Beiträge von Bibra

Die tiefgreifenden System-Arbeiten sind soweit abgeschlossen. Weitere Arbeiten können - wie bisher - am laufenden System erfolgen und werden bis auf weiteres zu keinen Einschränkungen im Forenbetrieb führen.
    Zitat

    Original von Lili_Morinstal
    Selten gesehen das ein "Blockbuster" sich fast haargenau nach dem Buch richtet.


    Das dachte ich eigentlich im ersten Moment beim Verlassen des Kinosaals auch. Nun nach ein paar Tagen und ein bisschen Nachdenken sind mir schon ein paar Abweichungen aufgefallen, wobei mich eine Sache wirklich stört ...


    Oft war ich bereits nahe dran, bei Amazon auf "In den Einkaufwagen" zu klicken und dann ist mir doch immer wieder irgendein anderes Buch dazwischen gekommen. Nun hat es aber zum Glück endlich geklappt und hätte ich schon vorher gewusst, wie gut mir "Der Himmel über Darjeeling" gefallen wird, hätte ich natürlich viel früher alles liegen und stehen lassen dafür :-)


    Ich fand das Buch nämlich kurz gesagt einfach nur wunderschön und ebenso lebendig wie mitreißend geschrieben, so dass ich sofort mitten drinnen im Geschehen direkt an Helenas Seite war. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre ich selber an Bord der Kalika nach Indien gereist (obwohl ich dort eigentlich nie hinwollte) und vor den Toren von Surya Mahal sowie auf den Teefeldern von Shikhara gestanden. Von Natur aus immer etwas ungeduldig, musste ich mir öfters auf die Finger klopfen, um nicht vor lauter Neugier kurz vor zu blättern. Die letzte Seite und damit das Ende ist dann leider von selber viel zu schnell gekommen und ich bin ein wenig traurig, dass die Reise vorbei ist.


    Mit der Geschichte und Geografie Indiens nicht gar so vertraut, musste ich halt das eine oder andere Mal etwas verwirrt eine Pause einlegen und Atlas sowie Wikipedia bemühen, um ganz folgen können. Das Buch zu lesen hat also auch meiner Allgemeinbildung nicht geschadet ;-)

    @ Mondtochter:


    Sorry, hab mich anscheinend das letzte Mal etwas missverständlich ausgedrückt ... Ich finde eigentlich, dass Niko überhaupt nicht anders ist als die anderen Krieger. Die Autorin beschrieb ihn jedoch mehrmals als kalte Kampfmaschine und ich konnte das schon in den vorherigen Büchern nicht nachvollziehen bzw. schlussendlich entpuppte er sich als der schlimmste Softie überhaupt.

    In "Gezeichnete des Schicksals" ist Lara Adrian leider (wie bereits andere vor mir erwähnten) wieder zur altbekannten und bereits mehrmals durchgekauten Storyline zurück gekehrt. Würde das Ende diesmal nicht die Hoffnungen schüren auf ein wenig Abwechslung im nächsten Teil, wäre hier wohl für mich endgültig Schluss. So jedoch bin ich schon etwas neugierig, wie sich das mit Jenna entwickeln wird und werde mir deshalb wohl oder übel auch das nächste Buch zulegen.

    Zitat

    Original von bleeding
    Ich habe vorhin ebenso von einem Ehering gelesen, den er mal trägt und mal nicht. Was er zu bedeuten hat, stand da nicht.


    Ich glaub, ich hab das schon mal irgendwo hier angesprochen. Hab's auch nur im Internet gelesen und konnte es noch nicht nachprüfen, weil ich noch keine Zeit hatte für ein zweites Mal Anschauen.


    Kurz gesagt, mir hat "Inception" ausgesprochen gut gefallen und ich würde ihn mir sofort ohne zu Zögern ein zweites Mal anschauen. Bei den meisten Filmen schau ich gelegentlich mal auf die Uhr, um zu sehen, wie lange es noch geht und manchmal wünsch ich mir auch bei grundsätzlich guten Filmen das Ende herbei. Nichts davon jedoch bei diesem Film, da war meine Aufmerksamkeit vom Anfang bis zum Ende vom Geschehen auf der Leinwand gefesselt und trotz der Länge hätte ich locker noch einige Zeit weiterschauen können ohne mich zu langweilen.


    Mein bisheriges Highlight im Kinojahr 2010 und ich glaube kaum, dass das von irgendeinem Film in den nächsten Monaten noch getopt werden wird.


    Bzgl. Ende: Folgende Infos schwirren durchs Internet ...


    Auch dieses Buch war für mich wieder seichte, aber kurzweilige Unterhaltung. Irgendwann stellt sich natürlich nach sovielen Teilen das Gefühl ein, dass wenn man ein Buch der Serie kennt, man irgendwie alle kennt :-)


    Ich will aber nicht unfair sein, weil ein paar angenehme Abweichungen vom üblichen Schema gibt's dann nämlich doch ...
    1. Renata ist endlich mal eine starke Protagonistin mit einer kampfgeeigneten Gabe, die sogar einen Krieger umhaut.
    2. Bis zur ersten Sexszene vergeht ungewöhnlich viel Zeit, z.B. im Vergleich zum ersten Teil, wo es eigentlich von Anfang an durchgehend zur Sache geht.


    Bereits in den Vorgängerbänden ist mir Nikolai eigentlich nicht wie eine kalte Kampfmaschine vorgekommen, im Gegenteil, auf mich wirkte er immer eher lustig, locker und loyal. So wie er Rio als Freund beisteht und ihn zum Weitermachen animiert bzw. auf seinen Selbstmordversuch reagiert, kann man ihn sicher nicht als gefühlskalt bezeichnen. Wenn er trotzdem so hätte wirken sollen, dann hat die Autorin meiner Meinung nach was falsch gemacht.


    Wer sich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen würde, der wird diesbezüglich von diesem Teil eher enttäuscht sein. Von den Geschehnissen in Boston bekommt man nicht allzuviel und nur am Rande mit. Dafür wird die Rahmenhandlung rund um Dragos und seine Kumpanen etwas vorangetrieben und bleibt durchaus spannend.


    Bzgl. Cover: Wer soll das bitte sein? Niko ist schließlich ein blonder, blauäugiger Typ.



    edit: Hab was vergessen und gleich noch ein paar Fehler ausgebessert.

    Gerade gestern erst abgebrochen:
    Schwert der Wahrheit - Terry Goodkind (exklusiv bei Audible)


    Das erste Hörbuch fand ich ja noch ganz interessant, aber beim zweiten ist einfach keine Spannung mehr aufgekommen und darum hab ich es vorläufig auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Der Sprecher konnte mich auch nicht wirklich überzeugen.

    Zitat

    Original von Satanicangel
    Ich glaube, der kann in anderen Hirnen herummanipulieren. Deshalb hatte er ja auch Mörderstreß mit Gab, als sie sich dessen bewußt wurde und er feststellen durfte, daß es wohl doch nicht bei jedem funzt.


    Ach, ich dachte, das können alle :gruebel Danke für die Aufklärung!

    Ein bisschen überraschend, dass Rio so kurz nach dem Verrat durch seine erste Stammesgefährtin schon (ein Jahr danach?) sein neues Glück finden darf. Aber sei es ihm vergönnt, er hat mir wirklich leid getan, weil er so leidet. Dylan ist ganz sympathisch, auch wenn ich ihr wegen der nervigen Fragerei an Rios Stelle zu Beginn eine Dauertrance verpasst hätte. Im Gegensatz zu einigen anderen Meinungen hier finde ich es erfrischend, dass sie die Sache ohne großes Trara akzeptiert, das ist mal was anderes (können ja nicht alle immer hysterisch davonlaufen).


    Die übrigen Ordensmitglieder und Gefährtinnen kommen leider etwas kurz, ich hätte gerne ein bisschen mehr erfahren. Ebenfalls nur angerissen wurde der neue Bösewicht, hoffentlich kommt das dann ausführlicher im nächsten Teil, damit diesbezüglich wieder was weitergeht.


    Was mich beschäftigt und ich noch nicht rausgefunden habe ... Dante, Tegan und Rio haben alle von ihren Müttern vererbte Gaben, die auch im jeweiligen Buch vorkommen. Welche Gabe hat eigentlich Lucan?

    Ich war so gespannt auf Tegan und am Anfang des Buches erfüllt er meine Erwartungen auch noch, aber dann geht's ja ziemlich schnell bergab mit ihm. In den ersten beiden Teilen wirkt er von außen auf mich um einiges geheimnisvoller und härter, als er dann in diesem Teil meiner Meinung nach tatsächlich ist.


    Eine nette Abwechslung war mal, dass der Frau nicht ewig lang alles erklärt werden und sie nicht nach einer hirnrissigen Flucht gerettet werden musste. Elise hat schon lange genug mit Vampiren gelebt, um zu wissen, wie es läuft und auf was sie sich einlässt. Die Beiden geben schlussendlich nicht nur ein nettes Pärchen, sondern auch ein ziemlich gutes Team ab.


    Einen Pluspunkt von mir gibt's bei diesem Buch für die Story drumherum, weil sie mit dem Rätsel und der Suche nach Antworten spannend bis zum Schluss bleibt. Der Showdown ist vielleicht ein bisschen kurz geraten.

    "Gefangene des Blutes" habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich so furchtbar neugierig auf Tegan im dritten Teil der Serie war und es aber nicht über mich gebracht habe, einfach eines dazwischen auszulassen. Nach dem ersten Buch war ich in keinster Weise an Dante interessiert, aber siehe da, seine Geschichte hat sich für mich als eine wirklich positive Überraschung entpuppt.


    Im Vergleich zu Lucan & Gabrielle finde ich Dante & Tess richtig schnuckelig und die zwei fallen glücklicherweise auch nicht sofort bzw. ständig übereinander her. Darüber hinaus ist dieses Buch meiner Meinung nach auch um eine Spur spannender mit Crimson und Dantes Todesvisionen.


    Natürlich könnte man bekritteln, dass der Ablauf der Liebesgeschichte sehr der ersten ähnelt, aber es kommt wohl immer drauf an, was man erwartet. Ich hab nichts anderes erwartet und mich sehr gut unterhalten gefühlt.

    Aus Mangel an Alternativen habe zu Beginn der letzten Woche "Geliebte der Nacht" in die Hand genommen und mittlerweilen habe ich mir innerhalb der letzten Tage die ersten vier Bücher zu Gemüte geführt. Zur Sucht wurde die Serie nicht, d.h. ich konnte zwischendurch schon noch schlafen, essen und arbeiten, aber ich hatte halt gerade genügend Zeit dafür.


    Meine Erwartungen waren zu Beginn sehr gering, daher wurde ich auch nicht enttäuscht (gar nicht so unpraktisch). Ehrlich gesagt fand ich das Buch dann sogar überraschenderweise ganz in Ordnung, besonders wenn man bedenkt, dass es sich dabei ja nur um den Auftakt einer Serie handelt.
    Ein Minuspunkt sind eindeutig die Sexszenen ... nicht so sehr gestört hat mich die Häufigkeit, sondern viel mehr die Sprache und Ausdrucksweise. Vielleicht liegt es ja auch an der deutschen Übersetzung, aber plumper geht's ja nun wirklich nicht mehr. Schwer zu sagen, ob die folgenden Teile tatsächlich besser sind oder ich es nur so empfinde, weil ich mich mit der Zeit einfach daran gewöhnt habe.

    Ich hab ihn mir jetzt auf DVD angeschaut ... naja, fand ihn nicht schlecht, aber umgehauen hat er mich nicht. Am Ende war ich froh, dass der Film eine normale Länge hat, weil sonst wär mir wohl doch noch langweilig geworden.

    Nachdem ich so eine Intelligenzbestie bin und "First Drop Of Crimson" ohne drüber Nachzudenken gleich nach dem dritten Cat & Bones - Spektakel gelesen habe, wusste ich schon zwei oder drei Kleinigkeiten aus dem vierten Teil. Hier sei also noch mal drauf hingewiesen, dass das erste Spin-off über Spade zeitlich ein paar Monate nach "Destined For An Early Grave" spielt. Trotzdem blieben aber noch so einige Überraschungen über und ich hab wieder mal gar nicht mit dem Lesen aufhören können.


    Vlad fand ich natürlich ebenfalls großartig und der "Neuzugang" Fabian war nicht nur süß, sondern auch mehr als einmal ziemlich hilfreich. Justina hatte zum ersten Mal mein vollstes Mitleid, das hat sie nun echt nicht verdient. Tate spielt zwar keine große Rolle, trotzdem hätte ich ihn in der kurzen Zeit am liebsten erwürgt (schade, dass Spade es nicht getan hat). Cat ging mir diesmal phasenweise echt auf die Nerven mit ihrer Märtyrernummer und ich konnte da Bones bei seinem "Ausraster" nur aus vollstem Herzen zustimmen ... aber bevor ich zu viel verrate, lest doch einfach selber. Mir hat's auf jeden Fall wieder gefallen :-]

    Zitat

    Original von Federkiel
    Ich finde die Brutalität nicht schlimm, in den vorherigen Büchern war es doch auch so.


    Ich hab jetzt gerade noch mal die ersten beiden Teile gelesen und muss sagen, dass ich den ersten von allen vier bisher erschienenen eigentlich am "brutalsten" fand. Konnte mich gar nicht mehr dran erinnern, wieviele Untote da von Cat & Bones um die Ecke gebracht werden und wie detailliert man als Leser daran teilhat ;-)

    Zitat

    Original von LeseRatteKevin
    WAS ZUM ENDE!!!!



    Angeblich hätte sie ja noch einmal zum Dreh von ein paar Szenen kommen und somit ihrer Serienfigur einen würdigen Ausstieg geben sollen, aber sie ist lt. Klatschpresse einfach nicht am Drehort erschienen. Ob's stimmt, wer weiß das schon :rolleyes