Das außergewöhnliche Leben der Eliza Rose von Mary Hooper

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  • England im Jahr 1655. Die 15-jährige Eliza wird von ihrer Stiefmutter aus dem Haus geworfen und macht sich auf den Weg nach London - nur um dort wegen einer Lappalie sofort im Gefängnis zu landen. Eine Frau, die sich als ihre Tante ausgibt, kauft sie frei - doch warum eigentlich? Kurz darauf trifft sie auf die Schauspielerin Nell Gwyn, die Eliza einführt in die glitzernde Welt des Theaters und der höfischen Intrigen. Und dann lüftet Eliza nach und nach das Geheimnis ihrer wahren Herkunft...


    Als ich eben das Buch beendet habe, war ich tief betrübt:
    24 Stunden und schon zu Ende!
    Aber es waren 24 schöne Stunden, die mir dieses Buch geschenkt hat und ich bin begeistert:
    Sehr fesselnd und lebendig geschrieben, romantisch, sympathische Charakter und eine schöne Geschichte.
    Außerdem sieht es einfach toll aus!
    Aber wir wollen ja nicht nach Äußerlichkeiten gehen :-) (Trotzdem, kompliment an Bloomsbury)
    Allerdings ist mir -wie schon bei "Die Schwester der Zuckermacherin"- aufgefallen, dass Mary Hooper ein wenig dazu neigt die handlung auszuwalzen -
    was meiner Begeisterung im Großen und Ganzen aber keinen Abbruch tut!
    Ich kann dieses buch nur jedem allerallerwärmstens ans herz legen.
    (Jedem der Mary Hoopers Bücher "Die Schwester der zuckermacherin" und "Aschenblüten" gelesen hat, wird dieses Buch noch besser gefallen)

    Highlight!

    Manchmal betrachte ich seine Augen ... es liegt so vieles darin, aber seinen Mund hält er verschlossen. Später einmal im Leben, das vielleicht seinen Mund immer fester verschließen wird, muss er eine Möglichkeit haben, zu reden...
    Buddenbrooks

  • Das Cover wirkt auf mich etwas kitschig. Das verführt leider zu entsprechenden Assoziationen auf den Inhalt des Buches.
    Trifft das zu?
    Kitsch muss nicht nur schlecht sein, sondern durchaus unterhaltsam und entspannend . Aber eben nicht sehr anspruchsvoll.

  • Zitat

    Original von Bott
    Huhu,


    muss man denn "Die Schwester der Zuckermacherin" und "Aschenblüten" gelesen haben oder ist das eine unabhängige Geschichte? Ab wieviel Jahren würdest du das Buch denn empfehlen?


    :winkt


    Es ist eine unabhängige Geschichte. Man findet einige Sachen aus diesen Büchern wieder, aber man braucht sie nicht gelesen zu haben.
    Ab... mhh... ich bin sehr schlecht in sowas, aber es ist schon eher für ältere, sagen wir 14.


    Zitat

    Das Cover wirkt auf mich etwas kitschig. Das verführt leider zu entsprechenden Assoziationen auf den Inhalt des Buches.


    Zitat

    Trifft das zu?


    Zitat

    Kitsch muss nicht nur schlecht sein, sondern durchaus unterhaltsam und entspannend . Aber eben nicht sehr anspruchsvoll.


    Stimmt, ich finde das Cover zwar sehr schön, aber einen etwas kitschigen Touch hat es schon.
    Nein, das Buch ist nicht kitschig, oder zumindest empfinde ich es nicht so.
    Die liebesgeschichte ist auch auf keinen Fall die Hauptsache, sondern spielt eingentlich nur eine kleinere Nebenrolle.
    Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Elizas Leben in London, um das Theater und die Lebensumstände damals.


    edit:
    mhh. ich habe mir das ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Ich bin zu dem Ergebnis gekommen , dass das Buch doch kitschig ist.
    :rolleyes Die Geschichte ist einfach zu schön um wahr zu sein... - der holde Prinz verliebt sich in die arme Müllerstochter.... und am Ende FFE.

    Manchmal betrachte ich seine Augen ... es liegt so vieles darin, aber seinen Mund hält er verschlossen. Später einmal im Leben, das vielleicht seinen Mund immer fester verschließen wird, muss er eine Möglichkeit haben, zu reden...
    Buddenbrooks

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  • ich find das hört sich gar nicht soo schlecht an und gege ein bisschen kitsch hab ich nix :grin!


    @Clärchen
    und wie sind die anderen bücher so?also aschenblüten und dieschwester der zuckermacherin??



    vlg *maike*

    »Diese Geschichte ist authentisch. Ich kann es bezeugen, denn es ist mir passiert. Inmitten der Hölle hat meine Mutter für mich einen Garten Eden geschaffen.« Raphael Sommer

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von *maike* ()

  • Das Buch liegt auch noch bei mir, und wartet nur darauf gelesen zu werden :grin.
    Hm... vielleicht fang ich heute damit an ... hab ja im Moment nix vor :-).


    @ maike
    Ich antworte dir jetzt einfach mal
    - Ich finde die 2 Bücher Die schwester der Zuckermacherin und Aschenblüten richtig schön :-]... gut , ein bisschen Kitsch gehört da schon zu , aber ... Ich würd sie auf jeden fall empfehlen :knuddel1

  • Zitat

    Original von *maike*
    @Clärchen
    und wie sind die anderen bücher so?also aschenblüten und dieschwester der zuckermacherin??


    Aschenblüten hat mir sehr gut gefallen! Die Schwester der Zuckermacherin ... -
    nicht soo gut. Ich finde es ist zu wenig passiert, die Geschichte war wie ein ausgeleiertes Gummiband. Aber trotzdem noch recht gut.

    Manchmal betrachte ich seine Augen ... es liegt so vieles darin, aber seinen Mund hält er verschlossen. Später einmal im Leben, das vielleicht seinen Mund immer fester verschließen wird, muss er eine Möglichkeit haben, zu reden...
    Buddenbrooks

  • dann guck ich mal ob ich die in der bücherei finde!danke euch beiden :knuddel1

    »Diese Geschichte ist authentisch. Ich kann es bezeugen, denn es ist mir passiert. Inmitten der Hölle hat meine Mutter für mich einen Garten Eden geschaffen.« Raphael Sommer

  • Ich hab es jetzt auch durch, und es hat mir ganz gut gefallen. Ich würd nicht unbedingt sagen dass es " das Highlight" war , aber auf jeden Fall mal was schönes für zwischendurch zum schmökern. :wave

  • Ich seh das ähnlich wie butterfly, hat mir einige schöne Stunden beschert :-) Vorallem der historische Hintergurnd hat mir das ganze noch schmackhafter gemacht :-] :-]
    Und ich denke das ich Die schwester der Zuckermacherin und schenblüten aufjedenfall auch noch lesen werde :-)


    Liebe Grüße :wave

  • Das Buch hat mir sehr gut gefallen.


    Dass die Idee des Buches dahr stammt, dass die Hebammen damals schwören mussten nie Säuglinge zu tauschen finde ich toll.
    Schön fand ich, wie ganzen Ereignisse miteinenander verwoben wurde und wie an die einzelen Schichten kennen lernt: Bauern, Schauspieler, etc.


    Schade, dass Eliza's Ausflug in die "kandierte Rosenblüte" nicht genauer beschrieben wurde. Ich hätte gerne wieder ein bisschen aus den anderen Romanen miteingewoben bekommen. - Aber dieser Punkt tut dem Buch keinen Abbruch.


    Es ist schön, spannend und unterhaltsam geschrieben. Ein flüssiger Schreibstil, wie bei den vorherigen Büchern auch schon und ein sehr hübsches Cover.



    Ich kann allen, die "Aschenblüten" und "Die Schwester der Zuckermacherin" noch nicht gelesen haben auch diese beiden Romane wärmstens empfehlen.

  • Zitat

    Original von Aqualady
    Kostverächter :grin *sagt die, die noch nie kandierte Rosenblüten gegessen hat*


    Haben die wirklich so widerlich geschmeckt?


    Oh ja! Da waren sich ausnahmsweise auch mal alle Kollegen einig :lache

  • Ich habe alle 3 Bücher gelesen und fand sie lesenswert. :-)
    Ich tendiere ehr zu kandierten Veilen, die schmecken viel besser als Rosen.


    Anbei ein kleines Rezept für alle die es nachmachen möchten: :write


    Kandierte Veilchen


    Material

    1/8 l Wasser in einen Topf geben
    300 g Zucker hinzufügen
    aufkochen und Zucker auflösen
    50 Veilchenblütenn hinzufügen
    über Nacht in der Zuckerlösung ziehen lassen
    aus der Lösung nehmen, auf Küchenkrepp abtropfen
    und erstarren lassen


    Ich hoffe das es erlaubt ist? :gruebel

  • Ich denke nicht, dass es Fortsetzungen geben wird. Es wird eine von "Im Haus des Zauberers" geben, das habe ich auf Mary Homepage gelesen. Guckt du Hier
    Bei By Royal Commands

    "I think too much. I think ahead. I think behind. I think sideways. I think it all. If it exists, I’ve fucking thought of it.''
    — Winona Ryder


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