'Mord auf dem Golfplatz' - Kapitel 01 - 07

  • Dieses Buch wird aus der Perspektive Hastings erzählt. Da habe ich mich richtig gefreut, da ich schon sehr lange nichts mehr von ihm gelesen habe. Auch Hercule Poirot ist dieses Mal quasi von der ersten Seite mit dabei.


    Und gleich geht es auch mit einem Mord los ! Monsieur Renauld scheint ja ein ausschweifendes Leben geführt zu haben. Hat er tatsächlich ein Verhältnis mit der Nachbarin, Madame Daubreuil, gehabt ? Und dann soll ihn am Mordabend noch ein anderes junges Mädchen besucht haben. Hier handelt es sich sicher um die junge Frau, die Hastings im Zug kennengelernt hat. Ist sie vielleicht sogar Bella, die den Brief an Renauld geschickt hat ? Der Schreibstil würde auf jeden Fall zu ihr passen ...


    Die zerbrochene Armbanduhr mit der falschen Uhrzeit sowie das Bleirohr haben sicher etwas zu bedeuten. Nur was ? Die Fußabdrücke im Blumenbeet scheinen auf den ersten Blick identisch zu sein. Aber ich gehe davon aus, daß sie sich in der Tiefe unterscheiden ( was Hercule natürlich sofort bemerkt ), was bedeuten würde, daß sich jemand die Stiefel des Gärtners "ausgeliehen" hat.


    Hercule Poirot bekommt Konkurrenz. :lache Detektiv Giraud scheint mindestens genauso so von sich selbst eingenommen zu sein wie Poirot. Das wird sicher noch lustig.


    Dieses Mal spielen relativ wenig Personen mit, dafür hagelt es an angeblichen Beweisen und Indizien. :lache

  • Ich find es schön, dass Poirot gleich von Anfang dabei ist. Darüber hinaus lerne ich nun endlich mal Hastings kennen.


    Klasse Idee, mit dem Mädchen aus dem Zug, Christine. Das könnt durchaus hinhauen.


    Momentan denk ich, dass die Mörder aus dem Haus kommen, was bedeuten würde, dass die Frau lügt. Vielleicht wurde die Armbanduhr mit Absicht so weit vorgestellt, um so Paul aus irgendwelchen Gründen in die Irre zu führen.
    Dass sich jemand die Stiefel vom Gärtner ausgeliehen hat nehme ich auch an. Nur was hat das zu bedeuten?


    Interessant, dass Françoise vom dem Brief erfahren und dies rumerzählt hat. Kein Wunder, dass Paul schon tot war, bevor Poirot und Hastings eintrafen. Woher wusste sie davon?


    Erstaunt hat mich auch, dass es sich wohl bei dem Geheimnis um einen Gegenstand handeln soll, dass hatte ich in dem Brief an Poirot anders aufgefasst.


    Vielleicht stammt das Geld, dass Daubreuil erhalten hat, gar nicht von Paul wie man anzunehmen scheint. Schließlich weiß ja keiner was aus dem Vater von Marthe geworden ist.


    Wenn man annimmt Paul hatte eine Affäre, dann könnte doch seine Frau auch eine gehabt haben. Ob Mr. Stonor noch auftauchen wird? Wird das Testament eine Rolle spielen? Dann wäre es auch nicht absurd, dass Paul so vergraben wurde, dass er wieder entdeckt werden muss.


    Ach, Fragen über Fragen.

  • Zitat

    Original von -Christine-
    Dieses Buch wird aus der Perspektive Hastings erzählt. Da habe ich mich richtig gefreut, da ich schon sehr lange nichts mehr von ihm gelesen habe. Auch Hercule Poirot ist dieses Mal quasi von der ersten Seite mit dabei.


    Das finde ich an dem Buch auch toll. Endlich wieder ein Poirot aus Hastings Sicht (der bestimmt wieder irgendeiner Frau helfen will).


    Auf die Idee, daß Bella die Frau aus dem Zug sein könnte, bin ich noch gar nicht gekommen :gruebel - aber da könnte was dran sein (in der englischen Ausgabe nennt Hastings sie Cinderella...)!


    Detektiv Giraud scheint wirklich sehr von sich eingenommen zu sein - Poirot wird dem "human foxhound" sicher ein Schnippchen schlagen.. :rofl


    Ich stimme Dir zu marple! Der Mörder kommt sicher aus dem Haus - wie hätte die Täter sonst die Treppe hinauf kommen können, ohne das die Dienerschaft dies bemerkte? Mir ist der Sohn irgendwie suspekt - ich weiß' nur nicht warum... :lache

  • Das ist mal wieder ein Buch nach meinem Geschmack!
    Nun, das es aus Hastings Sicht erzählt wird nehme ich mal hin, ich bin ja bekanntlich kein großer Fan von ihm...
    Zu "Bella", ich glaube nicht, dass es das Mädchen aus dem Zug ist, ich vermute eher, Hastings hat hier seine künftige Ehefrau kennengelernt.
    In dieser Geschichte ist Hastings noch recht jung und lebt bei Poirot - seine Frau nannte er in den anderen Büchern stets nur Cinderella... Und bei mir hat sich das Mädel auch mit Cinderella vorgestellt - also in meiner Ausgabe.


    Mir gefällt, das Poirot von Anfang an dabei ist - und das er es diesem Schnösel von Detektiv noch zeigen wird!
    Stellt sich natürlich die Frage, von wem könnte Renault ermordet worden sein? Ich traue seiner Witwe ja nicht so recht - obwohl Poirot sie rasch als Täterin ausschließt. Komisch auch, das niemand im Haus die Drei ( Witwe und 2 Täter ) auf der stets knarrenden Treppe gehört hat...Ob die Dienstboten ein Schlafmittel bekommen haben? :gruebel
    Warum sind die Aussagen von Leonie ( ? hieß die so ?) und Francoise so unterschiedlich was den Zeitpunkt des Damenbesuches anbelangt? Wurde eine von beiden "gekauft" um eine Falschaussage zu machen? Nur wer? Ich persönlich traue der alten Francoise nicht recht über den Weg...
    Und was verbirgt Madame D.?
    War sie wirklich die Geliebte ( glaub ich net recht..) oder steckt mehr dahinter?
    Fragen über Fragen... :gruebel

  • Die Ichperspektive am Anfang war etwas komisch da nicht gleich klar war um wen es sich handelt.


    Die ganzen geliehen Mordwaffen scheinen auf jemanden zu deuten der sich dort auskennt oder das es einen Komplizen ihm Haus gibt.


    Zu den Fußspuren im Blumenbeet. In dem am Baum sind ja keine, vielleicht waren dort welche die danach wieder verwischt entfernt wurden? Die Täter haben ja auch ihre anderen Spuren verwischt.


    Wie ist die Uhr überhaupt kaputt gegangen? So wie sich das ließt hatten gab es ja keine großen Kampf. Wenn es jemand im Haus war kann ja jemand an beiden Uhren gedreht haben und die eine dann wieder zurück gedreht haben. Oder man will suggerieren, das 2 Uhr als Tatzeit falsch ist. Aber dann hätte man aufpassen müssen, das die Uhr nicht ganz kaputt geht.


    Vielleicht ist Martha ja die uneheliche Tochter von Paul?


    Vieles spricht dafür das die Täter sich dort gut auskannten.


    Ich hatte vom Brief eher den Eindruck das es sich beim Geheimnis um Wissen handelt und nicht um einen Gegenstand.

  • Zitat

    Original von bibliocat
    Das finde ich an dem Buch auch toll. Endlich wieder ein Poirot aus Hastings Sicht (der bestimmt wieder irgendeiner Frau helfen will).


    Ich habe schon ewig kein Buch mehr mit Hastings gelesen ... hat er immer dieses Faible für junge Frauen ? :lache


    Zitat

    Original von nofret78
    Zu "Bella", ich glaube nicht, dass es das Mädchen aus dem Zug ist, ich vermute eher, Hastings hat hier seine künftige Ehefrau kennengelernt.
    In dieser Geschichte ist Hastings noch recht jung und lebt bei Poirot - seine Frau nannte er in den anderen Büchern stets nur Cinderella... Und bei mir hat sich das Mädel auch mit Cinderella vorgestellt - also in meiner Ausgabe.


    Auch das Hastings nun verheiratet ist und seine Frau Cinderella nennt, wußte ich nicht. Aber im Anhang habe ich gelesen, daß dieses Buch erst der zweite Fall von Hercule Poirot ist, von daher kann das natürlich gut hinkommen.


    Zitat

    Original von bibliocat
    Auf die Idee, daß Bella die Frau aus dem Zug sein könnte, bin ich noch gar nicht gekommen :gruebel - aber da könnte was dran sein (in der englischen Ausgabe nennt Hastings sie Cinderella...)!


    In der deutschen Ausgabe nennt Hastings sie auch Cinderella. Bella hat ja diesen Brief an Renauld geschrieben und am Abend seines Todes wurde er von einer jungen Frau aufgesucht, deshalb meine Vermutung, daß es sich bei allen um diesselbe handelt.


    Zitat

    Original von kero-chan
    Dieser Roman war auch immer einer meiner Lieblinge. Viel Spaß beim Rätseln. :wave


    Meiner ist es nun auch geworden. :-]