Beiträge von Elly

    Ich habe das Buch im Rahmen der Testleserunde bekommen.
    Vielen Dank nochmal an den Verlag und an Wolke.


    Das Cover gefällt mir nicht ganz so gut, die Umschlaginnenseiten und die Abschnitts-Zeichen dafür umso besser.



    Zum Inhalt


    Nachdem Louisa ihren Freund und Arbeitskollegen in flagranti mit der Sekretärin erwischt hat, beendet sie die Beziehung und ihren Job und flieht zu ihrem Vater nach Irland.
    Dort will sie Abstand gewinnen und das Rätsel um einen alten Liebesbrief, den sie zufällig findet, lösen. Dabei lernt sie die Bewohner des nahe gelegenen Schlosses kennen und entwickelt Gefühle für den Neffen des Schlossherren, Colin. Doch Louisas Herz ist noch nicht bereit, wieder einem Mann vertrauen zu können. Also widmet sie sich zusammen mit ihren aus Deutschland nachreisenden Freunden der Rettung des Schlosses, das vor dem Ruin steht. Hierfür entwickeln Lousia, ihre Freunde und die Schlossbewohner mehrere verrückte Ideen, bei der ein Schlossgespenst natürlich nicht fehlen darf. Während der Aktion Schlossrettung kommen sich Louisa und Colin schließlich doch näher. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt ein tolles Job-Angebot aus Deutschland lockt...


    Zur Autorin


    Jana Seidel, Jahrgang 1977, lebt in Hamburg. Sie arbeitete früher als Journalistin. „über den grünen Klee geküsst“ ist ihr erster Roman.


    Meine Meinung:


    Nach dem Klappentext, hatte ich mich auf eine leichte, spritzige, romantische Komödie gefreut.
    Diesbezüglich hat mich das Buch enttäuscht, weil es nicht gehalten hat, was der Klappentext versprach.
    Darüber hinaus enthält das Buch auffallend viele Fehler und Unstimmigkeiten, die mich während des Lesens teilweise ziemlich genervt haben. Allerdings mochte ich auch das Buch nicht abbrechen (nicht nur wegen der Leserunde ;-) ). Irgendwie wollte ich doch wissen, wie es nun weiter geht und was hinter dem Liebesbrief steckt, auch wenn mir die Gestaltung der Auflösung nicht gefallen hat.


    Die Autorin führt meiner Meinung nach gleich zu Anfang viel zu schnell zu viele Personen ein, die leider nur oberflächlich beschrieben werden, so dass ich sie mir nicht wirklich vorstellen kann. Auch die irische Landschaft wird leider kaum beschrieben.


    Die drei Handlungsstränge (Louisas Romanze, die Schlossrettung inklusive Aufbau der Imbissbude und die Zuckermann-Gedichte) sind mir zu viel für die knapp 286 Seiten. Es ist meines Erachtens zu wenig Platz für alle drei Geschichten. Die Zuckermann-Story, die mich noch mit am meisten fasziniert hat, muss leider den vielen Renovierungsszenen weichen, was sehr schade ist. Ich hätte mir mehr vom Zuckermann-Strang gewünscht.


    Einige Ereignisse finde ich absolut nicht gelungen und auch nicht lustig, da divergiert wohl mein Humor zu dem der Autorin zu sehr.


    Das Buch und die Geschichte haben viel Potential, das die Autorin meiner Meinung nach leider nur ansatzweise ausgeschöpft hat.


    Alles in allem ist mir noch nie ein Buch mit dermaßen vielen Kritikpunkten unter gekommen (unlogische und irreale Szenen, logische Fehler, Tippfehler etc.), was sehr schade ist, denn der Klappentext verhieß vergnügte Lesestunden.


    Ich hoffe, das nächste Buch wird besser im Sinne von schlüssiger und mit weniger Fehlern. Aber kaufen werde ich es mir wohl eher nicht. Wenn mich der Klappentext anspricht, schaue ich lieber in der Bibliothek...


    Aber ich würde dieses Buch nicht als völlige Katastrophe bezeichnen und gebe deshalb 3 Sterne.

    So, nun bin ich komplett durch.


    Bevor ich mir durchlese, was meine Vor"redner" geschrieben haben, hier erstmal meine Anmerkungen zum letzten Teil:


    Wenn der Geisterjäger doch so bedacht darauf ist, dass er nicht betrogen wird, wieso fiel ihm dann nicht auf, dass Violet nicht mit am Tisch saß.
    Hier hat meines Erachtens eine Erklärung gefehlt, dass er die Schlossbewohner nicht alle kennt. Ich in beim Lesen davon ausgegangen, dass er von Violets Existenz weiß und war deshalb so verwundert, dass ihm ihr Fehlen gar nicht auffiel.
    Hatte nicht sogar Violet den Kontakt hergestellt?


    Abgesehen davon finde ich es fragwürdig, die ehrenhafte Idee, das alte Schloss retten zu wollen, auf so einer faustdicken Lüge aufzubauen. Moralisch nicht mein Ding.
    Da hilft es auch nichts, wenn die Autorin den Geisterjäger als Lustmolch darstellt.
    Völlig daneben finde ich dann aber die folgende buchstäbliche Erpressung. Das finde ich weder witzig noch passend.
    Über den „Betrug“ bzgl. der Gespenstergeschichte mag man ja noch streiten. Der ist mir zwar aufgestoßen, aber ich habe ihn noch mit einem Augenzwinkern gelesen. Dass dann allerdings die Erpressung (also eine Straftat) als halb so schlimm dargestellt wird, weil der Erpresste ein Unsympath ist und es ja für einen guten Zweck ist, ist für mich ein absolutes No-Go!


    Wieder etwas überraschend kam für mich der Hinweis auf Seite 209:
    „Henry hatte einen Herzinfarkt, daher auch die Bauchschmerzen und die Übelkeit.“
    Habe ich das überlesen? Ich kann mich nicht erinnern, dass vorher schon mal erwähnt wurde, dass Henry unter Bauchschmerzen oder Übelkeit litt.


    Die Geschichte mit Louisas neuem Job finde ich total unrealistisch. Ihre Freundin Toni verschafft ihr die Stelle, weil sie mit dem Chef befreundet ist, erzählt ihm aber gleichzeitig, dass Lousia sich in Irland verliebt hat und evtl. bald ganz dorthin zurück geht... Welcher Arbeitgeber hätte Louisa unter diesen Voraussetzungen eingestellt?
    Romantische Fiktion hin oder her, aber damit mich eine Geschichte in ihren Bann ziehen kann, sollte sie entweder realitätsnah oder zumindest einigermaßen nachvollziehbar beschrieben werden Und da es sich hier, wie der Buchtitel schon sagt, um einen Roman und nicht um eine Sci-Fi-Story handelt, passt diese Passage meines Erachtens gar nicht.


    Ebenso merkwürdig ist mir die Szene auf Seite 276 aufgestoßen. Hier steht Louisa gerade mit Hrithik, als Colin dazukommt. Colin fragt, warum H. ihn so anstarrt und H. grinst verschwörerisch, woraufhin Lousia einen „archaischen Urschrei“ loslässt.
    Meines Erachtens eine völlig übertriebene Reaktion. Aber die Jungs erschrecken sich nur kurz und, obwohl sie sich gar nicht kennen, trinken sie ein Bier miteinander, als ob nichts wäre...
    An Colins Stelle hätte er doch wohl zumindest mal Lousia gefragt, ob alles ok ist. (Oder auch, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat...)


    Schön finde ich, dass der Zuckermann-Strang dann doch noch einmal aufgenommen wurde.
    Allerdings bin ich, wie befürchtet, ob der Auflösung doch etwas enttäuscht.
    Leider lässt die Autorin das Potential dieses Stranges ziemlich ungenutzt. Genau genommen passiert nicht viel.
    Lousia bekommt das Buch, liest die Gedichte und den Brief und unterhält sich mit Colin darüber, der herausfindet, dass sich eine in den Gedichten beschriebene Stelle in der Nähe des Schlosses befindet. Klar, Lousia macht sich noch ein paar Gedanken, ob Nellie die Beschriebene ist. Aber mehr ist nicht. Bis 8 Seiten vor Schluss aus heiterem Himmel auf einmal die Auflösung kommt.
    Sehr schade.
    Davon abgesehen, steht auf Seite 279, dass Colin Moira von Lousias Verdacht erzählt hat.
    Auch hier kann ich mich nicht daran erinnern, dass Louisa tatsächlich mit Colin über den Brief gesprochen hat. Hatte sie anfangs nicht Angst, weil es sich um seine Verwandten handelt... Oder ist mir hier etwas entgangen?
    Immerhin, die Auflösung ist einigermaßen schlüssig (bis auf die Tatsache, dass Moira nach Zuckermanns Rückkehr ihren Mann nicht verlassen konnte, weil es ihm das Herz gebrochen hätte, während sie Zuckermann aber einfach so zurückweisen kann, obwohl es nun diesem das Herz bricht)
    Die Auflösung reißt mich aber halt nicht vom Hocker. Hätte man mehr draus machen können, schon das ganze Buch über.


    Insgesamt habe ich mir mehr von dem Buch erhofft, aber trotz der ganzen Kritikpunkte war es nicht so, dass ich es hätte abbrechen wollen (mal unabhängig vond er Leserunde). Ich wollte schon wissen, wie es ausgeht und bis auf die allzu ausführlichen Renovierungsszenen war es auch nicht langweilig.
    Und da ich ja Happy Ends liebe, war der Ausgang der Geschichte jedenfalls genau nachmeinem Geschmack.



    So, jetzt zu meinen Vorrednern:


    Zitat

    Original von bienchen69
    Die Mutter von Louisa scheint ja mächtig was im Leben verpasst zu haben, dass sie das alles mit diesem Theo nachholen muss.


    Diese Szene fand ich super beschrieben, konnte mir so richtig vorstellen, wie die Mutter und der jugendliche Lover sich aufführen.


    Zitat

    Original von Dori
    Viele Erzählstränge verlaufen irgendwie im Sande.
    - dass Nellie und Frederick einfach so weiterexistieren, ohne irgendeine Art von "Strafe" oder auch Konfrontation für ihr Verhalten zu bekommen, war blöd. Die Charakterstränge enden einfach im Nichts.


    Stimmt, da fehlt einem irgendwie noch etwas.



    Edit: Hervorhebungen und Zitate

    Zitat

    Irgendwie finde ich Louisa auch ein bisschen naiv, erst glaubt sie Frederick die ganze Geschichte über Colin, dann braucht Colin seinerseits eigentlich nur mit dem Finger zu schnippen, sie dreht sich mit dem Wind und fällt gleich in sein Bett... Naja. Grinsen


    Stimmt, das ist mir auch etwas aufgestoßen.
    Hatte dann schon vermutet, dass es doch nicht so einfach sein kann und es mit Frederick noch ein Nachspiel in dieser Hinsicht geben wird...


    Zitat

    Und die Geschichte mit dem Geisterjäger war mir dann echt zuviel...tut mir Leid.


    Das fand ich in diesem Abschnitt noch gar nicht so schlimm... die weitere Entwicklung allerdings... Aber ich will nicht zuviel verraten, deshalb schreibe ich hier nichts weiter dazu, sondern erst im letzten Abschnitt, wenn ich ihn beendet habe.


    Zitat

    Original von abendsternchen
    Ich bin mit dem Abschnitt noch nicht ganz durch, möcht aber auch kurz einwerfen das mir die Zuckermann Geschichte auch zu sehr in den Hintergrund rückt. Ich hätte da gern ebenfalls etwas mehr drüber gelesen.


    Da stimmt ich Dir voll zu. Das ist mir auch zu sehr vernachlässigt worden.


    Zitat


    Original vo abendsternchen
    Ansich gefällt mir die Geschichte, nur man hätte noch viel mehr draus machen können.


    Auch hier sprichst Du mir aus der Seele.
    Das Buch verspricht nach dem Klappentext so viel. Aber leider hat die Autorin zu viel reinpackt, so dass alles ein wenig zu kurz kommt. Sehr schade eigentlich.

    Ich bin mit dem letzten Abschnitt noch nicht ganz fertig. Muss hier aber dringend etwas schreiben, was mich stört, bevor ich es wieder vergesse:


    Ich bin auf Seite 174, also etwa 10-12 Seiten vor Schluss und die Zuckermann-Geschichte, die sich für mich anfangs als wichtiger Aufhänger darstellte, gerät völlig in Vergessenheit. Die Geschichte wird gar nicht mehr erwähnt. Dabei sollte sie doch Lousias neues Projekt werden.
    Ich bin ja wirklich gespannt, ob das nochmal aufgegriffen wird. Wenn ja, befürchte ich, dass es in ein paar Sätzen unbefriedigend abgehandelt wird. Wenn nein, fände ich das wirklich störend. Dann hätte die Autorin ja irgendwann mal einfließen lassen können, dass Louisa sich entschieden hat, das Projekt Zuckermann zu Gunsten des Projektes Schlossrettung ad Acta zu legen..


    Naja, ich bin gespannt..


    Ausführlicher Bericht folgt, wenn ich ganz durch bin.

    Habe den zweiten Abschnitt gestern schon beendet, aber weil ich nicht online konnte, musste ich mich mit dem Weiterlesen bremsen, um erstmal hier zu schreiben.


    Die bisherigen Kommentare lese ich mir nachher durch. Ersteinmal mein "Erguss":


    Ich finde es nach wie vor schade, dass die Figuren nur oberflächlich beschrieben werden. Mir fehlen da eindeutig Details sowohl bei der Beschreibung des Aussehens als auch des Charakters.
    Außerdem bin ich andauernt am Grübeln, ob es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Darüber steht nämlich im Buchdeckel leider nichts drin. Da aber nur erwähnt ist, dass Jana Seidel in einer Zeitschriftenredaktion arbeitet, gehe ich von einem Erstlingsweg aus.


    So weiter zur Geschichte.
    Sie gefällt mir nach wie vor gut, ich will wissen, ob Louisa nun mit Colin zusammenbleibt und ob es noch ein Nachspiel mit Fredericks "Schlechtmacherei von Colin" hat.
    Dass Lousia jedenfalls nicht mehr zurück nach Deutschland geht, davon bin ich fast überzeugt. So oft wie erwähnt wird, dass sie ja bald abreisen wird udn dass das mit Colin nichts Dauerhaftes werden kann, weil sie ja bald wieder weg ist etc, drängt sich das ja schon fast auf. Wobei ich auch sagen muss, dass mich diese häufigen Hinweise auf Louisas Leben in Deutschland und dass sie bad abreisen muss, etwas nervt.


    Ein paar Sachen sind mir noch aufgefallen:


    1.
    Lousia scheint ja wirklich fit in Englisch zu sein und das obwohl sie "nur" bei einer Lokalredaktion, also nicht bei einer internationalen Zeitung arbeitet. Mich wundert, dass kein Wort darüber verloren wird, warum Lousia keine Vokabelprobleme hat oder eben dass sie welche hat, aber irgendwie lösen kann. Da mir das fehlt, kommt mir die Geschichte etwas gestellt vor.
    Das geht mir bei einigen Konversationen so, insbesondere auch auf Seite 131 oben mit dem Zitat von Peter"Ja, die Kunst ist lang und kurz ist unser Leben". Dass Colin das so ohne weiteres versteht, wundert mich.
    Zum ersten Abschnitt hatten eingie geschrieben, dass sie typisch irische Details vermissen und die Geschichte daher überall spielen könnte. Das mit der Landschaft hat mich weniger gestört als die absolute Selbstverständlichkeit der Verständigung.


    2.
    Tippfehler auf Seite 127 unten:
    "Gerade die Bude und die Gästezimmer werde eine ganz schöne Plackerei..."
    Da fehlt ein "n".


    3.
    Seite 152 bis 155
    Frederick nimmt alle mit zu der Beerdigung eines gewissen Rory O'Flannagan.
    Dort fragt die Witwe, wie Lousia und die anderen mit ihm verbunden waren und Juli erzählt, dass der Tote der Lieblingscousin ihres Großvaters gewesen sei.
    Da spricht sie von einem Großonkel Teddy, der immer Päckchen aus Irland geschickt habe.
    Ich bin zwar eigentlich nicht schlecht in der Ordnung von Verwandschaftsverhältnissen, aber das geht mir dann doch zu weit. Wie jetzt die Kurve von Großonkel Teddy zu dem Toten Rory zu spannen ist, bleibt leider offen.


    4.
    Seite 161, 162
    Auch bei der ausgedachten Spukgeschichte, scheinen die Verhältnisse durcheinander geraten zu sein.
    Die Magd hat das "unheimliche" Mädchen, das einfach so aufgetaucht ist, angenommen. Sie war nicht mit dem Mädchen verwandt, geschweige denn war es ihre eigne Tochter. Ausdrücklich schreibt die Autorin noch: "Bis auf die echte Tochter der Magd..."
    Auf Seite 162 oben heißt es dann aber: "Und der bösen Halbschwester..." Gemeint ist wohl die echte Tochter. Bei ihr handelt es sich aber nicht um die Halbschwester des Mädchens, sondern um die Stiefschwester, denn verwandt sind sie ja nicht...


    5.
    Seite 177
    "Wir loben uns gegenseitig für die kleinsten Fortschritte der anderen."
    Irgenwas passt daran nicht: A und B loben sich gegenseitig für den Fortschritt, den C gemacht hat...? Meiner Meinung nach hätte man hier "der anderen " weglassen sollen. Man lobt sich gegenseitig für die jeweils gemachten Fortschritte.


    6.
    Seite 181 oben
    Bei der Widergabe des Refrains fehlt ein Satz:
    "When you're chewing on life's gristle
    And this'll helt things turn out for the best..."


    Dazwischen fehlt:
    Don't grumble - give a whistle
    Das muss einem doch schon anhand des Reimes auffallen und ärgert mich wirklich. Wenn man schon einen Klassiker zitiert, dann bitte richtig bzw vollständig.


    7.
    2x Seite 183
    "vollgestopft... mit ... Ausstellungsstücken - wie zum Beispiel ... einer Nadel, auf dessen Öhr..."
    richitg: auf deren Öhr, den die Nadel...


    weiter unten:
    "Angesicht von Pottwalpenissen..."
    da fehlt ein "s" = Angesichts


    Die sich häufenden Fehler und Stolpersteine (Unlogisches oder schwer Verständliches) finde ich nicht gut. Sie stören den Lesefluss und ob der Häufigkeit fängt man als Leser auch an, sich zu ärgern.


    So jetzt schau ich noch, was die anderen noch so alles geschrieben haben.

    Jetzt habe ich doch den ersten Teil noch schnell fertig gelesen.


    Louisas Freunde sind für mich noch ein bissel farblos. Es werden zwar mehrfach die Namen erwähnt und bei dem Telefonat wegen der Fish & Chips-Bude auch etwas über die einzelnen Personen erzählt, aber das habe ich mir nicht germekt.


    So geht es mir übrigens auch mit dem Brief aus dem Gedichtband. Ich hoffe, dass im Laufe der Geschichte, wenn Lousia mehr herausfindet, noch ein paar Textstellen wieder auftauchen. Sonst muss ich mir die Stelle mit dem Brief nochmal raussuchen und ein Post it hinkleben ;-)


    Zitat


    Original von Büchersally
    Mir sind es zu viele Charaktere, um die zu viele Geheimnisse gemacht werden und der Plot ist arg konstruiert.


    Aber die vielen Charaktere gleich zu Anfang, die meines Erachtens nicht so ausführlich beschrieben werden, dass man sie klar voneinander unterscheiden kann, das gefällt mir auch nicht sonderlich. Allerdings stößt es mir nicht wirklich negativ auf, da mir die Geschichte gefällt. ich finde sie auch nicht zu konstruiert, sie ist für mich eine Mischung aus diversen anderen Geschichten (Liebe braucht keine Ferien z. B.)


    Zitat

    Original von Michi M.
    Allerdings ist mir schon ein Schreibfehler auf Seite 22 aufgefallen, da heißt es :"Ich habe eines der der winzigen beiden Extra- Schlafzimmer mit Rosentapeten bezogen." Ein "der" zuviel. Und ein Logikfehler. Auf Seite 23 unten heißt es:"Wir trinken in stiller Eitracht unseren heißen Kaffee und schauen, wie das Schneetreiben stärker wird." Auf Seite 24:" Nimm Dir was zu essen. Kaffee habe ich schon gekocht..." Nur eine Kleinigkeit, ist mir trotzdem direkt aufgefallen.


    Stimmt, jetzt wo ich es hier lese, das mit dem doppelten "der" ist mir auch aufgefallen.
    Der Logikfehler allerdings nicht.


    Die Verwandschaftsverhältnisse fand/finde ich auch etwas verwirrend, weil leider nicht gut erklärt, aber ich glaube, ich habe es einigermaßen verstanden:


    Henry und Violet sind verheiratet. Moira ist Henrys Schwester. Nellie ist Violets Schwester und Fredericks Mutter.
    Aber Hellen? Sie war die Mutter von Colin, aber wessen Schwester? Vermutlich die von Moira und Henry.


    Moira war verheiratet, ist aber Witwe.
    Über Nellies Mann und Fredericks Vater weiß man nichts.


    Bin ja gespannt, wie das Verwandstschaftliche Verwirrspiel weitergeht und warum sich diese zwei Lager gebildet haben. Ich glaube, es ist nichts so, wie es scheint.
    Frederick will Colin schlecht machen und Colin warnt Lousa umgekehrt vor Frederick?! Sehr mysteriös.
    Ob Die beiden doch nicht nur Cousins sind, sondern Halbbrüder? Vielleicht mögen sich Violett und Nellie nicht mehr, weil Nellie einen Seitensprung mit Henry hatte? (Hmm, aber auch dann wären sie Cousins, weil Henry ja lediglich Colins Onkel ist... ok, also so ganz bin ich doch nicht durchgestiegen)
    Und warum ist Moira so gegen Nellie?
    Fragen über Fragen...


    Da hilft nur eins: weiterlesen. :-)

    Ich bin durch den ersten Abschnitt zwar noch nicht ganz durch, melde mich aber trotzdem schon mal.


    Die Beiträge meiner Vor"schreiber" habe ich noch nicht gelesen und kann daher dazu auch noch nichts schreiben, dass mache ich, wenn ich den ersten Abschnitt fertig habe, nicht, dass ich hier was lese und mir dann den Spaß am Buch nehme.


    Aber einen kleinen Zwischenbericht will ich schon mal los werden.
    Das Cover finde ich ansprechend, wenn ich mir das Buch auch nicht deswegen gekauft hätte, dazu ist es irgendwie nicht auffällig genug, was schade ist, denn bislang ist das Buch super. Die Innenseiten der Buchrücken sind dafür umso ansprechender gestaltet.



    Zwei Kritikpunkte habe ich zur Story:


    Als auf Seite 13 erstmals "Juli" erwähnt wird:
    " ... um mir den ... Ratgeber von Juli zu schnappen", kam ich kurz ins Stocken, weil mir nicht klar war, wer oder was Juli sein soll:
    - Der/die Autor/in des Ratgebers,
    - Eine Person, de Lu den Ratgeber geliehen hat (das erfährt man ja erst viel später) oder
    - ob gar der Monat gemeint ist.
    Hier hätte ich es besser gefunden, gleich eine kleine Vorstellung von Juli zu bekommen, zumal sie später noch öfter erwähnt wird.


    So ähnlich stolperte ich auch über die erste Erwähnung des Gedichtbandes.
    Hier war mir auch nicht klar, woher der plötzlich kam.
    Hatte Louisa ihn aus deutschland mitgebracht? Aber wie kam dann ein irischer Brief da rein?
    Oder hatte sie ihn im Regal ihrers Vaters gerade entdeckt? Aber warum war das dann der Grund, weswegen sie nach Irland gekommen ist.
    Die Auflösung kommt auch hier nach meinem Geschmack etwas zu spät.


    Und einen kleinen Tippfehler habe ich noch entdeckt:
    Seite 36, 3. Zeile von oben:


    "Aber ich glaube, die errsten paar Monate habe wir uns pausenlos belogen..:"
    Da fehlt ein "n"


    Soviel zum Zwischenbericht. Jetzt will ich weiterlesen. Die Geschichte gefällt miir nämlich wirklich gut.
    Nicht zuviel Herzschmerz, aber auch nicht zu wenig. Ein wenig Humor, eine malerische und schön beschriebene Umgebung und nicht zu vergessen, die Spannung um den Gedichtband...


    Also, bin weg, lesen :grin :lesend

    Noch 7 Tage bis zum Start.


    Freu mich schon total, bin nämlich (bis auf Dan Brown) derzeit "buchlos".
    Sonst lese ich immer ein spannendes und ein heiter/romantisches Buch parallel. Nach Smaragdgrün hab ich aber extra kein neues aus der zweiten Kategorie angefangen, damit ich mit dem hier gleich loslegen kann.


    Wolke,verrätst du uns, wann die Bücher verschickt werden? ;-)
    Erst am 4.5. oder früher? *hibbel*

    Hallo Ihr Lieben,


    es tut mir furchtbar leid, dass ich nicht da war. Ich war vorher noch unterwegs und hatte eigentlich gedacht, ich wäre rechtzeitig zurück, so dass ich hätte kommen können, aber leider war dem nicht so. :-(
    Ich freue mich aber, dass Ihr 2 trotzdem einen schönen Tag hattet. Ich hab ganz doll an Euch gedacht. :bluemchen

    Warum soll ich die Jugendreihe lesen? Fragte ich mich, als mir meine ältere Schwester von der "Edelsteintrilogie" vorgeschwärmt hat. Na gut, wenn sie die sogar gut findet, sollte ich vielleicht doch mal reinlesen. Das tat ich auch und konnte nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Das ging mir zuletzt bei Harry Potter so.
    Ich habe die "Edelsteintrilogie" in einem Rutsch gelesen. Und das war auch gut so, denn die "Cliffhanger", mit denen die ersten beiden Bücher Enden, fand ich nicht so gut.


    Die Geschichte von Gwendolyn hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich konnte das Buch/die Bücher nicht weglegen, bis ich sie ausgelesen hatte.
    Dafür müsste es eigentlich schon allein 10 Punkte geben.
    Auch der Schreibstil ist klasse, allerdings hat mir das Ende hier dann doch nicht ganz so gut gefallen. Es ist allerdings stimmig, so dass es nicht allzu schlimm ist. Nur merkte ich gegen Ende des dritten Bandes, wie der Sog, der mich die ersten beiden Bücher nicht hat weglegen lassen, immer weniger wurde,
    Deshalb ein bissel Abzug: 8 von 10 Punken.


    Aber die 3 Bücher sind auf jedenfall empfehlenswert, wer sie nicht gelesen hat, dem fehlt was.

    Anne Hertz steigert sich von Buch zu Buch.


    An "Sahnehäubchen" hatte ich nichts auszusetzen, deshalb gibt es von mir volle 10 Punkte.


    Obwohl ich nicht der Freund der Ich-Perspektive bin und üblicher Weise ein paar Seiten oder gar Kapitel brauche, um mich einzulesen, war ich in dieser Story um Nina und die PR-Arbeit für einen "Männer-Ratgeber" mit den dazugehörigen männlichen Exemplaren der Gattung Mensch sofort drin.


    Die Geschichte ist spritzig und mit viel Elan geschrieben, so dass das lesen leicht fällt und sehr unterhaltsam ist.
    Aber auch das Mitdenken um die diversen kleineren bzw. die große Wirrung am Schluss kommt hier nicht zu kurz.


    Ich liebe Bücher mit Happy End und ich denke, ich verrate hier nicht zu viel, wenn ich sage, dass ich mit dem Ende sehr zufrieden bin.
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich einiges so nicht vorhergesehen hätte, was aber klasse ist, denn damit sinkt das Buch nicht auf durchsichtige und vorhersehbare Romantik-Klischees ab.


    Wie sagt der Klappentext so schön:
    "Anne Hertz macht einfach glücklich!
    Für Sahnehäubchen passender finde ich allerdings:
    Anne Hertz macht Spaß und gute Laune.
    Denn so ging es mir das gesamte Buch hindurch. Deshalb: volle 10 Punkte!

    Feeertig!!


    Ich bleibe dabei:


    Für mich ist Sahnehäubchen das bislang beste Buch von den Anne Hertz-Schwestern!


    Das verwirrspiel ist perfekt. Hatte ich ja schon so ein Gefühl, dass mit Dwaine irgendwas nicht stimmt, so habe ich ihm die Story mit Nils auch wunderbar abgekauft. Es hat ja auch gut gepasst.
    Dabe hätte man EIGENTLICH zweifeln können, immerhin hat er ja zu Anfang direkt zu Nina gesagt: Dich kireg ich auch noch, Hase! Oder so ähnlich.
    Aber da die Geschichte so wunderbar geschreiben ist, hatte ich keine Zweifel. Nur so ein Gefühl, dass es mir lieber wäre, wenn Nina mit Tom anbandeln würde...
    Selbst die Sache mit Toms nächtlichem Besuch hat mich nicht zum ZWeifeln gebracht, jedenfalls nciht dan der Dwaine/Nils Geschichte. Ich dachte eher, Tom hat einfach ein persönliches Problem oder schämt sich noch vor Nina wegen der Präsentation..


    Jedenfalls habe ich fassungslos die Auflösung gelesen und bei der Vorstellung, wie Ninas Rache aussehen würde, hab ih echt geschmunzelt. Genial!


    :-)

    So, auch die Nachzüglerin ist mit diesem Abschnitt durch.


    Und kaum zu glauben, aber das Buch gefällt mir mit jeder Seite besser.


    Dass Finja nicht so zufrieden ist, wie es den Anschein hatte, habe ich schon auf der besagten Feier vermeutet. Bin gespannt, ob sie wieder zu Mann und Kindern zurückgeht, oder ob sie doch was mit Dwaine-Nils anfängt...
    Wobei der ja wohl ein Auge auf Nina geworfen hat. Und sie ist auch nicht so 100%ig abgeneigt. Aber was ist dann mit den Tom, den Nina ja auch toll findet..


    Ach, herrlich, diese Irrungen und Wirrungen, Gefällt mir wirklich gut, wel ich mit jeder Seite neu am Rätseln bin, wer denn nun mit wem und wie es wohl weiter geht.


    Mit Facebook hatte ich schon etwas vermutet, dass damit noch etwas passsiert und nach den letzten Beiträgen von Fred Frauenversteher sowieso.
    Anfangs hatte ich vermutet, dass Tom dahinter steckt, aber nach den letzten Beiträgen ist es wohl doch Nils?
    Dass es mit Dwaine noch eine kleine Bombe gibt, die irgendwann platzt, ahtte ich vermutet, wenn ich auch mit DIESER Bombe nicht gerechnet hätte. Das wird also im letzten Abschnitt auch noch sehr spannend.



    Bislang für mich das bislang beste Anne Hertz-Buch. (Vorher war es Goldstück, wobei mir die Krasse Wendung mit dem Todesfall nicht gefallen hat)


    Super Lösung! Finde den 3. Samstag auch besser.


    Um wieviel Uhr jetzt am 9.4.? und wo?

    Hallo Frauke, hallo Wiebke, hallo Foris,


    sorry, dass ich wieder hinterherhinke. :-(


    Ich bin auch endlich durch.
    Endlich NUR bezogen auf meine Zeit, nicht auf das Buch. :-)
    Das gefällt mir nach wie vor total gut. Der Schreibstil und die Storry haben wich total gefangen. Ihr erzählt wunderbar lebendig, so dass ich auch nach einer zwangsläufigen Lesepause sofort wieder drin bin. Das habe ich selten, meistens muss ich zumindest nochmal die letzten 3 Seiten lesen, um zu wiessen, wo ich gerade stehe, aber bei Sahnehäubchen genügt ein Blick auf die letzten 3 Zeilen.


    Die Figuren sind klasse gestaltet. Nina finde ich super sympathisch. Ihre Chefin kann ich nicht so einordnen, aber sie spielt wohl eh nur eine Nebenrolle.
    Finja wird wohl noch für eine Überraschung sorgen, ich denke, da bahnt sich nach ihrer Geburtstagsfeier etwas an.


    Dwaine und Tom... Für mich sehr interessante und nicht so leicht zu duchschauende Figuren. Ist Dwaine wirklich so ein Maco oder ist alles nur Show. Sehr erfolgreich war er ja bislang nicht. Und auch Ninas Sympathe für ihn kann er immer wieder einen deftigen Dämpfer verpassen. Ich denke, Finja wird ihn zähmen können. ;-)


    Tom war für mich im ersten Abschnitt und bis etwa der älfte dieses Abschnitts ein typisches "Reichensöhnchen". Aber, wie Nina habe ich ich mittleriweile gemert, dass er sich ganz schön reinhängt in das Volontariat, bei dessen Vorstellungsgespräch er sich ja nciht so viel Mühe gegeben hat. Und auch die Essenseinladung, die Nina ausgeschalgen hat lässt vermutet, dass er nicht nur wegen der Arbeit an sich so engagiert ist.. :-)


    Zitat

    Überhaupt- habt ihr da bewußt was ausgelassen? Schon 14 Tage Lesereise und Dwaine ist nicht mit einer Eroberung in die Kiste- Buchhändlerinnen, Kellnerinnen, Hotelbienen, Journalistinnen, da hätte doch was zu machen sein müssen...

    Stimmt eigentlich, war mir gar nicht aufgefallen, aber so im Nachhinein... passt jedenfalls zu meinem oben geschriebenen Eindruck, dass er nicht so erfolgreich ist, wie er gerne wäre.