Beiträge von Sayyida

    Freut mich, dass mein Roman zur Diskussion anregt.


    Auch in mir hatten sich im Schreibprozess heftige Überlegungen und Zweifel eingestellt. Ursprünglich hätte es tatsächlich eine Geschichte rund um die Figur der Caterina von Siena werden sollen. Keine Biografie, das können andere besser, mehr eine Art von spirituellem, historischem Roman. Und ja, gerade weil die Religion und die Kirche im Mittelalter eine so große Rolle spielten und ich diese Thematik oft vermisse. Die ständige Präsenz der Religion wollte ich fühlbar machen.


    Für mich ist ein historischer Roman eine zum Teil erfundene Geschichte vor einem historisch belegten Hintergrund. Und ich sehe in meinem Roman keinen Grund, ihn nicht einen historischen Roman zu nennen, zumal die Lebensgeschichte der Hauptperson sowie der Hintergrund historisch belegt sind (steht auch im Anhang), wusste auch nicht, dass es für diesen Begriff strenge Normen gibt. Eher kann man wohl von Genre-Überschneidung sprechen. Einen Roman jedoch als eine Mischung aus historischen Roman, Romantic, Fantasy und Biografie zu betiteln, kommt wohl bei keinem Verlag gut an.


    Wie erwähnt, Monica, die Sinnliche mit der Sehnsucht nach der wahren, großen Liebe, die mit Religion nicht viel am Hut hat, habe ich erfunden, um aus ihrer Sicht die Veränderungen bei der von der Religion schier besessenen Caterina zu beschreiben. Die Hauptfigur jedoch bleibt Caterina, wenngleich Monicas Erlebnisse, und hier kommt das Sinnliche besonders zur Geltung, einen breiten Teil im Roman einnimmt. Doch immer wieder beschäftigt sich Monica mit Caterina, selbst wenn sie ihr körperlich fern ist. Sie liebt sie, versteht sie jedoch oft nicht, weder ihre Beweggründe, noch ihre Taten, noch ihre wahre Gesinnung. Monica zweifelt zum Schluss sogar an der Heiligkeit der Caterina.
    Ähnlich vielleicht wie ich als Autorin diese Figur nicht verstehen kann und überzeugt bin, dass sie keineswegs aus freien Stücken oder überhaupt frei gehandelt hat, sondern unter Zwang, innerem Zwang. Auch interessierte mich eine Frau des Mittelalters, die ohne hoher Herkunft die Welt irgendwie zum Besseren zu verändern vermochte, oder zumindest die Umstände damals. Ich schreibe oft Tagebucheinträge aus der Sicht meiner Figuren, ganz spontane Einfälle, um möglichst in die Tiefen der Seelen meiner Figuren vorzudringen. Bei Caterina stieß ich dabei auf ein Chaos an Gefühlen, Gedanken und Empfindungen. Sie liebte Jesus Christus von klein auf, und gehorchte ihm blind. Sie liebte die Kirche und kritisierte sie. Eigentlich verstört mich diese Figur, gleichzeitig bewundere ich sie.


    Seht ihr, deshalb habe ich Monica, die einfache Seele erfunden. Niemals hätte ich aus Caterinas Pespektive diese Geschichte erzählen können. Mir bleibt diese Frau bis zum Ende ein Rätsel, wohl nicht nur für mich. Andererseits wollte ich keinen dunklen, religiösen Mittelalter-Roman schreiben, ohne ein Gegengewicht voll Lebendigkeit, Lebenslust, Opulenz und Sinnlichkeit.


    Ich bin katholisch erzogen worden, gehe gelegentlich auch heute noch gerne in die Kirche, mag die Rituale und die Atmosphäre. Vom veralteten Kirchenrecht und den straffen Regelungen fühle ich mich jedoch eher abgestoßen. Natürlich habe ich nachgelesen zum Thema Eucharistie usw. , im Detail nahm ich es vielleicht nicht streng genug. ich habe sehr wohl beschrieben, wie es damals war. Bei Monica und der Gruppe um Caterina kommt es jedoch zu Reaktionen, die für den Rest der Welt damals wohl ungewöhnlich gewesen sein mochte. Darum ging es mir gerade. Caterina hatte Liebe im Herzen und manchmal, nur manchmal hat sie sich wohl wirklich frei und voller Liebe gefühlt, und dieses Gefühl auf ihre Umgebung übertragen. Ich nehme mir als Autorin die Freiheit, meine Figuren manchmal rebellisch denken und handeln zu lassen und bin überzeugt, dass es in jeder Zeit Menschen gegeben hat, die ihrer Zeit voraus waren.


    Die erste Fassung dieses Romans enstand etwa 2008, es folgten Überarbeitungen. Vielleicht hätte ich die eine oder andere Formulierung heute anders gewählt. Aber dass zu viele kurze Sätze vorkommen, finde ich nicht. Im Gegenteil, ich mag die Rhythmus-Abwechslung der Sprache und verwende sie gerne zum Spannungs- oder Stimmungsaufbau. Selbstverständlich ist zu akzeptieren, dass Geschmäcker und Vorlieben in Bezug auf den Schreibstil unterschiedlich sind.


    Vor einiger Zeit hatte ich hier im Forum eine Leserunde vorgeschlagen, weil es mich interessiert hätte, wie die Leserinnen und Leser die beiden unterschiedlichen Figuren bewerten, es hat sich jedoch niemand gemeldet.


    Hoffe trotzdem, dass dieser Roman in seiner Widersprüchlichkeit weiterhin auf Interesse stößt, da m.M.n. das Leben dieser heilig gesprochenen Frau (übrigens auch Schutzpatronin Europas) gerade heute in ihrer Spiritualität für viele faszinierend und inspirierend sein könnte.


    Herzlichst,
    Sayyida
    (Christine Neumeyer)


    Ach ja, Teresa, zu deiner Frage nach meinem Lebensunterhalt. Nein, ich lebe nicht von der Schreiberei, betrachte es jedoch als meine größte Leidenschaft, schreibe schon sehr lange, und habe mittlerweile drei Bücher in Klein-Verlagen (die mich frei arbeiten lassen und nie unter Druck setzen) veröffentlicht, das vierte folgt demnächst. Ich arbeite Teilzeit an der Universität Wien, mein Brotberuf ist also ein simpler Bürojob. So sehe ich es vielleicht auch ein wenig als Privileg, das zu schreiben, was mich selbst brennend interessiert und nicht auf Verrmarktungsmöglichkeiten und Verkaufszahlen achten zu müssen :)

    Vielen Dank für diese Rezension,


    wobei ich als Autorin zum Vorwurf der Ungenauigkeit, speziell in Bezug auf die falsche Darstellung der Caterina von Sienna als Nonne gerne Stellung nehmen möchte.


    Ich zitiere aus meinem Buch Seite 151:


    "Du bist tatsächlich eine Nonne geworden, Caterina", begann Monica, begierig die Geschichte ihrer Wandlung zu erfahren.
    "Das ist nicht ganz richtig", erklärte Caterina. "Ich habe zwar die Jungfrauenweihe hinter mir, bin aber frei, wenngleich ich jede Stunde bete und an die Gebote Gottes gebunden bin."
    "Aber du trägst den Schleier", wunderte sich Monica.
    "Das Gewand trage ich aus freien Stücken. Ich bin eine Braut Christi."


    Caterina wird in dem Buch des Öfteren Nonne genannt, weil sie für die Augen der Menschen wie eine Nonne aussieht. Zum Vorwurd der Verwendung des Wortes "predigen" auf Seite 27 verstehe ich es in dem einfachen Sinn, das Wort Gottes zu verkünden, so steht es auch im Duden. Aber ich bitte um Verzeihung, sollte ich hier etwas missinterpretiert haben, im Kirchenrecht bin ich zugegebenermaßen nicht sattelfest.
    Als Autorin von historischen Romanen leiste ich generell viel Recherche-Arbeit. So habe ich all ihre Briefe an die Herrscher und Heiligkeiten gelesen sowie andere Fachbücher und habe nie behauptet, eine Biografie zu schreiben. Viel mehr geht es mir um die Emotionen der Figuren, und weil diese Frau so außergewöhnlich war, weshalb ich mich damals (die Erstfassung enstand 2007) gescheut habe, aus ihrer Perspektive zu schreiben, wurde die beste Freundin Monica kreiert, welche die wundersame Wandlung des einfachen Mädchens zur Rednerin, Friedensbotschafterin, Reformerin und auch Beraterin zweier Päpste mit ihren Augen verfolgt und für die Leserinnen und Leser in diesem Buch beschreibt. Durchaus auch kritisch. Schade, dass es nicht allen gefällt.


    Herzlichst,
    Chrstine Neumeyer (Sayyida)

    Und jetzt mitten hinein in eine Wolke heftigen Aberglaubens und Hexenzaubers: Liest sich spannend.


    Kurzbeschreibung (amazon):
    Bayern im Spätmittelalter: Zwischen den Brüdern Albrecht und Christoph von Wittelsbach entbrennt ein Kampf um das Herzogtum Bayern-München. Lambert von Bärnstein, ein junger Ritter, gerät zwischen die Fronten dieses Krieges. Er verliebt sich in Anna, die in den Wäldern der Sumava untergetaucht ist. Die junge Frau steht unter dem Verdacht, eine Hexe zu sein. Auf der Suche nach dem Mörder seiner Mutter, gerät seine Welt aus ihren Fugen. Er muss erkennen, dass Freund und Feind manchmal nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Die geheimnisvolle Herrin von Burg Weißenstein zieht im Hintergrund die Fäden in einem Intrigenspiel. Erst als Anna spurlos verschwindet, erkennt Lambert die Wahrheit, doch es ist fast zu spät …



    lg
    Sayyida

    Ich finde es herrlich, ein Buch zu lesen, wo Bücher die Hauptrolle spielen.



    Kurzbeschreibung Amazon:
    New York, 1919. Roger Mifflin hat seine größte Leidenschaft, das Lesen, zum Beruf gemacht. In seinem Antiquariat in Brooklyn findet man ihn dort, wo der Tabakrauch am dichtesten ist. Unterstützt wird er von seiner ebenso patenten wie resoluten Ehefrau und seinem Hund Bock - Bock wie Boccacio. Bücher sind Mifflins Leben. Von Werbemaßnahmen für sein Geschäft will er allerdings nichts wissen, und so lässt er den jungen Aubrey Gilbert, angestellt bei der Grey Matter Agency, ziemlich abblitzen, als der ihm seine Dienste anbietet. Dennoch freunden sich die beiden an, und bald kommt Gilbert täglich ins Geschäft. Was auch an Mifflins neuer Hilfskraft liegen mag - der schönen Titania Chapman, deren Leben in Gefahr zu sein scheint. Und das gilt nicht nur für ihr Leben ...


    lg
    Sayyida

    DKZ-Verlag auf keinen Fall. Es ist kein Sprungbrett - im Gegenteil. In der Branche ist die Veröffentlichung in einem DKZ-Verlag nicht angesehen. Versuche es mit Self-Publishing. Lass dich unterstützen beim Cover, beim Layout, beim Text formatieren, wie auch immer. Kennst du den Autorendienst? http://autorendienst.net/
    Das wäre ein seriöser Serviceanbieter. DKZ sind total im Verruf. Ich kenne den NOVUM-Verlag. In meinen Anfängen - viele Jahre her - war ich auch mal versucht, dort zu investieren, zum Glück habe ich es gelassen, viel Geld gespart, weiter geschrieben und weiter entwickelt. Ich habe zwar auch schon einen NOVUM-Stand bei einer Messe (Buch Wien) gesehen, kann auch bestätigen, dass die Präsentation nicht schlecht war, hübsche Mädchen standen dort an der Theke, ganz business-like, der Verlag hat auch schon mal einen Preis bekommen, für wirtschaftliches Arbeiten oder so - aber trotzdem. DKZ-Veröffentlichungen sind absolut kein Sprungbrett zu einer ernsthaften Karriere als Schriftsteller. Wenn du natürlich nur einmalig investieren möchtest, und dann aufhören möchtest mit dem Schreiben .... wäre schade.
    lg
    Christine

    Ich brauche auch gerade ein Trostbuch (bevorstehende Operation) und das neueste Werk von Angelika Zöllner scheint sich dafür sehr gut zu eignen. Ihre Sprache ist wunderbar poetisch.


    Klappentext: Elija, ein junger Wuppertaler, hat mit Hängen und Würgen das Germanistikstudium abgeschlossen. Seine schwedisch-deutsche Freundin verlässt ihn wegen eines älteren, brillierenden Kunstprofessors. Da beschließt er eine Auszeit und folgt, auf der grübelnden Suche nach Sinnwerten im Leben, der Einladung seines Onkels nach Rom. Gefesselt, nicht nur von Michelangelos Werken, treibt er sich tags wie nachts im römischen Leben herum. Schließlich folgt er seinem Onkel Tonio - Archäologe am orientalischen Museum in Rom - auf eine Reise nach Rhodos. Dort begegnen ihm allerlei Wirrungen, er findet einen Job und verliebt sich neu. - Auf vergessene Philosophien und Persönlichkeiten wird Elija aufmerksam und entdeckt eine seltene Schriftenreihe "Von der Würde des Menschen". Auf der Suche nach einer zeitgemäßen Ethik beginnt er, sich mit den ursprünglichen Kardinaltugenden nach Plato auseinander zu setzen. Zu allerlei Verwicklungen führen drei Liebesgeschichten, bis Elija sich, wieder in seiner Heimatstadt angekommen, beruflich wie privat neu zu orientieren beginnt.


    lg,
    Sayyida

    Hoffe, an dieser Stelle mit meinem Leserundenvorschlag mit Autorenbegleitung richtig zu sein.
    Gerne möchte ich meinen neuesten historischen Roman über die wundersame Wandlung der Caterina von Siena von einer einfachen Färbertochter zur Beraterin des Papstes in Avignon für eine Leserunde vorschlagen.
    Fünf Ebooks würde ich gerne über meinen Verlag verlosen, sollten sich genügend Interessierte melden.


    Ich freue mich auf Meldungen für die Verlosung, auf meine erste Leserunden-Begleitung und auf viele interessante Leserfragen- und Kommentare. :lesend


    liebe Grüße
    Christine Neumeyer (Sayyida)

    Jane Austen zu lesen ist immer ein Ausflug in eine vergangene, vom Standesdünkel beherrschte Welt. Man wundert und amüsiert sich gleichermaßen - und genießt trotz manchmal überlanger Sätze die Poesie einer großen Schriftstellerin.



    Kurzbeschreibung auf Amazon:


    Vor acht Jahren schlug Anne Elliot auf Anraten ihres Vaters den Heiratsantrag des jungen Heißsporns Frederick Wentworth aus und entschied sich für ein ruhiges Leben auf dem Familiengut. Doch fad schmeckt der Alltag in den Kreisen des Landadels, der in leerem Standesdünkel verharrt. Als sie dem inzwischen gereiften Frederick überraschend wiederbegegnet, bahnt sich nur zögerlich eine zarte Romanze an ... Jane Austens letzter Roman (1818) zeigt eine Heldin, die ihr Schicksal schließlich unmissverständlich in die eigenen Hände nimmt.



    liebe Grüße
    Sayyida

    Gleich zu Beginn geht es hart zur Sache. Spannung mit zwei Handlungssträngen. Nichts für Sensible.


    Kurzbeschreibung:


    In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Als sie ein Jahr später völlig verstört am nahen Waldrand wieder auftaucht, ist ihr gesamter Rücken mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen - doch das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Und die Spur führt nach Wien...



    lg
    Sayyida

    Hallo,


    Süditalien und die Normannen. Klingt spannend und es liest sich gut an...


    Klappentext (Amazon)


    Süditalien 1054: Die Contessa Gaitelgrima, Gemahlin des normannischen Grafen von Apulien, reist in ihr heimatliches Salerno, wo sie ihren neugeborenen Sohn an der Seite ihres Bruders, Prinz Guaimar, taufen lassen will. Der junge Normanne Gilbert erhält von Robert Guiscard den Auftrag, sich um ihre Sicherheit zu kümmern. Reichtum und Opulenz des lombardischen Salernos beeindrucken ihn. Doch hinter der glitzernden Fassade braut sich ein gewaltiger Machtkampf zusammen, der die illustre Prinzenfamilie zu vernichten droht. Im mörderischen Sturm des Aufstands kämpfen Gilbert und seine Gefährten um ihr Leben und riskieren alles, um Gaitelgrima und ihr Kind zu retten.


    lg
    Sayyida

    Hallo,


    Süditalien und die Normannen. Eine spannender Kontrast. Noch dazu meine Lieblingszeit: das düstere Mittelalter. Es fängt gut an...


    Klappentext (Amazon)


    Süditalien 1054: Die Contessa Gaitelgrima, Gemahlin des normannischen Grafen von Apulien, reist in ihr heimatliches Salerno, wo sie ihren neugeborenen Sohn an der Seite ihres Bruders, Prinz Guaimar, taufen lassen will. Der junge Normanne Gilbert erhält von Robert Guiscard den Auftrag, sich um ihre Sicherheit zu kümmern. Reichtum und Opulenz des lombardischen Salernos beeindrucken ihn. Doch hinter der glitzernden Fassade braut sich ein gewaltiger Machtkampf zusammen, der die illustre Prinzenfamilie zu vernichten droht. Im mörderischen Sturm des Aufstands kämpfen Gilbert und seine Gefährten um ihr Leben und riskieren alles, um Gaitelgrima und ihr Kind zu retten.


    lg, Sayyida

    Hallo Teresa,


    ich möchte dir zu deinem Plan, einen historischen Roman über eine reale Figur zu schreiben gratulieren. Ich selbst lese sehr gerne solche Romane, welche für mich die eigentlichen "Historischen" sind. Meine Erfahrung ist jedoch, dass die großen Publikumsverlage neuen, noch unbekannten Autoren eine solche Aufgabe nicht zutrauen. Hast du bereits einen Namen, ist es etwas anderes. Ich bin z.B. mit meiner wahren "Päpstin"-Geschichte schlussendlich an einigen Verlagen gescheitert, wenngleich zunächst Interesse bestanden hat. Die Begründungen waren unterschiedlich. Ich denke, dass große Publikumsverlage den neuen Autoren meist nur leichtere Kost zutrauen und bei anspruchsvollen Projekten gerne auf der sicheren Seite (sprich bei erfahrenen AutorInnen) bleiben.


    Zur zweiten Frage würde ich meinen, dass im Anhang erwähnt werden sollte, wenn die Handlung deiner Geschichte von der realen abweicht. Möglich ist in der Kunst ja bekanntlich vieles.


    Ich jedenfalls würde deinen Roman gerne lesen.


    lg
    Sayyida

    Gerade bei der Buchmesse im Wiener Museumsquartier erstanden. Ein lesbischer Vampir-Roman aus dem 19. Jhdt. Er spielt in den Wäldern der österreichischen Steiermark. Ich kann es kaum erwarten, ihn zu lesen.



    Kurzbeschreibung (Amazon):
    Carmilla' gilt als eine der einflussreichsten Vampirerzählungen der Romantik und stößt aufgrund der historisch überraschend expliziten Beschreibung lesbischen Begehrens nach wie vor auf großes Interesse. Diese Neuübersetzung ist die erste vollständige deutsche Ausgabe des Werks. Schauplatz der Erzählung aus dem Jahr 1872 ist ein einsames Schloss in der Steiermark. Dort lebt die junge Ich-Erzählerin Laura zurückgezogen mit ihrem Vater. Scheinbar zufällig findet in der Idylle des Schlosses eine Adelige namens Carmilla Unterschlupf, deren unverhohlenes Werben Laura in den Bann zieht. Während diese immer stärker unter den Einfluss Carmillas gerät, mehren sich in der Umgebung des Schlosses die Anzeichen einer mysteriösen Seuche, die junge Frauen befällt und ihnen die Lebenskräfte raubt.


    lg, Sayyida

    Hallo,


    gleich zu Beginn zieht es mich in die finstere Atmosphäre vergangener Zeiten, dann gibt es einen Sprung und es wird heiter, bin gespannt...


    Klappentext:


    Die junge Amerikanerin Ella stößt in Südfrankreich auf die alte Familienbibel ihrer Vorfahren. Bald zieht die Vergangenheit sie völlig in ihren Bann: Wer war die schöne Hugenottin Isabelle du Moulin? Und was für ein Geheimnis lastet seit der Zeit der Bartholomäusnacht auf Ellas Familie?



    lg, Sayyida

    Hochinteressanter Artikel,


    für mich besonders jener Teil, wo es um das Gebot der Mörderfindung geht, da ich mich gerade mit einem Exposé für einen Finanzkrimi herumschlage,
    in dem am Ende aufgrund der brisanten Thematik eben nicht der Täter auf dem Tablett serviert werden kann - weil die Mächtigen der Finanz es zu verhindern wissen.




    lg, Sayyida