Leserundenvorschlag: Ernst Lothar „Der Engel mit der Posaune“ / ab 17.07.2018

  • Vorbemerkung


    Vor einiger Zeit lief die Verfilmung (u. a. mit Paula Wessely und Attila Hörbiger) auf 3SAT. Den Film habe ich zwar nur ausschnittsweise gesehen, aber er hat mein Interesse auch für die Buchvorlage geweckt. Diese erschien 1946 erstmals in deutscher Sprache und war viele Jahre nicht lieferbar. 2016 veranstaltete der Zsolnay Verlag eine gediegene Neuausgabe, die ich mir zugelegt habe. Nach einiger Überlegung mache ich jetzt diesen Vorschlag; vielleicht gibt es ja doch noch ein paar Eulen, die sich für das Buch interessieren würden.



    Der Autor (Quelle: Verlagsangabe)


    Ernst Lothar, eigentlich Ernst Lothar Müller, wurde 1890 in Brünn geboren und starb 1974 in Wien. Der Jurist arbeitete u.a. als Staatsanwalt, eher er ab 1925 Theaterkritiker, Regisseur und schließlich Direktor des Theaters in der Josefstadt wurde. 1938 emigrierte er in die USA, er kehrte nach Kriegsende nach Wien zurück. Ab 1948 war er Regisseur am Burgtheater und Direktoriumsmitglied bei den Salzburger Festspielen. 2016 erschien bei Zsolnay die Neuauflage seines Romans Der Engel mit der Posaune, im Frühjahr 2018 der Roman Die Rückkehr.


    > Hier der Wikipediaartikel < zum Autor




    Zum Inhalt (Quelle: Amazon)


    Wien, Innere Stadt: Über dem Eingang des Hauses Seilerstätte 10 prangt ein Engel aus Stein, der die Posaune bläst. Im Haus lebt die weitverzweigte Klavierbauerfamilie Alt, deren Aufstieg und Untergang in einem Generationen umfassenden Bilderbogen erzählt wird. Das Zentrum bildet Henriette Alt, mit zwanzig Jahren Geliebte des Kronprinzen Rudolf, mit siebzig Opfer von Hitlers Gestapo. Inmitten von Katastrophen und Familienintrigen ist sie Sinnbild von Endzeit und Hoffnung. Am Schicksal von Henriette und ihrer Familie zeichnet Ernst Lothar das epochale Porträt des untergehenden Österreich – vom Selbstmord des Kronprinzen in Mayerling bis zum „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland.


    > Hier die Seite zum Buch beim Verlag < (mit Leseprobe)




    Termin


    Es wurde der 17. Juli 2018 als Starttermin vereinbart, die Leserunde ist zu diesem Datum angemeldet.




    Wer möchte mitlesen?


    Rouge (17. Juli geht)

    Pelican (17. Juli paßt; nicht im September)

    Suzann (17. Juli geht; nicht im August)

    Teresa (nach Mitte Juli 2018)

    Alice (17. Juli geht)

    Rumpelstilzchen

    Brigitte H. H.

    .

    .

    .

    SiCollier (17. Juli geht)


    Voraussichtliche Einteilung:


    Prolog - Kapitel 02 (Seite 001 - 058)

    Kapitel 03 - Kapitel 13 (Seite 058 - 142)

    Kapitel 14 - Kapitel 20 (Seite 143 - 207)

    Kapitel 21 - Kapitel 27 (Seite 208 - 284)

    Kapitel 28 - Kapitel 34 (Seite 285 - 365)

    Kapitel 35 - Kapitel 41 (Seite 366 - 424)

    Kapitel 42 - Ende (Seite 425 - 529, Nachwort bis S. 540)


    Einteilung im Buch:

    Prolog

    Erstes Buch: Der vierte Stock (Kapitel 1 - 13)

    Zweites Buch: Dachfeuer (Kapitel 14 - 27)

    Drittes Buch: Der Keller (Kapitel 28 - 41)

    Viertes Buch: Der gelbe Salon (Kapitel 42 - 53)

    Epilog: Die Grundlagen





    > Hier der Amazon-Link zum Buch <

    Ich selbst besitze die wunderschöne HC-Ausgabe, es gibt jedoch inzwischen auch eine Taschenbuchausgabe.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    Dieser Beitrag wurde bereits 9 Mal editiert, zuletzt von SiCollier ()

  • Ich habe Dich eingetragen, Rouge! :wave


    Mal sehen, ob eine Leserunde zustande kommt. Ich will das Buch dieses Jahr auf jeden Fall noch lesen, zumal inzwischen ein zweiter Roman des Autors wieder erschienen ist: "Die Rückkehr", das 1946 beginnt (allerdings mW keine Fortsetzung zu diesem Roman).

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Ich habe Dich eingetragen, Pelican! :wave


    Mir persönlich wäre vermutlich die (Start-) Zeit zwischen Juni und Mitte August am liebsten. Mal sehen, was sich entwickelt.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Teresa, ich habe Dich eingetragen! :wave


    @ Alle

    Wenn alle mitmachen, wären wir die Mindestteilnehmerzahl für eine Leserunde. :-) Auf Grund der bisherigen Äußerungen schlage ich jetzt einfach mal den


    17. Juli 2018


    als Leserundenbeginn vor. Würde das passen?

    :wave

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Das Buch interessiert mich auch, und es in einer Leserunde zu erleben ist immer was Feines. Deshalb würde ich auch gerne mitmachen, wenn's recht ist :)

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Bis hierher ist alles eingetragen.


    @ Alice

    Schön, daß Du dabei bist. Vielleicht sind wir dieses Mal eher einer Meinung als beim Stifter?! Da Du nichts zum Termin geschrieben hast, gehe ich einfach davon aus, daß der 17. Juli Dir auch passen würde (da ich das Datum vor Deinem Post vorgeschlagen hatte).


    @ Lesebiene

    Schade, aber nach dem Ausschlußverfahren (wer wann nicht kann) blieb nur Mitte Juli übrig.


    :wave

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

  • Bis hierher ist alles eingetragen.


    @ Alice

    Schön, daß Du dabei bist. Vielleicht sind wir dieses Mal eher einer Meinung als beim Stifter?! Da Du nichts zum Termin geschrieben hast, gehe ich einfach davon aus, daß der 17. Juli Dir auch passen würde (da ich das Datum vor Deinem Post vorgeschlagen hatte).

    Ja, der Termin passt für mich.


    Ach, und wenn wir verschiedener Meinung sind, haben wir wenigstens etwas zu diskutieren :grin;)

    Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar. Oscar Wilde

  • Prima, dann paßt das ja. :-)


    Ein Eingangspost habe ich eine voraussichtliche Einteilung gepostet. Ich habe mich dabei an der "natürlichen Einteilung" des Buches orientiert. Der letzte Abschnitt ist etwas länger, da ich annehme, daß man gegen Ende eher in einem Rutsch lesen und nicht wegen Schreibens in einem Abschnitt unterbrechen möchte (zumindest geht es mir meistens so).


    Ich werde die Leserunde die nächsten Tage dann so anmelden.

    :wave

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)