'Mehr als die Finsternis' - Seiten 088 - 166

  • Jetzt löst sich Schicht für Schicht das Rätsel im die Schwangere. Auch der schon bekannte Polizist taucht wieder auf- eigentlich nicht so schlimm, aber es sind alle Kinder ihrer Zeit. Die Wissenschaft unterstreicht die Minderwertigkeit der afrikanischen Rassen. Da kräuseln sich bei uns heute die Zehennägel. Aber soo selten waren solche Mischlingskinder um die Zeit nicht. Am bekanntesten dürfte Hans Massaquoi sein.

  • Aber soo selten waren solche Mischlingskinder um die Zeit nicht. Am bekanntesten dürfte Hans Massaquoi sein.

    Ja, es gab welche, aber deutlich weniger als heute. Und gut angesehen waren sie leider nicht.

    Zum Thema Rassismus, der durch Wissenschaft untermauert wurde - sodass die Leute damals dachten, das wäre okay, ist dieser Artikel sehr geeignet. https://www.nationalgeographic…stische-berichterstattung

  • Es bleibt spannend und interessant-informativ zugleich. Mir gefällt sowohl dass man mit rätseln muss, als wäre es ein Krimi. Und irgendwie ist es auch eine Geschichtsstunde, denn die Unterhaltungen vor allem mit der Gouvernante - aber auch anderen - sind total gute Reflektionen der damaligen Moralvorstellungen, wissenschaftlichen Erkenntnisse - oder Unkenntnisse - gesellschaftlichen Normen und aufkommender neuer Denkansätze. Friederike als die Moderne, Aufgeschlossene, Empathische passt da natürlich wie die Faust aufs Auge. Sie findet tatsächlich so gut wie immer die richtigen Worte. Zum Beispiel bei dem ekelhaften Vater der frischgebackenen Jungmama. Kein Wunder, dass sie ihren Nachnamen verborgen hat. Ich fürchte, er war es, der sie verprügelt hat. Dass das von Gesetz her erlaubt war, bestürzt mich immer wieder. Ist ja gar nicht so lange her. Immer wieder wurmt es mich, dass Männer so viel Macht über Frauen haben und hatten.


    Ich war gestern in einer Lesung des Buches "Wir sind noch da. Mutige Frauen aus Afghanistan". Da fragte Jutta Speidel mitten drin, warum Männer solche Angst vor Frauen haben, dass sie sie immer so klein halten wollen? Statt zu erkennen, dass man gemeinsam doch viel stärker wäre und die Stärke der Frauen für die Männer durchaus hilfreich ist, so sie es denn zulassen.


    Frau Wermut bleibt das Überraschungsei. Gut finde ich, dass man mit ihr reden kann und sie im Zweifel immer wieder für die Schwächeren in die Bresche springt.


    Luise wird aufmüpfig. Sie fühlt sich im jugendlichen Zorn im Recht und alle Erwachsenen sind doof. Da muss man wirklich ein wenig auf sie aufpassen, damit sie nicht übers Ziel hinausschießt und damit sich selbst und anderen schadet.


    Wenn der Franzose wirklich ein Deserteur ist, dann könnte der große Probleme bekommen. Das ist ja das schlimmste Vergehen, dass man als Soldat begehen kann. Und da unsere Jungmama noch minderjährig ist, hat sie ja überhaupt keine Rechte. Ich hoffe, Friederike fällt noch eine gute Lösung ein. Erfreulich, dass der Polizist sie bei ihrer Flunkerei vor dem Vater nicht auffliegen lässt.


    By the way. So nebenbei suche ich für Friederike ja immer nach einem neuen Mann. Sie hätte ein neues Liebesglück so was von verdient. ;)

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    IN der Stille der Polarnacht - Greer Macallister

    Schattengold - Christian Handel


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Zum Thema Rassismus, der durch Wissenschaft untermauert wurde

    Ich kann mir vorstellen, dass die unbedarfteren Menschen und die, die noch gar nicht mit Menschen aus fremden Kulturen zu tun hatten, sich von sowas tatsächlich beeindrucken lassen. Damals war die Wissenschaft ja noch etwas viel Beeindruckenderes als heutzutage. Da nahm man das schnell mal für bare Münze.

    Hollundergrüße :wave




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  • Ich kann mir vorstellen, dass die unbedarfteren Menschen und die, die noch gar nicht mit Menschen aus fremden Kulturen zu tun hatten, sich von sowas tatsächlich beeindrucken lassen. Damals war die Wissenschaft ja noch etwas viel Beeindruckenderes als heutzutage. Da nahm man das schnell mal für bare Münze.

    Die Wissenschaft wird auch heute noch für bare Münze genommen. Das Problem ist, dass Wissenschaft etwas Fließendes ist. Was heute richtig erscheint, kann morgen schon falsch sein. Deshalb muss man bestimmte Dinge immer im historischen Kontext sehen und darf sie nicht nach späteren Maßstäben beurteilen. Wir sehen das ja auch heute noch z.B. in Pandemiezeiten.

    Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde behauptet, Masken sind unnötig. Dann hieß es, sie seien schädlich, wenn man sie falsch verwende. Später hieß es, es sei ein Gebot der Höflichkeit, sie zu tragen und aktuell ist es Pflicht. Eine 180°-Drehung innerhalb nur eines Jahres. Und alles war jeweils "wissenschaftlich" belegt.

  • Stimmt ist was Fließendes. Gibt aber schon auch viele, die nicht dran glauben an die "Allmacht der Wissenschaft" und die "Allmacht der Ärzte". Ich finde, das ist teilweise schon wackeliger geworden durch Fälle wie z.B. Contergan etc.

    Hollundergrüße :wave




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  • Ich werde einen "Fräulein-Wermut-Fan-Club" gründen (wahrscheinlich is es heute richtiger zu sagen: ich gehöre zu Fräulein Wermuts followern), nein, die Frau gefällt mir ausgesprochen gut, jetzt kann sie auch noch reiten und sie "spiegelt" dem Kommissar seine Handlungsweise - irgendjemand schrieb im letzten Abschnitt, dass sie gut nach Mohlenberg passen könne... Jaa, vielleicht findet sich ja dort etwas... Stellen wir uns mal eine Stellenausschreibung vor...

    MelanieM , Du hast gestern geschrieben, dass Du keinen Krimi sondern ein "Sittengemälde" der damaligen Zeit schreiben wolltest - ich finde, es ist eine sehr geglückte Kombination aus beidem, denn natürlich rätsele ich die ganze Zeit, wie "der schwarze Mann" zu Annemarie (und Maurice) passen könnte...

    Also jetzt haben sie eine französische Uniform im Wald vergraben gefunden... Aber ich frage mich: der "große Krieg" war 1923 schon 5 Jahre vorbei, wieso konnte ein französischer Armeeangehöriger noch mi seiner Uniform durch Norddeutschland flüchten... Irgendwie scheine ich da etwas verpasst zu haben... Klar, die Deutschen und die Franzosen hätten sich nicht gerade "Freundschaftsanzeigen" geschickt (das hat Dr. Schröder sehr gut - kurz und knackig - zusammengefasst) und die "deutsche Volksseele" war durch die Besetzung des Reinlandes traumatisiert... Oh, ich denke, bei sooo einem Vater wie Herrn Wenzel hätte ich auch lieber meinen Nachnamen verschwiegen, Annemarie ist immerhin noch minderjährig... Aber gut, dass Friederike so gekonnt lügen kann und der Kommissar sie tatsächlich "deckt"!

    Luise fällt mir auch, obwohl ich natürlich denke, dass sie bei ihrem Rechtsempfinden wirklich ihre - und auch Annemaries und die vom "schwarzen Mann" (wenn es denn Maurice Vater ist) aus jugendlichen Leichtsinn vollkommen ignoriert. Was wir im ersten Abschnitt schon schrieben: sie setzt sich da ein, wo sie ein Unrechtsgefühl empfindet und möchte es sofort und auf der Stelle verändern/beheben - und sieht dabei nicht, dass es auch langwierigere Wege gibt, die aber eher zielführend sind...

    Aber noch ein Gedanke treibt mich etwas um: "'Ist Mitleid nicht die kleine Schwester von Verachtung?' fragt Friederike" auf S. 137. Friederikes unterschiedliche Definition von "Mitgefühl" und "Mitleid" fand ich sehr interessant und gibt mir Stoff zum Nachdenken...

    Ich habe hier gerade auch das Buch "Im Rausch des Aufruhrs - Deutschland 1923" von Christian Bommarius liegen - finde ich jetzt gerade toll, weil es genau dieses Jahr beschreibt, da werde ich wohl gleich noch einen Blick hineinwerfen...

  • Kein Wunder, dass sie ihren Nachnamen verborgen hat. Ich fürchte, er war es, der sie verprügelt hat. Dass das von Gesetz her erlaubt war, bestürzt mich immer wieder. Ist ja gar nicht so lange her.

    Ja, das kann ich bei diesem Vater auch nachvollziehen... Jetzt fragt sich nur, wie die Schwester da reinpasst, aber das werden wir sicherlich gleich erfahren...

    Frau Wermut bleibt das Überraschungsei.

    Nett ausgedrückt - wenn sie auftaucht, bin ich auch immer gespannt, was nun kommt...

    Sie fühlt sich im jugendlichen Zorn im Recht und alle Erwachsenen sind doof. Da muss man wirklich ein wenig auf sie aufpassen, damit sie nicht übers Ziel hinausschießt und damit sich selbst und anderen schadet.

    Da bin ich ganz bei Dir (in der mütterlichen Rolle?)...

    So nebenbei suche ich für Friederike ja immer nach einem neuen Mann. Sie hätte ein neues Liebesglück so was von verdient.

    Nee, hollyhollunder , dafür finde ich es noch etwas zu früh, Bernhard ist doch erst seit drei Jahren tot... Aber bis 1933 sind ja noch 10 Jahre Zeit, vielleicht findet sich ja in den kommenden Jahren jemand... Aber vielleicht kann auch niemand ihre große Liebe zu Bernhard ersetzen...

  • die, die noch gar nicht mit Menschen aus fremden Kulturen zu tun hatten, sich von sowas tatsächlich beeindrucken lassen. Damals war die Wissenschaft ja noch etwas viel Beeindruckenderes als heutzutage. Da nahm man das schnell mal für bare Münze.


    Ich habe mal vor einigen Jahren ein "böse" Umfrage gelesen, da stand, dass die Vorurteile gegen "die Ausländer" am stärksten dort waren, wo die wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund lebten... Ob die Umfrage stimmt ("traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst mit gefälscht hast"), weiß ich nicht, aber so ganz zurückweisen will ich sie auch nicht...

  • Ich mag es ja auch sehr hier mit zu rätseln, was denn nun geschehen ist. Ich bin ja auch sehr gespannt was mit Annemarie weiter passiert, sie ist ja nun wirklich in einer Lage, die es ihr eigentlich unmöglich macht ihr Kind zu behalten und glücklich zu werden. Ihr Vater wird das zu verhindern wissen.

    Ich muss ja sagen, beim Namen Wenzel bin ich ja zusammengezuckt. Das ist mein Mädchenname ;-) und mein Papa ist mal gar nicht so wie der Herr Wenzel hier im Buch….

    Das ist jetzt schon das zweite Buch, in dem mir der Name über den Weg läuft, in Das Leben, ein wilder Tanz was ich parallel lese, heisst der Gerichtsmediziner auch Wenzel.


    Juliane will schnell für Gerechtigkeit sorgen, das steht ausser Frage. Nur dass sie noch lernen muss, dass es manchmal keine schnellen Antworten und Lösungen gibt. Wenn sie das lernt und etwas aus sich macht könnte sie noch viel mehr für Menschen tun denen das Recht verweigert wird.


    Manchmal hat man ja eh den Eindruck, dass manche Männer damals Frauen in etwa auf die gleiche Stufe wie Schwarze Menschen gesetzt haben. Hauptsache sie konnten sich überlegen fühlen.

    Die Figur von Frau Wermut findet ich echt toll, vor allem weil sie eben auch der Gesprächspartner für Friederike ist, mit dem man eben gesellschaftliche Themen und die unterschiedlichen Ansichten dazu darstellen kann.

    Und dann überrascht sie ja auch immer wieder. Auch hier bin ich auf die ganze Geschichte gespannt, einiges haben wir ja schon über sie erfahren. Vermutlich wäre sie früher auch ein schwieriger Fall für eine Gouvernante gewesen, so wie die Kinder, die sie jetzt betreut.

  • Ich werde einen "Fräulein-Wermut-Fan-Club" gründen (wahrscheinlich is es heute richtiger zu sagen: ich gehöre zu Fräulein Wermuts followern), nein, die Frau gefällt mir ausgesprochen gut, jetzt kann sie auch noch reiten und sie "spiegelt" dem Kommissar seine Handlungsweise - irgendjemand schrieb im letzten Abschnitt, dass sie gut nach Mohlenberg passen könne... Jaa, vielleicht findet sich ja dort etwas... Stellen wir uns mal eine Stellenausschreibung vor...

    Jep, das war ich. Und der Eindruck verfestigt sich bei mir immer mehr. :grin

    Friederikes unterschiedliche Definition von "Mitgefühl" und "Mitleid" fand ich sehr interessant und gibt mir Stoff zum Nachdenken...

    Diese Gespräche sind wirklich bereichernd für mich. Sie geben jede Menge Stoff zum Nachdenken. :love:


    Nee, hollyhollunder , dafür finde ich es noch etwas zu früh, Bernhard ist doch erst seit drei Jahren tot...

    Ich mein ja nicht, dass sie gleich in Liebe entbrennen und wieder heiraten muss. Aber so einer, der langsam mal am Horizont dräut. ;)

    Hollundergrüße :wave




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  • Manchmal hat man ja eh den Eindruck, dass manche Männer damals Frauen in etwa auf die gleiche Stufe wie Schwarze Menschen gesetzt haben. Hauptsache sie konnten sich überlegen fühlen.

    Das ist wahrscheinlich nah dran an der Realität. X(

    Nur alte weiße Männer sind wirklich was wert, der Rest hat sich unterzuordnen. Noch heute weitverbreitet. Auf der ganzen Welt. Manchmal würde ich gerne wissen, ob das in 1000 Jahren - sollte es die Menschheit überhaupt so lang noch geben - endlich mal besser wird. :(:gruebel

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

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  • Das ist wahrscheinlich nah dran an der Realität. X(

    Nur alte weiße Männer sind wirklich was wert, der Rest hat sich unterzuordnen. Noch heute weitverbreitet. Auf der ganzen Welt. Manchmal würde ich gerne wissen, ob das in 1000 Jahren - sollte es die Menschheit überhaupt so lang noch geben - endlich mal besser wird. :(:gruebel

    Da entwickelst du ja direkt Julianetendenzen. Schau dir an, was in den letzten fünfzig Jahren alles passiert ist. Als ich noch zur Schule ging wurde meine Patentante von ihrem Mann gekündigt, weil sie sich um ihre Arbeit zu sehr kümmere und nicht genügend um ihn und die Kinder. Das ging bis 1977 so. Da sind wir doch in jede Richtung weiter auch hinsichtlich der Männner, die 1977 keine Chance hatten Sorgerecht für ihre Kinder zu bekommen, als nichteheliche Väter keinerlei Rechte hatten. Die Dinge entwickeln sich, man muß wachsam sein, dass es keine Rückschläge gibt, immerhin um die 20% der Wähler sind da rückschrittlich.

  • Die Dinge entwickeln sich, man muß wachsam sein, dass es keine Rückschläge gibt, immerhin um die 20% der Wähler sind da rückschrittlich.

    Ich meinte weniger unsere Insel der Glückseligkeit. Sondern zum Beispiel Länder wie Afghanistan, wo alles wieder auf Null gedreht wurde. Oder die meisten afrikanischen Länder, wo immer noch 100.000de von Mädchen beschnitten und unterdrückt werden oder oder oder. Prozentual gesehen werden immer noch 3/4 der Frauen auf der Welt als minderwertig gegenüber Männern behandelt. Und das wird sich nicht in wenigen Jahren ändern. Da rechne ich mit weiteren Jahrhunderten.

    Hollundergrüße :wave




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  • Juliane will schnell für Gerechtigkeit sorgen

    Ich vermute, Du meinst Luise?

    Nur dass sie noch lernen muss, dass es manchmal keine schnellen Antworten und Lösungen gibt. Wenn sie das lernt und etwas aus sich macht könnte sie noch viel mehr für Menschen tun denen das Recht verweigert wird.

    Wir hatten ja schon im letzten Abschnitt darüber spekuliert, dass Luise in unserer heutigen Zeit vermutlich gar nicht auffallen würde (Fridays for future oder ähnliches)... Aber damals? Vielleicht könnte sie Rechtsanwältin werden, ich glaube, Frauen waren 1923 schon zum Studium zugelassen...

    Manchmal hat man ja eh den Eindruck, dass manche Männer damals Frauen in etwa auf die gleiche Stufe wie Schwarze Menschen gesetzt haben.

    Na ja, vielleicht ein klitzekleines Bisschen höher, von wegen der Rasse und so... Aber ich verstehe durchaus, was Du meinst...

  • Julianetendenzen

    Luisetendenzen?


    Ja, Du hast natürlich vollkommen recht, es hat sich vieles bei uns - in Europa - verbessert, auch durch die Reformierung des BGB 1977 (?) , (z.B. eben, dass Ehefrauen nicht mehr die Erlaubnis ihres Mannes haben mussten, um arbeiten zu "dürfen"), Abschaffung des § 218 - aber hat es nicht gerade fast 50 Jahre gedauert, dass dieser § 219 a (? - dieses "Werbungsverbot" für Abtreibungen) gestrichen wird?

    Aber ich hatte hollyhollunder so verstanden, dass sie "weltpolitisch" denkt - und da ist Afghanistan ja gerade ein Paradebeispiel!