht mir absolut genau so


    Eine Sache ist mir noch aufgefallen, betrifft aber nicht nur diesen Abschnitt. War es in den 20er Jahren schon üblich, dass man eine Dusche hatte? Hier und da springt Paul ja unter die Dusche. Das kam mir relativ häufig vor. Eigentlich bin ich auf solche Kleinigkeiten überhaupt nicht in Büchern fixiert. Warum komme ich darauf? Wir haben letzte Woche den Ausweichsitz der Landesregierung NRW besichtigt. Dieser Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges war für 200 Beamte gedacht, im Falle eines atomaren Angriffs, um von hier aus weiter zu regieren. Für 200 Beamte gab es einen kleinen Waschraum mit 9 Waschbecken und 2 Duschen. Wir Besucher staunten nicht schlecht. Der Bunker wurde in den 60ern erbaut und damals duschten die Leute kaum, eher ab in die Badewanne, daher war man der Meinung, dass 2 Duschen für 200 Leute reichen.
    Aus diesem Grunde bin ich jetzt darüber gestolpert, dass Paul doch recht häufig duscht und das in den 20er Jahren.

    Herzlichen Glückwunsch auch nachträglich noch von mir, lieber Harimau! Ich hoffe Du hast Dich ordentlich feiern lassen und bist reichlich beschenkt worden.

    Ich habe das Buch nicht abgebrochen, doch die letzten Wochen waren einfach zu hektisch, dass ich abends nicht den Kopf hatte, um mich auf das Buch zu konzentrieren. Jetzt habe ich Urlaub und kann es in Ruhe genießen.


    Den Buchtitel habe ich auch ironisch verstanden. Die feinen Leute sind nämlich gar nicht immer so fein. Auch bei den feinen Leuten wird gekokst, fremd gegangen, zu viel getrunken, etc.


    Es ist ja nicht selten, dass der Verlag den Buchtitel aussucht. Joan, welchen Titel hättest Du denn dem Buch gegeben? Hattest Du einen Titelvorschlag an den Verlag gegeben?


    Perspektivisches Erzählen, so nennt man das hmm :gruebel, wüsste nicht, wann ich damit mal etwas zu tun hatte. Deine Erklärungen hierzu sind sehr interessant.


    Ich habe immer noch ein Problem mit den ganzen Namen. Das ist aber normal bei mir. Namen und Gesichter merken ist überhaupt nicht mein Ding, das ist im realen Leben genauso.


    Wie Carl als Ermittler auftritt, ist genial. Es scheint niemand darüber nachzudenken, dass er eigentlich gar nicht bei der Polizei ist. Es gibt hier so viel feine kleine Szenen, die mich immer wieder schmunzeln lassen.


    Ich vergesse allerdings immer mal wieder, dass hier ein Mordfall bzw. mittlerweile sind es ja schon zwei Morde, die aufgeklärt werden müssen.

    :gruebel Vielleicht muss ich das Salz und den Extrakt dann auch noch mal testen. Wir haben ein Vanille-Pfeffer-Salz vom Bremer Gewürzhandel zu Hause. Das schmeckt super zu gekochten Eiern. Daher dürfte es ja egal sein, wenn man Extrakt und Salz hergestellt hat und man nicht alles ausschließlich für diese Rezepte verwendet, es dann noch für andere Sachen nutzt, oder?

    Das Getrauere um Willem nervt mich am meisten in diesem Abschnitt. Sehr gut finde ich, dass Allyson weiter ihr Leben in die Hand nimmt. Die Unterstützung durch ihre Oma finde ich super.


    Die kurze Aussprache mit Melanie fand ich auch gut. Damit hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet.


    @ Cindy: Stimmt, ist mir aber so bewusst noch nicht aufgefallen dieser "Zickenalarm" bzw. dass hier nur die Männer sympathisch rüberkommen.


    @ Booklooker: Ich denke Allyson lernt wie verrückt und nutzt jede Gelegenheit, selbst beim Kellnern. Sie lernt freiwillig und will die Sprache unbedingt lernen, das macht den Unterschied. Wenn man in der Schule eine Sprache lernen muss, auf die man "keinen Bock" hat, dann wird es schwierig. Von daher finde ich es nicht abwegig, dass sie sich mit dem Erlernten in Paris durchschlagen kann.


    Das Versprechen jeden Tag einen Macaron zu essen finde ich witzig. Ich habe diese Dinger noch nie gegessen. Die sind mir irgendwie zu bunt. :lache

    Ich habe Finesse Bourbon Vanille Aroma von Dr Oetker genommen, gibt es in so kleinen Tütchen.


    @ Groupie: Der Tipp mit dem gemahlenen Milchreis gefällt mir, muss ich mir merken.


    Wozu dient Muscovado Zucker? Ich hab jetzt immer normalen Zucker verwendet. Ich hab nicht verstanden und keine Erklärung gefunden, warum Muscovado Zucker verwendet werden soll.

    New-York-Cheesecake-Schnitten mit Kirsch-Topping, S. 45


    Gestern gebacken, heute probiert.


    Der Boden hat geschmacklich etwas von Spekulatius. Ich habe alles mit Hand durchgeknetet u dann in die Form gepackt. Der Boden ist durch die Frischkäsefüllung gut saftig durchgezogen, aber wir fanden ihn nicht matschig.


    Die Frischkäsefüllung hab ich länger abkühlen lassen als angegeben. Dann mischen sich die warmen Kirschen nicht so in die Füllung.


    Die Kirschen ließen sich einfach nach Rezept eindicken und dann oben drauf verteilen.


    Dieser süße Cheesecake ist jetzt unser Favorit. Sehr lecker, einfach gemacht, lässt sich gut vorbereiten.

    Teigtaschen mit Gemüse und dreierlei Käse, S. 152


    Gerade getestet. Den Teig hatte ich gestern schon vorbereitet und ab in den Kühlschrank. Wir haben uns für 8 große Teigtaschen entschieden. Das ist einfacher als 16 so kleine Dinger, wo dann kaum Füllung drin ist. So passte genau ein EL Füllung pro Teigtasche.


    Positiv überrascht waren wir vom Teig, der fast Blätterteigqualität hatte. Statt mit Pilzen würden wir die Teigtaschen mit Zwiebeln u Speck mal testen. Morgen werden wir sie in kalt testen. Wenn sie dann auch noch schmecken wäre das toll für Partys zum Vorbereiten.

    Glutenfreie Cheesecake-Schnitten mit Cornflakes-Boden und Beeren-Topping, S. 69


    Der Boden war einfach und schnell gemacht.


    Die Frischkäsemasse fand ich auch sehr flüssig, aber ich habe mich ans Rezept gehalten und einfach darauf vertraut, dass die Masse beim Backen ins Stocken gerät. Genau so war es auch. Das scheint hier einfach generell bei den Rezepten zu sein, dass die Masse sehr flüssig wirkt, aber irgendwie doch alles dann zusammenhält.


    Ich habe keine gefrorenen Erdbeeren genommen. Die gibt es gerade frisch und das war mir dann lieber. Mit der Maisstärke hat auch alles super funktioniert. Aus meiner Sicht hätte die Frischkäsemasse aber komplett auskühlen müssen bevor die Erdbeeren oben drauf gepackt werden. Beides noch warm, Erdbeermasse zähflüssig und dann bekommt man nicht alles gut verteilt und die Schichten mischen sicv etwas.


    Gut gekühlt haben wir dann getestet. Optisch gut, schöne Farbe. Der Boden hat uns irgendwie nicht gefallen. Wie hollyhollunder auch schreibt, vielleicht sollte man das alles feiner mahlen. Verglichen mit dem anderen Erdbeerkuchen fanden wir diesen Boden hier nicht so toll und würden den anderen definitiv bevorzugen.


    Ich würde den Kuchen noch mal machen, aber mit Änderung des Bodens.


    Warum gefrorene Früchte genommen werden sollen habe ich nicht verstanden. Das wurde in anderen Rezepten auch mal angegeben, aber den Vorteil sehe ich jetzt nicht wirklich.

    Herzhafte Ziegenkäse-Cheesecake-Tarte, S. 148


    Diese Cheesecake Tarte haben wir gestern getestet. Die Fotos muss ich noch vom Handy ziehen.

    Beim zusammen mischen der Zutaten habe ich gedacht, der Teig ist doch arg flüssig. Dann ab in die Frischhaltefolie und in den Kühlschrank. Lt. Rezept sollte er eine Stunde in den Kühlschrank. Ich habe jetzt nicht getestet, wie er nach einer Stunde aussah. Ich habe den Teig mittags vorbereitet und komplett fertig gemacht haben wir alles abends.


    Der Teig war abends fest und ließ sich sehr einfach in die Form drücken. Wir haben eine Auflaufform genommen, da wir nicht mehrere kleine haben. Das Teil war randvoll, es ist beim Backen aber nicht übergelaufen. Im Rezept stand nichts von abkühlen lassen oder ähnliches. Wir vermuten, dass wir die Form länger im Backofen hätten lassen müssen. Es ist alles zerlaufen, vermutlich zu viel Füllung für die kleine Form. Geschmeckt hat es uns aber sehr gut. Die 2. Hälfte der Auflaufform haben wir dann noch einmal in den Ofen gepackt und siehe da, die Masse stockte doch noch. Einen Tag später haben wir diesen 2. Teil kurz in der Mikrowelle aufgewärmt und es schmeckte auch noch prima.


    Die Füllung habe ich mit dem Mixer auf Stufe 1-2 verrührt. Die Oberfläche zeigte nach dem Backen auch keine Risse und ist nicht eingefallen. Der Tipp ist also goldwert. In den Rezepten steht teilweise schaumig aufschlagen oder so ähnlich. Man ist geneigt, da immer den Mixer auf Vollgas zu stellen, aber das sollte man besser lassen.

    Glutenfreier Erdbeer-Cheesecake mit Cornflakes S. 54/57


    Diesen Cheesecake haben wir am Sonntag vorbereitet. Man muss echt gut Vorbereitungszeit einplanen.


    Der Boden wird gebacken und muss erstmal auskühlen. Parallel kann man gut die Erdbeeren pürieren, die danach auch auskühlen müssen. Wenn alles ausgekühlt ist kann man mit der Füllung beginnen. Uns ist nach dem Backen die Oberfläche etwas gerissen, was optisch dann nicht mehr so schön aussieht. Mein Freund hatte auf höherer Stufe alles gemixt. Es kann sein, dass dadurch zu viel Luft eingearbeitet wurde. Man muss sich die Hinweise zu Beginn des Buches mal durchlesen. Die Hinweise finde ich sehr hilfreich.


    Wir haben eine 26er Form verwendet. Beim Boden habe ich jeweils 30g mehr Cornflakes u 30g mehr Mandeln genommen. Das passte. Die Füllung war nicht so hoch wie auf dem Foto im Buch, aber das macht nichts.


    Wir waren etwas skeptisch, ob die Masse wirklich fest wird, aber es hat geklappt. Etwas Flüssigkeit ist aber ausgelaufen.


    Geschmeckt hat es uns, es könnte noch erdbeeriger sein, aber wir fanden es saftig und nicht käsekuchenmäßig stumpf. Den Kuchen machen wir noch mal und wir könnten uns das auch mal gut mit Heidelbeeren vorstellen.

    Herzhafte Crostata mit Aubergine und Käse S.159


    Den Teig haben wir heute Morgen nach dem Frühstück schon vorbereitet und kalt gestellt, allerdings in Kugelform. Das ist dann schwer auszurollen, wenn man keinen starken Mann zur Verfügung hat :lache


    Wir haben reichlich belegt, ganze Aubergine, ganze Paprika, etc, daher sieht es voller aus als auf dem Foto im Buch.


    Wir haben getrocknete Softtomaten verwendet. Ich mag die in Öl eingelegten nicht, außer wir hätten selbst welche eingelegt. Frisches Basilikum hatten wir nicht zur Hand, nur getrocknetes. Zusätzlich gesalzen haben wir auch nicht. Der Parmesan und Reste vom Salz der Auberginen reichten uns.


    Wir werden das Rezept wieder machen. Der Teig und vielleicht mal andere Gemüsesorten, Champignons, Zucchini, etc, eine schöne Alternative zu einer Pizza. Aus unserer Sicht fehlte auch keine Sauce, wie eine Tomatentunke auf der Pizza. Die Butter vom Teig, Olivenöl, etc das reichte aus und es war nicht trocken.


    Auch bei diesem Rezept wieder beachten, Teig kalt stellen, das Zeit beansprucht. Auberginen salzen und 30 min ziehen lassen.