"Rotkäppchen und der böse Wolf" - Kapitel 13 - Ende

  • Das Haydock ein Bösewicht ist, zeichnete sich ja schon ab. An Mrs. Sprot dachte ich zuweilen mal, verwarf den Gedanken aber wieder. Ich dachte wirklich sie wäre Bettys Mutter und hätte um ihr Kind zu retten geschossen, aber das es so verlief?
    Carl war auch nicht der der er zu sein schien, mich freut es aber für Sheila das er zu den Guten gehört. Und die anderen Beteiligten waren weiß Gott echt und harmlos... :wow
    Schön, daß Tuppence und Tommy die kleine Betty adoptieren wollen, da hat sie es sicher gut.
    Ich dachte immer die beiden sind in dem Buch so um die Mitte 40? Sie werden immer als fast alt hingestellt, von wegen noch rüstig und so....

  • Hallo,


    was für ein schönes Ende. :-)


    Da lag ich ja ausnahmsweise mal richtig mit meinem Verdacht. Mrs Sprott war eine Spionin und nicht mal Bettys Mutter.


    Armes Ding, aber bei Tuppence und Tommy hat sie es auf jeden Fall gut. Finde ich toll, dass die beiden sich um sie kümmern wollen.


    Auch für Carl (oder wie er auch heißen mag) und Sheila freu ich mich total.



    Ein wirklich toller Christie Roman mit einem Ende, dass mich ausnahmsweise richtig zufrieden sein lässt. :-)

    liebe Grüsse melanie


    Wenn man Engeln die Flügel bricht, fliegen sie auf Besen weiter !
    :keks


    :lesend )

  • Ich habe das Buch nun auch beendet.


    Soweit ich mich erinnere hatte dyke ja schon einmal die Vermutung geäußert, dass die Polin Bettys richtige Mutter war. Da hatte sie mal den richtigen Riecher :anbet


    Ich bin mit dem Ende auch sehr glücklich und freue mich, dass Betty ein neues Zuhause gefunden hat. Ja, dass Haydock der Böse war, zeichnete sich ja besonders ab dem 3. LR-Abschnitt ab. (Lustig, heißt Miss Marples Arzt nicht auch Haydock? Na, ich hoffe mal, dass es da keine Querverbindungen gibt :lache )


    Es stimmt schon, T & T sind so Mitte 40 im Buch. Ich weiß auch nicht, warum sie auch von ihren Kindern immer als so alt hingestellt werden. Überhaupt kommt es mir manchmal auch ein bisschen respektlos vor, wie sie über ihre Eltern reden - Stichwort "Rotkopf" und so. :gruebel Na ja, vielleicht kommen Kindern die Eltern immer irgenwie unglaublich alt vor :lache (Also liebe Eltern hier, ihr könnt auch schon mal darauf einstellen.)


    Lustig auch, dass Tommy in diesem Band schon wieder gefangen genommen wurde. Ist es ihm im ersten Band, den wir gemeinsam gelesen haben (ein gefährlicher Gegner) nicht auch schon so ergangen? Oder war da Tuppence mal gefangen und nicht er?


    Ja, ein schöner Krimi und ich mag T&T nach wie vor echt gerne. Sie sind ein gutes Team!

  • Ich mag die zwei auch. Ich glaube, Tommy war derjenige der im letzten Band gefangen wurde....(bin mir aber auch nicht sicher). Mein Gott, das Hirn lässt einen echt im Stich...

  • Mir haben Tommy und Tuppence auch wieder richtig gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Büchern mit den beiden und der kleinen Betty weitergeht. :-)


    Die drei Bösewichte, Haydock (also hieß Miss Marples Arzt tatsächlich so; ich war mir, als ich den Namen das erst Mal las, nicht mehr ganz sicher, aber irgendwie kam er mir doch bekannt vor), Tony und Mrs Sprot, waren mir dieses Mal doch einigermaßen offensichtlich. Ich war mir nur nicht sicher, ob Tuppence Tony durchschaut hatte, und habe schon das Schlimmste befürchtet.


    Ansonsten hat mir das Ende richtig gut gefallen. Besonders gefreut habe ich mich auch für "Carl" und Sheila.


    :wave

  • Zitat

    Original von nofret78
    Das Haydock ein Bösewicht ist, zeichnete sich ja schon ab. An Mrs. Sprot dachte ich zuweilen mal, verwarf den Gedanken aber wieder. Ich dachte wirklich sie wäre Bettys Mutter und hätte um ihr Kind zu retten geschossen, aber das es so verlief?


    Ging mir auch so. Als das mit Haydock passierte habe ich gar nicht mehr and Mrs Sprot gedacht. Und Mrs Perenna wurde dann immer mehr in den Vordergrund gedrängt.


    Die Sache mir Carl war unbefriedigend am Ende. Es ist schön das er zu den Guten gehört, aber es wäre schöner gewesen wenn er der echte Carl gewesen wäre.

    Zitat

    Original von kero-chan
    Überhaupt kommt es mir manchmal auch ein bisschen respektlos vor, wie sie über ihre Eltern reden - Stichwort "Rotkopf" und so.


    Das ging mir genauso. Im englischen nennen sie ihn "Carrot Top" und Karottenkopf ist nun wahrlich nicht die netteste Anrede. Aber immerhin weiß man so die Haarfarbe. :-]

  • :wow Noch gar nichts dazu geschrieben, obwohl ich schon längst damit fertig bin.


    Das Ende hat mich ein bissel erstaunt. Wäre nie darauf gekommen das Mrs Spot was damit zu tun hat. Das mit dem Kind, da muss ich sagen hätte man schon eher darauf kommen können, wenn man das Hirn besser eingeschalten hätte (ich meine mich damit ;-) ). Welche Mutter würde sein Kind in solchen Gefahren Aussetzen (damit ist der Schuss gemeint).
    Nicht schlecht das Tuppence sich um Betty kümmern möchte.
    Ich war immer darauf aus, das Tommy dunkle Haare hat und keine roten. :gruebel


    Ich fand diesen Teil mit T und T recht gut und würde weitere von ihnen lesen wollen.

    :oha Lg Bellamissimo
    ~~~~~~~~~~~~~~
    Habent sua fata libelli- Bücher haben ihre Schicksale:pferd
    :lesend Der Fluch der Hebamme- Sabine Ebert
    Mit offenen Karten- Agatha Christie

  • Ich war am Ende etwas enttäuscht, dass meine tolle Idee mit dem Geheimgang sich nicht erfüllt hat. :grin


    Mrs Sprot hatte ich immer mit in Verdacht, Mrs Perenna zuletzt weniger, weil so viel auf sie hinwies. Das ist ja bei Agatha Christie meist (nicht immer) eine Nebelkerze.


    Über Tony habe ich gar nicht groß nachgedacht, weil er erst relativ spät in der Geschichte auftaucht. Aber die Hinweise, die Tuppence am Ende nennt, habe ich glatt überlesen (Schottland und so).


    Auch ich bin mit dem Ende sehr zufrieden. :)

  • Was mir gerade durch den Kopf ging: Ich habe da wohl noch etwas überlesen. Jedenfalls ist mir nicht klar, wie der Titel der älteren Ausgabe im Scherz Verlag "Rotkäppchen und der böse Wolf" zustande kommt. Die einzige passende Bemerkung in der Geschichte bezog sich auf die Zähne von Mrs O'Rourke - die aber gar nicht zu den Spionen gehört. Habe ich da etwas überlesen?:gruebel

  • Im letzten Abschnitt geht es ratzfatz aufs Ende zu...


    Tuppences Zimmer ist schon wieder durchsucht worden. Sie wird zu einem angeblichen Dr Binion gelotst. Hier war mir von Anfang an klar, dass dies eine Falle ist und ich war auch immer mehr davon überzeugt, dass Tony Marsdon keiner von den Guten ist. Eine „Bekanntschaft“ mit Deborah macht ihn nicht unverdächtig. Zum Glück ist auch Tuppence ein alter Hase und mit allen Wassern gewaschen.


    Letztlich hatte ich mit den meisten Verdächtigungen recht, sowohl was Mrs Sprot und die „Mietwaise“ Betty angeht als auch was Haydock betrifft.


    Das einzige, worauf ich beim besten Willen nicht selbst gekommen bin ist, dass Wanda Bettys Mutter war. Immerhin kam ich ja noch drauf, dass eine Mutter in dieser Situation nicht geschossen hätte, wenn die Gefahr bestünde, sie könnte dabei ihr eigenes Kind töten. Klar, aus dieser Situation kamen also die Andeutungen zur Löwenmutter und zu Salomon.


    Die Kinderbücher hatte ich ja auch schon im Verdacht, dass sie nicht nur Kinderbücher sind. Die Geheimtinte bietet sich natürlich an und auch, alles Carl von Deinim in die Schuhe zu schieben – nur dass der in Wahrheit dem englischen Geheimdienst in D angehörte. Finten über Finten.


    Und doch gibt es ein Happy End: „Carl“ ist rehabilitiert und trifft Sheila Perenna wieder und die Beresfords wollen die kleine Betty adoptieren. Schöner Krimi, hat mir gut gefallen und Lust auf weitere Beresford-Krimis gemacht.


    Lorelle

    „Rotkäppchen und der böse Wolf“ ist ja ein deutsches Märchen und Tommy hat anscheinend rote Haare. Da passte das schon ganz schön, wenn man das als Metapher dafür sieht, wie sich der Rotschopf Tommy dem bösen Wolf (den deutschen Spionen) entgegen stellt.

    Lieben Gruß,


    Batcat batsmile.gif


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Den Krimi habe ich beendet und fand ihn und das Agentenpaar richtig gut. Am Anfang hatte ich die Pensionswirtin in Verdacht und Mrs. Sprot war mir von Beginn an ziemlich suspekt ,da sie mit der kleinen Betty nicht richtig sprach, um ihr eine ordentliche Sprache beizubringen. Der Titel kommt sicher von dem zerfledderten Märchenbuch, in dem die Spione mit Geheimschrift verborgen waren. Bei den anderen Teilen bin ich sicher auch dabei.