Beiträge von Auri

    Ich warte sehnsüchtig auf den 3. Teil der Königsmörder-Chronick von Patrick Rothfuss. Leider weiß man darüber noch nicht allzuviel, außer das die englische Orginalausgabe vielleicht (!) 2014 veröffentlicht wird und möglicherweise "The Doors of Stone" heißen wird. Da wird also noch etwas Geduld erforderlich sein.



    Worauf ich auch schon gespannt bin ist "Die Lange Erde" von Terry Pratchett und Stephan Baxter (Veröffentlichungstermin 14.10.2013

    Danke für die Info, das wußte ich noch nicht, dachte immer es wäre eine Trilogie. Schade dann, daß die Reihe nicht mehr mit den schönen Covern fortgesetzt wird, das Cover von dem 4. Buch zB. würd mich nicht so sehr ansprechen. Wobei ich es natürlich lesen würde, wenn ich die ersten 3 gelesen und gut gefunden hätte. Aber solang der 3. Teil (am liebsten von dieser schönen Ausgabe) nicht bezahlbar aufzutreiben ist (mit ebooks hab ichs nicht so und eine andere Buchform gibts zu Zeit davon nicht, hab jedenfalls nichts gefunden), werd ich wohl nicht damit anfangen. Ich spechte aber immer mal wieder in die Angebote...

    Ich hatte bei dem Band ja wirklich ein bisschen Angst vor dem Ende. So oft hab ich erlebt das ein Buch oder eine Reihe die ich wirklich mocht mit dem nicht gelungenen Ende doch einen schalen Nachgeschmack hinterließ.
    Aber es ist gelungen. Das Ende kommt aprupt, aber dennoch überraschend, so nicht vorhersehbar und in sich stimmig. Darüber war ich wirklch froh, denn auch insgesamt fand ich die Bücher wirklich spannend und hoffe daß sie viele Leser findet die dann auch darüber nachdenken, wie viel sich von dieser erschreckenden Utopie doch schon in unserer Welt finden läßt.

    Zitat

    Original von Jascha
    Ich mag ja Eschbach sehr gerne, scheue mich aber ein wenig vor "young adult" Literatur. Was meint ihr? Kann man das auch als Erwachsener lesen ohne dabei sich über die Banalität von Handlung und Chrarkterzeichnung permanent zu ärgern? Hatte da leider auch schon eher schlechte Erfahrungen.


    Danke für die Hilfe.


    Bin schon weit jenseits von "young adult" , hab alle drei Bände recht zügig gelesen und es nicht bereut. Manches war wie in einem Jugendbuch zu erwarten, eher einfach dargestellt, dafür aber gut geschrieben und nie zu banal. Die eigentlich zugrundeliegende und sich durch die Bücher führende Handlung zum Thema "Computerüberwachung" fand ich aber sehr spannend zu lesen und hat mir durch ihren Realitätsbezug immer wieder mal eine Gänsehaut über den Rücken gejagt.


    Ich les ganz gern mal Jugendbücher (besonders abends im Bett) wenn die Teenie-Liebesgeschichte nicht den Hauptinhalt bildet und das ist hier klar der Fall. Zu jung sollte der jugendliche Leser auch nicht sein. Die Thematik ist in ihrer Tragweite durchaus anspruchsvoll und es braucht ein bisschen Vorbildung zum Thema "Medien und ihre Gefahren", dann entdeckt man auch mehr Parallelen zur Realität die einen immer wieder kurz schauern lassen und dies das Ganze doch sehr eindringlich machen. Ich würd das Buch ab 14 etwa empfehlen.


    SPOILER

    Oh ja .. die Temeraire Bücher sind in der Englischen Ausgabe so schön . Leider reicht mein Englisch nicht, um die Bücher im Original zu lesen. Hab mir dann doch kürzlich die ersten Bände der älteren deutschen TB-Ausgabe gekauft.



    Mir gefallen die Cover der "Alterra" - Hardcover - Bücher aus dem PAN-Verlag so gut, leider bekommt man den Abschlußband nicht mehr zu bezahlbaren Preisen, sonst hätt ich mir die Reihe schon allein wegen der tollen Cover schon längst bekauft ^^



    und


    Ein wirklich schreckliches Cover, zu einem im Gegensatz dazu erstaunlich guten Buch, hab ich auch noch im Angebot

    Das Cover hat vielleicht außer der Tatsache das der Hauptcharakter eine Frau ist, absolut nichts mit dem Inhalt zu tun. Es kommt auch kein Drache in dem Buch vor. Keine Ahnung was der Verlag damals sich dabei gedacht hat. Leider ist das Buch deshalb auch relativ unbekannt und ich hätts wohl auch nie gelesen, wenn es mir icht sehr warm von einer Bücherfreundin empfohlen worden wäre. Die Geschichte hat sich dann wirklich als sehr ungewöhnlich und aus dem Fantasy-Einheitsbrei herausstechend entpuppt. Hier der Link zum Nachlesen, aber um Himmels willen das Cover ignorieren.
    Die Autorin schreibt jetzt übrigens unter dem Namen Glenda Larke . Relativ neu veröffentlicht unter diesem Namen sind von ihr die Dreiteiler "Die Inseln des Ruhms" und "Der Bund der Illusionisten" . Stehen wegen "Die Fährte des Blinden" alle noch auf meiner inneren Leseliste.

    "anders" war vor einigen Monaten mal wieder nach langem ein Hohlbein-Versuch meinerseits. Seit ich als Teenie begeistert "Märchenmond" gelesen habe unterzieh ich mich alle paar Jahr so einem Versuch, der meist immer darin endet daß ich das Buch ab spätestens der Mitte nur noch überfliege. Diesmal hatte ich Hoffnung weil mir mal gesagt wurde daß die Bücher an denen Frau Hohlbein mitschreibt stilistisch besser wären, leider wurde die Hoffnung doch enttäuscht.
    Die Idee von "anders" fand ich grundsätzlich gut und spannend, könnt mir schon jetzt einen Film daraus vorstellen. Auch einige der zugrundeliegenden Überlegungen wären ein Buch absolut wert. Leider macht Hr. Hohlbein seine Ideen durch seinen Schreibstil selbst kaputt. Sowas lieblos Geschriebenes hab ich schon lang nicht mehr erwischt. Ständige Wortwiederholungen, immer wieder die gleichen Pharsen und Formulierungen, manchmal kommts mir vor, als ob da Textbausteine zusammengesetzt wurden. Das nervt mich beim Lesen derart, daß ich irgendwann anfang das Ganze nur noch zu überfliegen.


    Im Fall von "anders" wirklich schade um die Idee und auch um ein paar der Charaktere. Anders selbst war mir allerdings auch zu "toll" und das Stereotyp, arroganter, reicher, aber rebellischer und natürlich hochintelligenter Typ, mit kühler Beziehung zum Vater plumpst in ein Abenteuer hat mich schon auf den ersten Seite genervt. Erfreulicherweise hatte ich das Buch nicht gekauft, sondern aus der Bibliothek und konnte es zurückgeben.

    Im letzten Urlaub hab ich, neben einigen anderen Büchern, endlich mal den schon lang im Regal wartende Klassiker "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells gelesen. Ich hatte mir fünf, wie ich dachte recht unterschiedliche, Bücher in den Koffer gepackt.
    Direkt im Anschluß an den Wells entschied ich mich dann für "Hard boiled Wonderland und Das Ende der Welt" von Haruki Murakami und war schon bald völlig baff über den Umstand, wie Murakami das Buch "Die Zeitmaschine" zum einen direkt zitiert, zum anderen Wesen den Morlocks bei Wells nicht unähnlich, in seiner Geschichte agieren ließ. Immer wieder fand ich Bezugnahmen, die mir sicher umso deutlicher aufgefallen sind weil ich eben gerade kurz vorher "Die Zeitmaschine" glesen hatte.
    Ich wußte vorher nichts über die Bezugnahme und fand es wirklich erstaunlich wie der Zufall manchmal so spielt.

    Lag neu auf in der Bücherei und sah auf den ersten Blick ganz interessant aus. Mal sehen wie es ist:


    Die Chronik des eisernen Druiden 1 : Die Hetzjagd


    Der junge Ire Atticus hat sich mit seinem Wolfshund Oberon im Südwesten der USA niedergelassen. Er betreibt eine Buchhandlung mit okkulten Schriften und verkauft allerlei magischen Krimskrams. An Arizona schätzt er vor allem "die geringe Götterdichte und die fast vollständige Abwesenheit von Feen." Ein verhängnisvoller IrrtumDer junge Ire Atticus hat sich mit seinem Wolfshund Oberon im Südwesten der USA niedergelassen. Er betreibt eine Buchhandlung mit okkulten Schriften und verkauft allerlei magischen Krimskrams. An Arizona schätzt er vor allem "die geringe Götterdichte und die fast vollständige Abwesenheit von Feen." Ein verhängnisvoller Irrtum
    Atticus O Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2?100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus Leben abgesehen.

    Obwohl ich altersmäßig absolut nicht mehr zu der Zielgruppe dieses Buches gehöre, durchaus auch die logischen Fehler, die teils auf Jugendbuch gemünzte Einfachheit (insbesondere der Liebesgeschichte) und so manche Unstimmigkeit registriert habe, obwohl Junior nicht immer glaubwürdig ist (übrigens im Gegensatz zu Amy wie ich finde) konnte mich zuerst Band 1, später auch Band 2 absolut fesseln. Die Geschichte ist wirklich ein Pageturner und ich konnte kaum aufhören weiterzulesen.
    Woran es genau liegt, weiß ich auch nicht. Entdeckt hab ich das Buch vor einigen Monaten aus blankem Zufall. Ich war in der Bibliothek, die Kinder brauchten noch länger und ich schnappte mir das Buch, weil es mich vom Titel her spontan angesprochen hatte. Ca. die ersten 30 Seiten hab ich dann in der Bibliothek angelesen und schon ab dem Moment wollte ich unbedingt weiterlesen, Godspeed mußte also mit. Die Story (Einfrieren, die Genmanipulationen, die Veränderung der menschlichen Gesellschaft usw.) hat mir im ersten Band teilweise wirklich die Nackenhärchen aufgestellt. Die Idee des Einfrierens, des Generationenschiffs und der Suche nach einem neuen Planeten ist nicht wirklich neu, aber die Erzählweise immer aus Sicht der beiden Hauptakteure hat mich gefesselt und ich bin wirklich gespannt wie sich das Ganze in Band 3 zu einem "Ende" fügt. Auch find ich den Blickwinkel der Entwicklung der Gesellschaft in diesem eingeschlossenen, sehr begrenzten Zustand eine spannende Grundidee.
    Vorbestellt ist der 3. Teil bereits in der Bücherei, freu mich schon aufs Weiterlesen und werd die Rezi's zu Bd. 3 auch sicher erst danach lesen um mir die Spannung nicht zu nehmen :-)



    Suzann

    Zitat

    Grinsen musste ich über Revis menschliche Paarungszeitvisionen. Und das in einem amerikanischen Jugendbuch!


    Ja, den Gedankengang hatte ich auch. Das ist für ein Jugendbuch (noch dazu eben ein amerikanisches) schon alles sehr drastisch und ganz schön gruslig. Zu jung sollten die Leser wirklich nicht sein.

    Zitat

    Original von el_nebuloso


    Lesern/innen, welche noch nie ein Buch von Murakami gelesen haben, empfehle zunächst die Vorgängerbücher zu lesen - meine Favoriten sind "Wilde Schafsjagd" und "Naokos Lächeln" -. Bei der Lektüre von Kafka am Strand werden sie sich dann daran (angenehm) erinnert fühlen. Das Buch liegt auf einer Linie mit den Vorgängerbüchern. Etwas wirklich total neues bringt dieses Buch für erfahrene Murakami Leser aber nicht. Da würde ich eher Afterdark empfehlen. Jedoch fand ich das nicht so toll, vielleicht wollte Murakami damit etwas neues versuchen.



    ..bei mir war "Kafka am Strand" die Murakami-Einsteigerdroge. Ich bekam das Buch von einer Freundin in die Hand gedrückt mit der dringenden Empfhehlung es zu lesen. Das hab ich getan und ich war rundum begeistert. Es war (für mich) etwas völlig Neues und ich liebe seither die Art wie Murakami das Irreale in die sogenannte wirkliche Welt einfließen läßt. Ich liebe diese "Kippen" der Realität, das er auf ganz besondere Art beschreibt.
    Inzwischen hab ich noch "Mr. Aufziehvogel" gelesen (das würd ich jetzt nicht als 1. Murakamibuch empfehlen) , 1Q84 Band 1 und ein paar Kurzgeschichten. Zur Zeit lese ich den 2. Band von 1Q84.


    Ich glaube man muß bei Murakami nicht unbedingt alles verstehen... , aber die Geschichten wirken dennoch, vielleicht auch gerade deshalb lange nach.


    Spannend finde ich immer wieder diese Gratwanderung der Kulturen in seinne Büchern. Vieles aus der japanischen Kultur, Mentalität und Lebensart ist für uns Europäer schwer nachvollziehbar, gleichzeitig fließt vieles aus der europäischen Kultur, Kunst usw. nach Japan und auch das vermischt sich in Murakamis Büchern auf einzigartige Weise. Find ich sehr spannend.


    Allerdings brauch ich nach einem Murakami immer eine längere Pause bis zum nächsten, die Bücher sind so speziell daß sie, zumindest bei mir, mehr Zeit brauchen um gefühlsmäßig verarbeitet zu werden.

    .. ich lese zur Zeit "1Q84" von Haruki Murakami


    Bin etwa bei der Hälfte, schon etwas drüber und finde das Buch sehr eigen, mal was völlig anders, aber auf leise Art sehr spannend und gut geschrieben. Wie schon bei "Kafka am Strand" vom selben Autor tritt das Phantastische, Irreale eher beiläufig auf, man steht immer an der Kippe zwischen Tatsächlichem und Ummöglichem.
    Viele der Einfälle sind ziemlich surreal. Das muß man mögen .. ich mags :) , gerade das macht den Reiz aus.
    Das Buch kann man Generemäßig nicht zuordnen, da ist von allem was drin, bisschen Phantastik, bisschen Liebesgeschichte, bisschen Krimi, bisschen Gesellschaftskritik, bisschen Satire...

    keinkomma


    Ja... die Besonderheit der Musik-Beschreibungen hab ich auch so empfunden. Allein schon die Beschreibung der "Wassermusik" bei der Beerdigung des kleinen Mädchens und was die Musik in dieser Situation für Elizabeth bedeutet, fand ich wunderschön. Überhaupt ist Herr Hartland eine sehr wichtige und einprägsame Nebenfigur; zwischen den Zeilen wird von einer wunderbaren, unausgesprochenen Seelenverwandtschaft erzählt..


    Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen und ich kann es rundherum weiterempfehlen. Mir beeindruckten auch die fast analytisch dargestellte Gefühls- und Gedankenwelt Elizabeths. Selten so gut "zerlegte" Gefühlsbeschreibungen gelesen, die aber dennoch berühren und einem die Person nahe bringen.


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    Steena


    Danke für die Rezi ... :)
    Das Buch ist mir jetzt schon ein paar Mal aufgefallen, ebenfalls wegen der Drachen und des asiatischen Bezugs, war mir aber unsicher. Ich hab im Prinzip nichts dagegen "Jugendbücher" zu lesen, nachdem ja selbst so etwas absolut Wunderbares wie z.B. "Die Bücherdiebin" darunterfällt, lese auch viele davon sehr gern. Aber doch sind immer wieder welche darunter mit Mängeln wie Du sie beschreibst und mir verleidet das den Lesegenuß doch immer enorm. So toll die Story klingt, aber jetzt weiß ich daß es wohl nichts für mich ist. Werde aber dennoch den Rat beherzigen und bei nächster Gelegenheit im Buchladen anlesen...


    Hm.. kennst Du "Endymion Spring" wenn Du gerne Drachenbücher aller Art liest? Das hat mir z.B. gut gefallen, ist ebenfalls ein Jugendbuch und auch keins der üblichen Drachengeschichten. Die Drachen sind darin nicht wirklich präsent, sondern bleiben geheimnisvoll.


    .

    Jasmin 87


    Ich rieche auch ziemlich viel..., oder zumindest mehr als manch andere Leute, deshalb fand ich das Buch u.a. auch spannend zu lesen, außerdem mag ic hauch die Landschaft in der es spielt.


    Genau wg. der letzten Szene kann ich mir den Film nicht so gut vorstellen. Die war im Buch schon grausig ...., aber so wie sie geschrieben wurde passend zum vorangegangenen Buch, ich könnte mir aber vorstellen daß es fast unmöglich ist diese Szene so in einem Film widerzugeben daß man sie auch versteht. Aber ... wie gesagt, ich muß den Film noch nachholen.



    Aber es stimmt schon ... ich brauchte sogar beim Buch eine gewisse Zeit um dieses Ende zu verdauen.


    Schönen Abend noch ... und keine Träume von dem Film :-)


    Auri

    So..., nach dem Lesen der letzten paar Kommentar hab ich mich jetzt mal quer durch den Thread gelesen und mich hauts echt um wieviele das Buch schlecht finden :gruebel


    1985 ist das Buch erschienen, ich nehm an ich selbst habs etwas Ende der 80-er Jahre das erste Mal gelesen, später dann nochmal und ich fand das Buch damals einfach nur gut! Sprachlich wunderbar, selten daß Duft und Geruch derart genial beschreiben wurde, man konnte es wirklich förmlich riechen durh diese eindringliche Sprache. Daß da auch mal weniger angenehme Gerüche dabei waren ... na, das gehört doch da irgendwie dazu. Die Welt riecht halt nun einmal nicht ausschließlich gut.


    Auch die Beschreibung Grenouille's beginnend mit seiner Geburt die irgendwas mit Fisch- und Abfallgeruch zutun hatte, wenn ich mich nicht falsch erinnere bis hin zu seinem schrecklichen, aber perfekt passenden Ende, war für mich von der ersten bis zu letzten Seite absolut spannend.


    Ehrlich .. ich hätt mich gefreut wenn's bei uns sowas als Schullektüre gegeben hätte. Wobei.. unsere waren auch nicht schlecht nur .. älter :grin
    War für mich übrigens der nächste Aha-Effekt, daß solche Bücher inzwischen Schullektüre sind :). Ich finds Klasse :)


    Zum Film kann ich noch nichts sage, hatte ihn im Kino verpaßt, aber seit einigen Tagen liegt nun die DVD hier, jetzt muß ich nur noch dazu kommen sie auch anzusehen. Fürcht mich ja fast davor, gute Literaturverfilmungen sind rar. Aber ... mal sehen


    Und dann ... les ich vielleicht doch das Buch nochmal. Mal sehen wie ich es jetzt, doch viele Jahre später beurteile. Hin und wieder ändert sich da ja die Sichtweise ...

    Da möchte ich mich Nell anschließen :-) . Ist zwar schon ne Weile her daß ich die Biographie gelesen habe, aber auch ich fand sie damals interessant, kurzweilig und sehr interessant geschrieben.
    Ich bin begeisterter Tolkien-Leser und wollte etwas über den Mann hinter den Büchern erfahren und das ist dem Autor mit diesem Buch auf jeden Fall auf sehr einprägsame, persönliche Art gelungen.


    Nell


    Was die Beziehung Tolkiens zu seiner Frau anbelangt und auch zu seinen Kindern, ist das eine doch so persönliche Sache, daß ich es eigentlich ganz richtig finde, daß eine gewisse Diskretion bewahrt wird. Über den Autor Tolkien und dem Zusammenwirken seiner Interessen, seiner beruflichen Laufbahn und seinem lebenslangen Interesse für Sprache und Mythen die dann letztlich zu seinem Werk geführt haben erfährt man dafür umso mehr :-)


    Und ich finde, daß sich doch so einiges auch zwischen den Zeilen lesen läßt. Wenn ich allein an die Inschrift auf dem Grabstein des Ehepaars denke. Ich glaub das ist die erste Biographie bei der ich tatsächlich am Ende das ein oder andere Tränchen verdrücken mußte....


    .

    ... gerade noch eingefallen ist mir "Inspektor Jury" aus der gleichnamigen Reihe von Martha Grimes. Auch er eigentlich relativ normal, die Krimis aber spannend und herrlich englisch, mit netten Randgeschichten. Habe davon zwar noch nicht so viele gelesen, aber die paar die ich las fand ich klasse. Auch hier ein Auswahlbuch (eins von denen die ich selbst auch gelesen habe) als Link unten. Gibt aber noch viele weitere aus der Reihe.


    @BabyJane
    Ja.. in solchen Threads findet man immer Lesefuttter für Jahrzehnte :-D , ging mir in den beiden "Ich suche Fantasy-Literatur"-Threads schon so nur beim Durchlesen :grin
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    Ich geb ja zu daß ich persönlich Typen wie Wallander, Monk, Thurday Next u.ä. mag, ich find solch zum Teil schrullige oder auch schwierige Charaktere ganz interessant beim Lesen zusätzlich zu den Krimis; aber wer eigentlich relativ "normal" ist und sogar ein funktionierendes Familienleben führt ist Comissario Brunetti aus den Venedig-Donna-Leon-Krimis. Unten ein Link als Beispiel...
    Sind immer wieder eine schöne Zwischendurchlektüre, die auch ich als eher selten Krimi-Leserin gern mag. Aber klar... mir echter Realität hat das natürlich auch nichts zu tun, aber ist auf jeden Fall unterhaltsam .


    Edit: Weil ich es gerade noch weiter oben gelesen hab.
    Ich fand die Leon-Krimis trotz des "harmlosen" Komissars aber nie langweilig :-)


    ..

    Die Goldberg-Variationen von J.S. Bach wurden ja schon genannt, auch für mich mit das schönse an Klaviermusik das es gibt und genau - gespielt von Glenn Gould.


    Aber da wären auch noch die "Nocturnes" von Frederic Chopin für mich am schönsten gespielt, immer noch von Rubinstein ....


    Als reine Hintergrundmusik eigentlich auch zu schade, aber ich hör das auch oft abends gerne wenn ich noch am Computer sitze oder lese. Einfach wunderschön, gefühlvoll und beruhigend.


    Hier mal zum reinhören zwei Stücke draus:
    Chopin Nocturne Op.9 No.2
    und
    Chopin Nocturne Op.27 No.1



    Schönen Abend noch! :-)


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    @Fandorina, savanna


    Zitat

    Original von Fandorina
    Nun, es ist als Trilogie angelegt. Die literarische Erschaffung neuer Welten scheint eine gewisse epische Länge zu erfodern. Nun, solange es nicht immer länger und langweiliger wird, soll es mir recht sein.


    Drei Bände find ich immer noch okay, auch die 7 von Harry Potter waren in Ordnung.., aber wenn ich seh, daß es da auch mal 10 und mehr Bände gibt ohne daß man weiß wanns aufhört..., da wirds mir schon von vorneherein zufiel.


    Bisher einzige Ausnahme sind die Pratchett-Bücher, aber die sind ja immer in sich abgeschlossen.


    @Fandorina


    Hab gerade noch Deine Kriterien gelesen..., da ist mir eingefallen daß es in Erdsee schon auch um Drachen geht, aber nicht ausschließlich, sondern nur als Teil der Erzählung und sie sind auf sehr natürliche Art und Weise in das Geschehen mit eingebunden.



    Maharet
    Dein Beitrag macht mich jetzt noch neugieriger auf "Lycidas" .... :)



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