Zuletzt gesehener Film - ab 14.02.2025

  • Gestern gesehen:


    Merv

    aus dem Jahr 2025 mit Zooey Deschanel und Charlie Cox.


    Amerikanischer Film um ein getrenntes Paar und ihren sensiblen Hund, den sie gemeinsam haben.

    Leichte Kost, sehr!


    Kurzbeschreibung:

    Als ihr Hund Merv nach ihrer Trennung seine Lebensfreude verliert, sind Anna und Russ gezwungen, sich gemeinsam um ihn zu kümmern. Russ nimmt ihn mit nach Florida, um ihm einen dringend benötigten Urlaub zu gönnen - doch dann taucht Anna auf. Während Merv langsam aufblüht, stellt sich heraus, dass die Heilung des gebrochenen Herzens ihres Hundes auch bei ihnen selbst neue Gefühle auslöst.


  • 23:15 Tipp: 3 Sat „ L.A. Confidential“


    Eine Ellroy-Verfilmung. James Ellroy wurde nach völlig verkorksten jungen Jahren ('zig mal festgenommen. Knastaufenthalte usw.) Krimiautor. Er startete mit nichts weniger als dem Anspruch, der beste Krimiautor aller Zeiten zu werden. Er ist ein obsessiver Schreiber. Freilich war er megaloman, fast irre. „Ellroy ist der wahnsinnigste aller lebenden amerikanischen Dichter“ titelte eine deutsche Illustrierte.

    Er lieferte. Und man beachte das große Wort „Dichter“. Ja, er ist ein grandioser Stilist. Mit dem verkannten Clandestine („Heimlich“), vor allem aber mit dem Bestseller „Die schwarze Dahlie“ kam er auch seinem Anspruch schon recht nahe. Die Beschreibung des Boxkampfes in „Clandestine“ war grandios, das mit großer psychologischer Meisterschaft geschriebene Polizeiverhör in „Clandestine“ sucht seinesgleichen. Die Arbeiten von Epigonen wie David Peace wirken dagegen wie Stilübungen von Vorschulkindern.

    Irgendwann aber muss ein Schwefelgeruch verströmender, roter Kobold mit Hinkefuß Ellroy eingeflüstert haben, dies sei noch keine wirklich wahre Literatur, sondern man müsse es nur noch verschachteln, verdrehen, verschwurbeln, verkomplizieren usw.

    Also schrieb er jetzt Romane fett wie Ziegelsteine und ebenso schwer im Magen liegend. Wenn man nur Zeitungsartikel, Verhöre, Interviews usw. aneinanderreiht und sich der Leser aus diesem Konglomerat seine Infos selbst zusammen suchen muss, ist das noch lange keine Literatur. Ich bin in der Lage, blind Schach zu spielen, aber das ging mir wirklich an die Substanz …

    Ich habe zwei Anläufe für spätere Romane genommen, aber immer irgendwann übermannte mich auch gähnende Langeweile, und ich hörte auf …


    Hier haben wir einen schönen Krimi aus dem L.A. der Fünfziger. Kim Basinger ist dabei, Russell Crowe und

    Kevin Spacey. Wer nichts Besseres zu tun hat: Lohnt sich!

  • Wir waren gestern im Kino 1 des fantastischen Zoo Palasts in Berlin in der 3D-HF-Dolbyatmos-Megavorstellung von "Avatar - Fire and Ash", dem dritten Teil von James Camerons Megaprojekt rund um den den blauhäutig bewohnten Planeten Pandora, den die gierigen Menschen kolonisieren und ausbeuten wollen. Ich war eine Zeitlang unsicher, ob wir doch nicht versehentlich im zweiten Teil saßen, weil die Story praktisch nochmal genau dieselbe ist, ergänzt um ein paar bedeutungsarme Nebenstränge und etwas Verrat. Die Bilder sind immer noch spektakulär, aber das ist tatsächlich eine reine Materialschlacht, und die Dramaturgie ist so vorhersehbar wie die alljährliche Diskussion um Böllerverbote an Silvester. Ich will jetzt wirklich nicht mehr wissen, wie das weitergeht, wenn die noch möglichen zwei Teile tatsächlich produziert werden, was aber stark vom Erfolg dieses Teils abhängt. Übrigens ging es den Teenagern, wegen derer wir gestern überhaupt im Kino waren, ganz genauso: Ja, cool und toll und so, aber eigentlich langweilig.


    Die gute Nachricht, verbunden mit der besten Vorschau gestern: Im Mai kommen der Mandalorianer und Grogu in die Kinos!



  • Ebenfalls damals im Zoo Palast gesehen, jetzt gibt es diesen grosartigen Film auch im Stream bei Netflix, weswegen wir ihn gestern direkt nochmal geguckt haben.


    A Quiet Place - Tag eins


    Ich mag auch Teil eins und zwei ja sehr, die Filme sind wirklich sehr besonders für dieses Genre und hier handelt es sich eben um die Vorgeschichte, was eigentlich überhaupt vor Teil eins passiert ist. Allerdings ist das auch wieder ganz besonders, weil es viel mehr ist, als ein spannender Alien Schocker mit fiesen Jump Scares. Es geht um Freundschaft und letztlich auch um das, was im Leben wichtig ist und es lebenswert macht.


    Wirklich ein super Streifen. Zwischendrin vergisst man allerdings auch schon mal zu atmen.

    Ailton nicht dick, Ailton schießt Tor. Wenn Ailton Tor, dann dick egal.



    Grüße, Das Rienchen ;-)

  • Gestern im Pantoffelkino von Prime geschaut:


    This is christmas


    Er spielt in London und Umland - ein netter Weihnachtsfilm nicht zu schwülstig, manches vorhersehbar aber trotzdem gut anzusehen. Und ich denke vielen Pendlern bestimmt nicht Fremd das Thema mit dem der Film beginnt.

    https://en.wikipedia.org/wiki/This_Is_Christmas_(film)



    Tom lief schon die Vorschau zu Greenland2?

    Muff Muff Muff dat Muffelinchen


    Leben ist was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben. (Henry Miller)

  • Wir waren gestern im Kino 1 des fantastischen Zoo Palasts in Berlin in der 3D-HF-Dolbyatmos-Megavorstellung von "Avatar - Fire and Ash", dem dritten Teil von James Camerons Megaprojekt rund um den den blauhäutig bewohnten Planeten Pandora, den die gierigen Menschen kolonisieren und ausbeuten wollen. Ich war eine Zeitlang unsicher, ob wir doch nicht versehentlich im zweiten Teil saßen, weil die Story praktisch nochmal genau dieselbe ist, ergänzt um ein paar bedeutungsarme Nebenstränge und etwas Verrat. Die Bilder sind immer noch spektakulär, aber das ist tatsächlich eine reine Materialschlacht, und die Dramaturgie ist so vorhersehbar wie die alljährliche Diskussion um Böllerverbote an Silvester. Ich will jetzt wirklich nicht mehr wissen, wie das weitergeht, wenn die noch möglichen zwei Teile tatsächlich produziert werden, was aber stark vom Erfolg dieses Teils abhängt. Übrigens ging es den Teenagern, wegen derer wir gestern überhaupt im Kino waren, ganz genauso: Ja, cool und toll und so, aber eigentlich langweilig.

    Gut zu wissen, dass ich diese Fortsetzung getrost boykottieren kann.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • In den frühen Neunzigern bin ich zwei-, dreimal pro Woche ins Kino gegangen, ganz egal, was lief, und ich machte auch keinen großen Unterschied zwischen großen Premieren- und kleinen Programmkinos. Ich habe mir jeden Quatsch und viele tolle Filme angeschaut

    Ich bin auch viele, viele, viele Jahre mit 2 Freundinnen jede Woche ins Kino gegangen.

    Wir haben immer einen Film gefunden..........etwa so, wie Tom es geschrieben hat.

    Das waren wirklich tolle Jahre. Möchte ich nicht missen.


    Jetzt klappt es vielleicht im Durchschnitt noch einmal im Monat mit Kino.

  • Ich gehe auch so einmal im Monat ins Kino, in letzter Zeit lief nur wenig das mich interessiert hat.

    Avatar 3 ist schon gebucht, da lassen wir es uns im großen Kino mit D-Box Sitzen gut gehen.

    “You can find magic wherever you look. Sit back and relax all you need is a book." ― Dr. Seuss

  • Ein Film, den ich unbedingt empfehlen möchte ist Arctic, der in der Arte Mediathek läuft.


    Mit Mads Mikkelsen


    Ein eindrucksvoller Überlebenskampf in der Kälte der Arktis.


    Kurzbeschreibung:

    Nach dem Absturz seines Flugzeugs in der Arktis überlebt H. Overgård dank mageren Fischfangs nun schon ein paar Wochen. Als er nach einem schweren Sturm eine verwundete Pilotin aus dem Wrack eines Helikopters rettet, gilt sein zunächst einsamer Kampf in der entsetzlichen Kälte nun auch ihrer Rettung. Survivalfilm von Regisseur Joe Penna (2018), getragen von Mads Mikkelsen.


    ASIN/ISBN: B07WJR9Q4G

  • Den möchte ich mir unbedingt auch noch anschauen!

  • Oh ja, da stimme ich dir zu. Ich hatte mich so auf den Film gefreut, weil ich ein großer Fan von Meg Ryan war (zumindest ihrer damaligen Filme) und ihn im Kino gesehen und fand ihn so schlecht, dass ich fast vorzeitig den Saal verlassen hätte.