Homosexualität, etc., Kirche und Christsein

  • Mannomann ... habt ihr eigentlich nix Besseres zu tun, als euch über eine Institution aufzuregen, die euch (angeblich) sowieso schnurzpiepwurst ist? :pille


    RKK-Bashing ist echt en vogue, was?


    Würdet ihr eigentlich auf Islam, Hinduismus, Buddhismus oder -- au weia! -- Judentum genauso eindreschen?

  • Zitat

    Original von Iris
    Mannomann ... habt ihr eigentlich nix Besseres zu tun, als euch über eine Institution aufzuregen, die euch (angeblich) sowieso schnurzpiepwurst ist? :pille


    RKK-Bashing ist echt en vogue, was?


    Würdet ihr eigentlich auf Islam, Hinduismus, Buddhismus oder -- au weia! -- Judentum genauso eindreschen?


    Hm, ist das hier nicht schon gemacht worden ............ zumindest mit Blick auf den Islam????? Außerdem kann man so schön meckern über eine Sache, die man wenigstens halbwegs kennt. :lache


    Gabi

  • Zwei Sachen...


    Momo
    Etwas "Im Namen Gottes" zu tun, darauf hat die Institution Kirche kein Monopol. Warum sollte sich also ein homosexuelles Paar nicht unter den Schutz Gottes stellen wollen, wenn beide gläubige Menschen sind??
    Wenn die Institution Kirche damit Probleme hat, heisst das nicht, daß Gott damit Probleme hat.


    @His
    Ich hab jetzt auf Anhieb Nichts finden können, wo Homosexualität zumindest in der Bibel von "offizieller" Seite als Sünde bezeichnet wird.


    Man sollte nicht den Fehler machen Glauben, Gott und Kirchendoktrin einfach in einen Topf zu werfen und mal kräftig drin rumzurühren.


    Außerdem, um nochmal auf mein Eingangsposting zurückzukommen, würde mich wirklich speziell interessieren, wie Christen innerhalb oder außerhalb ihrer Gemeinden mit dem umgehen, was von kirchlicher Seite her propagiert wird.
    Als Beispiel nochmal kurz der Römerbrief, einer der Eckpfeiler evangelischer Theologie. Paulus macht hier einige radikale Äußerungen gegen Ungläubige, Juden, Homosexuelle, etc. etc.
    Die Bibel ist nun mal fundamentaler Bestandteil christlichen Glaubens. Wenn man also die Aussagen von Paulus nimmt und z. B. so interpretiert, wie das von Kirchenseite her getan wird, steht das in meinen Augen teilweise in erheblichen Widerspruch zu dem was u. a. Jesus gesagt hat und vielleicht auch dem eigenen Glaubensbild (siehe das erste Posting von Ronja, daß auch meine eigenen Gedanken dazu recht gut einfängt).


    Gruss,


    Doc

  • Ich selbst stehe auf Frauen, und habe nicht vor irgendwann zu Heiraten. Der Wirbel darum wäre mir viel zu groß.
    Ich finde es auch nicht wirklich schlimm, das die Kirche so dagegen wettert.
    Sollen sie doch, es schränkt mich in meinem Leben nicht ein.
    Finde es nur für die Menschen schade, die gern Heiraten würden und es nicht dürfen. Ich denke es gibt keinen Grund es zu verbieten.
    Soweit ich weiss ist die Hochzeit nicht mit den Worten erfunden worden, das nur Mann und Frau heiraten dürfen.
    Aber wenn die Kirche das so möchte, bitte.Für mich sind das alles traurige, verbissene Geschöpfe ohne viel spass am leben.


    Ist meine Meinung!!


  • :anbet
    Ok - da war ich wohl etwas zu vorschnell und habe meinen Gedankengang nicht vollständig ausgeführt. Ich gebe dir natürlich Recht. Der Glaube an Gott hat nicht unbedingt etwas mit der Kirche zu tun.


    Momo

    Momo


    Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit einem Fragezeichen.
    -Hermann Hesse-


  • Ehen gab es auch schon vor der Christianisierung .............. eigentlich gab es immer schon Riten, die die Verbundenheit von Mann und Frau bekräftigten und dem Stamm, dem Volk zeigten, dass dieses Paar zusammen gehört und diese Gemeinschaft unter einem besonderen Schutz steht ............ selbst wenn mehrere Frauen zu einer solchen Gemeinschaft gehörten, genießen alle die gleichen Rechte und Pflichten. Das ist bei Gott nix katholisches.


    Hat ja wohl auch stark damit zu tun, dass die Zeugung von Kindern NUR zwischen Mann und Frau möglich ist und in fast allen alten Kulturen ein Mysterium ohne jegliche Vergleiche war.


    Gabi

  • Zitat

    Original von vallenton
    Ich glaube so etwas kann man unter dem Begriff Polemik zusammenfassen.


    Ich gebe gerne zu, dass meine Äußerung polemisch ist. Aber ich stehe voll hinter dieser Ansicht.


    Übrigens habe ich mit Religionen generell nichts am Hut. Nur: das Christentum und seine Auswirkungen spüre ich halt hauthnaher.

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Zitat

    Mannomann ... habt ihr eigentlich nix Besseres zu tun, als euch über eine Institution aufzuregen, die euch (angeblich) sowieso schnurzpiepwurst ist?


    Liebe Iris, wie kann uns eine Institution egal zu sein, die immer noch viel Einfluss auf unser Leben hat?


    In allen Orten steht halt eine Kirche, nicht? ;-)


    Zitat

    RKK-Bashing ist echt en vogue, was?


    Ja, das ist ziemlich modern.


    Aber es ist eigentlich modern, gegen alle Institutionen, die die Freiheit irgendwie begrenzen wollen, zu wettern. ;-)


    Zitat

    Würdet ihr eigentlich auf Islam, Hinduismus, Buddhismus oder -- au weia! -- Judentum genauso eindreschen?


    Auf den Islam wird mehr gewettert wie auf das Christentum, wegen der Terrorismussache.


    Auf den Hinduismus wird aus Informationsmangel nicht gewettert.


    Auf den Buddhismismus ebenso, wobei viele meinen, dass der Buddhismus ein sehr toleranter Glaube sei.


    Und auf das Judentum - traut sich aufgrund der schrecklichen Geschichte keiner, darüber zu wettern. ;-)


    Gruß

  • Zitat

    Original von Gabi
    Hm, ist das hier nicht schon gemacht worden ............ zumindest mit Blick auf den Islam?????


    Das würde ich eher als eine nicht mehrheitsfähige Einzelmeinung ansehen, nicht als herdentriebartiges Mitdraufhauen wie hier.


    Zitat

    Außerdem kann man so schön meckern über eine Sache, die man wenigstens halbwegs kennt. :lache


    Ich würde eher sagen, "die man nur halbwegs kennt".


    Die Verwechslung von grundsätzlichen Prinzipien einer Religion und dem, was vor Ort in Kenntnis der Natur des "Mängelwesens" Mensch ("Wir sind alle kleine Sünderlein ...) praktiziert wird, ist ein Standardmittel billiger Polemik.


    Und damit ich jetzt nicht als Päpstin verdroschen werde: Ich finde die Äußerungen ziemlich unglücklich, und ich werde mich davon keineswegs zu einer ablehnenden Haltung gegenüber Betroffenen im Einzelfall bewegen lassen.
    Die Haltung der Kirchenleitung in diesen Fragen ist historisch bedingt, hat sich in mehreren Fragen auch mehrfach gewandelt. Und wo diese Haltung dem Gebot der Nächstenliebe (sozusagen der Prime Directive) widerspricht, betrachte ich sie im Gegensatz zu diesem als nicht bindend.

  • Zitat

    Original von Historikus
    Aber es ist eigentlich modern, gegen alle Institutionen, die die Freiheit irgendwie begrenzen wollen, zu wettern. ;-)


    Und ich welcher Freiheit begrenzt Dich denn persönlich die Kirche??
    Du bist nach eigener Aussage nicht gläubig, oder?


    Gruss,


    Doc

  • Homosexualität und die Bibel: Vielleicht kennt ihr den "offenen Brief" an die US-Radiomoderatorin Laura Schlesinger, nachdem sie in ihrer Sendung mit der Bibel gegen Homosexualität argumentiert hatte (Quelle tausendfach im Internet, z.B. hier):


    Liebe Dr. Laura


    Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche, das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen.


    Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, ’Leviticus 18:22, wo klar gestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.


    Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,


    a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (’Leviticus 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?


    b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in ’Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?


    c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (’Leviticus 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.


    d) ’Leviticus 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?


    e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. ’Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten?


    f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (’Leviticus 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Können Sie das klar stellen?


    g) In ’Leviticus 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?


    h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch ’Leviticus 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?


    i) Ich weiß aus ’Leviticus 11:6-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?


    j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen ’Leviticus 19:19, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (’Leviticus 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (’Leviticus 20:14)


    Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.


    Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan


    Jake

    Surround yourself with human beings, my dear James. They are easier to fight for than principles. (Ian Fleming, Casino Royale)

  • @Doc:


    Zitat

    Und ich welcher Freiheit begrenzt Dich denn persönlich die Kirche??


    Ich weiß nicht, wie es bei euch in den großen Städten ist.


    Aber am Land gibt es noch immer rückständige Typen (meistens leider alte Tratschweiber), die dem Pfarrer hörig sind.


    Mich persönlich begrenzt die Kirche nicht mehr, aber bis vor kurzem schon.


    Denn vor einigen Jahren war ich noch nicht volljährig, und musste erkennen, dass man einfach DAZUGEHÖREN MUSSTE, aufgrund der Umgebung, der Gesellschaft und Verwandschaft.


    Ist es doch toll, Erstkommunion, Firmung und Co zu feiern, weil es eh alle tun und weil die Verwandten feiern wollen, obwohl ich schon damals nicht an Gott glaubte.


    Das ist nicht nur ein kirchlicher Zwang, sondern auch ein gesellschaftlicher, ein rückständiger Zwang, der getragen von der Kirche ist.


    Man musste einfach dabei sein, und das ist schon eine Begrenzung der Freiheit.


    Auch wenn ich sehe, wie Geschiedene, Schwule und Andersseiende von der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen werden, dass nenne ich Kirchendikatur und ist eine Begrenzung von Freiheit.


    Der Gipfel sind dann jene Fälle, wo sich die Kirchengemeinschaft weigerte, Selbstmord-Tote zu begraben, und dann in Einzelfällen, wo man nachgab, dem Toten noch ins Grab runterrief, welche Sünde er begangen habe ...

  • @Piratin
    Ich muss dann doch mal den Advocat Diaboli spielen. ;-)


    Alle in dem Brief genannten Bibelstellen sind ausschließlich aus dem Alten Testament, das sich zumindest laut offizieller Theologie nur mit Gottes auserwählten Volk, nämlich den Juden beschäftigt. Die wiederum stützen sich in ihrer Glaubenslehre in der Regel auch ausschließlich auf das AT.


    Das NT markiert aber sozusagen den Wendepunkt in der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Ein neuer Bund wurde geschlossen mit dem nun mehr ALLE Menschen Gottes Zusage erhalten haben und nicht mehr nur die direkten Abkömmlinge Abrahams.


    "Leider" ist der weiter oben von mir angesprochene Paulus, sein Römerbrief und damit auch seine reaktionäre Sicht aber auch im NT zu finden, und das ist für mich als Nicht-Jude schon eher interessant als Leviticus.


    Gruss,


    Doc

  • Sollen doch die Kirchenfritzen sagen, denken, Thesen an die Wand nageln, soviel sie wollen.
    Wer sich daran hält, bitteschön!, aber ohne mich, und wahrscheinlich ohne (fast) alle vernünftig denkenden Menschen.

  • @His
    Sorry, aber Du antwortest nicht auf meine Frage, wie die Kirche DICH speziell in irgendwelchen Freiheiten beschränkt?


    Auch als Kind kann man die Kommunion ablehnen und kein Pfarrer wird Dich dazu zwingen. Wenn Dich also jemand gezwungen hat, dann Deine Eltern, nicht aber Gott.


    Gruss,


    Doc

  • Zitat

    Original von Alexx61
    Sollen doch die Kirchenfritzen sagen, denken, Thesen an die Wand nageln, soviel sie wollen.
    Wer sich daran hält, bitteschön!, aber ohne mich, und wahrscheinlich ohne (fast) alle vernünftig denkenden Menschen.



    Verstehe ich es richtig? Diejenigen, die der Kirche zugewandt sind, gehören nicht zu den vernünftigen Menschen? Kann es sein, dass diese Bemerkung ein wenig polemisch ist?
    Ich kenne eine Menge gläubiger Menschen, die ich für sehr vernünftig halte. Irgendwie empfinde ich deine Äußerung so etwas neben der Spur.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Mit ein wenig Toleranz wäre das doch alles kein Problem. Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden.
    Wenn homosexuelle Paare den Wunsch haben, ihre Liebe auch gegenüber ihrem Umfeld und der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dann sollen sie doch heiraten. Ich habe kein Problem damit.

  • Zitat

    Original von Historikus
    Aber am Land gibt es noch immer rückständige Typen (meistens leider alte Tratschweiber), die dem Pfarrer hörig sind.


    <snip>


    Das ist nicht nur ein kirchlicher Zwang, sondern auch ein gesellschaftlicher, ein rückständiger Zwang, der getragen von der Kirche ist.


    Den örtlichen Pfarrer grundsätzlich für die Bigotterie und Brniertheit der Gemeindemitglieder verantwortlich zu machen heißt, dieses Jedermanns und -fraus pauschal von ihrer Verantwortung freizusprechen. Und das bedeutet: Ihnen die Freiheit, die freie Urteilskraft abzusprechen.
    Denk deine Gedanken mal zu Ende und nicht nur bis zu dem Punkt, wo 's dir grad mal gefällt! :grin


    Es mag diese Pfarrer durchaus geben -- die Regel ist das nicht.


    Hast du eigentlich eine Ahnung davon, in wie vielen Fällen z.B. Kinder in den Genuß einer höheren Schulbildung kamen, weil der örtliche Pfarrer sich mit aller Macht gegen spießige Eltern durchgesetzt hat? Hast du eine Ahnung, in wievielen Fällen vor zivilen Gerichten der Hexerei angeklagte Frauen ausgerechnet durch die Anrufung der Inquisition (!) vor dem sicheren Tod gerettet wurden? Hast du eine Ahnung, wie viele Verfolgte zu allen Zeiten in Kirchen und Pfarrhäusern Zuflucht fanden, oft heimlich, und wie viele Pfarrer deshalb gerichtlich belangt wurden, weil die Schäflein lieber vor dem weltlichen Herrn buckelten als ihrer Christenpflicht Genüge zu tun?


    Frisch mal deine historischen Kenntnisse ein bißchen auf!