Beiträge von Heike

    Und der letzte Tag des Gewinnspiels läuft :-)


    Wer also noch pünktlich zu Weihnachten eine "Tote im Nebel" oder ein Exemplar vom "Bernsteinbund" gewinnen möchte, hat heute noch Gelegenheit, die Märchenzitate richtig zuzuordnen und mir eine Mail zu schicken (...gmx.NET, nicht gmx.de).


    Außer den Büchern gibt es zwei tolle Postkarten von Leander Taubner zu gewinnen. Wie die aussehen, kann man sich in Leanders Shop ansehen:
    http://feinelinie.wordpress.com/shop/


    :wave
    Heike

    Die 3D-Effekte brauchte man auch nicht unbedingt. Bei Beorn flogen mal ein paar Hummeln im Publikum herum, aber das war auch schon der einzige Effekt, der mir wirklich aufgefallen ist. Ich hätte ihn auch lieber in 2D gesehen, aber leider gab es zur Vorpremiere nur 3D.


    :wave
    Heike

    Ich hoffe, dass es dann wieder mehr Landschaftsaufnahmen und entsprechende Musik dazu gibt :)


    Auf die Extended Edition bin ich auch schon gespannt. Vielleicht wird da der eine oder andere dramaturgische Patzer gekittet. Und ich werde mir den Film auf jeden Fall noch einmal in der OV ansehen.


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    Heike

    **Vorsicht!! Mögliche Spoiler***


    Ganz so schlimm wie du fand ich ihn nicht. Aber ich bin auch mit einem zwiegespaltenen Gefühl aus dem Kino gegangen.


    Auf der einen Seite grandiose Szenen. Smaug ist genial in Szene gesetzt, und mir gefieln auch die Spinnen und das Waldelbenreich. Optisch war die Seestadt schön. Bilbo ist genial gespielt, keine Frage. Thorin gefiel mir immer noch, auch wenn er nicht so stark ist wie in Teil eins. Der Film ist flott erzählt, temporeich und hat kaum Längen. Ideales Popcornkino also.


    Und genau da liegt das Problem. LotR war mehr als Popcornkino, und aus dem ersten Hobbit bin ich rausgekommen und habe gedacht: "Wow, ich will wieder Fantasy schreiben." Das hat Hobbit 2 nicht annährend erreicht.


    Ich hatte grundsätzlich kein Problem mit den Abweichungen vom Buch. Die mussten sein, wenn man das Buch auf 300 Seiten strecken will. Tauriel ist gut gelungen, deutlich besser, als ich befürchtet habe. Auch Legolas' Auftreten passt sich stimmig ein. Die Actionszenen in den Zwergenhallen fände ich nicht so dramatisch, wenn sie Smaug nicht vom verschlagenen, gefährlichen Gegner zur tumben Echse abgewertet hätten. Das hat mich dann doch wieder geärgert.


    Schlimm fand ich die Szenen in der Seestadt. Die Dialoge waren platt, der Bürgermeister ein hirnloser, schleimiger Kerl, der Bard Steine in den Weg legt, weil ... ja, vermutlich, weil er es kann. Und fies, gemein und geldgierig ist.


    Die Lovestory ließ mich eher peinlich berührt zurück. Leider.


    Insgesamt fehlte mir der Zauber, das "Wow"-Gefühl, das ich sonst bei Jacksons Tolkien-Verfilmungen hatte. Das liegt sicher einerseits an der fehlenden Ausarbeitung der Figuren - da fehlten wirklich die Gespräche untereinander -, und andererseits an der Musik. Hobbit 1 hatte dieses grandiose "Misty Mountains"-Thema, das mit ebenso grandiosen Aufnahmen kombiniert wurde. Aus Hobbit 2 fällt mir auf Anhieb kein Thema aus der Filmmusik ein, das mich über den Film hinaus begleitet hätte. Das Abspannlied war beliebig und weit entfernt von den großen Songs aus LotR oder auch dem "Misty Mountain"-Song aus Hobbit 1.


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    Heike

    Ich bin froh, dass es die Öffentlich-Rechtlichen mit der Tagesschau gibt und ich mich nicht an RTL Aktuell oder RTL2-News halten muss. Ich liebe die Heute-Show (die einzig wirklich gute und vor allem intelligente Satiresendung m.E.), ich schaue gerne Shows wie "Rettet die Millionen" und gelegentlich mal einen Tatort. Ich habe die Reihe "Die Deutschen" sehr gerne angesehen. Ich bin immer glücklich, wenn ein guter Spielfilm ohne Werbeunterbrechung alle 20 Minuten gezeigt wird. ARTE und 3Sat hat Frettchen schon genannt. Und Helene Fischer und das Musikantenstadl kann ich gut ignorieren.
    Abgesehen davon halte ich öffentlich-rechtliches Fernsehen in einer Demokratie für unverzichtbar (auch wenn m.E. der Einfluss der Politik noch reduziert werden könnte, aber gerade bei einem Medium wie Fernsehen halte ich es für unverzichtbar, dass es unabhängige, d.h. nicht private Sender gibt, die ene Informations- und Bildungsaufgabe haben).


    Diese Petition scheint mir nicht sehr weit gedacht. Ich habe den Eindruck, da ärgert sich einfach jemand, dass er GEZ-Gebühren zahlen muss, ohne sich weiter damit zu beschäftigen, warum das so ist.
    Ich unterstütze die Petition daher nicht.


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    Heike

    Bei den Märchen wirklich kein Wunder ... :lache


    Übrigens, beim Einsenden dringend darauf achten: ...gmx.NET und nicht .de. Das sorgt leider immer mal wieder für Irrläufer ...
    Ich schicke aber jedem Teilnehmer eine Eingangsbestätigung.


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    Heike

    Mittlerweile sind einige Lösungen eingetrudelt. Aber das Gewinnspiel läuft ja noch bis zum Wochenende.


    Wer also gerne ein signiertes Buch gewinnen möchte und sich mit Märchen auskennt - Mitmachen :-)


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    Heike

    Jetzt ist es soweit - das angekündigte Adventsgewinnspiel steht online :-)


    Natürlich dreht sich alles um Märchen, und natürlich gibt es (signierte) Bücher zu gewinnen. Dazu gibt es je zwei Postkarten von Leander Taubner.


    Unter allen Einsendungen lose ich die Gewinner aus, und wenn die Welt bis dahin nicht unter Schneemassen zusammenbricht, sollten die Bücher pünktlich zu Weihnachten bei den Gewinnern sein.


    Liebe Grüße :wave
    Heike

    *pustet mal ein wenig Staub von dem Thread*


    Facebook macht faul. Und verführt, die eigentliche Homepage verkommen zu lassen.
    Deshalb habe ich mich mal an den vorweihnachtlichen Putz begeben und alles ein wenig aktualisiert. Und natürlich bemühe ich mich, es auch weiterhin aktuell zu halten :-)


    Um den guten Worten auch Taten folgen zu lassen, wird es auf der Seite vermutlich am dem 6. Dezember ein kleines Weihnachtsgewinnspiel geben. Zu gewinnen gibt es ... natürlich Bücher ;-)


    Näheres dann die Tage.


    Liebe Grüße :wave
    Heike

    Ich sehe irgendwie jetzt erst, dass der Thread noch lebt :wow


    Ja, es ist schade, dass QuoVadis aufgelöst wurde, aber manchmal muss man alte Zöpfe abschneiden, damit etwas Neues entstehen kann Und ich freue mich auf die nächste Lesenacht in Billerbeck, die sicher kommen wird :-)


    Ich fand es auch wieder sehr nett, Eulen (wieder)zutreffen :-) Und ich schleiche schon um meinen Terminkalender herum, ob ich das Frühlingstreffen in Hannover irgendwie hinbekomme ...


    Liebe Grüße :wave
    Heike

    Und noch eine Lesungsankündigung:


    Am 31. Oktober werde ich ab 19.00 Uhr in Lenis Buchladen in Kirchhain aus der "Toten im Nebel" lesen und würde mich natürlich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht zu sehen :-)


    Der Eintritt ist kostenlos.


    http://www.lenis-buchladen.de/EventsPageView?storeId=57732&catalogId=4099276460822233275&langId=-3&emsSectionName=Events&breadcrumbView=Header_4_EMS



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    Heike

    Ich fand die überschwängliche (wird das jetzt so geschrieben?) Umarmung auch etwas merkwürdig, habe es mir aber damit erklärt, dass Tugomir seinen Neffen ausführlich auf das Treffen vorbereitet hat, sodass der Junge nur noch ungeduldig darauf gewartet hat, seine Mutter endlich zu sehen. Und dass Wilhelm eben kein Kind ist, das zu Befangenheit neigt (auch wenn so etwas in so einer Situation wohl eher selten sein dürfte).


    Dass sich Mathildis noch Interesse an Dragomiras Schicksal zeigen sollte, halte ich eigentlich auch für ausgeschlossen. Das Kind wächst am Hof auf, die Mutter stört nicht mehr und Otto ist glücklich mit Editha verheiratet, sodass auch von der Seite keine Gefaht bestünde, dass Dragomira irgendetwas stören könnte. Allerdings scheint Mathildis aus irgendeinem Grund auch auf Otto nicht gut zu sprechen zu sein. Vielleicht überträgt sie da irgendwas.


    Bei Gero muss ich dir recht geben, ein klassischer Harhar-Schurke. Udo finde ich trotz seiner kurzen Auftritte deutlich plastischer. Bei ihm bin ich mir nie sicher, ob er nicht doch anders reagiert als zunächst erwartet.


    Historisch bin ich im 10. Jahrhundert nicht so zu Hause, aber ich halte es durchaus für möglich, dass Selema auf Grund der eigenen Situation (= gefangen bei den Sachsen) ein etwas verzerrtes Bild auf das eigene Volk entwickelt. Zumal er ja vor der Gefangenschaft noch ein Kind war und womöglich das Ausmaß der Streitigkeiten der Slawen untereinander nicht überblicken konnte. Ist aber nur eine Mutmaßung, vielleicht hat jemand anderes mehr Ahnung von den historischen Hintergründen?


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    Heike

    Es gibt ja noch gar keinen Thread ... :gruebel



    Am 9. November 2013 findet in Billerbeck wieder die Lange Lesenacht im Rahmen der Historica statt.


    Zwanzig Autoren Historischer Romane lesen an verschiedenen Orten in der Altstadt aus ihren Werken. Letztes Jahr war es eine tolle, sehr stimmungsvolle Veranstaltung mit kerzengesäumten Wegen und hilfreichen Mönchen, die die Richtung wiesen. Jede Lesung dauert 30 Minuten, danach bleibt genug Zeit zum Ortswechsel.


    Nach Abschluss der Lesungen geht es noch zum Signieren, Plaudern und Feiern ins Hotel "Homoet".


    Der Eintritt ist kostenlos.


    http://www.autorenkreis-quovadis.de/
    http://www.autorenkreis-quovad…rica_2013_Flyer_klein.pdf



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    Heike

    Ich bin jetzt auch langsam soweit und muss sagen, dass mir das Setting insgesamt besser gefällt als die England-Romane - vielleicht, weil ich die Waringhams inzwischen ein wenig über habe.


    Edithas Verhalten ist für mich nachvollziehbar, schließlich ist Wilhelm Ottos Bastard und dann auch noch sein Erstgeborener. Sie geht damit aber sehr souverän und angemessen um. Insgesamt finde ich sie interessant und würde eigentlich gerne mehr über sie lesen.


    Ich nehme an, dass Alveradis Tugomirs Liebste wird. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.


    Sehr gut gefällt mir die inoffizielle Macht, die Tugomir inzwischen am Hof hat. Ich bn gespannt, ob Editha (?) nun Gegenmaßnahmen ergreift - eigentlich dürfte nicht zuletzt aufgrund der engen Verbundenheit zwischen Tugomir und den Daleminzern klar sein, woher er seine Informationen hat.


    Dragomira ... ich weiß nicht, ob ich den Strang mag. Irgendwie ist mir dieser Handlungsstrang zu "glatt", vielleicht zu kurz erzählt, um wirklich Tiefe zu bekommen. Vielleicht ändert sich das jetzt mit Widukind und der geplanten Hochzeit.


    Insgesamt fehlt mir ein wenig die Politik. Die politischen Geschehnisse werden aus der Ferne erzählt, haben aber (noch) kaum eine Bedeutung für die Protagonisten - was sich vielleicht Ostern ändert, wenn Tugomir seinen Kopf verliert ;-) Es ist schön, dass die Figuren langsam und gründlich eingeführt werden, doch langsam könnte die Geschichte etwas an Fahrt aufnehmen.


    Nichtsdestotrotz lese ich den Roman wieder sehr gerne, und es ist nur meiner (knappen) Zeit geschuldet, dass ich nicht schneller vorankomme.


    :wave
    Heike

    Tugomirs Vater hat sich selbst das Leben genommen. Zumindest spricht Tugomir das aus und Wenzel widerspricht ihm nicht.


    Ich reihe mich mal bei den Thankmarfans ein. Mir gefällt die Figur bislang am besten, eine eher graue, aber dabei sehr sympathische Figur. Otto bleibt für mich dagegen eher blass, als scheue sich Gablé bei dieser großen historischen Figur (die ja eindeutig gut gezeichnet sein soll) noch davor, sie mit Fehlern, Ecken und Kanten auszustatten. Tugomir erscheint mir noch als typischer "Gablé"-Trotzkopf, der schnell mal pampig wird, sich nicht scheut, Mächtigeren die Meinung zu sagen, und sehenden Auges Beeinträchtigungen Kauf nimmt, wenn er sonst mit seinen Prinzipien/ seinem trotzigen Verhalten brechen müsste. An einigen Stellen scheint er mir etwas modern, aber ich bin gespannt, wie er sich noch weiter entwickelt.
    Das Gleiche gilt für Dragomira, die mir auch noch recht konturlos erscheint. Aber das Buch ist ja noch lang :-]


    Die Sache mit dem Allergietest schien mir auch etwas seltsam, aber wenigstens waren es nicht die sonst immer üblichen Nüssen, die Otto beinahe das Leben gekostet hätten. Dass Tugomir Ahnung von der Heilkunst hat und dabei Methoden anwendet, die heute zum Bereich der Alternativen Medizin/ Naturheilkunde zählen, erscheint mir nachvollziehbar angesichts der Tatsache, dass er von Kindheit an zum Priester und Heiler ausgebildet wurde. Wobei auch "Schulmediziner" (=ärztlich tätige Mönche) zu dieser Zeit über weitreichende Erfahrungen auf dem Gebiet der Heilkräuter verfügt haben und sich ihre Heilkunde nicht so sehr von der Tugomirs unterscheiden dürfte. Medizinische Schulen gab es im 10. Jahrhundert in Westeuropa nicht, sodass medizinisches Wissen in den Klöstern unter Nutzung des klösterlichen Kräutergartens weitergegeben wurde. Aderlass ist in der Vier-Säfte-Lehre begründet, nach der die Körpersäfte im Gleichgewicht sein müssen, damit ein Mensch gesund sein muss. Folglich versuchte man, durch das Ablassen von Blut "schlechte Säfte" loszuwerden und das Gleichgewicht wieder herzustellen. Vor der Entstehung medizinischer Hochschulen (im 12. Jahrhundert wird die Schule von Salerno gegründet), die mit dem akademischen Zugang über Galens Physiologie die Säftelehre in den Vordergrund rückte, spielten Heilkräuter (neben der Säftelehre und natürlich Gott) eine große, wenn nicht dominierende Rolle in der mittelalterlichen Klostermedizin.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Klostermedizin



    Brigia : Tugomir meint mit seiner Bemerkung zum Sticken wohl tatsächlich, dass Lesen und Schreiben "Weiberkram" sei. Adlige (!) Frauen waren neben den Mönchen im Früh- und Hochmittelalter Träger der Bildung. Männer mussten sich dem Kriegshandwerk widmen.


    CorinnaV : Vielen Dank für die interessanten Informationen zu Quedlinburg!


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    Heike

    Wie immer in Leserunde schleiche ich hinterher ... :wow


    Ein typischer Gablé - ich habe die ersten zehn Seiten gelesen und bin gleich in der Geschichte. Deshalb lese ich Gablé so gerne und geben auch das Geld für das Hardcover aus - im Gegensatz zu manchen anderen Autoren ist es mir bei ihr noch nie so gegangen, dass ich das Buch nach 100 oder 200 Seiten entnervt zur Seite gelegt habe. Es sind auch dieses Mal wieder die klassischen Versatzstücke, auch wenn sie in diesem neuen historischen Umfeld anders wirken. Ich mag das Setting und ertappe mich jetzt schon dabei, dass ich anfange, Sekundärliteratur zu wälzen, weil ich mehr über die Sachsenkönige und vor allem die Kultur der Slawen wissen will.


    Otto ist mir im Moment noch etwas blass, aber das Buch hat ja auch gerade erst begonnen. Tugomir ist ein klassischer Gablé-Held, wobei seine mürrische Haltung durchaus verständlich ist. Dragomira ist nachvollziehbar, bleibt mir aber auch noch zu blass. Und ich hoffe, dass Gero noch ein paar Facetten zeigt und nicht nur der tumbe Mann fürs Grobe bleibt. Bei Udo ist das mit der kurzen Familienszene schon gelungen.


    Ich freue mich, heute abend weiterlesen zu können :-)