'Morphium' - Kapitel 20 - Ende

  • Das Rätsel ist gelöst und wie immer sind die Gedankengänge Porírots spannend zu verfolgen und wie er die Verdächtigen in ihre eigene Falle laufen lässt bzw. sie durch ihre Lügen ertappt.



    Also war doch Mary der Schlüssel zum Ganzen und das Testament ihr Todesurteil, geschickt eingefädelt und kurzweilig zu lesen war es allemal wieder.


    Wobei sich mir jetzt die Verwandschaftsverhältnisse etwas verwirrend darstellen. Die Hopkins ist also die Schwester von Marys Ziehmutter, wäre also garnicht ihre wirkliche Verwandte aber durch die Formulierung im Testament wäre sie trotzdem erbberechtigt gewesen.


    Raffinierter Schachzug.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Meine schöne Theorie...falsch :lache
    Aber das kenne ich ja schon!


    Mit der Schwester als Täterin habe ich ja mal gar nicht gerechnet, obwohl, nach Poirots Erläuterungen alles so plausibel und einfach klingt.
    Ich hoffe, Elinor erholt sich von dem Ganzen und wird mit dem Doktor glücklich.

  • Und wieder lag ich voll daneben! Aber Poirot hat es wieder schön aufgelöst!


    Auf die Idee, daß Hopkins die Mörderin sein könnte, bin ich gar nicht gekommen (ich hatte eher die andere Krankenschwester im Verdacht).


    Elinor ist auf jeden Fall freigesprochen worden - und Hopkins wird sicher bald gefunden werden (und der Prozess gemacht werden).


    Wieder ein spannender Christie Roman - mit einer überraschenden Lösung! :wave

  • Zitat

    Original von bibliocat
    Auf die Idee, daß Hopkins die Mörderin sein könnte, bin ich gar nicht gekommen


    Das Schwester Hopkins die Mörderin ist, hat mich bei der Verfilmung gestört.
    Denn dort wird sie von der wundervollen Phyliis Logan gespielt, die in Downton Abbey Mrs.Hughes darstellt.


    Und die liebenswerte Mrs.Hughes könnte niemals eine Giftmörderin sein.
    Das habe ich innerlich nicht zusammen bekommen können. :pille

  • Ich hatte auch erst Schwester O´Brien in Verdacht, allerdings hätte uns die Tatsache, dass das Morphium angeblich aus Schwester Hopkins Tasche verschwunden ist, schon stutzig machen können.

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • So, endlich gehöre ich auch zum Kreis der Eingeweihten - und natürlich lag auch ich mit meinen Vermutungen wieder falsch...


    Zitat

    Auf die Idee, daß Hopkins die Mörderin sein könnte, bin ich gar nicht gekommen


    Ich auch nicht. Zwar kam mir das mit den Stichen im Arm komisch vor, aber ich muss gestehen, dass ich das nicht mit dem Mord in Zusammenhang gebracht hatte. Beim Lesen des letzten Abschnittes hatte ich sie vielmehr als morphiumabhängige Irre im Hinterkopf, welche sich das Morphium selbst "klaut" weil sie davon abhängig ist :grin :grin - wobei sich die Frage stellt, ob man sich Morphium spritzt oder es "trinkt" :lache :lache


    Glücklicherweise waren doch weder Elinor noch der Doktor die Mörder. Ich hatte sie ja doch ziemlich in Verdacht. :-]


    Ja, ja, ein sehr unterhaltsames Buch; hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen.

  • Zitat

    Ich mag es, wie im Buch die zentralen Punkte des Prozesses kurz angerissen werden.


    Ja, diese Passagen fand ich auch sehr gut. Dadurch bekam man auch als Leser nochmal die Aussagen aller Beteiligten gut vor Augen geführt und wie du bereits gesagt hast, die Szenen im Gericht sind wirklich sehr stimmungsvoll.


    Interessant fand ich hier vor allem die Aussage von Elinor, die stets genau abwägt, welche Mimik sie zeigen soll, damit sie gut wirkt.

  • Zitat

    Original von kero-chan
    So, endlich gehöre ich auch zum Kreis der Eingeweihten - und natürlich lag auch ich mit meinen Vermutungen wieder falsch...



    Ich auch nicht. Zwar kam mir das mit den Stichen im Arm komisch vor, aber ich muss gestehen, dass ich das nicht mit dem Mord in Zusammenhang gebracht hatte. Beim Lesen des letzten Abschnittes hatte ich sie vielmehr als morphiumabhängige Irre im Hinterkopf, welche sich das Morphium selbst "klaut" weil sie davon abhängig ist :grin :grin - wobei sich die Frage stellt, ob man sich Morphium spritzt oder es "trinkt" :lache :lache


    Ich dachte es waren Tabletten, da irgendwo Röhrchen erwähnt wurden. Sonst hätten es doch Ampullen sein müssen ??? :gruebel


    Aber normalerweise wird es gespritzt. Oder es gibt Morphinplaster. Damals vielleicht eher noch nicht???

    [SIZE=7]"Leute die Bücher lesen, sind einfach unberechenbar." Spruch aus "Wilsberg " [/SIZE]

  • Pflaster sind Morphiumabkömmlinge oder Fentanyl, meines Wissens gab es die seinerzeit noch nicht...
    Ich vermute, es handelt sich um Tabletten, auch heute noch gängig. Wie auch Tropfen und Ampullen.