Beiträge von delijha

    Meine Meinung:


    Die Geschichte wird nahtlos fortgesetzt. Zoey findet sich langsam immer besser zurecht, die "Schulqueen" wurde gestuerzt, Zoey wird von den meisten Schuelern mehr respektiert (und das nicht nur wegen ihres Males). Die typischen Teenagerprobleme finden hier auch ihren Platz: Wie soll sich Zoey nur zwischen zwei Jungs (Männer kann man hier noch nicht wirklich sagen) entscheiden - vor allem, wenn einer ihr menschlicher Exfreund ist und der andere der absolut großartige und bestaussehenste Typ der Vampirschule? Jaja, die Pubertaet macht's einem schon nicht einfach. Was mich uebrigens bei diesem ganzen Liebesdurcheinander stoerte, war diesmal die Naehe zu Twilight. In House of Night gibt es ebenfalls das "Imprinting" - klar sowas gab's nicht nur in Twilight, aber wieder kommt das Gefuehl auf, dass auf's Geratewohl nette Ideen irgendwo abgekupfert wurden. Okay, okay - die Autorinnen versuchen es auf ihre eigene Art zu gestalten und es gibt auch verschiedene Moegkichkeiten wie zwischen Vampiren, Menschen und Fledglings ablaeuft, aber wenn ich sofort an etwas schon dagewesenes denken muss, ist das nie eine gute Sache.


    Was mich richtig annervte, waren die staendigen Wiederholungen, wenn Dinge erwaehnt wurden, die in Teil 1 passiert sind. Mir ist schon bewusst, dass man das Ziel hat, neue Leser, die bei Teil 1 nicht dabei waren, hier irgendwie nicht außen vor zu lassen, aber irgendwie muss es die Art und Weise sein, wie es hier gemacht wird - es wirkt so reinkonstruiert in die Gedanken von Zoey (da die Buecher ja auch der Ich-Erzaehler Perspektive geschrieben ist), dass es eben mehr wie Autorenkommentare klingt, statt wie Zoeys Erinnerungen oder Gedanken. Das nimmt die Spannung total raus, wenn staendig: "Achja, das war uebrigens als wir letztens ..." -kommt.


    Nichts desto trotz warten die Autoren auch mit Ueberraschungen auf, die ich in der (emotionalen) Haerte nicht erwartet haette, zumindest noch nicht in Teil 2 und das hat mich dann doch wieder recht versoehnlich gestimmt. Nichts ist schlimmer, als wenn der Hauptcharakter unbesiegbar ist und alle liebgewonnenen Charaktere in einer Blase der Unantastbarkeit durch die Gegend schweben.


    Wie bei Teil 1 bleibe ich der Meinung, dass das Buch eher fuer Jugendliche zwischen 13 und 15 geeignet ist und die "all ages" Kennzeichnung fuer diese Fantasyreihe absolut nicht hinhaut. Ich lese die Reihe weiter, weil ich die Buecher eh schon zuhause habe und sie durch die wenigen Seiten und den einfachen Schreibstil einfach wegzulesen sind. Sie sind kurzweilig und pro Buch brauche ich gerade mal 1-2 Tage.


    Fazit in Sternen: 3/5

    Meine Meinung:


    Es wurde ja schon ein paar Mal hier im Forum angesprochen - das Setting dieser Serie kann man kurz und knapp wie folgt beschreiben: Harry Potter im Vampirkostüm.


    An sich ist die Aehnlichkeit mit den Potter Buechern fast schon peinlich. Die Hauptakteurin wurde wie alle gezeichnet, nur hat die Göttin Nyx sie ein paar Mal zu oft gesegnet und nun wird die arme Zoey Redbird wie ein seltener Vogel in der neuen Schule beglotzt (erinnerte mich sofort an die Blitznarbe von Harry). Zudem kommt sie aus einem Elternhaus in dem sie zwar nicht im Wandschrank schlafen muss, in dem es aber in etwa genauso lieblos zu geht. So zieht sich das dann weiter. In diesem ersten Teil gibt es auch noch nicht allzu viele aufregende Dinge - ersteinmal werden die Hauptfiguren eingefuehrt, man lernt die Welt kennen, die die Autorinnen dort versucht haben zu erschaffen. Man wird mit den Regeln vertraut (nein, natuerlich sind die Vampire in diesen Buechern keine Standardvampire, wie unser Dracula) gemacht und ein bißchen zu oft fließen Wiederholungen ein - das wirkt zwar nicht, als wuerde man denken, der Leser waere bloed, viel eher wirkt es so, als muessten sich die Autorinnen selber rueckversichern, dass es Sinn macht, was sie schreiben.


    Ich muss allerdings sagen, dass mich die Naehe zu Harry Potter gar nicht so stoert, die beiden Autorinnen versuchen durch eigene Plots und duch eine wirklich sehr jugendliche und durch viele verschiedene lustige Dialekte gespickte Sprache, die Aufmerksamkeit auf die eigenen Ideen zu lenken. Ich bin allerdings mittlerweile bei Teil 3 angelangt und hatte mir erhofft, dass es (aehnlich wie ich es bei Harry Potter empfand) langsam komplexer wird und auch an der Charaktertiefe gearbeitet wird. Bisher ist da kaum was zu erkennen. Mag aber auch daran liegen, dass bei dieser Reihe die Zeit wirklich langsam vergeht. Wenn man diesen ersten Teil durch hat, ist in Zoeys Leben gerade mal 1 Monat vergangen - das geht in den naechsten Buechern dann auch erstmal so weiter.


    Alles in allem zeigt das Autorengespann vor allem viel Heimatliebe - in den Buechern geht es oft auch um die verschiedensten Eigenheiten, die die Menschen aus verschiedensten Bundesstaaten so auszeichnet.


    Fazit: Ich vergebe 3/5
    Die Buecher sind eine gute Jugendbuchreihe, werden aber meiner Meinung nach nicht den Anspruechen von Erwachsenen gerecht. Die Auszeichnung "all ages" find ich fuer die Reihe nicht unbedingt zutreffend. Wer Internatsgeschichten in denen sich alles um's Erwachsenwerden, Freunde, Liebe, Verlangen, Streit dreht, mag, kann hier auf jeden Fall zuschlagen. Das englisch in diesen Buecher ist uebrigens sehr einfach zu verstehen. Ab und an gibt es schon einige Wörter in Slang - wenn man da gar nicht zurecht kommt, kann man schon mal das Internet befragen - ist aber meistens nicht notwendig

    Als wir uns kennengelernt habe, las er auch nur Fachliteratur und Zeitungen - irgendwann hab ich ihn dann auch mal ueberredet, es mit nem Scheibeweltroman von Terry Pratchett zu versuchen und er war recht begeistert.


    Mittlerweile liest er zwar immer noch nicht sooo viel, aber gerade im Urlaub oder mal abends im Bett, kramt er schon mal ein Buch raus. Allerdings ist er nicht bei Fantasy geblieben, sondern liest dann lieber Sachen von T.C. Boyle oder Nick Hornby.

    Ich breche nicht oft ab, meistens quaele ich mich doch durch... irgendwie vermute ich immer, dass ich am Ende doch noch was verpasse ;)


    Allerdings konnte ich bei diesen beiden Buechern nicht anders - wenn ich mal viel Zeit habe, gebe ich den Buechern sicher noch mal ne Chance (bei meinem SuB aber wohl 2040):


    Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt


    einfach nur gruselig langatmig



    Charles Stross - Singularität


    "neuer Stern am SciFi-Himmel!" - oder so aehnlich lautete es damals und hoerte sich auch durchaus interessant an. Die Beschreibung einzelner Geschehnisse war aber so droege und lang, dass mit alles verging. Bis zur Haelfte des Buches kam es zu keiner großen Action

    Ich geh ja immer ungern in Buchläden, weil ich immer zu hirnlosen Spontankäufen neige, die ich dann meistens auch kaum selber nach Hause zu schleppen schaffe :)
    Erst hab ich 1 Buch in der Hand und dann werden es immer mehr, denn anders als online, kommen im Buchladen ja noch die visuellen Reize dazu *seufz*


    Ich nehme mir also meistens meine Wunschliste zur Hand und bestell dann relativ kontrolliert bei Amazon oder aber stöber, ob ich die Bücher günstiger irgendwo anders online bekomme.

    Januar


    P. C. Cast/Kristin Cast:


    Marked (House of Night 1)
    Betrayed (House of Night 2)
    Chosen (House of Night 3)
    Untamed (House of Night 4)
    Hunted (House of Night 5)
    Tempted (House of Night 6)


    Kerstin Gier: Rubinrot



    Februar


    Diana Gabaldon: Feuer und Stein (Highland-Saga 1)
    Kerstin Gier: Saphirblau
    Kim Landers: Schattenfürst
    Christoph Marzi: Heaven - Stadt der Feen
    Maggie Stiefvater: Shiver

    Ich bin heute mit dem ersten Teil der Saga fertig geworden und werde wohl die naechsten Teile nicht kaufen. Es ist nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen haette, aber alles in allem war es mir zu wenig Geschichte und Action, dafuer ein bißchen zuviel Frauengesülz und Romantikkram. Das lief mir da zu sehr nach Schema F ab - die Hauptcharaktere hab ich nie wirklich in Gefahr gesehen, dafuer kam das Buch leider schon von Anfang an zu vorhersehbar rueber und ich mag's eher, wenn man doch mal ueberrascht wird vom Plot.


    Claire ist nicht unsympathisch, aber ich denke, mir haette das Buch besser aus neutraler Erzaehlersicht gefallen... diese Frau ist hin und wieder unglaublich anstrengend.


    Zum Ende hin hat mir das Buch schon besser gefallen, vielleicht, weil zu sehen war, dass die Hauptcharaktere doch nicht so unkaputtbar sind und nicht staendig mit allem davon kommen.



    Was mir noch unangenehm auffiel: In meiner Ausgabe waren viele Rechtschreibfehler, zwischendurch auch inhaltliche bzw. Logikfehler (so kleine Sachen wie: Gerade stand er noch, plötzlich liegt er im Bett - erst ist der Oberkörper unbekleidet, dann traegt er ein Hemd).


    Fazit: So schlimm das jetzt da oben klingt, ich will das Buch nicht schlecht reden. Es ist akzeptable Unterhaltung, die auf ein paar weniger Seiten auch ausreichend gewesen waere. Sollte man was fuer kuschlige Kaminabende mit Whisky suchen, wird das Buch sicher die richtige Stimmung rueber bringen.


    Wertung: 3/5

    Von mir nur ein kurzes Fazit (wurde ja schon soviel zum Inhalt geschrieben):


    Ein tolles, modernes Großstadtmärchen, das eigentlich voller Action ist, aber doch so still daher kommt. Die ganze Atmosphäre des Buches ist ruhig und traumaehnlich und ich fand mich regelrecht gefesselt wieder in dieser Stimmung. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und sagt mir irgendwie sehr zu. Auch die Protagonisten sind mir durchweg sympathisch - sie passen alle perfekt in ihre Rolle.


    Wertung: 5/5 - allerdings unter dem Vorbehalt, dass ich es als schoenes, unkompliziertes Maerchen fuer Jugendliche empfinde, dass einfach viel zu schnell ausgelesen ist (5 Stunden). Unter meinen normalen Kriterien haette es Abzuege gegeben.

    Meine Meinung:


    Theo ist ein ganz schoen weinerlicher Nervsack, der eigentlich das ganze Buch hindurch im Selbstmitleid schwimmt. Es fiel mir wirklich schwer, ihn so richtig symphatisch zu finden. Klar, er wird aus seiner eigenen Welt nach Elfien "entfuehrt", dabei wird ihm nebenbei aber auch der Arsch gerettet - was tut er: sich beschweren, maulen und das dann auch noch halbherzig.


    Die ersten Kapitel die noch in der Menschenwelt spielen und die noch wenig magisch sind, sind zwar nicht langweilig, aber schon ganz schoen langatmig - gerade wegen Theo. Er ist nun mal die Hauptfigur, aber er ist auf so gar nicht unterhaltsame Weise depressiv, dass man staendig gaehnen moechte. Ich hab dennoch nicht drueber nachgedacht, abzubrechen, hab nur staendig gehofft, dass bald was Anderes im Vordergrund stehen wuerde.


    So kam es dann auch. Als die Farce, die sich Theos Leben nennt, quasi neue Abgruende erreicht, oeffnet sich das Tor in eine andere Welt und rausgeflogen kommt ausgerechnet eine winzige Fee (fuer mich vergleichbar mit Tinkerbell aus Peter Pan), namens: Apfelgriebs. Und DIE reisst es raus - fast das ganze Buch ueber mag ich am liebsten die Szenen, in denen auch Apfelgriebs zum Zug kommt. Sie kann Theo genauso wenig aushalten und man merkt ihr foermlich an, dass sie ihn sicher mit einem Kissen erstickt haette, wenn sie nicht gerade nur 15cm groß gewesen waere. Die kleine Fee ist herrlich hurmorvoll und gnadenlos sarkastisch - sie teilt dem Waschlappen (und auch den Boesewichten) ordentlich aus.


    Die Welt Elfiens gefiel mir ausgesprochen gut. Eine Welt von der Fantasy-Liebende schwaermen wuerden - eine Welt in die man vielleicht selber gerne mal fliehen wuerde, um Abenteuer zu erleben. Die Bewohner Elfiens, bzw. die großen Herren Elfiens, die 7 adligen Blumengeschlechter, sehen das allerdings etwas anders. Sie tun alles, um sich unserer Welt immer mehr anzupassen (nur das sie dabei ein latentes Energieproblem haben) und ihre damit zu zerstoeren.


    Das Buch ist eindeutig ein Fantasybuch, trotzdem zieht es soviele Parallelen zur wirklichen Welt, dass man es fast schon als Sozialkritik von Williams deuten koennte. Auch gibt es im Vorwort eine Entschuldigung des Autors, falls jemand bei einigen Geschehnissen, innerhalb des Buches, zu sehr an den 11. September erinnert wird.
    In einigen Rezensionen habe ich gelesen, die Story waere zu vorhersehbar gewesen. Hmm, empfinde ich voellig anders. Dadurch das Theo eher der Antiheld ist und mehr oder minder durch die Geschichte geschleift werden muss (hier und da seufzt und im Elend badet), musste man staendig damit rechnen, dass sein Kopf wohl doch bald rollen wird. Der Spannungsbogen war fuer mich absolut da. Auch die Idee, dass die großen Familien dort Blumenstaemme haben, ist mal was ganz neues: Priemel, Nieswurz, Veilchen, Narzisse, Stechapfel usw... auch all die anderen sind nach "niederen" Bluemchen oder Baumen benannt - gefiel mir, ist mal was Originelles.


    Mein abschließendes Fazit: Mal wieder sehr erfrischende Fantasy, ohne das alles nach bekanntem Schema (Elfen, Trolle, Zwerge, Orks,...) ablaeuft. Ich lese groeßtenteils Fantasy und dieses Buch ist genau das Richtige, wenn man mal wieder eine Phase hat, in der man vermeintlich fantasymuede ist, weil man lange nix anderes gelesen hat.Ich glaube, auch fuer Fantasyeinsteiger sehr, sehr gut geeignet - da geht's langsam ran an neue Welten!

    Meine Meinung


    Ich bin auf das Buch durch Elke Heidenreichs Sendung lesen! auf litcolony.de aufmerksam geworden. In ihrer ersten Sendung hatte sie ihren Neffen Campino zu Gast, der wiederum sooo enthusiastisch von dem Buch schwaermte und die Geschichte dann auch kurz umriss, dass ich gar nicht dran vorbei kam, es auf meine Wunschliste zu setzen.


    Märchen sind einfach mein Ding. Waren es frueher noch die Märchen, die immer gut ausgingen, die immer eine Moral hatten, ist es heute gar nicht mehr unbedingt das - es ist viel eher immer noch das Zauberhafte (weswegen ich wohl auch größtenteils nur Fantasy lese), das Abenteuerliche und Verwegene. Ganz wahrscheinlich ist es deshalb folgender kleiner Absatz den ich in einem Auszug bei Amazon gelesen hatte, der mich sofort gefangen nahm und mich wissen ließ, dass ich das Buch unbedingt lesen müsste:


    Ein Vater will seinem kranken Kind also abends noch eine eine Geschichte vorlesen - ein Buch, dass er selbst sehr geliebt hat und von dem er hofft, dass es auch seinem Sohn gefallen wird (der sich bis dahin fuer Buecher nicht die Bohne interessierte).



    Zitat

    Der Sohn: »Kommt auch Sport drin vor?«


    Der Vater: »Fechten. Ringkämpfe. Folter. Gift. Wahre Liebe. Hass. Rache. Riesen. Jäger. Böse Menschen. Gute Menschen. Bildschöne Damen. Schlangen. Spinnen. Wilde Tiere jeder Art und in mannigfaltigster Beschreibung. Schmerzen. Tod. Tapfere Männer. Feige Männer. Bärenstarke Männer. Verfolgungsjagden. Entkommen. Lügen. Wahrheiten. Leidenschaften. Wunder.«


    Das ist der Stoff aus dem Buecher fuer mich sein muessen!! Gekuerzt heisst das dann uebrigens (so auch auf dem Umschlag des Buches zu finden: "Eine Geschichte von wahrer Liebe und edlen Abenteuern".


    Ich war mir natuerlich nicht ganz sicher, ob das nicht doch in den ueblichen Kitsch abrutscht und mich zum Gähnen bringen wuerde. Ich wurde schon auf den ersten Seiten sowas von beruhigt, denn Goldmann macht von Anfang an klar: Das Leben ist nicht fair, nicht immer gerecht und nein, nicht immer ueberleben die Guten und nicht alles verlaeuft in den Bahnen, die man sich gerne wuenscht.


    Ich hoer nun mal auf mit meiner Schwaermerei und komm mal zu den Fakten wie mein Gesamteindruck von dem Buch ist. Man muss sich das erstmal so vorstellen: Die Geschichte, das Maerchen von Butterblume, dem Prinzen, der wahren Liebe, von Inigo und Fezzik ist ein Buch in einem Buch. Die Kapitel der eigentlichen Geschichte sind gespickt mit Goldmanns Notizen, warum er hier und da was gekuerzt hat und sind durchweg amüsant, lustig und im Lesefluß nicht stoerend. Zwischen den eigentlich Geschichtenkapiteln wird immer mal gaenzlich unterbrochen und Goldmann erzaehlt, wie er einen Verleger fuer seine Version des Buches gesucht hat und auch einen Regisseur, weil er die Geschichte unbedingt verfilmen wollte (und auch hat - dazu spaeter mehr). Am Anfang sind die Unterbrechungen auch noch recht kurz und gut zu lesen, im hinteren Teil jedoch, wenn die Geschichte erstmal endgueltig zu Ende zu schein scheint, Goldmann einen aber schon heiß macht auf ein Fortsetzungskapitel, wird man leicht ungedukdig. Also ich wurde es auf jeden Fall. Ich wollte einfach nur wissen, wie's mit Butterblume und Co. weitergeht.


    Alles in Allem braeuchte ich also wohl nochmal die gekuerzte Version von der gekuerzten Version (durchaus mit Goldmann Kommentaren zur Geschichte, denn die dürfen nicht fehlen!), denn das Märchen an sich ist der Knaller! Die Charaktere sind so liebenswert (ich liebe Inigo und Fezzik), Butterblume ist so ein Blödchen und recht verpeilt... alles in allem ein märchenhaftes Antimärchen. Besondere Lacher wurden mir durch die Erklärungen in Klammern entlockt... in denen immer kurz erklaert wurde, dass z.B. durchaus nicht anachronisch waren und in die Zeit passten (Spiegel gab es schon)(ja, Zank kannte man auch schon)...aber das muss man lesen, damit es komisch wirkt.


    Durchaus ein wunderbares Buch, das absolut verquer und verrueckt und irreschön ist und das mir persoenlich besser gefallen haette, wenn die "außergeschichtlichen" Kapitel am Ende des Buches gewesen waeren, sie waren mir manchmal zu langatmig fuer meinen Enthusiasmus meine Helden wieder zu treffen. Die Geschichte an sich ist ein wunderbares, rasantes Roadmovie!


    Ich hab mir soeben den Film besorg (ja, es wurde tatsaechlich in den 80ern verfilmt, das spinnt sich Goldmann nicht zusammen) und bin gespannt, denn ich habe gehoert, der Film soll grandios das Buch umsetzen. Mir ist nur unklar, warum man ihn "Die Braut des Prinzen" nennen musste in deutsch. In englisch heisst er wie das Buch "The Princess Bride"


    Ein Satz der von Goldmann kommt, ist tragisch schoen, wie ich finde:


    Zitat

    "Aber die Worte im Titel, »wahre Liebe und edle Abenteuer« - daran habe ich einmal geglaubt. Ich dachte, mein Leben würde in jenen Bahnen verlaufen, ich betete darum. Natürlich kam es nicht so, aber ich glaube auch nicht, dass es irgendwo noch das edle Abenteuer gibt. Niemand holt heutzutage ein Schwert hervor und schreit: »Tag, mein Name ist Inigo Montoya. Du hast meinen Vater getötet, mach dich gefasst zu sterben!«"

    Zitat

    Original von Sylli7


    delijha !
    Die statistischen € 13.- werden schon stimmen. Viele Leute kaufen ja das ganze Jahr über gar keine Bücher, andere dafür umso mehr.
    Und irgendwo habe ich mal gehört, dass der Buchhandel den Hauptanteil seines Jahresumsatzes in der Weihnachtszeit macht. Also wird das mit der Statistik schon hinkommen.
    Das ist genauso wie mit dem Pro-Kopfverbrauch für Wein. Wenn da auf jeden 140 Liter kommen, falle ich schon mal mit 0 Liter aus der Statistik.


    Jaja, ich glaub das schon und wollt das nun nicht ernsthaft in Frage stellen... finds allerdings schon recht wenig. Also eher mitleiderregend traurig ;)


    Nein, nein... du hast schon recht - ich hatte zB auch den Kartoffelverbrauch der Deutschen im Hinterkopf. Da fall ich mit 0-5 Kartoffeln pro Jahr auch voellig aus dem Rahmen.

    Waehrend ich frueher Zeitschriften auch regelrecht verschlungen habe, kaufe ich seit vielen Jahren gar keine mehr. Mittlerweile gibs viele Zeitschriften/Zeitungen im online-Format... ich geb das Geld einfach auch viel lieber fuer Buecher aus.


    Den Bundesdurchschnitt topp ich allerdings auch - ich kann das aber auch gar nicht glauben: 13 Euro?? :yikes

    Ich kann empfehlen:


    - Die Elfen-Reihe von Bernhard Hennen (Die Elfen, Elfenwinter, Elfenlicht)
    - Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin (wurde oben bereits genannt)
    - Otherland von Tad Williams
    - Die schwarzen Juwelen von Anne Bishop (5 Teile erschienen)


    Das gibs einiges was sich lohnt, hoffentlich hast du unter unseren Vorschlagen etwas Inspiration gefunden :wave

    Ich hol mir durch Rezis auch eher nur Anregungen bzw. sorgen Rezis dafuer, das meine Wunschliste und mein SuB voller werden. :)


    Rezi beeinflussen aber wiederum nicht, ob ich ein Buch lese, oder nicht. Ich bin eher hinterher gespannt, ob ich noch viel Neues zu einer vorhandene Rezi beitragen kann, oder ob die Eindruecke aehnlich/gleich waren.

    Zitat

    Original von Letanna
    Also, ich habe die Bücher auch gelesen und vor ein paar Wochen mal nach Peter Lancaster gegoogelt. Dabei bin ich auf seinen Blog gestossen. In dem schreibt er, dass er noch an der Serie schreibt und die Bücher noch rauskommen sollen.


    Leider kann ich den Blog jetzt nicht mehr finden.


    Yupp, hatte ich ja ein paar Beitraege vorher auch schon geschrieben. Wenn ihr euch fuer den Blog interessiert, einmal HIER klicken ;)

    Danke auch dir fuer fuer deine Begrüßung :wave


    Zitat

    Was das mit den Umlauten angeht: Interessant finde ich, dass das vor allem bei ü und ö der Fall zu sein scheint; ä schreibst du fast durchgehend als Umlaut. ß auch, aber das verwundert nicht, da dieses Problem in der Kommunikation mit USA wohl weniger aufgetaucht und vom Gewöhnungseffekt nicht so betroffen ist.


    Ich bin einfach irgendwann dazu uebergegangen, mir erstmal einzelne Buchstaben wieder angezugewöhnen. Wenn ich mich allerdings konzentriere beim Schreiben, gelingt es mir mit nahezu allen mittlerweile :)


    Zitat

    ...wobei ich da inzwischen einen Garfield-Ausspruch abgewandelt habe: Ich habe nicht zu viele Bücher, nur zu wenig Zeit.


    Hehe, am Ende isses doch auch so... man kann niemals zu viele Buecher haben und ueber zu wenig Zeit klag ich eh staendig! :grin

    Dankeschoen fuer die herzliche Begrueßung! :knuddel1
    Ich fuehl mich hier auch schon seeehr wohl :)



    Zitat

    Hat es einen grund, warum du alle ue/oe mit ues schreibst? :gruebel


    Ähmm, also das ist eine sehr bloede Angewohnheit, die ich mir damals bei der Arbeit zulegen mußte. Ich arbeite in einem Online-Unternehmen und kommuniziere sehr viel in die USA - da es bei den genutzten Tools bei uns oft Codierungsprobleme gab, musste wir uns angewoehnen, die Umlaute so schoen zu verstuemmeln :grin


    Mittlerweile ist das aber auch Geschichte und die wir haben ne Menge besserer Tools - nun ist aber leider schwer, sich das wieder abzugewöhnen - das führt dann zu dem wiederum hässlichen Problem, dass ich das nun immer schoen vermischt ;)


    Mit ein wenig Konzentration beim Schreiben koennte man da aber wohl Abhilfe schaffen, denk ich *räusper*