'Das vergessene Kind' - Seiten 088 - 144

  • Jacksons Besuch beim Hundeausstatter hat mich köstlich amüsiert :rofl, so richtig britisch!


    Hier kommen auch immer wieder erklärende Hinweise auf Jacksons persönliche Vergangenheit, so dass die Quereinsteiger nicht so ganz im Dunkeln tappen und sich doch ein ungefähres Bild machen können. Mit seinen Frauen hat er kein so glückliches Händchen. Mit seiner ersten Frau, Josie, hat er eine Tochter - Marlee, inzwischen ein 14jähriger Teenager. Mit Julia, einer Klientin aus Band 1, hatte er eine längere Beziehung, die Julia allerdings beendete und einen anderen Mann heiratete als sie von Jackson schwanger war. In die coole Polizistin Louise hat er sich bereits in Teil 2 andeutungsweise verliebt, die beiden kamen aber nicht so wirklich zusammen, sie hat einen anderen geheiratet und er dann aus Trotz die betrügerische Tessa. Die hat ihn aufs Kreuz gelegt, ihn um seine geerbten Millionen betrogen und sich aus dem Staub gemacht. Hab ich euch jetzt ausreichend verwirrt :grin? Diese ganzen privaten Affären nahmen jedoch nur einen sehr kleinen Raum in den Vorgängerbüchern ein, zum Teil spielten sie sich sogar zeitlich "zwischen" den Büchern ab. Aber insgesamt sind seine persönlichen Angelegenheiten schon sehr komplex ;-). Ich habe ja sehr gehofft, dass Louise hier wieder auftaucht und sich die Dinge zwischen den beiden weiterentwickeln aber da muss ich vielleicht noch einen Band warten oder mich ganz davon verabschieden :-(.


    So langsam zeichnet sich ab, wie der Prolog in Beziehung zum Rest steht - Hope McMaster wird wohl das Kind sein, zu dem Arkwright gesprochen hat. Und Linda Pallister hängt mit drin.


    Wieder gibt es viele literarische und andere Anspielungen, "Schrödingers Katze" hab ich mal gegoogelt, aber null verstanden ?(. Auf S. 90 meint Julia mit ihrer Bemerkung wohl Kafkas Verwandlung, und Jackson outet sich mit seinem "Hä" gleich wieder als Kulturbanause :lache


    Für mich bedeutet das Buch wieder rundherum reinen Lesegenuss, die Aus- und Abschweifungen der Autorin empfinde ich inzwischen nicht mehr als langweilig, hab mich daran gewöhnt und genieße sie ebenfalls.

  • Danke Lumos für die kurze Einweisung in Jacksons Frauenwelt. Man kann die Verbindungen zwar nun auch reletiv rauslesen, aber du hast sie schön wohlsortiert gelistet, das macht das Verständnis einfacher.


    Ob da ein Zusammenhang bestehen kann? Tracy kommt überraschenderweise zu einem Kind und Jackson zu einem Hund ....
    Die beiden leben allein. Ob sie wohl irgendwann zusammenfinden, sie haben doch wohl ungefähr das gleiche Alter.


    Ich denke auch das Hope das Kind von 1975 ist, zu dem Arkwright durch den Briefschlitz gesprochen hat. Aber was hat dann Barry damit zu tun, er weiß ja auch von dem Kind damals. Arkwright dagegen wurde nur in der Vergangenheit genannt und das er dann schon in Pension ist. Ob er überhaupt noch lebt?


    Auf jeden Fall wird das Buch immer besser.

  • Auch von mir vielen Dank für die Hintergrundinformationen aus den vorhergehenden Büchern.
    Zwar sind sie nicht zwingend erforderlich, aber sie erleichtern es doch ein ganzes Stück, das Gesamtbild zu sehen.
    Ja, Courtney hat es gut getroffen, aber kann das auf Dauer klappen?
    Tracy und Jackson könnte auch ich mir als Paar vorstellen.
    Das Buch gefällt mir bisher recht gut!

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

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  • Der Gedanke an Jackson und Tracy als Paar ist mir nicht eine Sekunde gekommen, dafür kenne ich ihn schon zu lange :grin. Ich glaube nicht, dass sie sein Typ ist!


    Ich freu mich, dass euch das Buch inzwischen besser gefällt :-]. Es dauert immer eine Weile bis sich das Dunkel lichtet aber es ist so faszinierend, wie nach und nach die Verbindungsfäden gesponnen werden und man die Zusammenhänge erkennt. Ich denke auch, dass das Buch erstklassig übersetzt ist. Es kommt so viel subtile Ironie und Humor rüber und wirkt niemals irgendwie plump oder überzeichnet.

  • Viel schlauer hat mich dieser Abschnitt ja noch nicht gemacht. Und es sind viele neue Personen hinzu gekommen. Bin gespannt, ob Margarets und Kittys Kinderlosigkeit noch eine Rolle spielen wird.


    Danke Lumos, für die Erläuterungen zu Jacksons Vergangenheit. der hat ja nicht viel Glück mit seinen Frauen gehabt.

  • Ich muss gestehen, dass ich mir von diesem Abschnitt keine Notizen gemacht hatte und so recht was passiert ist ja auch nicht.
    Das Jackson mit den Frauen nicht viel GLück bislang hatte, konnte man aus dem Text verstehen. Nicht aber, wie es zusammenhing. Danke Lumos für die Erklärung.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Sowohl im Tracy-Handlungsstrang als auch in den Jackson-Abschnitten finden sich viel Wortwitz, der ziemlich originell ist. Dennoch besteht Gefahr, dass das ohne eine stringente Handlungsführung wirkungslos verpufft.


    Da sehe ich keinen unmittelbaren Zusammenhang :gruebel! Es sei denn, man liest nicht wirklich aufmerksam ohne an "eine stringente Handlungsführung" gebunden zu sein.

  • Ich verstehe gerade nicht, wovon ihr redet
    (ich weiß nur, dass ich früher gegen Pubertätspickel eine astridähnliche Lotion auftragen musste :lache)
    *schäm*
    Ich weiß nur: Das Buch gefällt mir.
    Und darum gehe ich auch weiterlesen :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • Zitat

    Original von maikaefer
    Ich verstehe gerade nicht, wovon ihr redet
    (ich weiß nur, dass ich früher gegen Pubertätspickel eine astridähnliche Lotion auftragen musste :lache)
    *schäm*
    Ich weiß nur: Das Buch gefällt mir.
    Und darum gehe ich auch weiterlesen :wave


    Jetzt hab ich eine Weile gebraucht bis ich verstanden habe, was du meinst ;-).


    Stringent:(kopiert aus Wiktionary)


    Bedeutungen:


    [1] streng an Regeln haltend, ohne Abweichung genau nach Plan
    [2] schlüssig, nachvollziehbar


    Herkunft:


    aus lateinisch stringens, Genitiv stringentis, Partizip Präsens von stringere „zusammenziehen“


    Synonyme:


    [1] bündig, dringend, dringlich, eindringlich, emphatisch, nachdrücklich, ostentativ, prononciert, schlüssig, stichhaltig, ultimativ, zwingend

  • Zitat

    Original von Lumos


    Da sehe ich keinen unmittelbaren Zusammenhang :gruebel! Es sei denn, man liest nicht wirklich aufmerksam ohne an "eine stringente Handlungsführung" gebunden zu sein.


    Eine Anreihung an Jokes ergibt für mich noch keinen guten Roman.
    Bei einem Roman mit guter, schlüssiger Handlung würde der grandiose Wortwitz das Sahnehäubchen sein. Das ist aber nur meine Meinung, und das kann man selbstverständlich auch ganz anders sehen.


    Ich will damit auch nicht sagen, dass der Roman keine starke Handlung hat. Da schwanke ich zur Zeit noch hin und her, wie so oft beim Lesen.
    Momentan bin ich doch ziemlich begeistert! :-)

  • Ich kann Herrn Palomar da leider (noch) nicht zustimmen - ich bin bisher alles andere als begeistert!


    Ich erwischte mich heute sogar bei dem Gedanken, dass ich ja für die Leserunde noch weiterlesen MUSS! Schlechtes Zeichen bei mir, die ich doch so gerne lese und vor allem in letzter Zeit viele gute Bücher mit brennendem Eifer verschlungen habe. Hier aber leider (noch) Fehlanzeige...


    Die Passagen über Jackson haben mich eher gelangweilt und mich zum 'Überfliegen' der Sätze animiert. Seine Vergangenheit, seine Hunderettung und ganz arg seine Dialoge mit Julia...puuuuh!


    Den von Euch erwähnten Wortwitz habe ich hier und da auch gefunden, durchaus, und Jackson scheint an sich eine interessante Figur zu sein, aber dieses Abschweifen und diese Tiefe von Themen, die mich gerade Null interessieren, wenn ich doch nur wissen möchte, wie es um das "vergessene Kind" steht.


    Aber weiter im Text...

  • @ Lumos: Danke für deine Mühe! Ja, meine "astridähnliche" Lotion sollte die Poren "zusammenziehen" :grin :knuddel1


    Nur war mir das Wort in Zusammenhang mit der Geschichte nicht ganz klar bzw wem wann was zu (wenig) xxx (ich mag das Wort nicht!*g*) war.


    Mir gefällt sie nämlich sehr gut. Obwohl ich nicht ständig so etwas lesen wollen würde, auch nicht in meinem eigentlichen "Beuteschema", dem historischen Roman. :wave

    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

  • So, also ich muss sagen, dass dieser Abschnitt um einiges besser war als der erste. Ich habe auch dieses Mal nichts quergelesen :grin Obwohl ich Jacksons Abschnitte und seine "Gespräche" und Erinnerungen an Julia nicht gerade spannend fand. Jedenfalls kam ich nun auch drauf, dass Julia aus dem ersten Band ist, welchen ich ja auch gelesen habe. Und ich kann mich auch wieder an die Geschichte seiner toten Schwester erinnern...


    Gefallen hat mir seine aufbauende Beziehung zu dem Hund und auch die
    Schilderungen seines aktuellen Jobs mit den Einschüben seiner Auftraggeberin. Langsam rückt diese Handlung ja auch in den Vordergrund.


    Wir wissen nun also, dass Kitty und ihr Mann keine Kinder bekommen konnten und sie dann aber auf wahrscheinlich nicht ganz legale Weise zu einem gekommen ist - Jacksons jetztige Auftraggeberin - und sie sich dann nach Neuseeland abgesetzt haben. Ich könnte mir vorstellen, dass das Kind aus der allerersten Szene hinter der Tür, die Frau aus Neuseeland ist... Na, mal sehen.
    Jedenfalls lese ich nun gerne weiter..


    Und vielen Dank an Lumos - du hast nun auch etwas Licht in Jacksons Frauenleben gebracht :-) Erinnere ich mich da eigentlich richtig, dass Jacksons erste Frau irgendwie krank war? Oder verwechsel ich da wieder etwas??

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

  • Wenn ich mich richtig erinnere war sie nicht krank, aber auch sie hat einen anderen Mann geheiratet als Marlee (die Tochter) noch relativ klein war.


    Es gibt später noch einige Erinnerungen von Jackson, dass er mal quasi tot war (auch in Zusammenhang mit dieser merkwürdigen Schrödingers Katze, die irgendwie gleichzeitig tot und lebendig ist ?(). Sie beziehen sich auf Band 3, Jackson wurde bei einem Zugunglück sehr schwer verletzt (fast tödlich), hatte ein "Nahtoderlebnis", welches ihn immer noch zu beschäftigen scheint. Ist ja auch verständlich. Mehr will ich dazu nicht sagen, vielleicht gibt es ja doch noch jemanden, der Lebenslügen lesen möchte. Ich kann es nur empfehlen!

  • Zitat

    Original von savanna



    Ich erwischte mich heute sogar bei dem Gedanken, dass ich ja für die Leserunde noch weiterlesen MUSS!


    Savanna, du musst nicht. Du kannst das Buch auch an jemanden anderes schicken, der bei der Verlosung kein Glück hatte. Keiner kann dich zwingen dieses Buch zu lesen.
    Sofern du das Buch weiterschickst wenn du abbrichst, ist es auch für Wolke und den Verlag ok.

  • Zitat

    Original von Lumos
    Wenn ich mich richtig erinnere war sie nicht krank, aber auch sie hat einen anderen Mann geheiratet als Marlee (die Tochter) noch relativ klein war.


    Es gibt später noch einige Erinnerungen von Jackson, dass er mal quasi tot war (auch in Zusammenhang mit dieser merkwürdigen Schrödingers Katze, die irgendwie gleichzeitig tot und lebendig ist ?(). Sie beziehen sich auf Band 3, Jackson wurde bei einem Zugunglück sehr schwer verletzt (fast tödlich), hatte ein "Nahtoderlebnis", welches ihn immer noch zu beschäftigen scheint. Ist ja auch verständlich. Mehr will ich dazu nicht sagen, vielleicht gibt es ja doch noch jemanden, der Lebenslügen lesen möchte. Ich kann es nur empfehlen!


    Danke für die Info - ich verwechsel gerne mal den ein oder anderen Kommissar :lache
    Ich habe zu Hause noch "Liebesdienste" - aber jetzt erstmal schauen, wie mir das Buch noch gefällt..

    Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken und einige wenige kauen und verdauen.

  • Den Abschnitt habe ich nun durch.


    Es wurde erwähnt das das Enkel von Barry gestorben ist. Aber sonst wurde dazu noch nichts weiter erwähnt, oder habe ich da was übersehen?


    Helft mir doch bitte auch mal auf die Sprünge, wer Carol Braithwaites war, denn sie ist ja auch schon gestorben. Aber aufgrund der vielen Namen am Anfang bin ich mir bei diesem nicht mehr sicher in welchem Zusammenhang er schon erwähnt wurde, aber ich habe ihn schon gelesen :gruebel


    Ansonsten geht der zweite Teil ja relativ unspektakulär zu Ende. Wir sind wieder mal in der Vergangenheit, das lässt mich Tracy besser *kennenlernen*.


    Inzwischen gefällt mir das Buch immer besser, was sicher auch daran liegt das man die Hauptpersonen jetzt schon eine Weile kennt und auch schon einige Zusammenhänge kennt.