Lieblingsbücher SciFi


  • Habs gestern bei Amazon bemerkt, da steht nun Januar 2010.. Danke für den Link :wave
    Ich hoffe sehr, dass es danach weiter geht.. aber das scheint allgemein ein Problem bei Science Fiction zu sein, oder? In Englisch sind ja bereits mindestens 6 Bücher erschienen, oder?

  • Ich habe vor einigen Wochen "Die Riten der Minne" von Donald Kingsbury gelesen - leider wird das Buch in Deutschland nicht mehr verlegt.


    Klappentext:

    Zitat

    Auf der Welt Geta überleben nur die Stärksten. Arm an Metallen, klimatisch instabil und überzogen mit einer Vegetation, die den Bewohnern gefährlich ist, hat diese ehemals menschliche Kolonie nur noch geringes Wissen über den Ursprung. Die Biowissenschaften florieren, die Technologie ist arm und zerbrechlich und so kommt es nicht selten zu Mißernten. Dann müssen die Schwächeren die Stärkeren ernähren - und das nicht nur im übertragenen Sinne


    Von der Detailgenauigkeit erinnert das Buch an "Wüstenplanet" von Frank Herbert - und auch wenn man sich zunächst erstmal an die beschriebene Kultur gewöhnen muss, fand ich das Buch ziemlich faszinierend.


    Edit: Das Buch gibt's übrigens zu recht humanen Preisen auch gebraucht, z.B. bei booklooker ...

    "Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben!" [Echt zauberhaft - Terry Pratchett]

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  • Zitat

    Original von Fuchur


    Habs gestern bei Amazon bemerkt, da steht nun Januar 2010.. Danke für den Link :wave
    Ich hoffe sehr, dass es danach weiter geht.. aber das scheint allgemein ein Problem bei Science Fiction zu sein, oder? In Englisch sind ja bereits mindestens 6 Bücher erschienen, oder?


    Ich bin über google auf das Forum und den Thread aufmerksam geworden. Ich hoffe, es ist okay wenn ich (vom "neuen" Verlag) dazu was sage.


    Die Taschenbücher bei Heyne waren mit je 7,95 unschlagbar günstig. Als Kleinverlag hat man bei Druckereien schlechtere Karten, weil man ja nicht tonnenweise Bücher herstellen lässt. Kurz gesagt bezahle ich jede Seite einzeln, d.h. bei einem 400-Seiten-Taschenbuch müsste ein Roman auch über 10 EUR das Stück kosten. Da tue ich mich als Leser selbst aber schwer, weswegen ich mich für das Paperback-Format entschieden habe. "Flucht nach Lytaxin" erschien im Original auch als Paperpack (336 Seiten) damals bei Meisha Merlin in den USA. Wie dick genau die deutsche Ausgabe sein wird, weiß ich noch nicht - Paperbacks von großen dt. Verlagen kosten in der Regel zwischen 12 und 15 EUR/Stück, sind zwar ziemlich fett bisweilen aber groß gesetzt - Atlantis-Paperbacks sind relativ dünn, aber etwas kleiner gesetzt. Ich denke, dass die 12,90 da noch akzeptabel sein sollen. Dass das Format umgestellt wird ist für die Sammler natürlich was blöd, andererseits ändern wir am Artwork nicht viel, d.h. wir können das von Heyne angekündigte Cover von Dirk Schulz verwenden.


    Es ist richtig, dass wir erstmal nur einen Band eingekauft haben. Ob es weitergeht hängt vom Absatz des Buchs ab. Der Roman ist fast fertig übersetzt und geht danach gleich ins Lektorat.


    In den USA ist der nunmehr 11. Roman aus der Reihe erschienen, wenn ich das richtig zähle. Der 12. ist für April 2010 in Planung, ein 13. wurde dieser Tage vom Autorengespann verkauft und ist für 2011 eingeplant bei Baen (die in den USA derzeit vergriffenen Bücher sollen Anfang 2010 neu aufgelegt werden).

  • Danke für die Infos. Mein Freund liest die Reihe nämlich sehr gern, nur leider liest er nicht allzu gern auf Englisch.


    Wie hoch muss denn der Absatz für so ein Science Fiction Buch ungefähr sein, damit es weitergeht? Also wieviele Bücher müssen ungefähr verkauft werden? Ich hoff mal, dass die Frage nicht zu neugierig ist, hab keine Ahnung von sowas :help

    ~ Dico tibi verum libertas optima rerum nunquam servili sub nexu vivito fili ~

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  • Erste und bisher auch einzige Erfahrung mit SiFi habe ich über das Buch
    John Scalzi: Androidenträume, gemacht. Allerdings hat es mir ausnehmend gut gefallen :grin.
    Sollte ich noch ähnliche Bücher finden, werden sie mit Sicherheit nicht verschmäht.
    Lg Merrit

  • Zitat

    Original von Fuchur
    Wie hoch muss denn der Absatz für so ein Science Fiction Buch ungefähr sein, damit es weitergeht? Also wieviele Bücher müssen ungefähr verkauft werden? Ich hoff mal, dass die Frage nicht zu neugierig ist, hab keine Ahnung von sowas :help


    Genaue Zahlen kann ich da schlecht nennen, da nicht alle Titel gleich kalkuliert werden. Sagen wir so :grin: Ein kleiner Verlag kann anders kalkulieren, als ein großer. Da die Ausgaben übersichtlicher sind, muss er auch weniger Bücher verkaufen als ein großer, um die Kosten wieder reinzuholen. In dem Fall hatten wir das Glück, dass in den drei erschienenen Büchern bei Heyne die Titel der beiden nächsten Bände abgedruckt sind. Da wir den von "Flucht nach Lytaxin" nicht geändert haben, konnten die bisherigen Käufer offenbar die neue Version über die üblichen Händler gut finden.

  • ich wollte das Buch nun meinem Freund schenken, aber es ist laut Buchhandlung und Amazon nicht lieferbar :-(


    *edit* nun haben wir es bekommen :-) sieht schick aus

    ~ Dico tibi verum libertas optima rerum nunquam servili sub nexu vivito fili ~

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  • Lois McMaster Bujold - Barryar Zyklus


    Alan Dean Foster - Flinx Bücher


    Und mein absolutes Lieblingsbuch:


    Doppelleben im Cosmos


    Zitat aus einer Rezension:


    Ein Raumfahrer bietet dem erfolglosen Schauspieler Lorenzo Smythe bei einem Drink ein Engagement an. Noch bevor der "Große Lorenzo" - wie er sich selber nennt - den Auftrag annimmt, entpuppter sich dieser als lebensgefährlich. Die Ereignisse überschlagen sich und Smythe muss mit seinem Auftraggeber flüchten. Erst auf dem Weg zum Mars erfährt er, dass er den entführten politischen Führer der Expansionisten-Partei Bonforte doubeln soll, um einen politischen Eklat mit den Marsianern zu verhindern. Noch sträubt sich Smythe, besonders weil ihm Marsianer ein Gräuel sind. Doch an seinem Auftritt bei einer ehrenvollen Aufnahme in einen Marsianer-Klan entscheidet sich das Schicksal der Menschheit - und ob er wieder lebend nach Hause kommt.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Ja, Cordwainer Smith und seine ziemlich kurzen, aber komplexen Romane sind großartig. Sie zeigen in ihrer Intelligenz, wie auch schon in der klassischen Zeit der Science fiction ungewöhnliches entstehen konnte.
    Ich kann sie empfehlen. Antiquarisch müssten sie teilweise noch zu bekommen sein.


    Heyne verlegt nun wieder eins seiner Bücher (oder Kurzgeschichten?)... gleich mal vorbestellt. :-)

    "Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben!" [Echt zauberhaft - Terry Pratchett]

  • Hallo zusammen :wave


    Ich schleiche schon ziemlich lange um diesen Thread herum, da es mir sehr schwerfällt, Science Fiction (und somit mein Lieblingsbuch) an einem einzelnen Subgenre dieser Richtung festzumachen.


    Deswegen drösele ich das mal ein wenig auf ;-)


    - Dystopie
    Eindeutig "Träumen Roboter von elektrischen Schafen" / "Blade Runner" von Phillip K. Dick. Das ist für mich der Klassiker der Dystopie, da er weniger auf die Politik, als auf philosophische Fragen eingeht.


    - politische Science Fiction
    Klar, "1984" von Orwell.
    Hier reizen mich weniger die Figuren, als vielmehr der Alptraum des Staatsgebildes, welches Orwell hier vor meinem Leserauge aufbaut.


    - Inner / politische Science Fiction
    "Uhrwerk Orange", von Anthony Burgess.
    Hier ist eine Schnittmenge zwischen dem der menschlichen und der politischen Seite der Science Fiction. Sowohl Alex´ Sicht der Dinge, als auch das Umfeld (Politik, Gesellschaft) sind hier sehr gut aufbereitet.


    - Space Opera
    Hier schwanke ich ein wenig zwischen dem "Foundation-Zyklus" von Isaac Asimov (den ich gerade nochmal lese und wo eine Rezi zu folgen wird) und "Quest" von Andreas Eschbach. Beide bauen vor meinen Auge ein Universum der Zukunft auf, dass mit allen Zutaten der klassischen Space Opera spielt.
    Asimov ist dabei ein wenig unbedarft und verspielt, wenn er ständig auf die Vorteile und Macht der Atomernergie verweist, die in seinem Universeum eine große Rolle spielt. Man sollte dabei aber beachten, wann er die Romane verfasst hat.
    Eschbach spielt mit einer relativ großen Figurenmenge und lässt dadurch eine gewisse Distanz aufkommen. Trotzdem, der Name ist Programm, denn nicht immer ist das Ziel auch wirklich das Ziel einer Quest.


    - Military Fiction
    Die klassische Battletech Reihe des Heyne Verlags ist mir ein absoluter Favorit. Kein Wunder wenn man bedenkt dass ich lange Jahre Rollenspieler und Tabletop-Gamer war. Außer den (unausweichlichen) Konflikten, bietet BT ein sehr gut ausgearbeitetes Universum, Intrigen, Politik, Helden, Adlige ...


    - Hard Science Fiction
    Hier bevorzuge ich Dune von Frank Herbert, wobei ich mich voll und ganz auf den ersten Teil beziehe. Die Nachfolgebände werden mir trotz (oder gerade wegen) dem detailliert ausgearbeiteten Universum teilweise zu abstrakt und philosophisch. Dennoch, der erste Teil ist mein Sci-Fi-Äquivalent zum Herren der Ringe von Tolkien.


    - Science Fantasy
    Schwerter, Mönche und epischen Schlachten zwischen Gut und Böse. Am ehesten bietet mir persönlich hier die Mutter aller FX-Tricks auch im literarischen Bereich Abwechslung und Spaß.
    Ganz klar, die Rede ist von Star Wars
    Allerdings sollte man sich der Menge und der teilweise doch recht unterschiedlichen Qualität der Romane bewusst sein, denn dies ist kein Universum mit festem Autorenstamm wie z.B. bei Perry Rhodan.
    Dennoch, hier kann ich seht gut eintauchen und viel Spaß haben.


    Soweit meine, in Subgenres eingeteilten, Lieblingsbücher der Science Fiction.
    Ich hoffe, ich habe den Thread jetzt nicht gesprengt. aber dieses Genre hat (wie jedes andere auch) einfach zu viele Facetten, als dass man sagen könnte, daran mache ich Sci-Fi alleine fest. ;-)


    LG
    Dirk67 :wave

  • ich liebe SF auch, als Film und als Buch - natürlich liebe ich Star Trek über alles :grin und Star Wars mag ich auch :lache :knuddel


    meine Lieblingsschriftsteller im SF Bereich sind:
    * Ben Bova
    * Stephen Baxter (!!!!)
    * Robert Charles Wilson
    und so einige mehr.


    alte SF, aus den 80´ern finde ich mit am besten, weil mir die Cover unheimlich gut gefallen und die Auswahl riesig ist =)


    aber eine Serei fand ich ganz großartig und toll:
    James White´s "Orbit Station" - einem riesigen Hospital im Weltraum - mit wahnsinnig vielen Ebenen (die zum Teil für die verschiedensten Rassen umgebaut und aufbereitet wurden) und und und


    das sagt Wika (ich hoffe ich darf es verlinken, sonst bitte Edith anrufen)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Orbit-Hospital


    lg
    andi