Beiträge von Michi

    Dann bin ich wenigstens nicht alleine, was Sophie angeht :lache
    Deine Erklärung leuchtet mir sogar ein. Darauf bin ich gar nicht gekommen. Aber trotzdem mag ich sie nicht.


    Ich habe die vorherigen Bücher auch auf deutsch gelesen, dieses hier auf Englisch. Ich finde englische Bücher generell etwas besser, aber diesmal... ich weiß auch nicht. Es hat mich nicht so gepackt wie die anderen drei. Aber so sind die Geschmäcker verschieden :wave

    Zitat

    Die forensischen Details, die in den ersten drei Bänden der Reihe sehr detailliert dargestellt wurden, werden hier kürzer abgehandelt, was mich persönlich nicht gestört hat.


    Das hat mich wiederum an dem Buch gestört. Ich finde, es ist das Schwächste von allen vier :rolleyes Mir hat die Spannung gefehlt, die ganzen forensischen Untersuchungen und mir kam es einfach nicht wie ein typischer David Hunter Roman vor. Ich weiß auch nicht... diesmal hat mich die ganze Geschichte nicht vom Hocker gerissen.
    Die Auflösung, was die Morde angeht... tja, sagen wir mal so, ich war zu einem gewissen Grad überrascht und es ist das, was mich dann doch wieder ein wenig mit dem Buch versöhnt hat.


    Sophie ging mir die ganze Zeit über gewaltig auf den Keks. Ich weiß auch nicht, warum. Aber ich mochte sie überhaupt nicht. Wenn ich einen Einfluss darauf hätte haben können, hätte ich dafür gesorgt, dass David sie einfach stehen lässt...


    Der Fall an sich und die Grundidee ist durchaus spannend, aber ich finde, es hat ein wenig an der Umsetzung gehapert. Ich muss sagen, mir hat der 1. Teil, der 8 Jahre in der Vergangenheit gespielt hat, um einiges mehr gefallen.


    Das Buch an sich lässt sich flüssig und leicht lesen. Ich hatte es in wenigen Tagen durch.


    Ich bin mal auf andere Meinungen gespannt und ob ich alleine dastehe, wenn ich sage, dass es das bisher schwächste Buch der Reihe war.


    Von mir gibt es 6 von 10 Punkten

    Ich habe das Buch jetzt innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Wozu nicht freie Tage und eine schlaflose Nacht gut sind :grin


    Es gehörte zu den besseren Thrillern, die ich gelesen habe. Es war spannend und logisch aufgebaut. Es ließ sich leicht, schnell und flüssig lesen. Die Taten waren schon ein bisschen zu brutal, also was die Details angeht. Zwar kann mich so schnell nichts schocken, was in Büchern steht, aber mir hätte es gereicht, wenn nicht jede Leiche im Detail beschrieben wird :rolleyes


    Was ich schade fand, war, dass die Protagonisten doch ziemlich farblos geblieben sind. Man erfährt z.B. erst etwa in der Mitte des Buches, wie Kate überhaupt aussieht. Das hätte die Autorin ruhig früher irgendwie einbauen können. Und nicht erst, als John Tomasetti über sie nachdenkt.
    Auch von ihm hätte ich gerne mehr erfahren. Sicher, man weiß, dass seine Familie gestorben ist und er tabletten- und alkoholabhängig ist, aber das wars auch schon. Und von dieser Abhängigkeit hat man im Buch schlussendlich nicht mehr so viel mitbekommen. Und dass es nur Kate bedurfte und schon wird er irgendwie geheilt, kommt mir irgendwie unglaubwürdig vor.


    Die ganze Liebesgeschichte zwischen den beiden hätte die Autorin ruhig weglassen können. Es schien, als ob sie unbedingt eine einbauen wollte, auch wenn sie im Grunde nur ein paar Seiten lang ist.


    Es hat lange gedauert, bis ich mit Kate warm geworden bin. Normalerweise stört mich die Erzählweise aus der 1. Person nicht wirklich, aber ich habe lange gebraucht, um vor meinen Augen eine Frau und keinen Mann zu haben :wow Warum auch immer.
    Das Buch wäre um einiges besser geworden, wenn die Autorin sich für eine Zeit und für eine Erzählperspektive entschieden hätte.


    Ansonsten war das Buch richtig spannend und ich habe mitgefiebert, wann sie endlich den Täter schnappen. Wer es war, war mir klar, als Kate das Profil gelesen hat, das Tomasetti erstellt hat. In meinem Gehirn ist sofort ein Name aufgetaucht und ich habe recht behalten :lache Was der Spannung aber keinen Abbruch tat, da ich gerne verfolgt habe, wie die Ermittler endlich darauf kommen, wer der Mörder ist. Schade finde ich aber, dass das Motiv nicht wirklich ausgeführt wurde. Da hätte man viel mehr herausholen können.


    Alles in allem ein solider Thriller, der gute Unterhaltung bietet. Vor allem mit dem Einschlag der Amischen. Für mich war das sehr interessant zu lesen, wobei ich hoffe, dass es im nächsten Band noch mehr Infos dazu gibt.


    Den Nachfolgeband werde ich mir bestimmt besorgen, wenn er erschienen ist.


    Von mir gibt es 8 von 10 Punkten

    Ich hatte das Buch gestern in Händen, aber dann habe ich es doch nicht genommen. Der Preis für etwa dreihundert Seiten war mir dann doch zu heftig :rolleyes Ich hoffe, dass irgendwann einmal das Taschenbuch herauskommt.

    "Das Wesen" war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe und bestimmt nicht das letzte. Schon gar nicht nach der Leseprobe, die am Ende des Buches zu finden ist :grin


    Neben der Millennium Trilogie gehört es zu meinen absoluten Jahreshighlights.
    Die Geschichte ist spannend, rasant, gut durchdacht und logisch aufgebaut.
    Zuerst habe ich ein bisschen gebraucht, um mich an die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu gewöhnen, aber als ich dann einmal drinnen war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Ich fieberte in der Vergangenheit genauso mit den Polizisten mit, wie in der Gegenwart.


    Bernd Menkhoff mochte ich trotz seiner Überzeugung und Besessenheit, dass Lichner der Täter ist. Normalerweise mag ich es ja nicht so, wenn sich ein Polizist so auf einen Verdächtigen einschießt und für andere Optionen nicht mehr offen ist, aber diesmal hat es mich nicht gestört. Es hat zu Menkhoffs Charakter gepasst.


    Seifert hat mir ebenfalls gefallen, vor allem, weil er weder familiäre Probleme hat, noch alkohol- oder drogenabhängig ist. Bei ihm wurde auf die ganzen Klischees verzichtet. Was äußerst positiv war.


    Das Ende hat mich überrascht. Wirklich super. Zumal ich ständig Zweifel hatte, ob Lichner jetzt wirklich der Mörder ist oder doch jemand anders. Ständig gab es neue Wendungen und neue Erkenntnisse, die einem zum Grübeln gebracht haben.


    Tolles Buch, absolut empfehlenswert.
    10 von 10 Punkten

    Über das Buch:
    Ich weiß, wann du stirbst … Als Inspector Damen Brook nach Derby zieht, glaubt er, die schlimmen Zeiten endlich hinter sich lassen zu können: Die Jahre mit seiner Ex-Frau, seiner rebellischen Tochter Terri, dem Alkohol-Problem. Vor allem aber die ungelöste Mordserie, die London seit langem in Angst und Schrecken versetzt. Dann wird Brooke eines Winterabends an den Schauplatz eines grauenhaften Verbrechens gerufen wird. Und er weiß sofort: Der «Schlitzer» ist ihm gefolgt.


    Über den Autor:
    Steven Dunnes Interesse für die Literatur wurde während seines Studiums an der Kent University geweckt. Seitdem schreibt er, zunächst als Journalist für die Times, den independent und den Guardian. Heute lebt er in Derby und unterrichtet Englisch.
    Steven Dunne veröffentlichte sein Buch im Selbstverlag, wurde dann aber über ein Autoren-Webportal entdeckt. Er gilt als britischer Krimi-Geheimtipp.


    Meinung:
    Die Geschichte des Schlitzers und des Polizisten Damen Brook fängt blutig, spektakulär und spannend an. Ich konnte einfach nicht mehr zum Lesen aufhören und versank in der Brutalität des Mörders und der Suche nach ihm. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich gedacht, einen super Thriller in Händen zu halten, von dem ich nicht genug bekommen kann.


    Aber dann kam der Wendepunkt...
    In Rückblenden wird erzählt, wie vor fünfzehn Jahren der erste Schlitzer-Mord passiert ist und wie sich damals die Ermittlungen gestalteten. Und damit fängt die reine Besessenheit von Inspektor Brook an. Er macht es sich zur Lebensaufgabe, den Schlitzer zu fassen und vernachlässigt dabei seine Familie.


    Man erfährt auch auf total unspektakuläre Weise, wer der Schlitzer wirklich ist. Also, es gibt ab einem gewissen Zeitpunkt kein Raten mehr, wer es sein könnte. Aber da habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, weil ich immer noch auf irgendeine Wendung oder Überraschung gewartet habe. Fehlanzeige! Seit sich herausgestellt hat, wer der Schlitzer ist, dümpelt die ganze Geschichte nur mehr vor sich hin und war langweilig. Zwar noch immer brutal und es war teilweise interessant, wie der Schlitzer mit Brook gespielt hat, aber langweilig.


    Diese Besessenheit von Brook ging mir einfach auf den Keks und irgendwann habe ich mich gefragt, wann das alles endlich ein Ende habt. Das Buch hat über 500 Seiten, 200 weniger hätten durchaus gereicht.


    Das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen und es hat einen faden Nachgeschmack hinterlassen. Keine Überraschungen, keine Wendungen, rein gar nichts.


    Der Charakter Damen Brook ist allerdings richtig gut ausgearbeitet und man erfährt auch einiges über seine familiäre Situation.


    Eine Liebesgeschichte gibt es in diesem Buch in diesem Sinne keine, erst ganz am Ende, auf den letzten Seiten. Und da kam es mir dann so vor, als ob der Autor sie unbedingt noch einbauen müsste. Mir hätte es wesentlich besser gefallen, wenn die Beziehung zwischen Wendy und Damen so geblieben wäre, wie es während des ganzen Buches war.


    Ein Buch voller Blut, Brutalität und kranken Individuen, mit einem besessenen Cop und einer grandiosen ersten Hälfte. In der Geschichte hätte so viel Potenzial gesteckt und es wäre bestimmt keine Langeweile aufgekommen, wenn nicht verraten worden wäre, wer der Schlitzer ist. Mir hat einfach das Rätselraten, wer der Killer nun ist, gefehlt.


    Ein Thriller, den man durchaus lesen kann, aber nicht muss.
    Was jetzt meine Meinung ist. Einem anderen kann das Buch aber wieder durchaus gefallen. Vor allem, wenn es jemandem nichts ausmacht, dass die Identität des Killer bekannt ist und das Buch fast zu einer One-Man-Show wird.


    Bevor ich es vergesse: In der Inhaltsangabe wird ein vergangenes Alkoholproblem erwähnt... aber meiner Meinung nach stimmt das überhaupt nicht. Damen Brook war nie Alkoholiker!


    Positiv zu erwähnen ist auch noch der tolle Schreibstil, der es einem erlaubt, das Buch schnell und flüssig zu lesen.


    Dank der ersten tollen Hälfte bekommt das Buch 6 von 10 Punkten von mir.

    Hmmm... ich weiß nicht recht, was ich von dem Buch halten soll.
    Was mich wohl am meisten gestört hat, war die Ich-Perspektive. Ich mag Bücher durchaus, die in der 1. Person geschrieben sind, aber hier hat es irgendwie nicht gepasst. :gruebel Ich kann nicht einmal wirklich sagen warum. Vielleicht liegt es auch daran, dass zwischendurch immer wieder die Perspektive gewechselt wurde.


    Ansonsten ist das Buch flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Die Handlung ist meiner Meinung nach jetzt nicht unbedingt sooo spannend, aber ich habe trotzdem wissen wollen, wer der Augensammler ist. In diesem Punkt hat sich mein Verdacht bestätigt.


    Trotzdem gab es eine gute Überraschung...


    Die rückläufige Seitenzahl und Kapitel war ein genial Schachzug und im Nachhinein betrachtet, auch logisch. Und trotzdem habe ich kein einziges Mal an diese Lösung gedacht.


    Das Ende hat einen doch leichten faden Geschmack hinterlassen


    Nach "Splitter" konnte mich auch dieses Buch nicht so von den Socken hauen. Bis jetzt sind die besten von Fitzek "Der Seelenbrecher" & "Amokspiel". Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann wieder genauso spannende Bücher von Sebastian Fitzek gibt.


    7 von 10 Punkten von mir

    Ich bin äußerst positiv überrascht von diesem Buch. Ich bin vollkommen unvoreingenommen an den Roman herangegangen. Ich kenne mich mit Marathons überhaupt nicht aus, aber für dieses Buch braucht man kein Grundwissen. Alles Wichtige wird erklärt.


    Die Handlung selbst ist spannend und rasant. Alles ist wie ein Film vor meinen Augen abgelaufen und ich hatte Brian ständig vor Augen, wie er sein Rennen läuft. Ich habe mitgezittert und mitgefiebert und musste unbedingt wissen, ob er den Marathon gewinnt. Nun, ob es so war, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht :grin


    Auch die NSA spielte eine wichtige Rolle und ich muss gestehen, dass mir Rachel Parker total unsympathisch war. Was sich am Ende dann doch wieder ins Gegenteil gekehrt hat :chen
    Vom Ende war ich überrascht, wobei ich mir aber teils schon gedacht habe, wie der Hause läuft^^ Trotzdem fand ich die ganzen Zusammenhänge und Details logisch und haben keine Fragen zurückgelassen. Und trotz allem wurde ich doch überrascht.


    Ein wirklich hervorragender Thriller, der sich schnell und flüssig lesen lässt. Hätte ich nicht zwischendurch arbeiten müssen, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch durchgelesen. Aber so brauchte ich zwei Abende und zwei Mittagspausen :grin


    Von mir gibt es verdiente 10 von 10 Punkten für diesen Thriller der etwas anderen Art... meiner Meinung nach

    Ich kann mich den vorherigen Rezensionen nicht ganz anschließen.
    Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was das Buch angeht. Einerseits wollte ich natürlich weiterlesen und wissen, wie es ausgeht, andererseits gab es für mich keine sonderlichen Überraschungen :rolleyes


    Am Anfang habe ich noch mitgeraten, wer denn jetzt der Täter sein könnte, aber irgendwann hat das Interesse dann im Laufe nachgelassen.


    Das Ende fand ich überhaupt nicht überraschend und es gab keine Wendungen. Was nicht heißt, dass es nicht spannend beschrieben wurde. Die ganzen Szenen sind wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen. Was schon klasse war.



    Der Schreibstil von Oliver Stark hat mir sehr zugesagt, auch die kurzen Kapitel, sodass ich ständig verführt wurde, weiterzulesen. Die Charaktere waren gut gezeichnet, vor allem Harper und Denise. Aber ich hätte mir gerne noch mehr Informationen über Eddie gewünscht. Mir kam er ziemlich blass vor, auch wenn er richtig unterhaltsam war.


    Positiv fand ich, dass Harper ein Charakter war, der kein Alkoholproblem hatte. Nur seine Aggression^^ Und es gab keine Liebesgeschichte zwischen den Hauptcharakteren, was mehr als positiv ist. Meiner Meinung nach gibt es viel zu viele Thrillers, wo die Hauptcharaktere schlussendlich miteinander im Bett landen.


    Ich vergebe gute 8 von 10 Punkten und hoffe, dass bald etwas Neues von Oliver Stark folgt. Hoffentlich auch ein neuer Band um Harper und Denise.

    Ich bin hin und weg von diesem Buch! Und von der ganzen Trilogie!
    Selten habe ich so ein komplexes und spannendes Werk in Händen gehalten, wo einfach alles gestimmt hat.
    Die Charaktere, die Handlung, die Spannung, die Auflösung... alles schlüssig und wunderbar nachvollziehbar.
    Mich hat es nicht einmal sonderlich gestört, dass in diesem letzten Band so viele Namen vorgekommen sind. Irgendwie habe ich mich rasch daran gewöhnt, dass immer wieder neue Personen vorgekommen sind. Ich bin erstaunt, dass der Autor da nicht selbst die Übersicht verloren hat :grin


    Ich fand übrigens nicht, dass sich die Geschichte in der Mitte des Buches gezogen hat. Es war durchwegs spannend und interessant. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Lisbeth weitergeht und ob sie freikommt.
    Die Gerichtsverhandlung war toll zu lesen


    Hut ab vor Stieg Larsson und seiner Millennium Trilogie :anbet
    Am Ende war ich traurig, dass es nicht mehr weitergehen wird. Ich habe sämtliche Charaktere liebgewonnen und hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen.
    Aber wenigstens hatten wir die Ehre und Möglichkeit, diese drei Bände zu lesen.
    Ein wunderbares Werk, für das ich getrost 10 volle Punkte hergeben kann.

    Ich habe das Buch innerhalb von vier Tagen gelesen, aber ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Es war nicht schlecht, aber überragend war es auch nicht. Für mich kam es nicht an die anderen Geschichten von Sebastian Fitzek heran.


    Ich wollte zwar schon ständig wissen, wie es weitergeht (mitunter ein Grund, warum ich das Buch so schnell durchhatte :lache), aber so richtig Spannung wie z.B. beim "Seelenbrecher" kam nicht. Überhaupt kam mir das Buch irgendwie seltsam vor. Ich kann es nicht beschreiben, aber das war schon von der ersten Seite an so.
    Vielleicht lag es auch an der Thematik, von der ich doch Schwierigkeiten hatte, mir vorzustellen, ob das wirklich funktionieren würde :rolleyes Mir kam das doch etwas zu weit hergeholt vor.
    Auch wurde ich mit dem Charakter des Marc Lucas nicht so warm, aber dafür mit Benny, seinem Bruder. Den fand ich aus irgendeinem Grund richtig klasse. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, wie er in dieser Sache drinnen steckt :wow


    Was die Auflösung angeht... nun, darüber lässt sich streiten. Ich finde sie jetzt nicht so an den Haaren herbeigezogen. Aber logisch war es auch nicht.


    Der Schreibstil war gewohnt flüssig, anschaulich und die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Lediglich die teilweise an den Haaren herbeigezogene Handlung (meiner Meinung nach), hat das Lesevergnügen getrübt.


    Ich vergebe für das Buch 7 Punkte und bin schon auf "Der Augensammler" gespannt, der ja in "Splitter" am Rande erwähnt wurde.

    Ich habe mich lange geweigert, das Buch zu lesen, da ich nordische Krimis / Thrillers überhaupt nicht ausstehen kann. Aber dann habe ich so viele gute Rezensionen und Kritiken über das Buch gelesen, dass ich es doch in Angriff genommen habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.


    Die Geschichte fängt anfangs zäh an, es werden die Charaktere detailgenau eingeführt. Meiner Meinung nach teilweise zu genau. Anfangs wusste ich nicht, worauf das Ganze hinauslaufen sollte. Die Handlung kam nur langsam in Schwung.
    Aber hat man erst einmal die ersten 200 Seiten überwunden... puh, ich konnte das Buch danach nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe die restlichen 400 Seiten letztes WE gelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte und unbedingt wissen wollte, was mit Harriet geschehen war.
    Und ich muss sagen, ich war total überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet. Auch die Enthüllungen aus der Familie Vanger habe ich mir so nicht vorstellt. Das ließ mich echt ein paar Mal heftig schlucken.
    Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und leicht zu lesen. Er hat mich überhaupt nicht an die üblichen nordischen Krimis erinnert, von denen mir eben der Stil nicht zusagt. Aber wären die Namen der Charaktere und Städte nicht gewesen, ich hätte nicht gewusst, dass das ein Krimi aus Schweden ist.


    Das Buch war ein einmaliges Lesevergnügen, vor allem was Lisbeth und Mikael betrifft. Die beiden sind faszinierende Charaktere und bist ins Detail ausgearbeitet.


    Ich werde bestimmt die beiden Nachfolgebände auch lesen. Ich bin gespannt, ob die auch so gut sind die dieser 1. Teil der Millenium Trilogie.


    Von mir bekommt das Buch 9 von 10 Punkten (den einen Punkt Abzug gibt es wegen dem zähen Einstieg).

    Dieses Buch ist eines der besten, das ich von Sandra Brown gelesen habe. Was schon etwas länger her ist, aber ich erinnere mich noch sehr gut an die Handlung, an die Charaktere und die überraschende Auflösung. Mit anderen Worten: es ist mir im Gedächtnis geblieben. Und ich bin am überlegen, es irgendwann einmal nochmals zu lesen.


    Ein wirklich gelungene Geschichte und ich kann selbst jetzt noch getrost 10 von 10 Punkten vergeben!

    Ich muss gestehen, dass ich von dem Buch ein wenig enttäuscht war. An die Lincoln Rhyme und Amelia Sachs Reihe kommt es einfach nicht ran :rolleyes


    Das Buch fängt durchaus spannend an mit dem Mord an dem Ehepaar und dem unterbrochenen Notruf. Auch als Brynn zum ersten Mal den Killern entkommen ist, habe ich noch gerne und mit Begeisterung weitergelesen. Aber dann traf sie auf Michelle und tja... Was soll ich sagen? Michelle ging mir tierisch auf die Nerven, selbst als sie sich mit der Situation abgefunden hat.


    Der größte Teil der Flucht durch den Wald war mir zu unlogisch aufgebaut. Brynn kam mir wie eine Superheldin vor, die für jede Situation eine Lösung wusste. Es wurde mit den ganzen Kursen erklärt, die sie im Laufe ihrer Karriere belegt hat, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass das nicht wirklich stimmig war.
    Die ganzen Wendungen, die man von den Lincoln Rhyme Büchern kennt, kommen hier gezwungen rüber, so als ob der Autor unbedingt Wendungen einbauen wollte, um es spannend zu halten. Aber man wusste schon recht früh, wie der Hause läuft, von daher waren diese Wendungen nicht wirklich spannungsfördernd.


    Unglaubwürdig fand ich auch, dass die beiden Frauen immer wieder von den Killern aufgespürt worden sind, obwohl der Wald angeblich so riesig sein soll. Es hätte bestimmt genug Verstecke gegeben, wo sie nicht gefunden worden wären. Bei so viel dichtem Unterholz...


    Mit den Charakteren bin ich auch nicht warm geworden. Am meisten haben mich noch die Killer fasziniert und die Teile, die aus ihrer Sicht erzählt wurden, habe ich richtig gerne gelesen und sie brachten frischen Wind in die Geschichte. Brynns Sohn Joey fand ich total überflüssig, er schien nur da zu sein, um dem Buch noch mehr Seiten zu verleihen. Graham, Brynns Mann, fand ich hingegen ganz in Ordnung, genauso wie ihre Mutter.
    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und es gab auch eine überschaubare Zahl von ihnen. Ich warf niemals Namen durcheinander. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass der Autor Fan der Serie NCIS ist, was manche Namen der Charaktere angeht und das Hobby von einem der Killer :lache Oder es war reiner Zufall^^


    Was mir gut gefallen hat, waren die relative kurzen Kapitel. Dadurch wurde ich trotz der fehlenden Spannung dazu animiert, weiterzulesen.


    Die Auflösung an sich war dann wiederum überraschend und hatte ich so nicht vorhergesehen. Das war dann wieder typisch Jeffrey Deaver und habe ich im Rest des Buches vermisst. Die restlichen hundert Seiten haben sich dann in die Länge gezogen und waren ein wenig überflüssig. Das hätte man auch anders lösen können, meiner Meinung nach.


    Weniger Seiten und keine übertriebene Superheldin hätten dem Buch wirklich gut getan. Aus der Idee hätte man mehr machen können, so dümpelt die Spannung lediglich vor sich hin. Ein nettes Buch für zwischendurch und geeignet als Zeitvertreib, aber nichts, was mir lange im Gedächtnis bleiben würde.
    Ich bleibe lieber bei den Lincoln Rhyme Büchern :-)


    Von mir gibt es knappe 7 Punkte für das Buch.

    Ich habe das Buch etwa vor einem Jahr gelesen, aber sonderlich viel ist mir davon nicht mehr im Gedächtnis geblieben. Und ich denke, das sagt schon alles :rolleyes
    Ich weiß noch, dass ich mich ziemlich durch die Handlung gequält habe und froh war, als ich das Buch ausgelesen hatte. Ich kann mich nicht einmal mehr an den Schluss erinnern und warum jemand die junge Frau tot wissen wollte.


    Es gibt definitiv bessere Bücher als die von Dean Koontz.

    Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe.
    Bisher war es eines der besten Karen Rose Bücher, meiner Meinung nach.
    In dieser Geschichte hat einfach alles gestimmt: die Charaktere, die Spannung, die Handlung und die Romantik.
    Dass es zu viele Charaktere waren, finde ich nicht. Jedenfalls war ich nie verwirrt :lache


    Mittlerweile habe ich sämtliche Karen Rose Bücher gelesen, die es gibt und ich habe das Gefühl, dass sie immer schlechter werden. Die Fälle bleiben natürlich spannend und interessant, aber die Liebesgeschichten sind irgendwie ständig dieselben :rolleyes Die Charaktere sind halt immer andere.


    Für dieses Buch kann ich getrost 10 von 10 Punkten vergeben, weil es wirklich eine Geschichte ist, an der alles stimmt.

    So, ich habe das Buch jetzt auch gelesen und muss sagen, dass es an die Vorgängerbände nicht herankommt.


    Der Fall an sich hört sich total spannend an, aber ich finde, die Umsetzung ist nicht wirklich gelungen. Die Handlung dümpelt so vor sich und und Spannung kommt nicht wirklich auf, nicht einmal gegen Ende. Auch gibt es jetzt keine sonderlich großen Überraschungen. Mit der Zeit konnte man sich selbst zusammenreimen, was wirklich geschehen ist.


    Anfangs haben mich die ständigen Zeit- und Ortwechsel gestört, aber im Nachhinein betrachtet, war es für die Handlung unerlässlich. Auch hat es mich ein wenig gestört, dass Roy am Anfang sooft an seine verschwundene Frau Sandy gedacht hat. Ich bin gespannt, ob die Beziehung zu Cleo nicht irgendwann daran kaputt gehen wird.


    Cassian Pewe fand ich nur nervend und ich hätte mir gewünscht, mehr über die Ermittlungen in Australien zu erfahren. Vor allem, weil ich Norman Potting mag, auch wenn er so einen rüpelhaften Charakter hat :chen


    Der letzte Satz des Buches ist sehr gut gewählt, wobei sich mir die Frage aufdrängt, ob das nur ein geschickt eingebauter Zufall ist oder ob doch mehr dahinter steckt. Ich bin jedenfalls gespannt.


    Alles in allem war es ein Buch, das mich gut unterhalten hat, aber ohne nennenswerte Spannung.


    7 von 10 Punkten