Beiträge von Cookiemonster

    Ich bin nun auch mit dem ersten Teil durch.


    Ich fand den Einstieg in das Buch sehr angenehm, es hat mich sofort gepackt. Ich mag ja Kirsten Schützhofer sehr und war deshalb so gespannt auf das Buch-zwar ist hier der Stil simpler und ein Happyend wahrscheinlicher, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.


    Ich mag Anna auch sehr und kann ihre Reaktion Piet und Michael gegenüber gut nachvollziehen: sie will nicht auffallen, hat Angst um ihr eigenes Leben und weiß, dass sie nie wieder Ruhe findet, wenn die Schurken auf sie aufmerksam werden. Zudem kommt sie eben aus einem Milieu in dem man gelernt hat, nicht aufzufallen.
    Ein wenig geschockt war ich dennoch.
    Ich denke, Anna wird in Argentinien noch eine große Veränderung durchmachen...die Situation nach ihrer Ankunft ist jedenfalls kein Stück besser als die in Deutschland, eher im Gegenteil. Da tat sie mir sehr leid! Aber ich glaube, sie ist ein Steh-auf-Mädchen!


    Victoria ist für mich noch nicht ganz greifbar, sie macht einen etwas naiven Eindruck, finde ich. Ich denke, auch bei ihr kommt noch etwas Schwieriges in der neuen Welt auf sie zu. Gerade in Verbindung zu ihrem Mann, den sie so schwärmerisch beschreibt? Ich bin gespannt, auch darauf, sie näher kennen zu lernen. Sie ist wohl die Impulsive, die deshalb auch gut zu Anna als Freundin passt.


    Julius fand ich sehr sympathisch, auch wenn ich glaube, dass er noch erwachsener werden muss, im Laufe des Buches.


    Ich wurde jedenfalls super in die Geschichte und ihre Protagonisten eingeführt und bin sehr gespannt, was noch passiert, auch wenn ich nicht allzu viel Zeit habe in den nächsten Tagen (für ein tolles Buch findet sich immer Zeit).


    Toll finde ich das Thema: ich weiß sehr sehr wenig über Argentinien und Südamerika und das Auswandern nach dort und werde mich auch ein Stück belesen dazu. Zudem gehört mein Herz eh einem Buch, wenn eine Schiffsreise vorkommt (ja, da ist mein Herz ein einfaches Mädchen) und auch die Epoche finde ich spannend.


    Sofia/Solas, wurde dir das Thema Deutsche Auswanderer in Argentinien suggeriert oder hast du es selbst ausgewählt? Wie hast du recherchiert?
    Und wie hoch kann ich mir die Summe fürs Auswandern vorstellen? Also wie lange musste so jemand wie Anna daran arbeiten?


    So, nun: :lesend

    Zitat

    Original von Tilia Salix
    :bonk Ich trage derzeit einen Ringkampf mit dem weißen Dickkopf aus - Sie hat eine Blasenentzündung und muss Tabletten fressen. Jetzt muss ich ihr ZWEI fette Tabletten gegen ihren Willen in den Rachen stopfen und die Schnauze zuhalten, bis sie endlich schluckt, während die schwarze um mich herumturnt, WEIL SIE AUCH WAS ABHABEN WILL ... :bonk Heul!


    Das habe ich bei meinem auch durch. Ich habe dafür Katzenleberwurst aus der Tube (bei Rossmann) gekauft und die Tabletten darin versteckt. Mein Kater war dann total scharf auf die Leberwurst und hat sich schon gefreut, wenn ich die Tube in der Hand hatte - war also eine sehr gute Idee. :-)

    Freaky, willkommen hier. Ich lese auch unglaublich gerne und stell dir vor, auch ich habe Brieffreunde und schreibe per Hand. Ich finde es toll und bereichernd.
    Auch Postkarten verschicke und bekomme ich gerne, ich kann da nur postcrossing (googlen!) empfehlen. Im Forum dort kann man übrigens auch Brieffreunde finden.


    Ich musste aber auch Mitte zwanzig werden, um dazu zu stehen, dass meine Hobbies teilweise "freaky" sind. Freunde habe ich trotzdem. :-)

    BunteWelt, ich war in den 90ern so alt wie du.
    Wir hatten (größtenteils noch) keine Handys, kein Internet (jedenfalls keines mit Social Media und dazu noch unglaublich langsam) und auch weniger leichten Zugriff auf Pornos und generell, einfach auch weniger Infos und Kontakte (ohne Internet halt). Die Selbstdarstellung fand eher im echten Leben statt, als im Internet.


    Drogen, Alkohol und Kippen hatten wir auch schon. Ja, auch mit 14. Da kamen wir nämlich auch leichter ran. Der Kassiererin erklären, dass das alles für die Eltern ist (der Eierlikör und die Kippen) - kein Problem. Ab 16 durften wir auf dem Schulgelände rauchen. Türsteher waren eher entspannter, was das Alter anging. Sowas gibt es heute nicht mehr.


    Das Problem heute ist, dass Teenies beschützter aufwachsen, gerade was die Sexualisierung und die Drogen, von Alkohol bis Zigaretten, angeht, da diese Themen auch viel mehr in den Fokus gerückt werden (Altersbeschränkungen, Verbote, etc.). Jugendwohl und die Abgründe der Jugend sind ein großes Thema momentan. Früher haben sich die Erwachsenen einfach mehr distanziert und sich gedacht "der/die spielt verrückt, das gibt sich". Je höher die Verbote, desto mehr Lust hat man ja als Teenie auf was.
    Zudem ist gerade das Thema Gesundheit viel mehr in den Blickpunkt gerückt. Mal über die Stränge zu schlagen wurde früher halt dann auch mal als nicht unnormal angesehen (toleriert wurde es trotzdem nicht unbedingt).


    Aber trotz all dieser Vorsicht, der Jugend gegenüber, eröffnet das Internet größere Möglichkeiten der Information (die die Erwachsenen auch nicht immer gut überblicken, woher auch, für die gab es das nicht schon immer wie für euch), aber auch, und das finde ich großartig und wichtig: die Möglichkeit, 'seine' Gruppe zu finden (natürlich auch Abgründe, an die falschen Leute zu geraten, zu krasse Bilder oder Infos etc.).


    Der einzige, ähm, Hiphopper der Jahrgangsstufe (nur ein Beispiel) kann online Leute finden, die seinen Geschmack teilen! Jugendliche, die z. B. ihre Homosexualität entdecken, finden Leute, mit denen sie sich darüber unterhalten können. Kannst du dir vorstellen, wie einsam und furchtbar so ein Leben früher in der Provinz war, wenn man ganz anders war? Ohne Internet und alles? Da fühlte man sich wie der letzte Freak!


    Auch ich freue mich immer wieder, im Internet Austausch über Themen zu pflegen, die meine Freunde irl vielleicht nicht interessieren.
    Man fühlt sich plötzlich viel 'normaler', wenn man merkt "hey, da draußen sind andere, die wie ich sind"! (Du machst ja gerade nichts anderes :-).)
    Und sowas ist, gerade als Teenie (aus Eigenerfahrung) SO wichtig!


    Die Gefahr, die du unterschwellig auch erwähnst, ist aber auch, dass man durch die vielen Medien auch massiv viele Vergleichsmöglichkeiten entdeckt und eine 'Normalisierung' eintritt ("die ziehen alle Duck Faces auf den Bildern und rauchen und trinken, muss ich das auch?").
    Allerdings gab es den Effekt schon immer - nur im Kleineren (Klasse, Peergroup etc.). Sprich - Erwartungen von Gleichaltrigen, wie man sich so geben soll gab es schon immer. Es gab auch Zeiten, wo man als Vergleich, Anhaltspunkt und Informationsquelle nur die Menschen gab, die man physisch miterlebt hat (oder aus Filmen und Büchern etvl.).


    Im Fazit glaube ich nicht, dass sich "die Jugend" irgendwie verändert hätte, die Möglichkeiten sind nur immer anders, von Generation zu Generation. Ihr seid also auch nicht anders, als die davor und davor-davor. Was aber immer gleich bleibt: jeder muss seinen Weg finden, und sich nicht verbiegen lassen. Schön, dass du das schon so früh schaffst und ich wünsche dir, dass es dir damit gut geht!
    Bleib genau so, wie du dich wohlfühlst, BunteWelt! :wave


    Zum Vergleich empfehle ich übrigens die Serie "Mitten im Leben" zum Aufwachsen in den 90ern und "LOL-Laughing out loud", zur heutigen Jugend. Die Probleme und Wünsche (und Exzesse) sind genau die gleichen, nur die Umstände sind anders.

    :bruell SCHWESTER! :bruell


    Ich glaub ich brauche eine Spritze! Warum kommen auch im Herbst immer so tolle Bücher raus? Bis jetzt habe ich im letzten Monat schon 12 Bücher gekauft.


    Und warum lese ich jetzt auch noch Bücherblogs? Das ist mein Untergang (aber wenigstens habe ich Regale, an denen ich mich dann festklammern kann) und was für ein Schöner!

    Kaffee trinken (auch wenn ich es immer nicht merke, wenn ich den leer saufe und dann nach meinem Kaffee suche), eulen und dann bald den Rucksack schultern und mich mit Freund zu einer Fahrradtour aufmachen. Wir haben 60 Kilometer auf dem Saale-Radweg angepeilt. Ich bin gespannt, wie das wird. :gruebel:grin

    Mir fällt dazu dieses ein. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, aber ich finde, es passt zu deiner Beschreibung.


    Kurzbeschreibung
    Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist


    Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …


    Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …

    Zitat

    Original von Blackie


    Tröstet mich sehr. :grin
    Trotz der anfänglichen Skepsis bin ich dem Original-Pflaumenkuchen meiner gestrengen Oma überraschend nahe gekommen. :wow Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, aber es hat funktioniert...Endlich mal wieder "richtiger" alt-thüringischer Pflaumenkuchen vom Blech und nicht die sächsische Streuselvariante, die ich langsam nicht mehr sehen kann. ;-)


    Also da würde ich mir auch ein Rezept im Lieblingsrezeptefred wünschen!
    (Obwohl ich den mit Streuseln auch mag, aber mein Freund ist Thüringer und der lässt da natürlich nix gelten).

    Zitat

    Original von LadyBrittany
    Bin ich schon gespannt drauf. :-)


    Kurzbeschreibung lt. amazon.de.:
    Lydia works in museum, dragging kids round the Long Before Man tour. Felix has never worked anywhere and spends his days dragging on cigarettes and writing songs for MOJA, his beloved rock band. When they meet, they realise that all you need in common is to be following the same dream - and it's even better to be following it in.


    Schön, dass du wieder da bist! Davon würde ich mir ganz doll eine Rezi oder einen Leseeindruck wünschen. Ach, who am I kidding? Ich werds eh kaufen! :grin