Prima Belladonna spielt in Vermillion Sands, einer Art Beach Resort, während einer Rezession. Ansonsten sind Zeit und Ort unbestimmt. Die Uhren scheinen stehen geblieben und die Produktivität zu einem Stillstand gekommen zu sein. Die Leute hängen in Bars und Casinos herum und langweilen sich.
Der Ich-Erzähler verbringt die meiste Zeit auf seinem Balkon, bier-trinkend mit seinen zwei Freunden Tony und Harry. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich sein Musikgeschäft. Eines Tages beobachten sie eine faszinierende Frau wie sie fast nackt durch ihr Apartment im benachbarten Wohnhaus läuft. Nur ist das keine gewöhnliche Frau und das Musikgeschäft, das der Ich-Erzähler betreibt, ist auch kein gewöhnliches Musikgeschäft. Die Frau ist eine Mutantin mit goldener Haut und Insektenaugen und – wie sich später herausstellt – eine Sängerin, die neu in dem Ort ist. Im Musikgeschäft gibt es auch keine normalen Tonträger, sondern der Ich-Erzähler verkauft dort selbst gezüchtete musikalische Pflanzen.
Am nächsten Morgen kommt die Frau in sein Geschäft und ist besonders faszinierend von einer Arachnid-Orchidee, einer besonders exzentrischen Pflanze, die eine Breite von 24 Oktaven beherrscht. Verkaufen möchte er die Pflanze aber nicht.
Zitat
I had never heard the Arachnid sing before. I was listening to it open-eared when I felt a glow of heat burn against my arm. I turned and saw the woman staring intently at the plant, her skin aflame, the insects in her eyes writhing insanely. The Arachnid stretched out towards her, calyx erect, leaves like blood-red sabres.
Der Ich-Erzähler und die Frau gehen eine Beziehung miteinander ein und die Frau und die Pflanze eine Art konkurrierende Symbiose, die nicht gut enden kann.
Für eine erste Veröffentlichung eines Autoren eine bemerkenswert gute Geschichte. 1956 erschienen, was man der Story nicht anmerkt.
Ballard schrieb noch weitere Geschichten, die in Vermillion Sands spielen. 1971 kam dann ein Band mit den gesammelten Geschichten aus dieser Welt heraus.