Buchverkauf

  • Ich möchte meine Bücher ausmisten und sortieren, denn mir ist aufgefallen das ich meinen SUB mit ca 60 Büchern wirklich nicht mehr lesen möchte.
    Jetzt habe ich schon versucht bei ebay ein paar loszuwerden aber ohne großen Erfolg.
    Meine Frage an euch ist welche Erfahrungen habt ihr beim Buchverkauf mit Amazon oder Booklooker. Werdet ihr da eure Bücher schnell los oder dauert es da schon eine paar Wochen bis es verkauft wird und wie groß ist der Aufwand.
    Ich hoffe ihr könnt mir da ein bißchen weiterhelfen. (Ich habe auch einige Mängelexemplare und alte Bücher soll ich die gleich wegwerfen oder es versuchen mit dem Verkauf?)

  • Ich habe erst vor kurzem Booklooker für mich entdeckt. Das Einstellen von Büchern geht suuuper schnell und ist kostenlos! Toll finde ich dabei, dass man den Festpreis selbst festlegen kann und die Angebote solange online bleiben, bis sie verkauft werden oder man sie selbst rausnimmt. Allerdings habe ich nun schon die Erfahrung gemacht, dass es bei Büchern, die nicht sehr aktuell sind, längere Zeit dauern kann, bis sie verkauft werden. Der Vorteil dabei ist aber, dass man seine Bücher nicht "verschenken" muss, wie es mir z.B. schon häufiger bei Ebay passiert ist. Und dafür finde ich den Aufwand bei Ebay mittlerweile enorm.

    Gelesene Bücher/Ebooks 2021: 0/10
    Aktueller SuB/Ebooks: 106/99(End-SuB 2020: 117/63)


    :lesend Die Frauen vom Jungfernstieg. Gerdas Entscheidung - Lena Johannson :flowers

  • Also natürlich ist das von Buch zu Buch verschieden. Es gibt halt Ladenhüter und Topseller. Und Prinzipiell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die größte Kundendichte im Ebay ist. Die Bücher, die man hier mit 1,00 Euro Startpreis nicht verkaufen kann, werden auch bei Booklooker und Amazon schwer loszukriegen sein. Zumal bei Amazon auch noch 3,00 Euro Versandaufwand für den Käufer anfallen und booklooker ein beliebtes Forum ist, aber bei weitem nicht so bekannt wie die anderen zwei. Dann gäbe es noch Tauschticket (u.a. Tauschbörsen), da bekommt man zwar kein Geld aber Tickets fürs Tauschen. Und man kann hier nachschauen, ob überhaupt Interesse an einem Buch besteht.
    Ich habe bei ebay auch schon ganze Kartons voll Büchern verkauft, die einzeln nicht weggingen. Aber auch hier gilt, ein bisschen was interessantes sollte schon angeboten werden und wenn der Startpreis zu hoch ist, bietet keiner drauf. Bücher, die Du nicht verkaufen kannst, kannst Du bestimmt auch spenden. An Kirchen oder Hilfsvereine oder ähnliches. Bei uns gibt es da jede Menge Leute, die sich auch über alte Bücher sehr freuen.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend


    Dune - Frank Herbert

    Die Hafenschwester 3 - Melanie Methenthin


    Des Menschen Flügel - Andreas Eschbach


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Also, ich nutze Booklooker gelegentlich für Bücher, die noch einen recht hohen Gegenwert bringen, also z.B. auch die, die im Buchhandel vergriffen sind.


    Den eventuell erzielbaren Verkaufserlös kann man recht gut auf Seiten wie www.bookbutler.de herausfinden.


    Wenn man einfach nur Platz schaffen will und sich ein Einzelverkauf nicht lohnt, kann man auch ruhig mal bei Ankaufseiten wie www.rebuy.de oder www.momox.de schauen, was die jeweils noch zahlen. Was da z.B. nur noch Centbeträge bringt oder gerade überhaupt nicht angekauft wird, wird man selbst über Tauschbörsen kaum noch los.


    Selber bin ich bei 3 Tauschbörsen aktiv, www.tauschticket.de, www.tauschgnom.de und MeinBuch-DeinBuch, wobei Tauschticket davon die größte ist, aber eben auch leider kostenpflichtig.


    Was keiner haben will oder wenn mir der Aufwand zu groß ist, verschenke ich auch mal ganz gern. Oxfam ist z.B. in vielen größeren Städten vertreten. Dann gibt es noch Sozialkaufhäuser, etc. und auch die offenen Bücherschränke werden immer zahlreicher.

  • Ich bleibe diesbezüglich Booklooker treu. Ebay traue ich nicht mehr, da wird in der Regel mehr Käufer- als Verkäuferschutz betrieben. Noch dazu kann ich bei Booklooker die Preise ohne Einstellungspreis selbst bestimmen und zahle lediglich Verkaufsprovision. Es geht nicht immer schnell, aber nach und nach gehen immer wieder Bücher weg. Habe mir für Booklooker eine große Kiste besorgt, wo nun alle Bücher drin sind, die bei Booklooker eingestellt sind, sodass man direkt drauf zugreifen kann, sobald eines verkauft ist.

  • Zitat

    Original von ypsele84
    Das Einstellen von Büchern geht suuuper schnell und ist kostenlos! Toll finde ich dabei, dass man den Festpreis selbst festlegen kann und die Angebote solange online bleiben, bis sie verkauft werden oder man sie selbst raus nimmt.


    So weit stimmt das. Wenn die Angebote ein halbes Jahr drin stehen kommt von BL die Anfrage ob du verlängern willst.


    Ansonsten kaufe und verkaufe ich bei Bl und war bis jetzt immer zufrieden, bin seit 2003 dabei.

  • Mit diesen Verkaufsplattformen kenne ich mich nicht aus, da ich selber nie Bücher verkaufe.
    Aber Du kannst doch auch hier Deine Bücher einfach mal in der enstprechenden Rubrik posten. Vielleicht findest Du hier ja jemanden, der Interesse hat?


    Und bei Amazon weiß ich nicht, wie da die Kosten für den Verkäufer sind, und wie viel von den 3 Euro Versandgebühren - wobei ja eine Buchsendung nur 85 Cent kostet - an den Verkäufer gehen. Ich kann nur von mir als Käufer reden, und ich kaufe Bücher immer nur bei Amazon oder eben im Buchladen. Und die 3 Euro Versandkosten machen mir nichts, wenn das Buch günstig ist. Mehr als 2 Euro plus eben die 3 gebe ich nicht aus für ein Mängelexemplar oder ein gebrauchtes altes Buch. Ich rechne ganz grob immer so: wenn mit den Versandkosten das gebrauchte oder Mängel- Exemplar die Hälfte von dem kostet, was mich das Buch neu kosten würde, dann kaufe ich es. Obwohl 3 Euro Versand natürlich happig sind.
    Inwieweit sich das für Dich als Verkäufer rechnet, wenn Du ein Buch dann für 2 Euro abgegeben müsstet, weiß ich nicht.

  • Erstmal vielen Dank für eure Antworten.
    Habe mich dafür entschieden bei Booklooker meine Bücher einzustellen und ich war überrascht wie einfach das geht im Gegensatz zu Ebay.
    Auch die Vorteile für den Käufer habe ich entdeckt auch wenn mann nur wenige Bücher kauft, hat man eine geringe Versandgebühr. Denn bei Medimops muß man ja für 20 Euro einkaufen wenn man sich den Versand ersparen möchte und bei Amazon ist er mit 3 Euro echt zu teuer. So habe ich eine gute Verkaufs und Einkaufsmöglichkeit für mich entdeckt :-]

  • Zitat

    Original von Frettchen
    Mit diesen Verkaufsplattformen kenne ich mich nicht aus, da ich selber nie Bücher verkaufe.
    Aber Du kannst doch auch hier Deine Bücher einfach mal in der enstprechenden Rubrik posten. Vielleicht findest Du hier ja jemanden, der Interesse hat?


    Aber erst ab 100 Beiträge. :grin

  • Also ich hatte vor Jahren mit Buchticket und anfangs auch mit Tauschticket gute Erfahrungen gemacht. Aber das wurd irgendwann zu groß, da waren dann alle Bücher zu oft drin. Spätestens als es dann mehrere Tickets/Buch gab hab ich da aufgehört. Letztes Jahr habe ich dann mit MeinBuchDeinBuch angefangen, da gefällts mir ganz gut. Das ganze bringt natürlich nur was wenn man auch gebrauchte Bücher wieder haben möchte. Vor allem wurde ich da irgendwie Bücher los von denen ich nie gedacht hätte das da irgendwer Interesse dran hat. Aber wenn man seinen Buchbestand reduzieren möchte sind Verkäufe wie Booklooker, eBay und co sicher sinnvoller.

  • Ich hab ja auch vor Kurzem ganz stark ausgemistet und auch ich habe dabei booklooker echt für mich entdeckt. Ich habe da mittlerweile gut 50 Bücher verkauft und insgesamt sicher über 100 Euro eingenommen. Es dauert natürlich bis man da alles weg hat. Manche Bücher hab ich da jetzt schon seit 3 Monaten drin, aber irgendwie findet sich immer wieder der richtige Abnehmer für das nächste Buch. Man braucht etwas Geduld, aber ansonsten ist es ne super Lösung.

    :wave Gruß Dany


    Die Wirklichkeit ist etwas für Leute, die mit Büchern nicht zurechtkommen.
    Leserweisheit