Beiträge von Bücherkäfer

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    Liebe Büchereulen,


    genau wie Iny Lorenz lese auch ich dieses Jahr bei den Dornstetter Buchwochen.


    Hier die Infos auf einen Blick:


    Freue mich natürlich über Besucher-Eulen!


    Liebe Grüße,
    Bücherkäfer Kari
    :wave

    Zitat


    Noch hab ichs nicht ganz fertig gehört....Mich würde die Orginalversion interessieren, eben um zu sehen ob da 1:1 übersetzt wurde..


    Und Pacman hab ich geliebt!!!


    Die Frage kann ich beantworten :grin
    Bei der Übersetzung wurde alles aus dem Originaltext übernommen. Ein einziger Spitzname eines Nebendarstellers wurde geändert, weil es so viele Namen mit einem "S" am Anfang gab (Slide, Spuds, Setch usw). Daher wurde aus "Shep" (Carson Shepherd) ein "Car". Alle anderen Namen (von Romeo bis hin zu Ironman) sind aus dem Original übernommen worden.


    Viele Grüße aus Rocky Beach :wave

    Jetzt habe ich auch eine Frage. Wann erscheint "Diamantweiß"?!? :grin


    Gut, eine Trilogie besteht immer aus drei Büchern, aber in dem Fall wäre es doch schön, mit der Tradition zu brechen und die erste vierbändige Trilogie der Weltgeschichte auf den Markt zu bringen. Die großen Fragen werden in "Smaragdgrün" beantwortet, aber das Ende ist ja zugleich auch der Anfang einer sehr spannenden neuen Zeit.


    Und weil es so schön ist: Ich hätte dann gern auch noch "Bersteingold", "Achatpink", "Karneolorange", "Turlmalinschwarz" "Opalbunt", "Aquamarinblau", "Citringelb" und "Jadegrün".


    :welle


    Das wäre nicht nur eine wahre Freude für mich als Leser, sondern auch ein allerliebster Anblick im Regal!


    Schade, dass sich so ein Buch nicht "mal so eben" schreibt, sondern viel Kraft, Zeit und Arbeit braucht.

    Habe gerade mit einer Freundin über "Smaragdgrün" gesprochen und darüber, dass der erste Teil "Rubinrot" ja nun verfilmt wird. Wir freuen uns auf den Film, haben aber auch schon etwas Sorge, dass die Umsetzung der Trilogie nicht gerecht werden kann (z.B. wenn Xemerius schlecht dargestellt wird.)
    Im Grunde würde es sich hier doch wirklich anbieten, einen Zeichenstrickfilm zu machen - im Stil der alten (also gezeichneten) Disney-Filme. Nur dann bitte ohne Gesang. (Da würde ich dann schreiend aus dem Kino rennen!!).


    Aber der Zug ist (wie man so schön sagt) ja abgefahren. Und mir bleibt nur, weiter für "Diamantweiß" zu plädieren.


    Wir können ja alle zusammen eine "Wir wollen "Diamantweiß"-Unterschriften-Sammlung starten ;-)


    LG,
    Käfer

    Also ich habe das dritte Buch am 25.12 in einem Rutsch verschlungen.


    Ohne zu spoilern: Auch der dritte Teil der Edelsteintrilogie macht wieder viel Spaß und bietet eine gute Mischung aus Humor, Spannung und Liebe. :anbet :anbet :anbet


    Allerdings bleiben am Ende ein paar Fragen offen und man würde gern gleich den nächsten band zur Hand nehmen. Daher plädiere ich an dieser Stelle mal vehement für "Diamantweiß". :dafuer


    Birnbaum : Vielen Dank für diese besonders schönen Lesestunden! :bluemchen



    Viele Grüße und euch allen ein richtig schönes, erfolgreiches und gesundes 2011 ...mit ganz vielen Bücher-Highlights!


    Käfer

    Schlagt mich ruhig (aber bitte nur virtuell!!), wenn ich den Link schon mal irgendwo auf der Büchereule an anderer Stelle gepostet habe, aber hier passt es ganz gut hin.


    Hab Kai Meyer im Sommer auf der Hörspielmesse interviewt und ihm Fragen zu "Arkadien brennt" gestellt (keine Spoiler zu Band 2).


    Das Intervie gibt es auf AUDIYOU hier: Interview Kai Meyer


    Eine von unseren Jugendredakteurinnen hat auch eine Rezi gemacht, allerdings zu Band 1": Rezension "Arkadien erwacht"


    Ich selbst habe Band 1 gerade noch mal als Audiobook gehört (wunderbar gelesen von Andreas Fröhlich) und will demnächst mit "Arkadien brennt" anfangen. Schreibe eine Rezi, sobald ich es gehört/ gelesen habe.


    Viele Grüße,
    Käfer
    :wave

    Ich habe Lucas diesen Sommer gelesen und bin mit komplett falschen Vorstellungen an das Buch herangegangen. Ich hatte das Original ausgeliehen und da stand auf dem Umschlag etwas von einem mysteriösen Jungen und einer großen Liebe.


    Das Buch ist wunderschön geschrieben und setzt sich mit ernsten Themen (Verantwortung, Liebe, Zivilcourage) auseinander. Soweit sind die guten Kritiken hier und auf anderen Seiten gerechtfertigt.


    Ich jedoch habe das Buch nur schwer ertragen können. Die Unfähigkeit der Protagonistin mit den richtigen Leuten zum richtigen Zeitpunkt zu sprechen ist natürlich notwendig für den Plot. Gleichzeitig dachte ich nur "Du blödes Gör, es geschieht dir recht, wenn alles schief geht!"


    Der Charakter des Lucas war in meinen Augen vollkommen daneben. Er läuft schön wie "Edward" durch die Gegend und punktet durch seine mysteriöse Aura, gleichzeitig ist er obdachlos wird angegriffen. Hier passt alles nicht zusammen. Es ist, als versuche der Autor Versatzstücke zusammen zu fügen, die kein richtiges Bild ergeben. So kann man Lucas auch nicht sympathisch/ schön/ bemitleidenswert/ stark oder sonstetwas finden. Er bleibt eine ungreifbare Gestalt. Mir war bis zum Schluss nicht klar, weswegen die Protagonistin ihn jetzt überhaupt mochte. Weil er so schön war?


    "Lucas" hat das Zeug zu einem sehr guten Buch, vermasselt es aber darin, dass unnötige Elemente in den Plot geworfen werden und die beiden Hauptfiguren wenig Identifiikationspotezial bieten. Schade.

    Habe das Buch erst kürzlich gelesen und schließe mich den Meinungen hier an.


    Isola ist eine atmosphärisch dichte Lektüre, die einen schnell in ihren Bann zieht. Leider endet das Buch tatsächlich sehr abrupt und viele Dinge, denen man Bedeutung beigemessen hat, spielen letztendlich gar keine Rolle.


    Dennoch war Isola das spannendste Buch, das ich diesen Sommer gelesen habe und es fiel mir schwer, es zwischendurch aus der Hand zu legen. Besonders intensiv fand ich übrigens


    Vera fand ich übrigens nicht sonderlich sympathisch. Ich wollte auf jeden Fall wissen, was mit ihr passiert und konnte ihre Gefühle nachvollziehen, fand sie aber dann auch wieder arrogant, zu gewollt intellektuell-trendy und egozentrisch.
    Natürlich relativiert die Auflösung einiges davon, aber die erfährt man ja - wie es bei einem guten Buch sein sollte - erst zum Schluss.


    Imago habe ich noch nicht gelesen. Auf meiner Abedi-Liste würde Wisper den ersten Platz bekommen, da ich dieses Buch immer wieder lesen kann. Den zweiten Platz bekommt Isola und dann kommt Lucian.

    Zu den nächsten Büchern darf ich leider noch nix verraten, sonst gibt es Saures vom verlag :schlaeger ... naja, zumindest freuen die sich nicht, wenn schon zu viel erzählt wird. Arbeite aber gerade an einer Sache.


    Auf der Buchmesse bin ich am Freitag und am Samstag. Werde wohl einige Zeit bei Kosmos am Stand sein, habe dieses Jahr allerdings keine Lesungen. Freue mich aber immer über den Besuch von Büchereulen!


    LG,
    Kari


    Meine Vorgänger haben es eigentlich schon alles beantgwortet, trotzdem hier auch noch mal meine Erfahrungen, da ich für verschiedene Verlage arbeite:


    # Ich bin nirgendwo verpflichtet Lesungen zu geben und habe auch Kollegen die das strikt ablehen.


    # Meine Lesungen plane ich selbst und suche mir auch die Passagen aus, die passen.


    # Orte sollte man sich vorher (wenigstens im Internet) angucken und diese ablehnen, wenn sie nicht passen.


    # Fahrtkosten sollten ab ca. 20 Kilometern übernommen werden. Übernachtungen auch. Ist es aber eine super Veranstaltung, zu der man unbedingt will, muss man evtl. auch mal einen Kompromiss machen.


    Mein Tipp: Unbedingt rechtzeitig absprechen, dass ein Büchertisch da ist! Es sollte eine (nicht zu große) Anzahl des Titels angeboten werden.


    Viel Erfolg!

    Liebe Eulen,


    jetzt bin ich schon eine ganze Weile nicht auf der Seite gewesen (war doch schreibend offline) und komme auch noch mit einem eigenen Titel zurück.


    Da ich keine Rezension meines eignen Titels machen möchte, beschränke ich mich auf die Verlagsinfos:


    Dieses Buch beschreibt die typischen Charaktereigenschaften der zwölf Sternzeichen und erklärt, wer mit wem gut kann und welche Flirt-Taktik bei welchem Sternzeichen die beste ist. Wie erobert man zum Beispiel eine Waage? Und vor allem: Wie wird man sie wieder los? All das, jede Menge Tipps und Tricks sowie Interessantes über das Chinesische und Indianische Horoskop versüßen garantiert jeden Mädelsabend, jede Pyjamaparty und jede Klassenreise!


    Ob es gelungen ist, oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Allerdings finde ich die Illus von Frau Kawamura sehr hübsch und freue mich, dass der Verlag diese Illustratorin für das Projekt ausgewählt hat.

    Also die Buchhandlung bei uns um die Ecke muss auch mal ein paar Lesezeichen bekommen. Die kannten ja noch nicht einmal "Rubinrot". Mit der Frage "Ist das wieder so ein Fantasy-Romantik-Kram wie Bis(s)" haben sie sich gleich einen bösen Blick eingefangen. Obwohl die im Grunde sehr nett sind, stehen sie jetzt auf meiner Buh-Liste. (Die Jugendbuchecke ist definitiv schlecht sortiert!) :nono


    Ansonsten wünsche ich Birnbaum gute und schnelle Besserung.


    Allen Karnevals-Aktivisten wünsche ich zudem ein paar bunte Tage. :narrenkappe Hier im Norden sind wir das ja (leider) nicht gewöhnt. Heute ist mal wieder ein weiterer dunkler und sehr gesitteter Februartag.

    Zitat

    Original von jayjay


    kein schlechter gedanke, nur das problem dabei ist das es laut kerstin (und die muss es ja wissen) nur ZWEI Chronografen gibt!!!


    Theoretisch schon, aber praktisch könnte man ja in der Zeit zurück reisen und einen der Chronographen in der Vergangenheit stehlen. Oder?


    Die Frage ist, ob sich der Chronograph in der Zukunft dann auflöst, weil es im Endeffekt doch immer zwei Stück bleiben?!


    Hach, diese ganze Zeitreisenlogik ist so herrlich kompliziert. Das erinnert mich direkt an die Serie "LOST", wo man auch immer drei Mal über die Zeitsprünge nachdenken muss.

    @ Tom: Na, wenn das Buch wirklich unreparabel missraten ist, oder einfach nicht fertig wird, ist das sicherlich eine sinnvolle Prozedur. Wobei ich es mir gerade für den Autor als sehr unangenehm vorstelle, wenn der bei Abgabe der fertigen Manuskripts - und nach der Überweisung des Vorschusses - hört: "Tja, den Schrott nehmen wir jetzt einfach mal nicht. Bitte geben Sie uns das Geld zurück, den Vertrag können Sie ja schreddern." ...
    Aber man lernt doch nie aus - besonders nicht in der Buchbranche! :-)
    Danke für die interessanten Infos!


    Judith : Oh, wie schön von dir zu lesen!!! Und du hast Recht! Manchmal ist es einfacher, ein komplett neues Buch zu schreiben. Zumal man dann nicht in den verworrenen alten Denkstrukturen festsitzt.
    Bei einem Jugendbuch habe ich mal nach den ersten drei Kapiteln entschlossen, dass alles ganz anders verlaufen muss. Ich bin zum Verlag gegangen und habe mit meiner Lektorin diskutiert. Die fand die Änderungen nachvollziehbar und ab da hat das Buch dann einen vollkommen neuen Kurs genommen.
    Bei den Krimis ist das natürlich nicht so leicht. Dort sind die Abgabefristen ja viel kürzer und die Themenvielfalt wird in einer Reihe nicht unbedingt größer.
    Letztendlich habe ich deinen Vorschlag mal durchdacht. Und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass vier Wochen durchaus zum Schreiben reichen, leider aber nicht für eine gute Recherche. Und die ist mir bei den Krimis recht wichtig.
    Meine aktuelle Lösung ist nun tatsächlich, das Buch für ein paar Tage ruhen zu lassen und mir eine zweite Meinung zu holen.

    Vielen Dank für die schnellen Antworten!


    Tom : Das mit den 30 Seiten kenne ich auch. Ich denke, dass jeder, der schreibt früher oder später mal so eine (oder eine ähnliche) Erfahrung macht.


    Und ich halte es durchaus für sinnvoll, ein Manuskript in den Papierkorb oder die Warteschublade zu stecken. So wie Syddy habe ich früher auch mal Texte ein paar Monate weggelegt, um sie dann mit neuen Ideen wieder zu überarbeiten.


    Als Berufsautorin ist dabei aber die Komponente im Spiel, von der Tom gesprochen hat: Die Bücher werden von Verlagen eingeplant, es gibt Deadlines und manchmal stehen schon Cover und Vorschautexte. Da kann man nicht einfach ankommen und sagen:"Ätsch, ich mache es jetzt doch nicht."


    Und dennoch frage ich mich: Soll man ein schlechtes Buch abgeben? Oder lieber schnell (in vier Wochen) ein Neues schreiben.


    Mein aktueller Tipp an mich selbst ist, das Ding jetzt mal eine ganze Woche nicht anzugucken und danach eine Generalüberholung zu beginnen. Das klingt etwas nach Kompromiss, ist sicherlich aber klüger als der Komplett-Müll. Mal sehen, was daraus wird ...

    Liebe Schreib-Eulen,


    gerade habe ich ein sehr interessantes Interview gelesen, in welchem ein Autor erzählte, wie er seinen Roman kurz vor dem Abgabetermin komplett vernichtete und ganz anders neu schrieb. Nur um es vorweg zu nehmen: Das neue Buch kam super bei den Leser an.


    Könntet ihr euch vorstellen, ein (fast fertiges) Projekt abzubrechen, weil es euren Ansprüchen nicht genügt?


    Und bevor ihr fragt: Ja, denke gerade daran ein (zur Hälfte fertiges) Manuskript in die ewigen Lesegründe zu schicken und ganz neu anzufangen. Manche Bücher gehören eben einfach in den Müll und nicht in den Handel. :rotekarte


    Wäre interessant, sich auch über dieses dunkle Kapitel der Schriftstellerei austauschen zu können.



    Es grüßt euch,
    Der Käfer