Beiträge von FrauWilli

    Gestern Abend angefangen:


    Kurzbeschreibung
    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Faith DiNapoli wünscht sich nichts sehnlicher als Normalität, doch genau die bleibt ihr und ihren drei Geschwistern in der kanadischen Provinz verwehrt. Als ihre Mutter eines Tages auch noch beschließt, nicht mehr in die Kirche zu gehen, glaubt Faith, ihre Familie vorm Verderben retten zu müssen. Dabei kommt der kleinen Musterkatholikin nicht nur der schöne Nachbarsjunge in die Quere – und sie wird von der Heiligen zur Sünderin. Ein kluger Roman über Liebe, Familie und die Frage, wie man ganz nebenbei die Zehn Gebote bricht. “Eine wunderbar schräge Familie.” Booklist »Man kann ihre Bücher nicht mehr aus der Hand legen.« Publishers Weekly
    Über den Autor
    Lisa Gabriele, Autorin, Journalistin und Fernsehproduzentin, wurde in Belle River, Kanada, geboren. Nach Stationen in Buenos Aires, New York und Washington lebt sie heute in Toronto. Sie schreibt u. a. für The New York Times Magazine und The Washington Post. Ihr zweiter Roman „Der Goldfisch meiner Schwester“ erschien 2010 bei Aufbau Taschenbuch.


    Annette Hahn übersetzte neben Fay Weldon, Susan Choi, Patricia Shaw u. a. “Sex and the City” von Candace Bushnell ins Deutsche.

    Mein Leseeindruck:


    Da Giacomo in Liebesdingen eine eher unglückliche Hand hat, ist er mehr als zufrieden als ihn die Frau die er seit Monaten mit klopfendem Herzen in der Straßenbahn beobachtet anspricht und ihn auf einen Kaffee einlädt.
    Auch sie wurde auf ihn aufmerksam und nun teilt sie ihm mit, dass sie Italien am darauf folgenden Tag verlassen wird, um in New York ein neues Leben anzufangen.


    Da sitzt er nun, der Unglückliche und entscheidet sich nach langem Abwägen nach New York zu fliegen (der Umschlag mit der NY-Adresse lag im Cafe auf dem Tisch). Couragiert tritt er die Reise an um sich mit Michela zu treffen.
    Was er wie zufällig aussehen lassen möchte (ich bin auf Geschäftsreise) war von ihr wenn nicht geplant so doch erhofft. Das entnimmt er ihrem Tagebuch, welches sie ihm bereitwillig zum Lesen gibt.


    "Ich wusste nicht ob ich glücklich sein oder mir wie ein Volltrottel vorkommen sollte. Es war, als säße ich in der Falle, als wäre ich einem Weg gefolgt, den sie vorgegeben hatte, wie eine Laborratte. Während ich zu Hause wochenlang mentale Verrenkungen veranstaltet hatte, hatte sie einfach hier auf mich gewartet."


    Die Gefühle die sie beide füreinander hegen lassen sich nun nicht mehr unter den Tisch kehren und Michela macht einen ungewöhnlichen Vorschlag: Verlobung auf Zeit!


    Fazit:
    Giacomo, der mir viel näher war als Michela (alles wußte sie besser!) erlebt eine aufregende Zeit, mit nie dagewesenen Gefühlen. Anfangs redet er sich noch ein keine Beziehung zu wollen, schließlich wohnt sie in New York, er in Italien. Aber in den neun Tagen in denen sie sich vornehmen alles zu tun wonach ihnen gerade ist, alles zu sagen was ihnen auf dem Herzen liegt, kommen sie sich natürlich auch immer näher.
    Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht mit den beiden durch New York zu streifen, die Cafe- und Restaurantbesuche fanden an realen Orten in downtown Manhattan statt und sind schon alle notiert.
    Eine sehr einfühlsam geschriebene Liebesgeschichte, der es auch an Humor nicht fehlt, gespickt mit vielen Insider-Tipps! Großartig für alle NY-Liebhaber und solche die es noch werden wollen.

    und schließlich noch dieses hier:


    Kurzbeschreibung
    Liebe, Freundschaft und das Leben in Zeiten fallender Kurse


    Ein junger Banker auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Übersetzerin auf der Flucht vor dem Spießertum. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die durch Zufall in eine abenteuerliche Abhängigkeit geraten. Denn nichts läuft, wie es soll: Die große Karriere führt zur Pleite einer ganzen Bank, der große Traum vom neuen Leben scheitert am fehlenden Kleingeld, und der große Roman an seinem Autor. Und wenn da nicht die Liebe wäre, die dem Leben eine andere, unvermutete Wendung gibt, wer weiß, ob sich ein Ausweg finden würde ...

    und auch gerne mal wieder ein Südafrika-Krimi :-)


    Kurzbeschreibung
    Nur achtundvierzig Stunden Durban in den fünfziger Jahren. Drogenbosse, Zuhälter, korrupte Polizisten, indische Kleinkriminelle, gestrandete Deutsche beherrschen die Szene. Emmanuel Cooper, ein verdeckter Ermittler, muss einen Mörder finden, um sich selbst zu retten. Eindrucksvoll beschreibt Malla Nunn die dunklen, gleichwohl faszinierenden Seiten Südafrikas. »Malla Nunn ist eine großartige Erzählerin.« Deon Meyer


    Über den Autor
    Malla Nunn wurde in Swasiland geboren und hat mit ihrer Familie lange in Südafrika gelebt. Als Filmemacherin erhielt sie mehrere Auszeichnungen. In diesem Roman hat sie ihre eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ihre Eltern lernten sich in den fünfziger Jahren kennen, als es für einen Weißen verboten war, eine Nicht-Weiße zu heiraten. Bei Aufbau erschien von ihr ebenfalls der erste Roman über Emmanuel Cooper: „Ein schöner Ort zu sterben“.

    Kurzbeschreibung
    So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: persönlich, berührend und manchmal sogar komisch. Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach »seiner« Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt diesen Tag mit den gemeinsamen Kindern und Nachbarn in der Straße ganz anders, nicht weniger dramatisch – und ohne Nachricht von ihrem Mann. Jeder von beiden schreibt nun seine eigene Geschichte über den längsten Tag von New York City. So entstehen zwei Erzählungen, die zusammen einen ungemein dichten, mitreißenden und farbigen Bericht eines Paares ergeben – über die Katastrophe und darüber, was diese mit ihnen macht.

    genau so wie dies hier:


    Kurzbeschreibung
    »Mit der Veränderung der Persönlichkeit ändert sich auch die Qualität der Erinnerung.« Diesen Satz zitiert Hans Keilson gleich zu Beginn seiner rückblickenden Erzählung. Es sind Spiegelungen und Splitter, leise und zweifelnde Betrachtungen, die in diesen ebenso bewegenden wie heiteren Erinnerungen aufscheinen.
    Die Jugend in Brandenburg, das Studium und das rauschende Leben in Berlin, das Exil in Holland - das sind die äußeren Stationen dieses Lebens. Wirtschaftskrise, Antisemitismus, Krieg, aber auch Freundschaft, Musik und Hoffnung bilden den Rahmen dazu.
    Entstanden in den neunziger Jahren, findet Hans Keilson in diesem Buch einen literarischen Ton, der seinem grandiosen und weltweit übersetzten Werk eine weitere Facette hinzufügt.
    An Stelle eines Nachworts findet sich am Schluss des Bandes ein ausführliches Gespräch über »hundert Jahre« Lebens- und Schaffenszeit.

    das blieb nicht lange auf der Merkliste ;-)


    Kurzbeschreibung
    Hans Keilson erzählt die Geschichte einer Jugend vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Hoffnungen, Träume und Aufbruch verschränken sich auf poetische Weise mit den Nöten der ökonomischen und politischen Wirren. Schließlich führt der wirtschaftliche Niedergang des Vaters zum Aufbruch aus der Provinz in die große Stadt, wo sich die Nazibewegung immer deutlicher artikuliert. Mit diesem ersten Roman ist Hans Keilson ein sehr persönliches Gemälde der Weimarer Republik gelungen.
    Ergänzt wird der Band durch ein Nachwort, das Hans Keilson für die Neuauflage seines Romans 1984 verfasst hat.Seinerzeit von Oskar Loerke empfohlen, fand sich Keilsons Roman "Das Leben geht weiter" schon einmal im Programm ... Das war im Frühjahr 1933. Kaum ausgeliefert, brannte der Reichstag, einige Monate später war das Buch des jüdischen Autors Keilson auf der Verbotsliste. Er handelt vom wirtschaftlichen Niedergang eines kleinen Selbständigen in einer kleinen Kreisstadt in der Mark Brandenburg, eingelassen in die politischen, sozialen und ökonomischen Wirren der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, der Inflationszeit und des aufkommenden Nationalsozialismus.

    Das werde ich als nächstes lesen:


    Kurzbeschreibung
    Wenn Tassie abends ihr Vogelkostüm anlegt und in wildem Lauf über die Kartoffelfelder stürmt, um Mäuse und andere Schädlinge zu vertreiben, hat sie ganz kurz das Gefühl, wirklich zu fliegen. Tassie Keltjin ist zwanzig Jahre alt und verlässt die elterliche Farm irgendwo im Mittleren Westen. Amerika rüstet zum Einsatz in Afghanistan, und sie beginnt zu studieren, ahnungslos und rührend entflammt für Sylvia Plath und Simone de Beauvoir. Sie braucht einen Job und findet ihn als Teilzeit-Kindermädchen bei Sarah und Edward, die dabei sind, ein Kind zu adoptieren. Aus Mary, zwei Jahre alt, weiße Mutter, schwarzer Vater, wird Emmie, Kind weißer Mittelschichteltern, und Tassie zu ihrer Hauptbezugsperson. Mit der fragilen Anmut einer Schlafwandlerin gerät Tassie in eine erste Liebe und immer tiefer hinein in das komplizierte Leben einer fremden Familie. Wie fern ihr in einem knappen Jahr die ländliche Kindheit, Eltern und Bruder gerückt sind, merkt Tassie, als sie jäh sowohl ihre Liebe als auch ihren Job verliert. Die Schlafwandlerin wacht auf und nichts ist mehr, wie es war, am wenigsten sie selbst. Mit ihrem neuen Roman zeigt Lorrie Moore, was Literatur im besten Fall zu leisten vermag. Mit Tassie schenkt sie dem Leser eine ganz und gar lebendige, ganzund gar zauberhafte und ergreifende Figur, und während sie mit dem Witz, der zarten Klugheit, für die sie berühmt ist, deren Geschichte erzählt, packt sie wie nebenbei große gesellschaftsrelevante Themen an: Adoption und unterschwelligen Rassismus, Amerikas kriegerische Außenpolitik.


    Über den Autor
    Lorrie Moore wurde 1957 in Glens Falls, New York, geboren. Sie lebt in Madison und lehrt Anglistik an der University of Wisconsin. Moore gehört zu den renom miertesten Autorinnen zeit genössischer amerikanischer Literatur. Im Berlin Verlag erschien 2002 ihr legendärer Erzählungsband Was man von einigen Leuten nicht behaupten kann (BvT 2002). Im Berliner Taschenbuch Verlag liegen außerdem vor die Erzählungsbände Pepsi Hotel (2007) und Leben ist Glückssache(2008) sowie der Roman Die Verrückungen der Benna Carpenter (2007).

    Ich bleibe in New York :-)


    Der Sommerbestseller aus Italien.
    Eine Million verkaufte Exemplare!
    Verspielt, berührend, sexy und originell – die Liebesgeschichte von Michela und Giacomo vor der traumhaften Kulisse Manhattans.


    »Fabio Volo beschreibt eine dritte Form von Liebe: keine simple Bettgeschichte, keine Für-immer-und-ewig-Geschichte, sondern eine Lovestory nach dem Motto: ›Sehen wir mal, ob wir fähig sind, uns wenigstens für eine bestimmte Zeit aufrichtig zu lieben.‹«
    La Repubblica, Rom

    Nach den "Schönen und Reichen" vom Frankfurter Westend geht´s jetzt zu den "Schönen und Reichen" nach New York :-)


    Kurzbeschreibung
    Dieses erstmals ins Deutsche übersetzte Prosajuwel führt uns empor in die höchsten Sphären von Manhattan – mitten hinein in die Glamourwelt der Schönen und Reichen. Starlets und Damen von Welt, Broker und Magnaten, Privatiers und Parvenüs geben sich auf einer Penthouse-Party die Ehre. In stakkatohaften Sequenzen fängt Thomas Wolfe den Rhythmus einer rastlosen Metropole ein, in der der Tanz ums goldene Kalb immer ausgelassenere Formen annimmt.


    Alles, was Rang und Namen hat, findet sich im Art-déco-Ambiente von Esther und Frederick Jack ein: sie eine gefeierte Broadway-Künstlerin, er ein aus Koblenz stammender Jude und Selfmade-Millionär. Die Roaring Twenties sind auf ihrem Höhepunkt angelangt, schon wirft die Große Depression ihre Schatten voraus. Doch vom drohenden Ende der Sause will man bei den Jacks noch lange nichts wissen … Mit seiner Innenansicht einer New Yorker Luxusadresse – von der Dachterrasse bis hinab in den Untergrund, von wo die Subway feine Vibrationen durchs Gebäude schickt – zeichnet Wolfe das Panoptikum einer faszinierenden Stadt und einer faszinierenden Epoche.



    Erstmals auf Deutsch – eine literarische Entdeckung

    Zitat

    Original von buzzaldrin
    Du hast schon recht damit, dass man über die sprachlichen "Mängel" drüber weglesen kann. Viele Stellen waren auch viel zu spannend, als das ich mich auf die Sprache hätte konzentrieren können - ganz drüber wegsehen kann man als Germanistin nur auch nicht ... ;-)


    die ollen Germanisten aber auch :knuddel1

    das will ich wissen:


    Für alle Leserinnen von Kinsella, Bushnell und Evanovich - und alle, die Sex and the City liebenDrei Ladies im feinen Frankfurter Westend - die Oberfläche stimmt: große Altbauwohnungen mit cremefarbener Einrichtung, süße Kinder und neuste Designer-Kleider. Drei Freundinnen, die alles haben. Fast alles. Denn was fehlt, ist nicht weniger als das entscheidende Quäntchen Glück. Ein Job. Ein zweites Kind. Der einzig wahre Mr. Right. Gründe genug, den Kampf mit den Widrigkeiten des Alltags ein wenig aus den Augen zu verlieren. Und das rächt sich: Zwischen Sportpresseball und Thanksgiving haben sich listige Affären und kleptomanische Au-pair-Mädchen eingeschlichen - und Ehemänner, die das Wort "Finanzkrise" möglichst vermeiden.