Thomas Gottschalk - Herbstblond

  • Diesem lesenswerten Buch merkt man in erfreulicher Weise an, daß es kein "Ghostwriter" geschrieben hat, sondern Gottschalk in eben seiner Art, angenehm hemdsärmelig, offen, ehrlich, originell und sympathisch. (Nun, das ist subjektiv, jenun ...) Sein Leben, von ihm selbst erzählt, mit allen Höhen und Tiefen ... Unterhaltsam aber durchaus nicht oberflächlich.

  • Ob mager oder nicht, das "bleibt sich gleich", wie ein guter Bekannter von mir zu sagen pflegt ...


    Ich "mache" nicht "fest", daß es keinen "Ghostwriter" gibt, sondern es ist so ... a.) steht es im Buch und überall sonstnochwo und b.) merkt man es ...


    Gottschalk erzählt einigermaßen chronologisch, wobei der eine oder andere gedankliche oder zeitliche "Ausflug" natürlich dazugehört ...


    Er erzählt sein Leben, wie das halt Autobiographien so an sich haben ...

  • Ob mager oder nicht, das "bleibt sich gleich", wie ein guter Bekannter von mir zu sagen pflegt ...


    Auf diese Weisheiten könnte ich ohne nachzudenken verzichten, aber wer es braucht... :-)

    Schon der weise Adifuzius sagte: Und hätte der Teufel den Satz mir geschenkt, ich musste ihn schreiben, egal was ihr denkt!:chen

  • Ich hab das Hörbuch gehört und kann es sehr empfehlen. Es war wirklich interessant, etwas über Gottschalks Werdegang zu erfahren. Auch diese Dinge, wie das denn nochmal war, als er zu Wetten dass...? kam bzw. als er dann damit aufhörte usw., das war ganz interessant!


    Man merkt tatsächlich, dass Gottschalk das Buch selbst geschrieben hat, und er kann das auch, er hat schließlich auch Germanistik studiert, wozu also ein ghostwriter?


    Und man merkt es daran, weil es einfach in seiner typischen Art und Weise, sich auszudrücken, geschrieben ist.


    Da er das Hörbuch selbst spricht, merkt man es da noch viel mehr.


    Ich finde, Biografien, die ein Autor selbst spricht, sind eh noch besser, als das Buch zu lesen.


    (Wobei ich sonst meistens Printbücher lieber mag als Hörbücher).

  • So wie praktisch jeder aus meiner Generation bin ich mit Thomas Gottschalk groß geworden. Ich habe ihn bei „Wetten, dass?“ und in den „Supernasen“-Filmen gesehen, ich habe seine Haribo-Werbungen geschaut und sogar einige seiner Disney- und Late-Nite-Talk-Sendungen gesehen. Thomas Gottschalk als Mensch war mir dagegen immer zweitrangig. Mich interessierte sein Privatleben nicht so sehr und bin deshalb auch nicht traurig, dass er in seiner Biografie nicht groß darauf eingeht. Manche Dinge müssen einfach privat bleiben. Stattdessen habe ich einiges über Gottschalks Werdegang erfahren und wie es ihm nach dem Ausstieg bei „Wetten, dass?“ erging. Etwas schade fand ich, dass die Supernasen-Teile und all seine anderen Filme nur in einem einzigen Kapitel kurz erwähnt werden. Hier hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren. So bleibt es allen in allem eine nette und leichte Autobiographie, die Thomas Gottschalk genau wie während seiner über dreißigjährigen Karriere präsentiert: Leichtfüßig, humorvoll und immer mit einem charmant-flapsigen Spruch auf den Lippen.