Beiträge von Petra Du-Be

    Hallo ihr Lieben,

    da bin ich mal wieder. Und ich lade euch alle herzlich auf eine Reise ein! Ich freue mich, mit euch gemeinsam Mimi Reventlow auf ihrem Weg zu begleiten. Ich freue mich auf den Austausch mit euch, auf eure Fragen, Gedanken und Gefühle. Book Clubs und das gemeinsame Lesen sind derzeit in aller Munde - und viele Leser denken tatsächlich, dies wäre eine neue Erfindung. Dabei zelebrieren wir das gemeinsame Lesen hier im Büchereulen-Forum schon seit Jahren, gelle?
    Nun lasst euch Zeit und genießt. Hetzt euch nicht durch das Buch. Ich bringe Zeit mit und wenn wir länger lesen als sonst - was macht's?

    Liebe Grüße, eure Petra


    Danke, liebe Rosenstolz, für deinen Hinweis mit dem Fehler. Ich bin echt froh, dass ihr so viel entdeckt, das können wir alles bei der zweiten Auflage verbessern!


    Ich kenne etliche Viktorias, eine davon mein ganzes Leben lang. Inzwischen denke ich nicht nur, dass man ihnen nicht helfen kann, sondern dass es das Beste ist ,wenn man Abstand zu ihnen hält. Solche toxischen Typen vergiften leider sehr schnell auch ihre Umwelt.


    Bei Renzo und Luise bin ich mir auch nicht sicher, ob das gut geht. Luise ist ja "leider" wieder total in ihr altes Schema verfallen von betütteln und aufpassen. Ob sie am Ende nicht zu kurz kommt?!


    Aber unsere beiden Brezel-Turteltäubchen ... DAS WIRD WAS!!!


    Liebe Grüße von Petra

    Zitat

    Original von Rosenstolz


    :writeJa, das war eine schöne Szene.
    Ich liebe es, wenn Menschen spontan Gutes/Schönes/Liebenswertes tun. :-]


    Diese Szene ist aus meinem eigenen Leben heraus entstanden: Während ich das Buch schrieb, gabelte ich beim Spaziergang mit meinen Hunden eine verwirrte alte Frau auf. Sie hatte sich auf den Feldern verlaufen, wollte wo ganz anders hin, das war total spooky. Verstehen konnte ich sie auch nicht, sie hatte aufgrund eines Schlaganfalls eine Sprachstörung, aber das wusste ich da noch nicht.
    Meine Hunde, die Frau und ich sind dann im Schneckentempo zu mir nach Hause gelaufen - es war 30 Grad heiß und ich hatte so Angst, dass sie mir umkippt!!!
    Ich gab ihr dann was zu trinken, Stift und Papier und da kritzelte sie mir die Anschrift einer psychiatrischen Anstalt in der Nachbarstadt drauf. Ich rief dort an und fragte, ob sie die Frau vermissen. Keiner wusste Bescheid. Ich fragte die Frau erneut, ob sie wirklich dort hingehöre. Sie nickte. Also fuhren wir los. In meinem Auto sagte sie ... das, was Frau Harrermann im Buch sagt.
    Und als ich sie dort im Heim ablieferte, war das Personal genauso drauf wie die im Buch. Am liebsten hätte ich das alte Mütterlein gleich adoptiert!!!
    Aber ich habe es nicht getan. Denn ich weiß, wenn ich so eine VErantwortung auf mich nehme, dann für immer. Und das traute ich mir nicht zu, denn ich habe schon so einige Leute, auf die ich ein bisschen aufpasse und denen ich immer wieder helfe.
    Weil ich nicht mehr getan habe, als die Frau ins Heim zurückzubringen, wo sie übrigens eine Sprechtherapie bekam (in einer Psychatrie???), durften wenigstens Renzo und Luise mehr für Frau Harrermann tun. Daher das Meer an Blumen ...


    Ihr seht, oft ist mehr privates in meinen Büchern drin als ihr vielleicht vermutet ...


    Liebe Grüße von Petra

    Liebe Mazian,


    es freut mich, dass endlich mal jemand auf Viktorias "Ausbruch" zu sprechen kommt. Ein Körnchen Wahrheit liegt schon in so manchem, was sie sagt. Aber die Art und Weise ist einfach untragbar ...
    Mir tun die Viktorias dieser Welt sehr leid, aber ich habe mir vor langer Zeit abgewöhnt, sie retten zu wollen.


    Und verdammt nochmal, ja!!! Natürlich muss das "Chance in der Krise" heißen! Wie konnte uns allen dieser Wortdreher durch die Lappen gehen!!! Das ärgert mich jetzt echt, aber in der nächsten Auflage wird der Fehler eliminiert, versprochen!
    Danke fürs Aufmerksam-machen sagt Petra

    Zitat

    Original von Rosenstolz
    Seite 119: Willi erzählt, dass er in der Traube in Großheppach war..........Großheppach ist ja nicht sooo weit von mir entfernt.........also habe ich gleich mal gegoogelt..........Petra, war die Traube in Grunbach das "Vorbild"?


    https://www.traube-grunbach.de/


    Tja ... irgendwo muss der Willi ja gewesen sein :-)
    Ich verfremde gern ein bisschen, das habt ihr ja spätestens bei Feinkost Biene bemerkt, gelle?


    Liebe Grüße von Petra

    Zitat

    Original von mazian
    Liebe Petra, ich bin nur über ein Wort gestolpert, nämlich auf Seite 136, als es um den Kaviar ging. Der demode ist, ich hätte da wirklich gern die "Accent" über den e gesehen. démodé
    Das ist aber ein Problem von mir überhaupt. Ich bin keine französische Muttersprachlerin, aber wenn mir Rechtschreibfehler über den Weg laufen, da stolpere ich sofort drüber. Komisch, im deutschen ist mir das eher egal, :gruebel da mach ich selbst genug Fehler :grin


    Ich gebe das gleich ans Lektorat weiter. Keine Ahnung, ob die das bewusst so geschrieben haben oder ob es ich ein Fehler eingeschlichen hat. Da meine Lektorin aber Französin ist, wird sich das rasch klären.
    Danke und liebe Grüße!

    Ja, das ist sie, ihr Lieben. Und zwar von heute, Samstagfrüh, bis morgen Abend, also das ganze Wochenende vom 8. und 9. April.
    Wir sind auf einem 50. Geburtstag eingeladen in Frankfurt, es soll eine rauschende Diskonacht werden. Mal sehen, welche Ideen für welche Bücher mir dabei wieder kommen ...
    All night long ...


    Ich werde eure Fragen also erst wiede am Montag beantworten und auch auf andere Kommentare. Ist das ok für euch?


    Wünsche euch ein schönes Wochenende! Muss jetzt mal schauen, was ich für eine Diskonacht überhaupt noch im Schrank habe. Die Sachen, die ich früher getragen habe, passen mir heute gerade mal über den linken Oberarm, haha ...


    Petra

    Und du weißt ja, liebe Suzann, bei mir bleiben am Ende immer einige Fragen offen. So kann wirklich jeder Leser seine eigenen Schlüsse ziehen, denn auch das gehört zum Lesen dazu, finde ich. Es wäre schrecklich, wenn ich als Autorin euch in ein "Lese-Korsett" reinzwängen würde, das gar keinen Interpretationsspielraum mehr ließe.


    Ich freue mich auf auf Band 4!


    Bis denne, Petra

    Zitat

    Original von Suzann


    Überhaupt finde ich es respekteinflößend mit wie vielen Figuren hier jongliert wird. Das da bei manchen die Tiefe und Charakterentwicklung leidet ist verständlich. Warum Herbert gar so garstig gegenüber Christine ist, kann ich nicht nachvollziehen, warum die patente Bäckerin Magdalena den Groll mit ihrer Tochter so lange aufrecht erhält auch nicht. Trotzdem macht es sehr viel Spaß die Ereignisse in der Casa Christine zu verfolgen und ich bin gespannt, ob der Kochwettbewerb für die Singles in einem Fiasko endet.


    In welcher Figur leidet denn die Entwicklung deiner Ansicht nach?


    Über den Herbert habe ich mit meiner Lektorin lange gerungen. Auch ihr war er zu garstig. Aber leider kenne ich mindestens drei Herberts in meinem Bekannenkreis. Männer, denen es nicht reicht, die Frau zu verlassen. Nein, sie müssen sie auch noch zerstören, klein machen, fertigmachen. Warum? Das ist die Frage, die auch ich nicht beantworten kann, ich kann nicht ins Hirn von einem solchen Typen gucken. Aber ich wollte unbedingt auch mal so einen darstellen, denn leider gibt es sie zuhauf.


    Und Familienstreite, die sich über Jahrzehnte hinziehen, ohne dass eine Partei nachgibt, gibt es leider auch zuhauf. Bei meiner Lesung lese ich die Szene, wo Magdalena zum ersten Mal mit Apostoles über den Streit mit ihrer Tochter spricht, da habe ich regelmäßig fünf Leute im Publikum, die zu weinen anfangen.


    Du siehst, es ist sehr viel erlebtes in jeder meiner Geschichten. Nur, wer die Menschen kennt, kann über sie schreiben, ist meine Devise. Deshalb sind mir die Begegnungen mit dem Leben so unglaublich wichtig.


    Liebe Grüße von Petra