Diner des Grauens. Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites! von A. Lee Martinez

  • Kurzbeschreibung


    Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind und du niemals weißt, was im Kühlschrank lauert! Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pickup bei dem Imbiss Halt machen, trifft es sie hammerhart: Zombie-Kühe, eine monströse Bardame und singende Yucca-Palmen sind erst der Anfang. Doch Earl und Duke sind nicht umsonst der coolste Vampir und der fetteste Werwolf der Welt …Der Sensationsroman aus den USA – nach A. Lee Martinez werden Fantasy und Horror nie mehr so sein, wie sie waren!



    Horrorspaß mit Kultgarantie für alle Fans von Terry Pratchett und Douglas Adams


    Darf's ein bißchen blutiger sein? Und ein bißchen witziger? Wer im "Diner des Grauens" des texanischen Newcomers A. Lee Martinez Platz nimmt, muß auf einiges gefaßt sein, Auf Vampire und Werwölfe etwa, die für eine Handvoll Dollar Zombie-Kühe jagen. Vor allem aber auf heftige Zwerchfellturbulenzen. So hemmungslos durchgedreht ist mit den Versatzstücken der Fantasy lange nicht mehr umgegangen worden. Als hätte sich Douglas Adams in die "Titty Twister-Bar" aus "From Dusk Till Dawn" verirrt. Keine Frage: A. Lee Martinez wird die nächste ganz große Nummer. Wenn er es nicht schon ist...



    Es fängt eigentlich ganz harmlos an. Zwei Typen sind unterwegs mit einem Pick-up und trinken Bier - jede Menge Bier - ohne jedoch besoffen zu sein. Nach und nach stellt sich dann raus, dass der eine ein Vampir, der andere ein Werwolf ist. Als der eine Hunger hat, halten sie an einem entlegenen Diner und schon nimmt die Geschichte an Spannung und Tempo zu. Nebst normalen Zombies, kämpfen die beiden auch gegen Zombiekühe, Gouhle, Geister und ähnlich nette Geschöpfe.
    Sehr schwungvoll und spannend geschrieben, so dass ich es binnen kürzester Zeit gelesen hatte. Also nehmt Euch ein paar Stunden Zeit und genießt den Ausflug in eine skuriele Geschichte gewürzt mit trockenem Humor.

  • Zitat

    Original von Batcat
    @ Tanzmaus


    Ist OK. Ich bin schon 18. :lache


    Eben...und Schüsseln haben wir auch genug für diverse Zwecke :grin


    *malnotieren*


    :wave
    Ikarus

  • Als ich das Buch zuschlug, war ich traurig, dass die Geschichte über die beiden ungleichen Freunde Duke und Earl vorbei war.


    Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der trockene Humor und die manchmal völlig verqueren Situationen und Gedankengänge mögen vielleicht an Douglas Adams erinnern, aber sonst haben Martinez und Adams wenig gemein, weshalb ich auch den Vergleich auf der Rückseite des Buches nicht verstehe. Noch etwas: die Geschichte ist zwar blutig – aber nicht zu vergleichen mit „From Dusk till Dawn“.


    Duke und Earl - der Werwolf und der Vampir - möchtegern gefährlich und fuchteinflößend und dabei so harmlos und liebenswürdig. Die menschlichen Bedürfnisse kommen ebenso wenig zu kurz wie die übernatürlichen - manchmal vermischen sie sich auch auf eine seltsame Art und Weise. Earl trinkt lieber Kuhblut, als dass er in der Kleinstadt Rockwood durch blutarme Einwohner Aufmerksamkeit erregt und Duke muss sich vor der ziemlich stämmigen Diner-Besitzerin Loretta in Acht nehmen, die sich von dem riesigen dicken Kerl angezogen fühlt. Martinez räumt mit Vorurteilen auf – bestätigt aber auch, dass man Werwölfe mit Silber töten kann und Vampire die Sonne nicht gut vertragen.


    Zu erwähnen wäre bei diesem Buch noch das sehr schön gestaltete Cover, das in ähnlicher Art auch im englischen Original (Gil's All Fright Diner, ISBN: 0765314711) zu sehen ist. Sogar das Innenleben wurde gestaltet – so darf man statt auf schnöde Kapitelzahlen am Kapitelanfang auf ein haariges Auge blicken.


    Ich hoffe, dass Martinez seine beiden Erstlingswerk-Figuren noch einmal aufgreift und sie ein weiteres Abenteuer erleben lässt, bei dem sie vielleicht wieder die Welt retten müssen. Ich würde mich freuen.


    Momo

    Momo


    Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt, sondern mit einem Fragezeichen.
    -Hermann Hesse-

  • Da ich noch nicht viele Fantasy-Horror-Komödien gelesen habe, kam mir dieses von Martinez gerade recht dazwischen.
    Ein paar Mal Kichern war schon drin.


    Kurzweiliges Vergnügen für wirklich nur ein paar Stunden.
    Eine Hexe mit Geschmack werde ich mir auf jeden Fall auch noch antun.


    Über die "blutigen" Szenen konnte ich mich eher amüsieren - eben Splatter-Slapstick... Gegruselt habe ich mich jedenfalls nicht.


    Von mir gibt es 8 Punkte.


    EDIT: Ich wundere mich, dieses Buch im Bereich Belletristik gefunden zu haben... In meinem Bücherregal wandert es in die Fantasy-Ecke neben T. Pratchett und Douglas Adams.

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von killerbinchen ()

  • Anscheinend ist Cathy/Cathie ein beliebter Name für Geister...


    Martinez`Geist heißt Cathy, bei Mary Janice Davidson`s Betsy-Reihe heißt der Geist, der bei ihr bleibt, auch Cathie, nur eben mit ie. Das fand ich beim Lesen schon komisch...


    Die Idee mit der Materie der Geister fand ich übrigens sehr gut.

    „An solchen Tagen legt man natürlich das Stück Torte auf die Sahneseite — neben den Teller.“

  • Oh man, es ist schon lange her, dass ich dieses Buch gelesen hatte,
    aber ich bin, wenn ich daran denke, immernoch inspiriert! :-]


    Ich konnte das Buch damals nicht weglegen und hatte es binnen zwei Tagen durch.
    Sehr humorvoll, spannend und kreativ und somit nur zu empfehlen.


    :-)

    :lesend : jeden Tag was anderes... :-]

    Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.
    (Cicero, Marcus Tullis)

  • Ich habe das Buch am Wochenende gelesen und bin absolut begeistert vom Earl of Vampires und dem Duke of Werewolfes. Aber nicht nur die beiden Hauptcharaktere sind genial, auch die Nebendarsteller sind verdreht und liebenswert (sogar die Bösewichte und die Zombiekühe). Schade fand ich nur das die im Klappentext erwähnten singenden Yucca-Palmen keine besondere Rolle einnehmen. :-]
    Das Buch fand ich sehr originell und hatte viel zu lachen. Schade das es keine Fortsetzung zum Diner des Grauens gibt.

    "Bücher haben eine Seele. Keiner muss die Seele eines Buches suchen. Die Seele des Buches findet den Leser. Das tut sie immer!" - Die wundersame Geschichte der Faye Archer