Beiträge von Googol

    Zitat

    Ich habe schon von vielen gehört, dass das immer ne ganz tolle Sache ist.


    Kann ich nur bestätigen. Die LitCologne ist ein großes Publikumsfestival, bei dem die Lesungen mit "Event-Charakter" zelebriert werden. Bekannte Schauspieler lesen deutsche Übersetzungen etc. Man sollte sich also von einem Besuch nicht abhalten lassen nur weil einem klassische literarische Lesungen fremd sind...

    Mir ist es wichtig, dass der Regisseur eine Filmsprache erfindet, mit dem er den Verlust der literarischen Erzählweise des Originals kompensiert. Eine reine Konzentration auf den Plot mag für bestimmte Stoffe genügen, aber zu häufig wirkt es dann nur wie eine schale Kopie des Buches, die noch so perfekt und noch so originaltreu sein kann, aber am Ende einfach nur überflüssig ist.


    Ein positives Beispiel ist für mich das Buch/der Film CRASH von J.G. Ballard/David Cronenberg.

    Vielen Dank für die Tipps bisher. Meine Präferenz geht schon sehr stark in Richtung Romanen, die auch in der Zeit entstanden sind.


    Was die Traumnovelle angeht so hätte ich jetzt angenommen, dass die in Wien spielt. Allerdings scheint sie erstmals 1925 in einer Berliner Zeitschrift erschienen zu sein (das sagt mir jedenfalls ein kurzes Googlen), und inhaltlich scheint es die Zeit sehr gut zu repräsentieren. Werde ich mir merken.


    -googol.

    Hallo,


    ich suche Romane, die in Berlin in den 20er Jahren spielen, und wenn möglich auch in den 20ern geschrieben wurden. Durch Elke Heidenreichs LESEN bin ich auf Vicky Baums MENSCHEN IM HOTEL gekommen. Hat jemand noch weitere Tipps?


    Vielen Dank.


    -googol


    EDIT: ISBN für MENSCHEN IM HOTEL hinzugefügt.