'Der Weihnachtssee' - Seiten 133 - 196

  • Ich sause nur so durch das Buch, es macht mir einfach Spaß, es zu lesen.


    Natürlich ist es sehr leichte Unterhaltung, aber gerade in der Weihnachtszeit finde ich es auch mal schön, sowas mit Happy-End-Garantie zu lesen.


    Langsam wird es auch weihnachtlich im Haus... nachdem es nicht so sicher ist, dass unsere Gestrandeten an Heiligabend auch wirklich schon wieder zu Hause sein können, wird dekoriert und sich auf eine kleine Bescherung vorbereitet. Das gefällt mir, dass zumindest einige versuchen, das Beste aus einer unmisslichen Situation zu machen.


    Janas Trennung von Stephan ist nun schon 6 Jahre her, aber sie ist noch immer nicht „komplett durch“ damit. Nicht, dass sie ihn wieder zurück haben wollte. Aber so richtig abschließen konnte sie nach der abrupten Trennung einfach nicht, zuvieles blieb anscheinend ungesagt – zumindest von ihrer Seite aus. Stephan wirkt wie ein Fremdkörper in dem ganzen Szenario. Er redet mit kaum jemand und hängt ständig am Telefon.


    Sehr schön fand ich die Szene nachts mit Jana und Finn – und auch, wie sie erst Finn und dann Toni Tipps gibt, wie die beiden mit ihrer Trauer umgehen können. Margit totzuschweigen ist wirklich die schlechteste Idee. Man kann auch Kinder nicht vor Trauer „schützen“, aber man kann ihnen Wege aufzeigen, wie sie damit umzugehen lernen. Und auch, wie die Mutter im Herzen und im Leben auch weiterhin präsent sein kann.


    Schön fand ich Tonis Vorschlag, dass Jana auf jeden Fall Weihnachten mit ihnen verbringt. Ich fand das eine Win-Win-Situation: so ist keiner der beiden an Heiligabend mutterseelenallein.


    Doch Tonis Ansicht, es wäre für Finn und ihn besser, mit „all dem hier“ abzuschließen, kann ich mich nicht anschließen. Aber da wird er in den letzten Abschnitten schon auch noch drauf kommen... ;)


    Dass die beiden Schwestern sich rasch wieder versöhnen, überraschte mich wenig. Für einen längeren Streit sind die beiden einfach zu eng miteinander.

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Da bin ich gerade ganz bei dir, Batcat . Es liest sich so richtig schön weg, auf dem Sofa, mit Blick auf die eigene Weihnachtsdeko, die sich glücklicherweise auch gerade im Buch ausbreitet :) Und da ich gerade zwischen zwei Jobs bin, habe ich auch richtig Zeit, mich ins Buch fallen zu lassen.


    Die von dir beschriebenen Szenen fand ich auch toll. Richtig schön fand ich aber auch das gemeinsame Schneemann und -frau bauen. Das ist so etwas , das macht schöne Erinnerungen. Ich kann mich noch sehr gut dran erinnern, wie ich frisch verliebt mit meinem Exfreund einen riesigen Schneemann gebaut habe, vermutlich geht mir die Szene daher direkt nah <3


    Stephan ist mir immer noch ein Rätsel. Ich nehme ihm nicht ab, dass er nur mit seiner Frau telefoniert/schreibt, und er will auch noch woanders hin. Aber da habe ich gar keinen Vorstellung, worum es geht.


    Zum Ende hin hat Toni noch einen geheimnisvollen Anruf, über den er erst später berichten möchte, wenn es klappt. Ist das der erste Schritt, den Umzug nach Hamburg abzublasen? Auch wenn er kurz davor noch sagt, Finn und er müssen mit dem Kapitel abschießen?

  • Ich finde diese Szenen auch schön, teilweise richtig rührend zum feuchte Augen kriegen. Es ist keine große Literatur, stellenweise etwas übererklärt und vorhersehbar, aber gut was fürs Herz. :)


    Nur Stephan stört noch die Harmonie, aber so ein Gegenpol wirkt auch ganz gut.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • ch sause nur so durch das Buch, es macht mir einfach Spaß, es zu lesen.


    Natürlich ist es sehr leichte Unterhaltung, aber gerade in derWeihnachtszeit finde ich es auch mal schön, sowas mit Happy-End-Garantie zu lesen.

    Als ob du meine Gedanken lesen könntest. :chen Jedenfalls lese ich für meine Verhältnisse auch sehr schnell. Ich mag einfach die Atmosphäre sehr. :-]

    Sehr schön fand ich die Szene nachtsmit Jana und Finn – und auch, wie sie erst Finn und dann Toni Tippsgibt, wie die beiden mit ihrer Trauer umgehen können.

    Diese Szenen haben mir auch sehr gut gefallen. Sie sind berührend (ohne rührselig zu sein) und sehr einfühlsam erzählt.

    Dasgefällt mir, dass zumindest einige versuchen, das Beste aus einerunmisslichen Situation zu machen.

    Es ist wirklich toll zu sehen, wie die Gruppe sich so schnell arrangiert und zusammen ein kleines Fest auf die Beine stellt. Ich glaube, ich würde mehr mit der Befürchtung hadern, womöglich am Heiligabend nicht Daheim zu sein. Daher wundert es mich ein wenig, dass alle so positiv gestimmt sind - okay, Mal abgesehen von Stephan. :zwinker Aber es ist ein Weihnachs- und somit ein Wohlfühlbuch, also passt auch dieser Punkt für mich. :)

    Zum Ende hin hat Toni noch einen geheimnisvollen Anruf, über den er erst später berichten möchte, wenn es klappt. Ist das der erste Schritt, den Umzug nach Hamburg abzublasen? Auch wenn er kurz davor noch sagt, Finn und er müssen mit dem Kapitel abschießen?

    Das habe ich mich auch gefragt. Hat Toni bereits die Entscheidung getroffen, in Bayern zu bleiben? Alledings käme mir das hier etwas plötzlich... Wir dürfen gespannt sein.


    Ich freue mich aufs Weiterlesen und möchte endlich ALLES wissen - über Stephan, ob Toni und Finn bleiben etc. Aber ich muss mich wohl bis heute Abend gedulden. :trippel

  • Es ist wirklich toll zu sehen, wie die Gruppe sich so schnell arrangiert und zusammen ein kleines Fest auf die Beine stellt. Ich glaube, ich würde mehr mit der Befürchtung hadern, womöglich am Heiligabend nicht Daheim zu sein. Daher wundert es mich ein wenig, dass alle so positiv gestimmt sind - okay, Mal abgesehen von Stephan. :zwinker Aber es ist ein Weihnachs- und somit ein Wohlfühlbuch, also passt auch dieser Punkt für mich. :)

    Wenn Du recht überlegst, hat zu diesem Zeitpunkt eigentlich auch nur Stephan jemand zuhause, der auf ihn wartet.


    Die Schwestern hätten Heiligabend eh gemeinsam verbracht, Georgios' Famiie ist in Griechenland, Toni und Finn sitzen auf gepackten Koffern und Jana würde im Prinzip auch nur alleine im Elternhaus oder der Münchner WG herumsitzen.


    Da gewinnt so ein spontan zusammen gewürfeltes "Notweihnachten" doch enorm an Charme, findest Du nicht auch? :lache

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Wenn Du recht überlegst, hat zu diesem Zeitpunkt eigentlich auch nur Stephan jemand zuhause, der auf ihn wartet.


    Die Schwestern hätten Heiligabend eh gemeinsam verbracht, Georgios' Famiie ist in Griechenland, Toni und Finn sitzen auf gepackten Koffern und Jana würde im Prinzip auch nur alleine im Elternhaus oder der Münchner WG herumsitzen.


    Da gewinnt so ein spontan zusammen gewürfeltes "Notweihnachten" doch enorm an Charme, findest Du nicht auch? :lache

    Batcat : So gesehen hast du natürlich auch wieder recht. :)

  • Wenn Du recht überlegst, hat zu diesem Zeitpunkt eigentlich auch nur Stephan jemand zuhause, der auf ihn wartet.


    Die Schwestern hätten Heiligabend eh gemeinsam verbracht, Georgios' Famiie ist in Griechenland, Toni und Finn sitzen auf gepackten Koffern und Jana würde im Prinzip auch nur alleine im Elternhaus oder der Münchner WG herumsitzen.


    Da gewinnt so ein spontan zusammen gewürfeltes "Notweihnachten" doch enorm an Charme, findest Du nicht auch? :lache

    Genauso ist es!

    :wave

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Peter Bamm: Eines Menschen Zeit

  • Ich komm wenig zum Hören und hab zudem echte Probleme mit der Sprecherin. Aber zum Wohlfühlen reicht es :-) ich finde die Szenen mit Finn sehr einfühlsam erzählt. Jana wäre wirklich ein Segen für den großen und den kleinen Mann :-)

  • Natürlich ist es sehr leichte Unterhaltung,

    :write Aber auch dem restlichen Post kann ich nur zustimmen. Die Szenen, in der Jana erst mit Finn und dann mit Toni spricht, finde ich mit am besten. :thumbup:Die sind wirklich sehr rührend. Dass Toni schon jetzt den Umzug plant, glaube ich nicht, das ginge mir etwas zu schnell.


    Die beiden Schwestern versöhnen sich auch sehr schnell, aber alles andere wäre nur unnötiges Drama gewesen.


    Ich weiß jetzt, warum ich im letzten Abschnitt mit der vergangenen Zeit im Buch so meine Probleme hatte: es wird wirklich sehr detailliert auserzählt, da vergeht die Zeit im Buch ja langsamer als "in echt". Das ist mir jetzt erst bewusst geworden und daran musste ich mich tatsächlich so lange gewöhnen. Jetzt gehts dafür besser.

    „Wer nur Menschen um sich herum haben will, die einem in allen gleichen, lebt bald schon in einer verdammt kleinen Welt.“ Nicole Wellemin, Das Echo der Moore, Piper 2025

  • Wenn Du recht überlegst, hat zu diesem Zeitpunkt eigentlich auch nur Stephan jemand zuhause, der auf ihn wartet.


    Die Schwestern hätten Heiligabend eh gemeinsam verbracht, Georgios' Famiie ist in Griechenland, Toni und Finn sitzen auf gepackten Koffern und Jana würde im Prinzip auch nur alleine im Elternhaus oder der Münchner WG herumsitzen.


    Da gewinnt so ein spontan zusammen gewürfeltes "Notweihnachten" doch enorm an Charme, findest Du nicht auch? :lache

    Genau das finde ich auch.

    Ich fänds fast besser, wenn der Schneepflug erst einmal nicht durchkommt und sie so die Chance bekämen, gemeinsam zu feiern.

    Nicht nur die drei, sondern die egsamte Norgemeinschaft.

    So sind alle weniger allein am Heiligabend.


    Spannend wird natürlich noch, was es mit Stephan auf sich hat.

    Seine ständige Telphoniererei würde mich doch sehr nerven. Aber, wer weiß, was dahintersteckt.


    Jetzt, wo ich endlich genug Zeit habe, rausche ich auch nur so durch das Buch.