Beiträge von Lesehunger

    Ihr Lieben, momentan suche ich nach Bücherregalen, die im neuen (und dann leider beengterem) Wohnzimmer so viel Platz wie möglich schaffen. Ich habe beispielsweise eine Ecke dabei, die ich nutzen möchte. Es gibt ein neues Billy-Eckregal.


    Aber in Billys bekommt man ja "nur" eine Reihe Bücher rein, oder?
    Eckregal


    Kennt ihr noch andere Möglichkeiten? Gerne auch preisgünstiger...

    Ich hatte ja auch einige Zeit Eulenpause, weil einfach zu viel anstand und ich keine Ruhe mehr hatte. Inzwischen sind es der Kinder zwei :lache


    Der Große ist nun 4 Jahre alt und die Kleine 16 Monate. Der Große liebt Bücher und lässt auch den Fernseher stehen, wenn man ihm dafür etwas vorliest. Die Kleine ist da noch nicht ganz so begeistert außer sie erinnert sich an Ting und Tiptoi, dann will sie die unbedingt haben, mit Buch natürlich. Das liegt aber an den Geräuschen, nicht an den Büchern an sich. Mein Mann mahnt schon "Wehe du schenkst ihr mal Bücher, obwohl sie keine haben möchte", aber natürlich werde ich das nicht tun...schweren Herzens zwar...aber tja. Die Interessen des Großen ändern sich immer wieder. Dinosaurier sind immer toll, seit 2 Jahren, wir haben auch gut 30 Dino-Bücher hier stehen, aber auch Piraten, das Meer, der Weltraum und der menschliche Körper haben es ihm angetan. Wir haben auch ganz gute Museumsanbindungen in der Nähe, sodass man das dann verbinden kann. So liebt er das Dinomuseum, dass hier quasi ums Eck liegt und wünscht sich immer wieder, dass wir dahin fahren.
    Der Besuch in der kleinen Dorfbücherei ist auch ein ganz besonderer Höhepunkt der Woche, weil die nur zwei mal geöffnet hat und einmal so, dass ich es zeitlich nicht schaffe. Also wird Donnerstagabend immer ausführlich gestöbert.
    Manchmal wird mir ganz bang, wenn ich daran denke, wie schnell er groß wird und das in zwei Jahren ca auch der Schulbesuch ansteht ;-(

    Ihr Lieben, wir haben die Möglichkeit ein Haus zu kaufen, falls die Bank mitspielt und würden dem Großen (dem Vierjährigen) gerne das Zimmer unter dem Dach geben, da es groß ist. Leider gibt es da auch einige Dachschrägen, die wir aber gerne nutzen würden. Auf der einen Seite würden wir Schränke selbst bauen, also an die Schrägen anpassen. Ein Bett steht dann aber noch nicht. Habt ihr da Ideen, wie man Dachschrägen sonst noch nutzbar machen kann?

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen


    Ben und Hanna sind von Kindesbeinen an beste Freunde. Sie kennen und lieben einander und nehmen rasch ihre jeweiligen Rollen innerhalb dieser Freundschaft ein. Hanna ist oftmals vernünftig und wird dann von Ben herausgefordert an ihre Grenzen zu gehen, verbotene Dinge zu tun. Sie überredet Ben hingegen regelmäßig zur Schule zu gehen. Man kennt die Beiden nur miteinander. Sie sind Freunde. Nicht mehr. Das zeigen auch Bens wechselnde Liebschaften und Hannas Beziehung mit einem Jungen, die jedoch nicht lange anhält. Freunde. Nicht mehr. Oder?


    Kurz nach dem Abi und ihrem ersten großen Streit verschwindet Ben einfach und nicht einmal Hanna weiß wohin. Als er plötzlich wieder auftaucht, ist sie nicht in der Lage ihm einfach zu verzeihen und wieder bringt er sie in Versuchung, als er ihr anbietet ihm zu vertrauen. Mit ihm zu gehen, auch wenn sie nicht weiß wohin. Er fährt mit ihr scheinbar ans andere Ende Deutschlands, in ein Kaff, das am Meer liegt. Dort schlagen sie ein kleines Zelt auf, essen Tütensuppe und zählen das wenige Geld, das sie dabei haben.
    Ben, der sich seit dem Selbstmord seines Vaters verändert hat, wird wieder zum echten Ben. Sie lachen, lesen, erstellen Listen, schwimmen und streiten. Sie reiben sich aneinander und merken, dass sie nicht ohneeinander können, auch wenn sie nicht derselben Meinung sind. Doch Ben verheimlicht Hanna einiges und auf ihre Fragen schweigt er.


    Eines Tages treffen die Beiden nach dem Schwimmen ein aufgeschrecktes Mädchen. Chloe erzählt die Legende des Strandes, eine Geschichte um die Königin der Meere, deren Gefährte ums Leben kam. Rachsüchtig holt sie sich junge Männer, die gerne schwimmen und die es wagen noch jemand anderes zu lieben als das Meer. Hanna möchte nicht an die Legende glauben und doch häufen sich die Zeichen, dass sie und Ben ebenfalls Teil dieser Legende werden. Je näher sie sich kommen, desto wahrscheinlicher wird Bens Tod, doch sie können sich nicht von der Faszination ihres Lebens lösen und nicht voneinander.


    Die Geschichte ist sprachgewaltig. Fast jeder Satz lässt Filme im Kopf des Lesers entstehen, ist fast schon überladen mit Emotionen und sorgt so für eine ganze eigene Faszination. Niemals würden durchschnittliche Jugendliche so sprechen und wohl auch nicht denken, wie die Autorin es niedergeschrieben hat und doch stört es nicht, weil es passt, weil man sich diese Lebensweisheit und dieses Einfinden ins Erwachsenwerden bei Hanna und Ben wünscht. Sie sind großartig, lebensmüde, lebenshungrig, voller Elan und Traurigkeit. Diese explosive Mischung kann nur in einer Katastrophe enden, man arbeitet die ganze Zeit auf das Ende und diese Katastrophe hin und möchte wissen, wie sich die Geschichte letztendlich auflöst. Das Ende ist dann auch zwiespältig. Es passt zu den Beiden und doch gibt es auch hier wieder Reibungspunkte, die man am liebsten glätten möchte, dennoch scheint es, dass Jugendliche hier entschieden haben ihre Geschichten selbst zu schreiben.


    Sonderlich sympathisch werden die Beiden während der Geschichte nicht. Sie haben Ecken, Kanten, Reibungspunkte, viele Charakterzüge, für die sie man schütteln möchte und wirken wohl aus diesem Grund unglaublich echt, sind Jugendliche, die wir alle einmal waren oder alle einmal sein wollten. Sie nehmen sich eine Auszeit vom Erwachsenwerden und werden genau das in dieser kurzen Zeit ohne Dusche, anständigem Essen, sauberer Kleidung und Heizung. Dazu gehört, dass die Geschichte ruhig ist und erst im letzten Drittel Fahrt aufnimmt, das passt und entschleunigt nicht nur die beiden Jugendlichen sondern auch den Leser gleich mit dazu.



    Fazit:
    Sprachgewaltig und authentisch in ihren Ängsten und Freuden nimmt uns Ulla Scheler mit auf die Reise erwachsen zu werden und gestaltet Jugendliche, die wir auch einmal waren. Sie erschafft einen Kokon aus Emotionen mit ihrem einfühlsamen Debüt, das ebenso am Leser reißt, wie das Wasser an den Kieseln im Buch. Danach fühlt man sich befreit und wund. Empfehlenswert.

    Für den 12-jährigen Alex gibt es nichts Spannenderes als das Alte Ägypten. Und seine Mutter weiß alles darüber, schließlich bereitet sie gerade eine sensationelle Ausstellung im New Yorker Metropolitan Museum vor. Erstmals sollen auch die geheimnisvollen Schriftrollen mit den „Verlorenen Sprüchen“ gezeigt werden. Der Legende nach können sie Tote wiedererwecken. Als Alex schwer erkrankt, rettet ihm seine Mutter das Leben. Doch damit hat sie eine Tür zum Jenseits geöffnet – und den fünf erzbösen „Todgängern“ Zutritt ins Diesseits gewährt …



    ich bin ja sooooo gespannt drauf!

    Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …

    lieben Dank :-)
    Ich war heute bei meiner Mutter und musste wieder zwei kisten voller Bücher mitnehmen (langsam leert es sich, aber ich war Bücher-Messie und habe vor allem noch einige Regalreihen verstaubte Klassiker dort stehen und einige andere, die ich heute schweren Herzens aussortiert habe) und weiß noch nicht wo ich die unterbringen soll :wow :yikes

    Ich hatte mir aus Protest einen Kobo gekauft, weil ich nicht über Amazon an einen Verkäufer gebunden sein wollte. Nachdem mir ein Freund seinen Kindle geschenkt hat, bin ich aber doch von dem überzeugt, weil das Einkaufen und auf-den-Reader-laden doch einfacher geht als beim Kobo. Ich hatte dasselbe Problem wie du und keine Ahnung, das es Calibre gab. So konnte es vorkommen, dass ich mir ein ebook bei Weltbild gekauft habe, es aber auf dem Rechner landete und nicht auf dem Reader und ich es nicht auf zwei Geräten installieren durfte. Kann aber sein, dass das inzwischen behoben wurde, ich nutze meinen Kobo nicht mehr, sondern habe ihn nun weiter verschenkt.


    Der Kobo ist aber definitiv der niedlichste aller Reader, wie ich finde, da bleibt er ungeschlagen!

    und was ist daraus geworden? :wave


    ich habe die letzten beiden Tage meine Regale ausgemistet. Zum einen, um meine Serien zu sortieren und endlih mal die fehlenden Bände zu ordern und zum anderen, damit sie endlich mal wieder hübsch aussehen. Das ist das Ergebnis :-)


    kleines Wohnzimmerregal



    Expedit linke Seite


    Expedit rechte Seite



    Klassiker-Regal (den aussortierten Stapel daneben bitte wegdenken)



    Klassiker-Regal mit P&P-Büchern und co



    Regal im Kinderzimmer des Vierjährigen



    ein paar Bücher sind ins Zimmer der Einjährigen ausgewandert


    Kinderleseecke im Wohnzimmer


    Große Regale im Wohnzimmer



    Leider stehen die Bücher teilweise dreireihig, anders bekomme ich sie nicht unter

    das hier habe ich gestern beendet und ich fand es sehr gut, auch wenn sich im letzten Viertel auch ein wenig die Liebe meldet, aber eben nur im normalen Ausmaß

    Hallo liebe Eulen, der fünfjährige Sohn meiner Nachbarin ist an Diabetes erkrankt und kann rein gar nichts mit seinem neuen Leben anfangen, da er sich nicht krank fühlt. Die Suche nach einem bezahlbarem Buch, dass die Krankheit kindgerecht erklärt, ist schwierig und die Bücher, die ich über Suchmaschinen gefunden habe von on demand Verlagen, sodass ich skeptisch bin. Kann mir hier jemand weiter helfen?

    Zitat

    Original von JASS


    Edit ist verwundert: Nicht ein Tipp bisher? :wow


    Ja, so ging es mir auch :grin


    Vielen Dank für deinen Tipp, aber die Serie kenne ich und habe aber nach Band drei das Handtuch geworfen. Vielleicht versuche ich es doch noch einmal :knuddel1


    Und danke, Mariangela. Ich schau mal rein, die Geschichte hört sich zumindest lustig an :chen