Beiträge von Sinela

    chiclana : Schau mal den Link in Post 182 an, auf den Artikel beziehen sich meine Folge-Posts.


    Muffelinchen : Klar, ich kann Gymnastik machen, aber das reicht mir nicht an Bewegung, ich muss laufen! Ich gehe jeden Tag 3-4 km spazieren, wenn ich das zwei Wochen nicht machen kann, verliere ich einiges an Muskelmasse, was wiederum meine Gelenke belastet.


    Ich finde schon, dass man eine Quarantäne an der m²-Zahl festmachen kann. Wenn man ein Haus mit Garten hat, kann man rausgehen, sich dort bewegen, das kann ich in einer kleinen Wohnung nicht. Wenn man alleine lebt, ist man dann ja auch völlig isoliert, das geht bestimmt auch auf die Psyche. Ich (anderen macht es vielleicht nichts aus) würde so eine Quarantäne nicht ertragen, ich kenne mich, und weiß das deshalb. Ich würde spätestens nach einer Woche am Rad drehen!

    Wenn eine Impfung verfügbar ist werde ich mich impfen lassen, egal ob ich deshalb in Quarantäne muss. Lieber freiwillig und geplant als aufgrund einer Ansteckung.

    Wenn ich zwei Wochen in meiner 52 m²-Wohnung eingesperrt bin, werde ich irre! Dazu wird auch mein Rheuma nicht begeistert sein, wenn ich mich nicht viel bewegen kann. Hätte ich ein Haus mit Grundstück, könnte ich auch mit einer Quarantäne leben, in der aktuellen Situation halt nicht!

    In China wird bereits geimpft, auch 2 x pro Person und danach sind dort jeweils zwei Wochen Quarantäne vorgeschrieben.

    Wenn das in Deutschland auch so sein wird, werde ich mich nicht impfen lassen. Mir graut es nämlich mehr vor einer so langen Quarantäne als vor dem Virus selbst!

    Mimi bricht also wirklich nochmal zu neuen Ufern auf, diese Frau hat echt Mut. Und Hummeln im Hintern. :D Ich bin gespannt, was sie alles in Hollywood erleben wird und ob sie womöglich dort bleibt. Oder kehrt sie zu Anton zurück? Fährt Anton zu ihr, weil er sie nicht verlieren möchte? Oh man, bis Juni ist doch noch sooo lange hin ....:cry

    Schön, dass man sich das Gespräch auch im Nachhinein noch anschauen konnte. Eine kurzweilige Stunde, mit vielen Einblicken in deine Arbeit, aber es war auch schön, dich mal live und in Farbe sehen zu können. Ich bin schon mächtig auf dein neues Buchprojekt gespannt, aber erst mal natürlich auf das Finale von "Der Fotografin".

    Bernadette ist am Ende ihrer Kraft. Als die Kriegsgefangenen die Saatkartoffeln mutwillig zerstören, bricht sie zusammen. Doch es passiert etwas, mit dem sie nie gerechnet hätte - die Frauen von Münsingen sammeln für sie Saatkartoffeln, worauf sie sich wieder Mut fasst. Und als dann Lutz ihr noch einen Heiratsantrag macht, den sie nach langem zögern annimmt, scheint alles wieder in Ordnung zu sein bei ihr. Ob es dabei bleibt, lassen wir uns überraschen, wünschen würde ich es ihr aber von Herzen.


    Anton arbeitet inzwischen nicht mehr als Sanitäter, sondern als Fahrer. In dieser Eigenschaft wird er in den Norden versetzt und er muss Abschied nehmen von Theresa. Bevor sie sich trennen, verbringen sie eine Nacht zusammen, aber eine Zukunft wird es für sie nicht geben.


    Ja, und dann ist der Krieg endlich aus! Die Männer, die überlebt haben, kehren heim nach Münsingen, viele davon kriegsversehrt. Auch Anton kehrt zurück, worüber Mimi natürlich überglücklich ist. Und endlich, endlich, finden sie zueinander! Doch schon bald darauf gibt es Ärger im Paradies, weil Mimi Alexander alias Paon beherbergt und ihr dieser bei der Gestaltung der Adventskalender geholfen hat. Anton hat nicht vergessen, wie schäbig ihn sein einstiger Freund bei seinem Besuch in Stuttgart behandelt hat.


    Die Kriegsbilder von Paon finden nach dem Ende des Krieges keine Abnehmer mehr, Mylo ist deshalb am überlegen, was sein Schützling als nächstes Motiv malen könnte. Beim Neujahrsempfang in Stuttgart will er entsprechende Kontakte knüpfen, doch da ereilt ihn sein Armagaddon in Form seines Vaters. Von ihm hat er sich schon vor Jahren losgesagt, hatte keinen Kontakt mehr, aber Alexander verlässt ihn trotzdem, denn dieser Mann hat seine Familie ins Unglück geführt und er will mit dessen Sohn nichts mehr zu tun haben.


    Corinne ist am packen, denn sie will zur Winterweide aufbrechen. Sie lässt ihren Sohn und ihren alten Hütehund zurück bei ihren Schwiegereltern, vermisst beide jetzt schon. Sie ist einsam, denkt voller Wehmut an Wolfram, als es klopft. Als sie öffnet, staunt sie nicht schlecht, steht doch ihr Jugendfreund Raffa vor der Türe. Sollte es für die beiden ein Happy End geben?


    Zum Schluss taucht dann ganz unverhofft Christel wieder aus der Versenkung auf. Seien wir ehrlich - hat jemand von euch noch an sie gedacht? Ich bin gespannt, ob Mimi sich wirklich auf den Weg nach Amerika macht, um Christel zu fotografieren. Und wenn ja, kommt Anton mit? Wo führt Alexanders Weg ihn hin? Heiraten Anton und Mimi? Lutz und Bernadette? Wie geht es mit der Druckerei weiter?

    Bleibt Corinne in Münsingen oder geht sie mit Raffa zurück in ihre französische Heimat? Und Merkle? Wird er nochmal in der Geschichte auftauchen? Und wenn ja, in welcher Funktion? So viele offene Fragen - ich hoffe, sie werden alle im letzten Buch der Reihe beantwortet!

    Anton lernt Theresia kennen, weil einer seiner Schützlinge ein zerstörtes Gesicht hat und er erfährt, dass eine Frau Masken für diese Menschen anfertigt. Theresia und er freunden sich an, mit ihr kann er über alles reden, denn im Gegensatz zu Mimi erlebt sie wie er den Krieg vor Ort. Aber Anton vergisst darüber die Verletzten im Lazarett nicht. Da es keinen Nachschub an Krücken gibt, fängt er an, selbst welche zu bauen. Allerdings ist es unheimlich tragisch, dass gerade Michel, der im besonders am Herzen liegt, von einer Hundebombe zerfetzt wird.


    In Münsingen sind derweil viele Dinge nicht mehr zu bekommen, vor allem Nahrung nicht. Bernadette und Mimi haben die Idee, einen Handarbeitskreis zu gründen, damit Corinne währenddessen gefahrlos Schafe schlachten kann. Und der Plan gelingt, der Büttel kommt vorbei, bemerkt aber nicht, was im Geheimen vor sich geht. Lutz hingegen lässt sich nicht so leicht hinter`s Licht führen, er stellt Bernadette zur Rede, kann deren Beweggründe aber nachvollziehen und bietet ihr an, in der Kaserne eine Armenspeisung zu machen. Bernadette wird langsam bewusst, dass Lutz sie liebt und dass auch sie Gefühle für ihn hat. Aber nach ihren Erlebnissen in der Vergangenheit hat sie Angst vor einer weiteren Enttäuschung und zeigt Lutz nichts davon.


    Mylo und Paon dagegen geht es gut. Sie sind an den Bodensee gefahren, wo Paon völlig fasziniert ist von der Berg- und Seelandschaft und diese unbedingt malen möchte. Aber Mylo hat andere Pläne, denn er möchte, dass Paon für eine Gönnerin ein großes Deckengemälde malt. Aber Paon lehnt ab, endlich einmal geht er seinen eigenen Weg, und dieser führt ihn zu der Frau, die ihm den Besuch der Kunstschule erst möglich gemacht hat, nämlich zu Mimi. In Münsingen angekommen, hilft er ihr bei der Gestaltung der Adventskalender, die Mimi drucken möchte. Jedes Kind in Münsingen soll einen bekommen, das ist ihr Ziel - und sie erreicht es dank Paons Hilfe auch!


    Auf Seite 340 ist mir nochmal etwas aufgefallen, das ich nicht so gut finde. Mimi verschüttet einen Schluck Kartoffelwasser und verbrüht sich die linke Hand, zeigt aber keinerlei Reaktion. Bei dem Schmerz hätte ich zumindest ein "aua" oder "mist" oder etwas ähnliches erwartet, denn das tat bestimmt übelst weh!

    Die Beschreibungen von der Front lassen einen erschauern. Wie furchtbar muss dieses Leben für die Männer dort gewesen sein. Nicht nur die feindlichen Kugeln mussten sie fürchten, sondern auch Kälte, Hunger und Krankheiten. Umso wertvoller war der Weihnachtsfrieden für sie, ein paar Stunden ohne Angst.


    Das Weihnachtsfest in Münsingen war auch nicht von Freude begleitet, waren viele Männer von dort doch bereits gefallen. Auch das Geld war knapp, auch in der Druckerei. Um die dort arbeitenden Männer bezahlen zu können, tut Mimi etwas, was ihr Gewissen belastet: Sie druckt im Auftrag der Armee Lebensmittelcoupons und fotografiert Frauen und Kinder für Heile-Welt-Postkarten, die den Männern an der Front ein völlig falsches Bild von zuhause vorgaukeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das lange durchhält.


    Corinne ist mit einer Schafherde wieder zur Winterweide nach Rheinhessen gezogen. Hochschwanger und bei Eiseskälte macht sie sich im März auf den Rückweg und kommt dabei fast um. Mit letzter Kraft, nach einer im Freien verbrachten Nacht, kann sie sich nach Münsingen schleppen, wo Mimi sie findet. Und es geht alles gut, denn Corinne schenkt Wolfram einen Sohn.


    Paon möchte unbedingt an die Front, um realistischer malen zu können. Dank Mylo gelingt das auch, aber Paon hat dort nur Augen für eine Fokker, das Flugzeug fasziniert ihn ungemein. Zum Glück, muss man sagen, denn während die Fokker ihre Kreise über dem Schlachtfeld zieht, kommt es dort zu furchtbaren Verletzungen, und Mylo bringt seinen Schützling schnell weg.



    Mir ist auf Seite 295 etwas aufgefallen, das mir nicht schlüssig erscheint. Mimi geht in die Küche, setzt Wasser für Kartoffeln auf, merkt, dass sie nicht hungrig ist, und geht in den Garten hinaus. Kommt wieder rein, ist rastlos, geht aber nicht mehr in die Küche, um das Wasser wieder vom Herd zu nehmen. Da hätte ich mir schon gewünscht, dass sie das macht, bevor womöglich noch ein Feuer ausbricht.

    Jetzt geht es wirklich Schlag auf Schlag, denn der Krieg ist da. Die Männer, die nicht eingezogen werden, melden sich freiwillig für den Dienst am Vaterland, sind sie doch der Meinung, dass bis Weihnachten alles vorbei ist. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man das liest, weiß man doch, dass der Krieg sehr viel länger dauern und viele Opfer fordern wird.


    Auch Anton vernimmt den Ruf, wird aber als nicht wehrfähig zurückgewiesen. Doch dank Lutz findet er einen Weg und geht als Sanitäter an die Front. Dort steht er zwar nicht im Schützengraben, aber das Grauen findet ihn trotzdem. Anton erlebt viele schlimme Dinge, die sein weiteres Leben prägen werden. Für viele der Männer, die verletzt auf dem Schlachtfeld liegenbleiben, ist er der Lebensretter, denn er gibt niemanden verloren. Völlig verdient wird er deshalb mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.


    Auch Paon möchte in den Krieg ziehen und meldet sich freiwillig. Aber seine Chancen genommen zu werden, sind aufgrund seiner Beinverletzung gering. Aber nicht gleich Null, weshalb sein Förderer Mylo ein wenig nachhilft, damit Paon wirklich nicht in den Krieg ziehen muss. Paon ist enttäuscht, will er doch nicht als Feigling gelten. Doch Mylo tröstet ihn mit der Idee, den Krieg zu malen, wenn er schon nicht dabei sein kann.


    Wolfram hat sich ebenfalls freiwillig gemeldet, heiratet seine Corinne aber noch schnell, um sie abzusichern, sollte er nicht zurückkehren. Er hatte wohl eine Vorahnung, denn genauso kommt es. Als Corinne von seinem Tod erfährt, bricht sie zusammen. Doch Bernadette macht ihren Frieden mit der Frau, die ihr den Mann weggenommen hat, und zusammen mit Mimi führt sie Corinne aus dem Tal der Depression.


    Die in Münsingen zurück gebliebenen Frauen wachsen zusammen und stehen ihren Mann. Auch Bernadette wächst über sich hinaus, wacht weiterhin über ihre Schafmanufaktur, kümmert sich aber als Bürgermeisterin auch die Nöte und Sorgen der Münsinger Bürgerinnen.

    Kennst du denn auch jmd persönlich der Corona hatte?

    Die Chefin der Physiopraxis, in der ich Patient bin, und ihr Mann waren Ende März beide an Covid19 erkrankt. Beide um die 40, kerngesund - sie hatte nur ein leichtes Krankheitsgefühl, er lag drei Wochen mit Lungenentzündung in der Klinik und hatte auch danach noch wochenlang mit Müdigkeit und Kraftlosigkeit zu kämpfen.


    Die Betreiberin unserer Postfiliale war ebenfalls erkrankt, als Symtom hatte sie nur eine bleierne Müdigkeit. Die sie auch noch wochenlang nach ihrer Genesung begleitet hat.


    Es ist ja leider so, dass viele Infizierte zwar keine Symtome bekommen, aber nach der Genesung noch wochenlang an Müdigkeit u.a. leiden. Also ich für meinen Teil möchte das Virus nicht haben!