Beiträge von LeseRatteKevin

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    Inhalt

    Die vierzehnjährige Aurora Jackson freut sich, dass Ihr ältere Schwester Topaz sie eingeladen hat, mit ihr und ihren Freunden zelten zu fahren. Beim Ausflug merkt sie jedoch, dass Topaz sie eigentlich gar nicht dabei haben wollte und Aurora stellt fest, dass sie sich zur Gruppe auch gar nicht so richtig zugehörig fühlt. Der Abend endet für alle in einem Alkohol- und Drogenrausch.

    Am nächsten Morgen ist Aurora spurlos verschwunden und keiner der verbliebenen sechs scheint eine Ahnung zu haben, was mit ihr geschehen ist…


    30 Jahre später wird an diesem Zeltplatz Auroras Leiche gefunden und der leitende Inspektor Sheen muss einen fast vergessenen Fall wiederaufnehmen. Haben die sechs Freunde seinerzeit etwas verschwiegen und kennt einer von ihnen die Wahrheit?

    Meine Meinung

    Der Roman „Bis ihr sie findet“ ist das Debüt der britischen Autorin Gytha Lodge.

    Diese startet mit einigen Schwächen aber auch guten Abschnitten in das Autorensein.

    Der Fall ist klassisch. Freunde feiern, haben Sex, nehmen Drogen und trinken Alkohol. Ein Mädchen verschwindet und wird Jahre nach dem Abend Tod aufgefunden. Keiner der Beteiligten möchte etwas gesehen oder Schuld an dem Verschwinden haben.

    Gytha Lodge greift damit eine sehr typische Storyline für ihren Roman auf in der einige Passagen wie reine Willkür wirken.


    Im Wechsel mit den gegenwärtigen Ermittlungen wird nach und nach erzählt, was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Diese Kapitel konnten vor allem dadurch überzeugen, dass die Geschichte aus Auroras Sicht geschildert wird. Es war wichtig zu erfahren, wie Aurora den Abend wahrgenommen hat und wie sie sich unter „fremden Freunden“ fühlte. Dadurch konnte man auch langsam nachvollziehen, dass es ihr in der Situation nicht gut ging und sie eigentlich keine Zugehörigkeit zu der Gruppe fühlt. Auch die Auflösung der Geschichte war grausam zu lesen und man konnte genau fühlen, was Aurora durchmachen musste.


    Die Kapitel, die in der Gegenwart Platz nehmen und die Ermittlungen von Inspektor Sheen und seinem Team erzählt, waren teilweise sehr langatmig und konnten an einigen Stellen wenig überzeugen.

    Diese Kapitel gestalten sich hauptsächlich dadurch, dass Sheen und sein Team Verdächtige befragen und so langsam das Geschehen rekonstruieren. Dadurch wurde der Leser mit einer Wucht aus Dialogen und Erzählungen zugeschüttet. Schöner wäre es gewesen, wenn man den Abend aus der Sicht der Beteiligten geschildert hätte und sich nicht allein den Erzählungen bedient hätte.


    Leider hat Lodge auch zu viele Nebenbaustellen aufgemacht, welche viel zu sehr von dem eigentlichen Fall ablenkten auch, wenn diese am Ende zu einem roten Faden zusammengesponnen wurden. Teilweise wirkten die einzelnen Teile willkürlich gewählt und zusammengebastelt. Es wäre überhaupt nicht nötig gewesen, Liebeleien zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, willkürliche Vergewaltigungen und Drogenmissbrauch in die Geschichte einzufügen, wenn man den tatsächlichen Fall größer und schöner ausgestaltet hätte.


    Am Ende der Geschichte, wenn der Fall dann endgültig aufgelöst wird, war nicht nachvollziehbar, wieso das Ganze überhaupt geschehen ist. Natürlich muss es für ein Verbrechen nicht immer eine Begründung geben, es wäre jedoch schön gewesen, wenn man das, was man viele Seiten aufgebaut hat, schlüssig zu Ende gebracht hätte.


    Besonders gut hat mir jedoch das letzte Drittel des Romans gefallen, als der Fall endlich Fahrt aufgenommen hat und mein eine spannende Szene nach der anderen geliefert bekommen hat. Hier wurde das Lesen wieder etwas leichter und man wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

    Fazit

    Insgesamt ist „Bis ihr sie findet“ von Gytha Lodge ein durchschnittlicher Roman mit Schwächen, aber auch einigen guten Passagen. Hätte Lodge an mancher Stelle einen Handlungsstrang entfernt und den Fall besser ausgebaut, wäre die Geschichte packender. Es wäre auch schön gewesen, weniger Dialoge als stilistisches Mittel zu wählen, da man gerne mehr aus der Nacht des Verbrechens gelesen hätte.


    Wenn man gerne Krimis liest und viel Wert auf Dialoge legt, könnte einem der Roman gefallen. Ansonsten ist es ein nettes Buch für Zwischendurch, mehr ist es aber leider nicht.



    Auch zu finden auf meinem Blog und auf Instagram.


    ASIN/ISBN: B07R53VT1Q

    Inhalt

    Als Jugendliche wurde Nadja für ein grausames Verbrechnen verurteilt. Nach der Haft wird sie in ein neues Leben entlassen und bekommt eine zweite Chance. Doch dann geschieht ein Mord und Nadja wird darin verwickelt. Schon bald muss Nadja einen Weg finden um den Mord ungeschehen zu machen und die Leiche verschwinden zu lassen.


    Schon bald findet Nadja sich in einem abgelegenen Waldhaus wieder und wird Teil eines abstrusen Spiels. Nadja ist das perfekte Opfer und eine perfekte Mörderin… Ein Roman über die Frage nach Schuld, Vergeltung und ob ein einmal verurteilter Täter wieder frei sein kann…


    Meine Meinung


    Romy Hausmanns zweiter Roman kann mit der Frage nach Schuld eindeutig überzeugen. Er ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle hat jedoch auch seine Schwächen.


    Der Roman hat einen etwas langsamen Einstieg ins Geschehen und schnell ist der Leser verwirrt. Es werden abwechselnd drei Handlungsstränge eingeführt, die für eine sehr lange Zeit keinen Zusammenhang zu haben scheinen. Leider passiert es hierbei öfter, dass man sich die Frage stellt, wo man sich gerade überhaupt befindet. Dies wird etwa nach der Hälfte des Buches jedoch etwas leichter und man bekommt nach und nach die einzelnen Fäden zusammengesponnen. Ab diesem Moment gewinnt der Thriller an Fahrt und wird zum Lesevergnügen!


    Die Geschichte findet Platz in der Gegenwart und der Vergangenheit. Es werden hierbei zwei Erzählmethoden gewählt. Die Gegenwart wird ausschließlich von Nadja in der Ich-Form erzählt. Hierdurch bekommt der Leser einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin. Man kann mit ihr mitfühlen und kann schnell nachvollziehen, weshalb Nadja das ein oder andere Verhalten an den Tag legt. Hausmann hat schon in ihrem Roman „Liebes Kind“ kerne in die Psyche der Protagonisten blicken lassen und schafft es damit immer wieder alle Charaktere sehr nahbar zu machen. So auch mit Nadja.

    Bei Nadja wird schnell deutlich, dass sie unter massiven psychischen Störungen leidet und immer wieder mit diesen konfrontiert wird. Hierbei wird dem Leser sehr klar verdeutlicht, was gerade in ihrem Kopf passiert und kann nachvollziehen, wie sich z.B. eine Panikattacke für die Protagonistin anfühlen muss. Der Roman findet in Nadja eindeutig den stärksten Charakter der Geschichte.


    Der zweite Handlungsstrang, in der Vergangenheit, wird immer aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Dieser Handlungsstrang ist von Beginn an etwas verwirrend. Denn die Geschehnisse haben zunächst nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Nur sehr langsam wird deutlich, wie die beiden Stränge zusammenhängen. Dazu kommt, dass für diesen Erzählstrang nicht die Ich-Perspektive gewählt wurde und man immer wieder zwischen zwei verschiedenen Erzählformen hin und her wechselt.


    Der dritte Handlungsstrang ist in der Briefform geschrieben und man versteht auch hier für eine sehr lange Zeit erstmal nicht, was diese Briefe zu bedeuten haben.


    Insgesamt wird die Geschichte in „Marta schläft“ sehr langsam erzählt und der Leser wird immer wieder vor ungelöste Fragen gestellt. Dadurch schafft die Autorin es zwar, dass man wissen möchte, was passiert ist, jedoch bekommt das Buch dadurch auch einige längen.


    Überzeugen konnte das Buch eindeutig durch die Geschichte und der Frage nach Schuld. Hierbei wird der Leser immer wieder damit konfrontiert sich zu überlegen, ob Schuld irgendwann beglichen ist. Man ertappt sich auch immer wieder dabei, sich zu fragen, ob ein Täter für immer ein Täter bleiben wird. Die Schuldfrage wird dabei von verschiedenen Seiten beleuchtet. Dadurch kann sich jeder Leser ein eigenen Bild von der Situation machen und zu einem eigenen Entschluss kommen.

    Fazit

    Insgesamt ist „Marta schläft“ ein gelungenes Buch mit einigen Schwächen. Hausmann schafft es aber auch hier die Psyche der Protagonisten deutlich darzustellen. Es ist immer nachvollziehbar, weshalb ein Charakter so handelt wie er es eben in dieser Geschichte tut.

    „Marta schläft“ ist für alle Fans von „Liebes Kind“ ein muss und bietet viele schöne Lesestunden.

    ASIN/ISBN: B07ZRT2PKJ

    Auch zu finden auf meinen Blog: Das Lesezimmer :wave

    Inhalt


    Eine scheinbar unbekannte Frau wird nach einem Autounfall schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ihre Gedanken sind wirr und sie kann den Ärzten nicht erzählen, was passiert ist. Außerdem ist bei ihr ein kleines Mädchen, Hannah, die ungewöhnlich ruhig wirkt und sich einer Krankenschwester anvertraut.

    Die schwerverletzte Frau sei ihre Mutter und hieße Lena.

    Lena… schnell wird klar, es könnte sich um die seit vielen Jahren vermisste Lena Berg handeln. Erzählt das Mädchen die Wahrheit und wenn ja, wo ist Lena all die Jahre gewesen?


    Eine Hütte im Wald, die Fenster zugenagelt. Es lebt dort eine Familie mit zwei Kindern. Der Vater ist tagsüber abwesend und schaut hauptsächlich abends nach dem Rechten. Hannah und ihr Bruder Jonah leben nach Vaters Motto: „Wer seine Kinder liebt, schließt sie ein und beschützt sie so vor Gefahren!“


    Was ist mit Lena passiert, und handelt es sich bei der verletzten Frau wirklich um Lena Berg? Und was geschah in der Hütte im Wald?


    Meine Meinung


    Das Debüt von Autorin Romy Hausmann überzeugt eindeutig durch die Vielschichtigkeit der verschiedenen Charaktere. Besonders spannend ist die Erzählung von Hannah. Ein Kind, welches nach und nach den Fall auflöst und aus der Sicht eines Kindes erzählt, was für sie jahrelang vollkommen normal war.

    Als Leser wirken diese Erzählungen abstrus und man kann kaum glauben, was Hannah erzählt.


    Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht von drei verschiedenen Personen, die zunächst keinen Zusammenhang zu haben scheinen. Es ist spannend zu verfolgen, wie die einzelnen Personen mit der Situation umgehen und berichten was sie fühlen und wie es ihnen in der aktuellen Situation geht.


    Hausmann schildert schlüssig und nachvollziehbar die Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Der Leser hat die Möglichkeit sich in die Charaktere und die Geschichte hineinzuversetzen. Eindeutig spannend war es, dass man teilweise auch verstehen konnte, weshalb ein Charakter nun entsprechend handelt, auch wenn die persönliche Entscheidung eindeutig anders ausgefallen wäre.


    Abgesehen von den sehr starken Charakteren hat Hausmann eine sehr spannende Geschichte geschrieben.

    Hierbei überzeugt der rote Faden, der am Anfang jedoch eher grau wirkt als rot. Man durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Am Anfang der Geschichte scheint es, dass man längst durchschaut hat, was passiert ist. Hausmann schafft jedoch mit cleveren Twists den Leser immer wieder auf’s Glatteis zu führen. Hierdurch bleibt die Geschichte sehr spannend und abwechslungsreich.


    Gelungen ist außerdem die Erzählweise der Geschichte. Es ist kein typischer „Der Ermittler ermittelt einen Fall“ Thriller. Die Geschichte wird berichtet von beteiligten Personen. Kein Außenstehender Ermittler. Dadurch bekommt man eine viel detailliertere Vorstellung vom Geschehen und die Grausamkeit des Verbrechens kommt dem Leser unangenehm nah.

    Hausmann stellt die Entwicklung der Charaktere eindeutig in den Vordergrund der Geschichte.


    Fazit


    Das Debüt „Liebes Kind“ von Romy Hausmann ist eindeutig ein Versprechen der Autorin. Ein Versprechen für garantiert gelungenen Lesespaß. Mit „Liebes Kind“ hat Romy Hausmann einen Pageturner der feinsten Art geschaffen und bietet dem Leser alles, was ein guter Thriller haben muss. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und man fiebert Seite für Seite mit den Protagonisten mit.

    Vor allem die besondere Erzählweise und die Nähe zu den Charakteren mach diesen Roman spannender als so viele andere. „Liebes Kind“ ist eindeutig eine Kaufempfehlung!

    Auf meinem Blog findet ihr nun die Rezension zu "Liebes Kind" von Romy Hausmann!
    Link ist in meiner Signatur oder wenn ihr auf das Wort "Blog" im ersten Satz klickt!!


    Ich freue mich auf euren Besuch und einen netten Kommentar! :)

    Die_Lichter_auf_dem_Jakobsweg.jpg

    Titel: Die Lichter auf dem Jakobsweg

    Autor: Matthias Dunemann

    Taschenbuch: 56 Seiten

    Verlag: Books on Demand;

    Auflage: 1 (4. März 2019)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3749422206

    ISBN-13: 978-3749422203

    Preis: 18,99 EUR (Taschenbuch)
    2,99 EUR (Kindle Version)


    Meine Rezension


    Der Jakobsweg ist auf der ganzen Welt bekannt. Jedes Jahr pilgern tausende von Menschen diesen Weg um letztendlich in Santaigo de Compostela anzukommen.

    Hierbei ist es immer interessant, herauszufinden, was den Menschen durch den Kopf geht, wenn Sie mehrere Wochen diesen Weg laufen. Was ist ihre Motivation diesen Weg auf sich zu nehmen? Und was bringen sie mit, wenn Sie am Ende wieder Heim kehren.

    All das hat Matthias Dunemann in seinem Bilderband „Die Lichter auf dem Jakobsweg“ niedergeschrieben und Tag für Tag seine Gedanken gesammelt.

    Das Buch ist eine kleine Geschichte über einen Mann, der als Wanderer losging und als Pilger heimkehrte.


    Tag für Tag, von morgens bis abends


    Das Buch ist aufgeteilt in 24 Impulse, die immer mit einem Bild des Jakobsweg untermahlt werden. Diese 24 Impulse stehen für die 24 Stunden eines Tages und die 24 Tage, die der Autor auf dem Jakobsweg verbracht hat.

    Auch die Bilder und Texte in dem Buch sind so aufbereitet, dass diese den Verlauf eines Tages widergeben. So startet der erste Tag am frühen, noch dunklen Morgen und der letzte Impuls endet mit dem Abend.

    Dieser Rote faden hat mir sehr gut gefallen, da das Buch so auch analog zum Jakobsweg einen anderen Weg zeigt. Nämlich den vom Morgen zum Abend. Vor allem der Unterschied in den Gedanken des Autors passte hierbei sehr gut in das Bild und die einzelnen Impulse ergaben so noch mehr Sinn, als wenn sie durcheinander aufgeschrieben worden wären.

    Vor allem durch diese Aufteilung kann man den Weg des Autors schlüssig nachvollziehen und erkennt, weshalb das Buch vom Loslassen, Suchen und Finden handelt.


    Sich selbst finden und auch mal loslassen können


    Wie im Klappentext beschrieben, handelt dieses Buch vom Loslassen. Vor allem aber auch vom Suchen und Finden und der Frage, wer bin ich, was will ich und wie entwickle ich mich durch den Jakobsweg.

    Der Autor beschreibt hierbei schlüssig seine Gedanken von Tag zu Tag und merkt selbst, dass der Jakobsweg etwas in einem anstellt. Man hat viel Zeit nachzudenken, vor allem wenn man allein unterwegs ist und sich jeden Tag aufs Neue fragt: „Warum mache ich das hier überhaupt?“

    Sehr schön beschrieben ist die Unterscheidung zwischen Wanderer bzw. Urlauber und Pilger. Schnell merkt der Autor selbst, der diesen Weg als Wanderer begonnen hat, was es heißt ein Pilger zu sein. Der Weg von diesem Wanderer zum Pilger ist vielleicht ein schwieriger, jedoch nicht unmöglicher Weg. Der Autor beschreibt hier sehr gut, welche Ideen, Gedanken und Werte er auf dem Jakobsweg erlernt hat, um letztendlich von sich behaupten zu können, ein Pilger zu sein.


    Bilder eines Weges


    Die Gestaltung des Buches ist sehr liebevoll. Hierbei ist es nicht der Text der überzeugt, sondern die tollen Bilder, die der Autor auf dem Jakobsweg aufgenommen hat.

    Auch die Bilder sind so gestaltet, dass es am Morgen beginnt um am Abend endet. Wer jetzt aber erwartet, die größten und schönsten Sehenswürdigkeiten des Jakobsweges zu sehen, hat sich hierbei eindeutig getäuscht. Die Bilder sind sehr häufig Momentaufnahmen. Aufnahmen aus dem Nirgendwo. Aufnahmen von Wiesen, Bergen, Wänden oder Türen. Vor allem durch die Auswahl dieser Bilder werden die Gedanken des Autors noch einmal unterstrichen.

    Die Bilder sind so bearbeitet, dass man schemenhaft erkennen kann, was diese zeigen möchten. Dies finde ich persönlich sehr schade, da ich manchmal gerne das unbearbeitete Bild gesehen hätte. Da der Autor jedoch leidenschaftlicher Fotograf ist, kann man weitere Eindrücke des Weges und viele Bilder auf seinem eigenen Blog finden.


    Fazit


    „Die Lichter auf dem Jakobsweg“ ist ein besonderer Bildband der die Geschichte eines Mannes erzählt, der auf dem Jakobsweg den Weg zu sich selbst gefunden hat. Hierbei musste dieser erkennen, dass es wichtig ist, verschiedene Dinge hinter sich zu lassen, seine Werte kennenzulernen und sich auch einmal mit sich selbst beschäftigen zu können.

    Vor allem Menschen, die den Jakobsweg einmal selbst erlebt haben, können den Autor am besten verstehen.

    Insgesamt ist dies eine klare Empfehlung für jeden, der den Jakobsweg selbst bestritten hat, schöne Bilder sehen möchte oder einfach eine kleine Geschichte lesen möchte über den Weg vom Wanderer zum Pilger.


    Diese Rezension ist auch auf meinem Blog zu finden!

    Inhalt


    Stell dir vor, du stehst als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern am Rande des Existenzminimums und dir bietet sich plötzlich die Gelegenheit, schnell und ohne jeglichen Aufwand an ein bisschen Geld zu kommen. Jess steckt in genau dieser Situation.


    Als sie nach einem langen Arbeitstag in einer Bar versackt und anschließend einem betrunkenen Mann namens Ed hilft, sicher nach Hause zu kommen, verliert dieser ein Geldbündel aus seiner Jackentasche. Jess steht vor der Entscheidung, eine ehrliche Finderin zu sein oder mit einem Schlag ihre Geldprobleme zu beseitigen. Jess trifft die Entscheidung, das Geld mitzunehmen. Als Jess sich dann plötzlich mit ihren Kindern und einem großen, pupsenden Hund in einer brisanten Situation wiederfindet, ist der einzige Mensch, der ihr in diesem Moment noch helfen kann, der Betrunkene aus der Bar. Dies ist für Jess der Beginn einer rasanten, witzigen aber auch schwierigen Reise mit ihrer Familie und einem fremden, den sie bestohlen hat.

    Meine Meinung


    Jojo Moyes Roman „Weit weg und ganz nah“ ist eine abwechslungsreiche Geschichte mit unterschiedlichen Charakteren, die man gar nicht besser hätte schreiben können.


    Jojo Moyes Bücher beinhalten Geschichten, die sich von den Thematiken nicht mehr unterscheiden könnten.
    Doch eines muss man ihr lassen: Jede ihrer Geschichten hat einen gewissen Charme und einen eigenen Charakter, der den Leser gar nicht mehr loslässt.
    Auch ihre Vorgänger-Romane „Ein ganzes halbes Jahr“ und „Eine handvoll Worte“ haben sich schnell einen Platz in meinem Herzen erschlichen.


    Moyes überzeugt mit verschiedenen Sichtweisen


    Dies bietet auch „Weit weg und ganz nah“. Man ist schnell in die Geschichte eingestiegen und bekommt einen Überblick über das Geschehen aus allen Richtungen. Die Geschichte wird von allen Charakteren erzählt, die in dieser Geschichte eine wichtige Rolle spielen. Hierbei überwiegt der Teil von Jess und Ed, da diese die Hauptcharaktere der Geschichte sind.
    Jojo Moyes gelingt es hierbei, der Geschichte einen gewissen Touch zu verleihen, da nicht nur die beiden Erwachsenen, Jess und Ed, etwas zu erzählen haben. Auch Jess Kinder, Tanzi und Nicky, tragen ihren Teil zu dieser Geschichte bei. Hierdurch bekommt die Geschichte eine gewisse Wendung, da man plötzlich in der Sicht einer Grundschülerin landet oder sich wiederfindet in den Gedanken eines pubertierenden Jugendlichen. Tanzis und Nickys Sichtweisen schaffen es, den Leser in zwei Welten zu entführen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vor allem Nickys Sichtweise bekommt in der Geschichte eine spannende Wendung, die die Geschichte noch einmal völlig auf den Kopf stellt. Durch die verschiedenen Erzählweisen schafft Jojo Moyes es, ein Familiendrama ins kleinste Detail zu beschreiben.


    Jess Geheimnis, dass sie Ed bestohlen hat, zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Dadurch schafft Jojo Moyes es immer wieder ulkige Situationen hervorzurufen, die den Leser wirklich bei Laune halten. Dadurch, dass Jess und Ed sehr unterschiedlich sind, ist es immer wieder eine Freude, wenn beide aufeinandertreffen. Hier hat Jojo Moyes wirklich zwei tolle Charaktere erschaffen.

    Ein Familiendrama wie im echten Leben


    Der Roman beschreibt eine Geschichte, die in jedem Leben Platz finden kann. Jeder hat eine Familie, eine Partnerschaft oder Freundschaften. Diese Geschichte beschreibt nichts anderes als das, was wir jeden Tag in unseren Beziehungen erleben. Der Leser kann dadurch schnell seinen Platz in der Geschichte finden und dadurch überzeugt der Roman ganz klar. Jojo Moyes schreibt hierbei mit einer gewissen Leichtigkeit, die den Leser das Geschehen sehr schnell nahebringen kann.


    Jojo Moyes hat mit diesem Roman wieder einmal gezeigt, dass sie wandelbare Geschichten schreibt und die Leser dadurch in ihren Bann zieht. Durch die Nähe zur Realität und der Selbstverständlichkeit, mit der Jojo Moyes ihre Geschichte schreibt, bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als diese nette, kleine Familie in sein Herz zu schließen. Denn man möchte am liebsten durch die Seiten hindurch in das Auto steigen und mit Jess, Ed, Nicky und Tanzi auf Reisen gehen.

    Fazit


    Spätestens mit dieser Geschichte hat Jojo Moyes gezeigt, dass sie für jeden Leser und jede Person eine Geschichte hat. Hierbei ist es egal, wer man ist, man findet sich doch immer irgendwo in ihren Geschichten wieder. Dieser Roman ist eine klare Empfehlung für alle, die Spaß an Familiengeschichten haben und gerne lustige Geschichten lesen.

    Hallo zusammen!


    Ich weiß nicht, ob sich noch einige an meinem alten Bücherblog "Buchstapel" erinnern.

    Da ich irgendwann keine Zeit mehr für meinen Blog hatte, habe ich diesen vor einiger Zeit gelöscht. Nun möchte ich aber wieder anfangen Rezensionen zu schreiben und habe die letzten Tage an einem komplett neuen Blog gearbeitet.


    Diesen würde ich euch gerne heute vorstellen! Schaut einfach mal vorbei! Zukünftig werdet ihr dort viele meiner Rezensionen finden!:lesend


    Das Lesezimmer


    Bisher findet ihr dort lediglich meinen Begrüßungstext und ein paar Informationen über mich! Bald folgen die ersten Beiträge. Seid gespannt! :):trippel

    In meinen Kindle wird dieses nette Buch heute Abend landen! Ich bereite mich für die Leserunde im September vor! :lesend


    515lU%2BRBUKL._SX314_BO1,204,203,200_.jpgTitel: Todesfrist

    Autor: Andreas Gruber

    Seitenzahl: 432


    Inhalt


    Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration.

    »Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...




    Ich freue mich sehr darüber, wie viele Menschen sich noch an mich erinnern können. Ich bin froh, dass ich wieder hier bin.

    Ich muss mich jedoch erst an das neue Design gewöhnen.


    Gibt es eigentlich keine Wanderbücher mehr?

    In dem Thread wird mir nur ein Beitrag angezeigt... :(

    Genau wie Johanna sagt, ich bin Kölnerin und da geht Düsseldorf überhaupt nicht 😂.

    Das ist für uns „die verbotene Stadt“, aber so ganz ernst nehme ICH das nicht.


    Johanna

    Ist eben so, und wenn ich mich recht erinnere, hat Hamburg das auch zu einer Stadt. Allerdings weiß mein beklagenswert schlechtes Gedächtnis nicht mehr, welche es ist...

    Ich habe bei diesem „Streit“ nie mitgemacht. Ich finde Düsseldorf und Köln sind wunderschöne Städte und haben ihren Charme :)

    Ich habe heute morgen die neue Leseprobe zu "Finde mich da, wo Liebe ist" gelesen und war wirklich überrascht. Es werden ganz viele spannende Handlungsstränge eröffnet und die Protagonistin scheint mir ein sehr spannender Charakter zu sein.

    Ich bin mal gespannt, ob ich das Buch gewinnen werde. Ich möchte schließlich wissen, wie es weitergeht!! :)

    Ich habe gestern Vorablesen wiederentdeckt und werde mir heute auf jeden Fall mal die neuen Leseproben anschauen.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, als diese Seite ganz neu war und in den Startlöchern stand! Seit dem ist ja wirklich viel dort geschehen! Klasse!


    Mal schauen, was für tolle Bücher in Zukunft dort erscheinen werden.