'In 80 Tagen um die Welt' - Kapitel 25 - 30

  • Nun hat Passepartout den Zug gerettet, aber ist Schuld an der Verzögerung :-(
    Die Idee, sich die Brücken zu sparen und einfach mit affenartiger Geschwindigkeit über die Schluchten zu fahren, hat was oder :lache:pille
    Ich fand auch die Sache mit dem Duell im Zug sehr witzig, jeder hat gleich zwei Waffen und man schaut einfach nach zwei Minuten nach, wer überlebt hat :grin

  • Die Aktion erinnert ein wenig an Speed (da allerdings mit dem Bus - war aber auch genial und hat funktioniert!!)


    Jetzt sitzen sie im nirgendwo und müssen auf den nächsten Zug warten.


    Das Klischee des bösen Indianers ist auch bedient worden und damals hat es anscheinend noch riesige Bisonherden gegeben.

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  • Das mit den Brücken war wirklich zum Kullern! Nicht, dass man die "französische" Art auch nur in Erwägung ziehen würde - aussteigen und zu Fuß gehen ist nichts für Engländer. Viiiel zu feig. :rofl

  • Hab die Eisenbahnroute mal im Atlas verfolgt. War etwas verwirrend, da sie am ersten Tag nur etwa "2 Zentimeter" auf der Karte vorwärts gekommen sind, während sie im richtig schwierigen Gelände der Rockies wahnsinnig viel Boden gut gemacht haben.
    LG Antje

  • Zitat

    Original von buchratte



    Speed :rofl :rofl :rofl
    war aber ganz schon bescheuert die Idee über die Brücke zu sausen :pille


    OT: war aber ein genialer Film - einer meiner Lieblingsfilme. In der Zwischenzeit kann ich Dialoge auswenig :schnellweg

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  • Die Reise geht nun weiter mit dem Zug durch Amerika.
    Eine kleine Verzögerung gibt es schon mal durch die riesige Bisonherde, die die Schienen kreuzt. So eine Bisonherde in der Wildnis würde ich auch mal gerne beobachten.
    Das Kapitel mit der Beschreibung der Lebensweise der Mormonen fand ich ja auch sehr witztig. Und das Passepartout ein eingefleischter Junggeselle ist und so großen Respekt vor den Männern hat, die gleich mehrere Frauen ertragen müssen. :lache :lache
    Im Zug kommt zum Duell zwischen Fogg und dem Amerikaner, welches von dem Indianer-Angriff gestört wird. Zum Glück überleben beide dieses komische Duell wo sie im Wagon eingesperrt werden! Ich finde auch, dass der Indianer-Angriff sehr klischeehaft dargestellt wird. Aber Verne kannte Indianer wohl auch nur aus Büchern oder Erzählungen.
    Und Passepartout ist hier mal wieder der Retter und Held als er unter dem Zug entlang klettert um die Wagen abzukoppeln. Er rettet so die Passagiere vor den bösen Indianern aber nun kommt er wohl zu einer wirklich langen Verzögerung der Reise.
    Ich drücke ihnen mal die Daumen, dass sie es trotzdem noch rechtzeitig zurück nach London schaffen.

  • Nicht nur Passepartout wird hier als Held dargestellt, sondern auch Fogg heimst hier mal wieder die Lorbeeren ein. Er nimmt die Verzögerung in Kauf und rettet seinen Diener, der vorher den gesamten Zug vor dem Untergang bewahrt hat...naja, lassen wir das einfach mal unkommentiert. :rolleyes


    An Speed musste ich auch denken, allerdings halte ich das schon für sehr unwahrscheinlich, dass das klappt. Vor allem erinnerte es mich an die Komplikationen in Indien, wo ein Teil der Strecke nicht fertig gestellt war. Man hätte sich hier auch was anderes ausdenken können oder eben nur den klischeehaften Indianderangriff als Hindernis bewältigen sollen..so war es schon zu viel auf einmal.

  • Zitat

    Original von zwergin
    Die riesige Bisonherde hat mir sehr gut gefallen, der Indianerangriff dagegen wirkte für mich auch sehr klischeehaft und die Sache mit der Brücke war mal nur übertrieben.


    :write Dieser Abschnitt übertrifft ja an Ereignissen die vorhergehenden bei Weitem! Passend zum Reiseland ist es schon sehr "hollywoodlike". Vor allem der Sprung über den Fluß :pille, da fällt einem ja wirklich nichts ein. Lieber im Zug draufgehen als ein paar Meter zu Fuß zu gehen!


    Auch das Duell - was ist denn bitte da in Fogg gefahren? Das er das ohne Unterbrechung nicht überlebt hätte, liegt doch auf der Hand. Bei einem erfahrenen Gegner mit 12 Schuss innerhalb eines so kleinen Raums hätte er doch nicht viele Chancen gehhabt. Da war es ja noch fast ein Glück, dass die Indiander den Zug überfallen.


    Beim Mormonenkapitel hatte ich anfangs Bedenken, dass es zu langatmig und belehrend wirken könnte. Aber es war dann durchaus kurzweilig und informativ. Kommt vielleicht auch von Passepartouts Reaktionen :-].


    Interessiert hätte mich der Nachtzug, bei dem mal eben die Sitzflächen in Betten verwandelt werden. Wie das wohl funktionieren soll?


    Aber jetzt bin ich gespannt, wie sie weiterkommen. Ich warte ja immer noch auf den Heißluftballen. Den habe ich von irgendeinem Film noch in Erinnerung und außerdem ist so einer auf dem Cover abgebildet.

    „Aber das macht unser Leben aus, nicht wahr? Dass wir durch Begegnungen zu dem werden, was wir schlussendlich sind.“ Michael Düblin, Der kalte Saphir, Seite 263

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  • Zitat

    Original von Lese-rina



    Aber jetzt bin ich gespannt, wie sie weiterkommen. Ich warte ja immer noch auf den Heißluftballen. Den habe ich von irgendeinem Film noch in Erinnerung und außerdem ist so einer auf dem Cover abgebildet.


    Also ich habe auch während der Lektüre immer auf diese Ballonfahrt gewartet, aber die kommt in dem Buch gar nicht vor! :gruebel
    Ich habe mir schon gedacht, ich habe den Film so ganz falsch in Erinnerung, aber wenn ihr euch auch an den Heißluftballon erinnern könnt, dann sind die Verfilmungen wohl nicht sehr an die Handlung des Buches angelehnt.
    Ich muss mir wirklich bald mal einen Film besorgen und schauen was alles anders ist als im Buch. Bei mir ist es schon ewig her, dass ich den Film gesehen habe.

  • Film hin oder her (die Inhaltsangaben der Filme lassen sich übrigens super in Wikipedia nachlesen - gerade der Film mit Jackie Chan ist ja sehr "frei"), mich wundert nur, warum der Heißluftballon auch noch auf dem Buchcover abgebildet ist, wenn er gar nicht auftaucht.



    Edit: Oh, hier war ich wohl etwas zu schnell, deshalb habe ich meine Anmerkung lieber mal gespoilert! Für alle, die den letzten Abschnitt noch vor sich haben: da kommt noch ein interessantes Transportmittel!

    „Aber das macht unser Leben aus, nicht wahr? Dass wir durch Begegnungen zu dem werden, was wir schlussendlich sind.“ Michael Düblin, Der kalte Saphir, Seite 263

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