Beiträge von Auri

    ... die Suche nach dem Franzosengeld war im Buch und chronologisch während der Zeit im Gefängnis in Ardsmuir.


    In der Serie wird vieles aber in Rückblenden erzählt, ich bin schon weiter in der Serie und sag dazu nur : "Geduld ... " :engel , manches was man anfangs vermisst kommt noch bzw. wurde in der Serie auf andere Weise miteingebunden. Ich find so recht gut, weil man auch wenn man die Bücher kennt überrascht wird und nicht genau weiß was einen in der jeweiligen Folge erwartet.

    ...ein Buch von meinem Sub, das ich echt endlich mal lesen sollte, weil ich eigentlich glaube daß es wirklich sehr schön ist:


    "Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" von Selja Ahava


    Kurzbeschreibung (amazon):
    Ein zauberhafter Roman über die Kraft der Wörter und der Fantasie


    »Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.« Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten (»Stein, Birke, Gras, Stuhl«) und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben. Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft.
    Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte - und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm.


    Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich - und mit einer unvergesslichen Heldin!

    "Die gute Erde" von Pearl S. Buck (* 1892)
    gelesen von Ulrich Noethen
    5 CD's


    Der Roman stammt aus dem Jahre 1931 und wurde 1932 mit dem Pulitzer-Preis prämiert.



    Kurzbeschreibung (amazon):
    Es ist die ergreifende Geschichte des armen Bauern Wang Lung, der sich mit Fleiß, Sparsamkeit und Verzicht großen Reichtum erwirbt. Weder Hungersnöte noch Überschwemmungen können Wang ermutigen, auf seine „gute Erde” zu vertrauen. Doch die Freude über sein Glück wird ihm zusehends durch seine drei Söhne genommen, die keineswegs in seine Fußstapfen treten wollen.
    Ein epischer Roman aus dem China des 20. Jahrhunderts über die Liebe und darüber, was im Leben wirklich zählt.



    Meine Meinung:
    Den Titel des Romans kennt man, ungefähr wußte ich auch worum es geht, aber wie es oft bei Klassikeren ist, alles nur Hören-Sagen. Selbst gelesen hatte ich es nie und eher zufällig fiel mir in der Buchhandlung das Hörbuch in die Hand.


    Die Lebengeschichte des Bauern Wang Lung, der als einfacher kleiner Bauer beginnt und mit Hilfe seiner Frau zu Reichtum und Wohlstand gelangt, wird von Ulrich Noethen ruhig und unaufdringlich erzählt. Diese gemäßigte Herangehensweise passt perfekt zu dem Buch, das ruhig dahinfließt. Egal welch dramatische Ereignisse der Familie widerfahren, egal was geschieht, wie hart das Leben der Bauern anfangs auch ist, egal welche Fehler gemacht werden, das Leben geht immer weiter und die "gute Erde" ist immer da, hält die Menschen am Leben. Und O-Lan, die "gekaufte" Frau des Bauern ist ebenfalls immer da und besonders sie ist in diesem Roman der Dreh- und Angelpunkt, aber das begreift auch Wang Lung erst sehr spät, viel zu spät. Ich konnte im Verlauf des Buches nur oftmals den Kopf schütteln was diese Frau erdulden muß und mit welcher Größe sie ihr Schicksal trägt. Ein Frauenleben in einer völlig anderen Zeit, für uns unvorstellbar.


    Man spürt die inneren Nöte der Protagonisten, ihre Ängste und Sorgen, ihren Stolz und ihre Verzweiflung, aber alles Persönliche bleibt unter der Oberfläche, muß besonders bei den Frauen unter der Oberfläche bleiben und so wird es auch erzählt, vollkommen unaufgeregt. Die Dinge passieren eben und man hat damit umzugehen, in diesem Fall eingebunden in die Zwänge, Sitten und Konventionen der patrichalischen Gesellschaftsstruktur im China des 20. Jahrhunderts. Ganz nebenher erfährt man viel über die Lebensweise und die Bedingungen in dieser Zeit.


    Die Handlung berührt die wesentlichen Dinge, es führt einem den großen Kreislauf des Lebens vor Augen, menschliche Stärken und Schwächen und wie unwichtig im Laufe eines Lebens manches wird, was einem irgendwann so groß und wichtig erschien und wie die Zeiten und Ansichten sich ändern im Laufe eines Menschenlebens.


    Mich hat diese große Geschichte wirklich beeindruckt und ich überlege mir ob ich den vollständigen Roman irgendwann noch lese.


    Das Hörbuch ist nämlich gekürzt, ich kann aber nicht sagen was genau fehlt, weil ich das Buch eben nie gelesen habe. Die Geschichte kam mir jedenfalls beim Hören sehr rund vor und ich hatte nichts das Gefühl etwas zu vermissen, allenfalls etwas mehr Hintergrundinfo über die politischen Zusammenhänge, aber da weiß ich natürlich nicht ob es im Original enthalten wäre.


    Ich hab schon andere Bücher, gelesen von Ulrich Noethen gehört, nicht für jedes Buch hat mir seine Art gefallen, aber hier ist es perfekt. Leseweise und Inhalt passen hier wirklich gut zusammen.


    8 von 10 Eulen für dieses Hörbuch.


    ( den Abzug gibts nur für die Kürzung, die ich nicht einschätzen kann und weil ich es grundsätzlich besser finde ein Buch komplett zu lassen, anstatt darin rumzustreichen) .

    England 1947: Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist mittlerweile 93 Jahre alt. Mit seiner neuen Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und deren elfjährigem Sohn Roger (Milo Parker) lebt er zurückgezogen auf seinem Landsitz in Sussex und kümmert sich um seine Bienen. Seine ehemaligen Freunde und Weggefährten sind längst tot. Beunruhigt stellt das einstige Mastermind fest, dass ihn sein legendäres Gedächtnis langsam aber sicher im Stich lässt. Vor allem plagt ihn, dass er sich nicht mehr an den Fall erinnern kann, der ihn vor 30 Jahren dazu brachte, sich aus dem Detektivgeschäft zurückzuziehen. Er weiß nur noch, dass es um eine schöne Frau ging. Mehr und mehr gelangt Holmes zu der Überzeugung, dass er unbedingt herausfinden muss, was damals wirklich passiert ist. Und so macht Sherlock Holmes sich auf, seinen letzten großen Fall zu lösen.



    ***



    ..ich fand "Mr. Holmes" wirklich schön. Der Film lief hier weit und breit in keinem Kino und ich hab ihn mir kürzlich auf DVD angeschaut. Eine sehr berührende Darstellung des großen Detektivs im Alter, der damit umgehen muß , daß er und vor allem sein legendärer Verstand und sein Erinnerungsvermögen altert. Perfekt gespielt von Sir Ian McKellen und auch sein junger Gegenpart Milo Parker spielt die Kinderrolle überzeugend. Der Film ist sehr melancholisch, sehr nachdenklich und wirklich berührend.

    Meisterwerke der Weltliteratur
    Aragons Sammlung internationaler Meistererzählungen auf 10 CD's


    In der Literatur unsterblich machen sich die meisten Autoren mit einem Roman. Dass die ganz Großen der Literaturgeschichte aber auch immer die kleine Form beherrschten, beweist diese Klassikerauswahl. Auf zehn CDs präsentiert die Sammlerbox Hörbuchaufnahmen von Erzählungen so einflussreicher Schriftsteller wie Miguel de Cervantes, Gustave Flaubert, Alexander Puschkin und Oscar Wilde.


    1) Miguel de Cervantes: Die Macht des Blutes
    2) Giacomo Casanova: Die beiden Nonnen
    3) Alexander Puschkin: Pique Dame
    4) Nikolaj Gogol: Der Mantel
    5) Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses Usher
    6) Gustav Flaubert: Die Legende von Sankt Julian
    7) Guy de Maupassant: Pariser Abenteuer, Liebesworte, Das Holzscheit, Fräulein Fifi
    8) Émile Zola: Die Muscheln des Monsieur Chabre
    9) Oscar Wilde: Die Sphinx ohne Geheimnis. Eine Radierung, Der Modellmillionär. Ein Zeichen der Bewunderung, Die Nachtigall und die Rose, Gedichte in Prosa, Der Lehrer der Weisheit
    10) Mark Twain: Aurelias unglücklicher Brätigam , Ein geheimnisvoller Besuch, Erfahrungen der Familie McWilliams mit der Rachendiphterie, Die Geschichte des Hausierers, Mrs McWilliams beim Gewitter

    "Golem und Dschinn" von Helene Wecker


    Klappentext:
    New York, 1899: Hier begegnen sich Chava und Ahmad, eine Frau aus Ton und ein Mann aus Feuer, deren Schicksal seit Jahrhunderten unauflöslich miteinander verknüpft ist. Chava ist ein Golem, zum Leben erweckt von einem skrupellosen Rabbi. Sie kann die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen um sich herum spüren. Als ihr Meister stirbt, muss sie sich allein in New York zurechtfinden. Ahmad ist ein Dschinn, der eingeschlossen in einer Kupferflasche auf Umwegen nach Manhattan gelangt. Seine Neugier und seine Leidenschaft sind ihm schon einmal zum Verhängnis geworden. Ihm fällt es schwerer als Chava, sich in das menschliche Leben zu fügen. In einer kalten Winternacht kreuzen sich zufällig die Wege von Chava und Ahmad, von Golem und Dschinn. Sie entdecken ihre Seelenverwandtschaft: In der Welt der Menschen suchen beide nach Liebe und Freundschaft, und ständig schwebt die Gefahr, entdeckt zu werden, über ihnen. Als ein übermächtiger Feind auf den Plan tritt, müssen sie gemeinsam eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

    Leseliste 2014
    dieses Jahr versuch ich es mal mit Bewertungen, 6 ist die Höchstpunktzahl.


    Januar
    1. "Die Deutsche im Dorf" von Lukas Hartman (4/6)
    2. "Die lange Erde" Terry Pratchett und Stephen Baxter (4/6)
    3. "Eona - Drachentochter" von Alison Goodman (4/6)
    4. "Himmel und Hölle" von Alice Munro (5/6)



    Februar
    5. "Golem und Dschinn" von Helene Wecker (5/6)
    6. "Spektrum" von Sergej Lukjanenkow


    ..abgebrochen hab ich wohl ein paar mehr, aber dann auch gleich erfolgreich verdrängt.
    In Erinnerung geblieben als Flops sind mir:


    "anders" (Bd.1) von Hohlbein (hab die Reihe dann natürlich nicht weitergelesen ^^)
    "Änigmata" von Marion Musenbichler (das hat mich schon nach den ersten 20 Seiten genervt, sowas betulich esoterisches, herrje)
    "Blackout - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg (sehr schade, hatte mir viel davon versprochen, das Thema "globaler Stromausfall" wäre an sich superspannend, aber leider hat micht die Geschichte nicht gepackt und die Erzählweise gelangweilt)
    "Die Hetzjagd (Die Chronik des Eisernen Druiden Bd.1)" von Kevin Hearne - ein Kuddelmuddel aus allen Mythologien, Legenden und Zeiten, dazu ein narzistischer, sehr von sich selbst überzeugter Superman-Druide, absolut nervig, das einzig erträgliche war der Hund Oberon, aber der trugs auf Dauer auch nicht.



    Jessamy
    Ist bei mir zwar schon ein paar Jahre her, aber mit den Tintenherz-Büchern gings mir auch so. Bd.1 fand ich eigentlich noch ganz schön, aber von Bd.2 und Bd. 3 war ich dann sehr enttäuscht, ähnlich wars übrigens auch mit "Reckless" von ihr.

    ... ich freu ich schon auf den neuen Murakami "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki".


    Kurzbeschreibung: Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Die Menschen bleiben ihm fremd, allenfalls für Bahnhöfe und Züge bringt er ein vages Interesse auf. Als er Sara kennenlernt, die in einem Reisebüro arbeitet, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person die nicht glauben kann, was sie hört. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, beschwört sie Tsukuru, dann muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist, und vier Farben, die sie ihm zugefügt haben. Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki folgt einem Mann ohne Eigenschaften und Leidenschaften beim Versuch, sein verlorenes Leben zurückzuerobern.

    "Crashed" von Robin Wassermann


    der zweite Teil einer Trilogie. Bisher eine gelungen Fortsetzung der Geschichte über Lia, einem Mädchen in der Zukunft, deren Geist in einen künstlichen Körper ge"laden" wurde und sie nun damit klarkommen muß ein "Skinner" und für viele nichts anderes als ein Roboter zu sein....

    Ein Buch, das....


    1. Dich als Kind fasziniert hat / oder Dein Lieblingsbuch im Kindesalter war


    "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren , "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende




    2. Dich zum Lachen gebracht hat


    u.a. "Gevatter Tod" von Terry Pratchett



    3. Dich zum Weinen gebracht hat


    zuletzt: Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness u. Siobhan Dowd
    aber auch da gäbe es noch eine Menge Bücher die es geschafft haben mir Tränen in die Augen zu treiben , auf jeden Fall auch sehr heftig "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak


    4. Dich zum Nachdenken gebracht hat / für Dich eine wichtige Aussage beinhaltet


    Hm... da gibts (Gott-sei-Dank!) viele ...
    ich nehm hier auch einfach mal das letzte, kürzlich gelesene, das einen Gedankenfaden spann, der mich immer mal wieder beschäftigt : "Die Identität" von Milan Kundera



    5. Du nicht mehr auf die Seite legen konntest


    Na das wär ja schlimm wenn es da nur eins gäbe ..
    aber extrem wars bei "Der Herr der Ringe" und auch bei den "Harry Potter" Bänden, aber auch die Historien-Schmöker von Rebecca Gable gehören dazu und die ersten drei Bände von Patrick Rothfuss (Der Name des Windes usw.)



    6. von dem Du Dir gewünscht hättest, dass es niemals endet


    hm... sagen wir mal so .. ich bin kein Freund von Endlos-Reihen und mag es schon wenn ein Buch und besonders ein mehrbändiges Werk irgendwann auch mal ein Ende hat, aber bei "Der Herr der Ringe" war ich schon traurig als ich durch war, genauso hat sich am Ende der "Harry Potter-Reihe" eine Art Wehmut eingestellt. Eigentlich ist immer eine gewisser Abschied da bei einem Buch das man richtig gern mochte. Das Schöne ist ja .. man kann es wiederlesen :)



    7. Dich positiv überrascht hat


    *lach* Harry Potter! Ich hab mich ewig nicht dafür interessiert und war genervt von dem Hype, bis mir ein Arbeitskollege die ersten 4 Bände in die Hand gedrückt hat und meinte "das liest du jetzt mal !" xD
    Ich war echt verblüfft das mich die Geschichte dann so gepackt hat.


    außerdem so mancher Klassiker (z.B. "Aus dem Leben eines Taugenichts" oder "Candide") , den ich mir mühsam vorgestellt hatte und der sich dann als absolut spannend, lesbar und/oder amüsant herausgestellt hat.



    8. Dich enttäuscht hat


    Zuletzt: "Black Out" von Marc Elsberg, fand ich trotz der guten Idee sehr zäh...



    9. Du abgebrochen hast
    Schon vor längerer Zeit "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt, außerdem das obige "BlackOut" von Marc Elsberg. Ersteres bekommt aber nochmal eine Chance, ich glaub da war der Zeitpunkt einfach schlecht.



    10. Deiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen sollte


    Bei einem Kind sollte "Die glücklichen Inseln hinter dem Winde" von Krüss und mindestens ein Buch, am besten mehrere von Michael Ende und Astrid Lindgren stehen.
    Bei einem Erwachsenen ... hm... schwierig ... jeder hat einen anderen Geschmack. Ein Buch das sehr viel in recht unterschiedlichen Bereichen beinhaltet (historisch, emotional, literarisch) ist z.B. "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki , aber allgemeingültige Empfehlungen sind schwierig.


    "Der Herr der Ringe" kann eigentlich auch in keinem Bücherschrank falsch sein, obwohl das auch nicht stimmt, eine Menge Leute könne nichts damit anfangen. Ist eben schwierig mit den allgemeinen Empfehlungen.



    11. dessen Inhalt, Du nicht verstanden hast


    mache Mathebücher in der Schulzeit ^^ und joah.. da gabs immer mal wieder welche, aber ich fürchte, von denen hab ich auch die Titel vergessen.


    Ich glaub ich hab auch nie alles in den Büchern von Stanislav Lem verstanden, die ich bisher gelesen habe, nichts desto trotz schätze ich die Bücher sehr. Ich glaub um darin alles zu verstehen müßte man sie ziemlich oft lesen ... (und für mache Themenbereiche Ingenieur oder sowas sein ^^)


    12. dessen Hauptprotagonisten Du überhaupt nicht mochtest


    Dorian Gray "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde



    13. dessen Hauptprotagonisten Du überaus gern mochtest


    Naja... da gibts auch viele.. ich mochte Liz Dunn gern aus "Eleanor Rigby" (Douglas Coupland) und Thursday Next aus den Büchern von Jasper Fforde, ich mag Sam aus "Der Herr der Ringe" unglaublich gern und Gandalf, ich mag Ronja und Lovis aus "Ronja Räubertochter" und Käptn Blaubär aus dem gleichnamigen Buch von Moers, Keris aus "Die Fährte des Blinden" (Glenda Noramly) , Bauer Giles von Hamn aus der gleichnamigen Geschichte von Tolkien und das könnt ich jetzt so fortsetzen, wenn ich mir Namen besser merken könnte.



    14. in dessen Welt/Ort Du gerne leben würdest (egal ob fiktiv oder realer Ort)


    Auf den "Glücklichen Inseln hinter dem Winde" (Krüss) oder auch in bestimmten Regionen von Mittelerde ... (Tolkien)

    "Das Haupt der Welt" von Rebecca Gable



    Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...


    Liest sich bisher sehr gut, ein richtiger Gable, spannend geschrieben, mit vielschichtigen Charakteren, bei dem man nicht aufhören kann zu lesen.
    Sehr interessant find ich auch Zeit und Ort der Geschichte, über die ich historisch noch viel zu wenig weiß.

    "Eine Zeit ohne Tod" von José Saramago


    Und wenn einfach keiner mehr sterben würde? Es ist der 1. Januar in einem nicht näher bezeichneten Land. Da geschieht, wofür es kein Beispiel in der Geschichte gibt: An diesem Tag stirbt niemand. Und auch am folgenden Tag nicht und am darauffolgenden. Selbst die Königinmutter, bei der es aussah, als würde sie den Jahreswechsel nicht mehr erleben, verharrt im Sterben. Eines Tages findet der Direktor des nationalen Fernsehens einen Brief auf dem Tisch, über dessen Erhalt er umgehend den Ministerpräsidenten in Kenntnis setzt. Der Brief stammt vom Tod …

    Ich lese gerade den ersten Teil der Belgariad Sage "Kind der Prophezeiung" von David Eddings


    Für den Bauernjungen Garion ist es nur eine alte Prophezeiung, die nichts mit seinem Leben zu tun hat: Solange das Auge Aldurs, ein magisches Juwel, mit dem der Gott Aldur seinen finsteren Bruder Torak schlug, bei den Menschen von Riva ruht, können sie in Ruhe und Frieden leben. Dann aber ist das magische Juwel verschwunden, und für den jungen Garion wird aus dem alten Mythos bitterer Ernst. Das Schicksal hat ihn auserwählt, zusammen mit dem unsterblichen Zauberer Belgarath und dessen Tochter den kostbaren Stein zu finden. Denn sollte das Magische Auge dem finsteren Gott Torak in die Hände fallen, dann wäre die Welt unwiderruflich verloren.

    Am Wochenende auf DVD gesehen: "Driving Lessons"
    Amüsant, teilweise schräg, englischer Humor, eine wunderbar verschrobene, melancholische Julie Walters, ein herrlich tapsiger Rupert Grint und einer tollen Laura Linney, die einen als Mutter der Jungen echt das Gruseln lehrt.


    Derselbe Film wird in Deutschland auch unter dem Titel "Unterwegs mit Evie" verkauft.

    "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" von Haruki Murakami
    Wie eine Halluzination taucht die Kindheitsgeliebte des Barbesitzers, Ehemanns und Vaters Hajime nach Jahrzehnten wieder auf, unangreifbar und geheimnisumwoben. Immer an regnerischen Abenden erscheint Shimamoto wie die verführerische Andeutung eines wilderen Lebens und hebt seine Welt aus den Angeln. Begleitet von zwei Jazz-Balladen, die sich durch diese Lebensgeschichte ziehen, erzählt Haruki Murakami in hyponotischer sprache vom unwiderstrehlichen Sog der Gefühle.



    Schon einiges hab ich von Murakami gelesen, aber "Gefährliche Geliebte" war noch nicht dabei. Der Titel hat mich schon nicht angesprochen. Der neur Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne" ist mir aufgefallen und erst dann las ich von der Neuübersetzung. Jetzt bekommt auch dieser Murakami eine Chance, obwohl mich die Thematik nicht ganz so anzieht, wie bei manch anderen Büchern des Autors.



    EDIT:


    Achja genau und "Das Haupt der Welt" (sh. tweedy39' Post) von Rebecca Gable ist heut auch bei mir eingetroffen. Bin schon gespannt darauf :-)

    Die Idee so einer Liste gefällt mir, ich hab lose für mich selbst eine geführt dieses Jahr und die stell ich jetzt auch mal hier rein. Bin noch nicht ganz sicher ob sie vollständig ist, aber falls mir noch ein Buch einfällt das ich noch gelesen hab editiert ich es dazu.


    Januar - Juni
    01) Winter im Mumintal – Tove Jannson
    02) Hide Out – Andreas Eschbach
    03) Time Out – Andreas Eschbach
    04) Godspeed 1, Die Reise beginnt – Beth Revis
    05) Das Lied von Eis und Feuer 06: Königin der Drachen - George R.R. Martin
    06) Thondras Kinder 1, Die Zeit der Sieben – Aileen P. Roberts
    07) Black Out – Morgen ist es zu spät – Marc Elsberg
    08) Der Golem – Gustav Meyrink
    09) Die Abenteuer von Aquila und Jaguar - Isabel Allende
    10) Das Lied von Eis und Feuer 07: Zeit der Krähen - - George R.R. Martin
    11) Goodspeed 2, Die Suche – Beth Revis
    12) The Tale of the Firebird – Gennady Spirin
    13) Das Festmahl des John Saturnall - Lawrence Norfolk
    14) Reckless 1, Steinernes Fleisch – Cornelia Funke
    15) The Crane Wife – Odds Bodkin, Gennady Spirin
    16) Der Sturm – Shakespeare, nacherzählt von Ann Keay Beneduce, Gennady Spirin
    17) Traumnovelle – Arthur Schnitzler


    Juli 2013
    18) Die Legende von Aaron Ostwald – Karl Trs
    19) Reckless 2, Lebendige Schatten – Cornelia Funke
    20) Anders (Bd.1) – Wolfgang und Heike Hohlbein
    21) Harry Potter und der Stein der Weisen - Joanne K. Rowling (ReRead)
    22) Harry Potter und die Kammer des Schreckens – Joanne K.Rowling (ReRead)
    23) Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Joanne K. Rowling (ReRead)


    August 2013
    24) Harry Potter und der Orden des Phönix (Re-Read) - Joanne K. Rowling (ReRead)
    25) Tarean 1, Sohn des Fluchbringers – Bernd Perplies
    26) Hamlet – Shakespeare (zweisprachige Ausgabe)
    27) Die Zeitmaschine – H.G. Wells
    28) Das Ende der Welt oder Hard-Boiled Wonderland – Haruki Murakami
    29) Schöne neue Welt – Aldeous Huxley
    30) Harry Potter und der Orden des Phönix - Joanne K. Rowling (ReRead)


    September 2013
    31) Harry Potter und der Halbblutprinz - Joanne K. Rowling (ReRead)
    32) Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Joanne K. Rowling (ReRead)
    33) Erbarmen – Jussi Adler-Olsen
    34) Sieben Minuten nach Mitternacht – Patrick Ness, Siobhan Dowd
    35) Die Chronik des letzten Druiden 1, Die Hetzjagd - Kevin Hearne


    Oktober 2013
    36) Kind der Prophezeihung (Belgariad-Saga Bd. 1) - David Eddings
    37) Der Nebelmann - Tommi Ungerer
    38) Das Haupt der Welt - Rebecca Gable
    49) Eine Zeit ohne Tod - José Saramago
    40) Die Identität - Milan Kundera
    41) Skinned - Robin Wassermann


    November 2013
    42) Asterix bei den Pikten
    43) Crashed - Robin Wassermann
    44) Wired - Robin Wassermann
    45) Tarean Bd.2, Erbe der Kristalldrachen - Bernd Perplies


    Dezember 2014
    46) Godspeed Bd.3, Die Ankunft - Beth Revis
    47) Die Zeit der Wunder - Anne-Laure Bondoux
    48) Wunschloses Unglück - Peter Handke
    49) Tarean Bd. 3, Ritter des ersten Lichts- Bernd Perplies
    50) Die unheimliche Bibliothek - Haruki Murakami

    Ich lese das Buch gerade. Bin etwa mit 2/3 durch und so richtig überzeugt es mich nicht. Es ist teilweise ganz witzig, besonders die Stellen mit Oberon, aber ansonsten ist mir zuviel Durcheinander mitreingepackt (zuviele Götter, zuviele Mythen und Fantasygestalten) . Eigentlich mag ich Bücher mit vielen Querverweisen (z.B. die ThursdayNext Reihe von Fforde) und kann mich dafür auch begeistern, aber hier funktioniert es für mich nicht. Hab eher das Gefühl die ganzen Figuren werden einem um die Ohren geschlagen.
    Der Druide Atticus selbst ist mir außerdem zu heldenhaft und steht quasi über allem in seiner herausragenden Coolness. Solche Überhelden sind generell nicht so mein Fall.
    Die Kampf- und Gewaltszenen sind jedesmal ziemlich unvermittelt und brutal und Atticus tut sich so "leicht" mit dem Töten, die "Götter" noch leichter. Das alles, in der Summe hält mich ziemlich auf Abstand zu der Geschichte.
    Einzig Oberon und die Zwiegespräche mit ihm, außerdem hin und wieder die lakonischen Gedankengänge von Atticus, halten mich bei der Stange. Im Großen und Ganzen unterhält es mich; aber eben nicht mehr. Kann man mal lesen, aber im Augenblick glaub ich nicht, daß ich die Reihe nach dem Buch unbedingt weiterlesen möchte.
    Aber jetzt les ich es erstmal noch zu Ende, bevor ich mir da ein abschließendes Urteil bilde.



    EDIT am 2.11. : Ja, ich habs jetzt mal etwas sacken lassen. Aber auch mit Abstand: Bei mir hat das Buch bis zum Schluß nicht gezündet. Ich fand es zu überladen, der Druide ist mir einfach zu "toll", zu souverän, zu sehr "Herr der Lage" - die Handlung war zwar teilweise wenigstens amüsant, aber viel vom Humor ging in überzogenen Blutbädern unter die alle völlig Charakter völlig normal fanden. Einzig Oberon hat mit fast durchwegs gefallen und manche Dialoge und des Druiden trockener Humor brachten mich ab und zu zum Lachen. Einzelne Teile der Geschichte haben mir durchaus gefallen z.B. auch die Story dieser uralten Hexe die sich von einem Körper zum nächsten gehangelt hatte, aber insgesamt hats mich alles in allem mehr genervt, als mir Freude gemacht.
    Ich werd die Reihe nicht weiterlesen.