Beiträge von Michi

    Hmmm... vielleicht sollte ich jetzt auch einmal ein Buch von Laymon ausprobieren. Bis jetzt habe ich irgendwie immer einen Bogen darum gemacht :gruebel
    "Das Treffen" hört sich gar nicht mal so schlecht an...

    Selbst bei so einer Fantasygeschichte bleibt Nora Roberts ihrem Schema treu.


    Frau verliebt sich innerhalb kurzer Zeit in einen unglaublich attraktiven Mann, kann ohne ihn nicht mehr leben, und willigt ihn ein, ihn zu heiraten, obwohl sie ihn noch nicht lange kennt :rolleyes
    Ich frage mich wirklich, ob Nora Roberts es jemals schaffen wird, Charaktere zu erschaffen, die einen körperlichen Mangel aufweisen. Wahrscheinlich eher nicht...


    Davon abgesehen, hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es war jetzt nicht sonderlich spannend, da man sowieso von Anfang an weiß, dass das Gute gewinnt. Es war halt eine leichte Lektüre für zwischendurch.


    Glenna selbst ging mir zeitweise so etwas auf den Keks. Von allen Charakteren mag ich sie am Wenigsten.


    Am meisten fasziniert mich Cian und Blair. Die beiden sind mitunter ein Grund, warum ich jetzt auch "Blau" lesen werde. Ich denke mir, schlimmer als Glenna können sie bestimmt nicht werden, wenn sie im Mittelpunkt des Geschehens stehen. (Ja, ich weiß, Cian bekommt "erst" in Rot seinen Hauptauftritt :grin)


    Alles in allem eine nette Lektüre, wenn man nicht zu viel denken mag.


    7 Punkte von mir

    Schade. Die Rezensionen hören sich nicht allzu überzeugt an. Dabei klingt das Buch vom Inhalt her interessant. Aber bei den ganzen schlechten Rezenssionen, lasse ich besser die Finger davon.

    Das Buch war ein netter Krimi, der mich gut unterhalten hat.
    Es ging um einiges ruhiger zu, als ich es sonst gewöhnt bin, aber das bedeutet nichts Schlechtes.
    Die Charaktere waren durchwegs sympathisch, vor allem Assad. Ich bin gespannt, ob im nächsten Buch etwas mehr auf seinen Hintergrund eingegangen wird. Über seinen Kopf schweben zahlreiche Fragezeichen. Jedenfalls was mich angeht :chen
    Carl habe ich mit seiner Art sofort in mein Herz geschlossen. Er ist einmal ein anderer Ermittler mit seinen eigenen Macken.


    Die Handlung an sich baut sich langsam auf, wobei meiner Meinung nach die Spannung ein bisschen auf der Strecke bleibt. Trotzdem habe ich stets das Verlangen gehabt, weiterzulesen.
    Die Geschichte an sich war ein bisschen durchschaubar, aber trotzdem unterhaltsam, vor allem der Showdown.


    Ich werde den Nachfolgeband auf jeden Fall lesen.


    Von mir gibt es 8 Punkte

    Zitat

    Original von Gummibärchen
    Hm...6 Punkte find ich persönlich doch eine Menge für einen totalen Fehlkauf. :gruebel Da sieht man, wie unterschiedlich man doch bewertet...


    Für mich sind 6 Punkte schon wenig :lache
    Ich denke, für weniger Punkte hätte ich das Buch tatsächlich an die Wand schmeißen müssen.
    Und ja, jeder bewertet wohl wirklich unterschiedlich :wave

    Das Buch:
    Als in einer New Yorker Kirche die verstümmelte Leiche der Studentin Marie gefunden wird, beginnt ein wahrer Albtraum. Der „Schlitzer“ hat sein Opfer erwürgt, ihm eine Botschaft in die Haut geritzt und es auf dem Altar einer Kirche zurückgelassen. Gott geweiht. Fieberhaft suchen das NYPD und der Profiler Lee Campbell nach dem Killer. Und ihnen ist schnell klar: Marie war nicht sein letztes Opfer …


    Autorin:
    C.E. Lawrence hat bereits zahlreiche Romane, Novellen und Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht, zudem ist sie die Autorin mehrere Dramen und Musicals. Sie lebt in New York City.


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    »Ein unheimlicher, fesselnder Thriller.« Publishers Weekly
    Verstümmelte Leichen, ein Serienkiller, der seine Befehle von Gott bekommt, ein Profiler der Polizei, dessen Schwester vor fünf Jahren verschwunden ist...


    Zutaten für einen bestimmt hervorragenden und spannenden Thriller... dachte ich jedenfalls :rolleyes


    Das Buch fängt direkt mit dem Tatort an. Der Leser wird sofort ins Geschehen hineingeworfen. Es gibt keinen Prolog, der beschreibt, wie das Opfer stirbt und vor ihrem Tod leidet. Was meiner Meinung jetzt nichts Schlechtes ist. Trotzdem tropft aus dem Buch teilweise das Blut (vor allem später, wenn es mehr Leichen gibt).


    Die Ermittlungen fangen an, Lee Campbell, der Profiler wird zu dem Fall hinzugezogen, der sich noch von einem Nervenzusammenbruch erholt. Wobei dessen Auslöser irgendwie nie erwähnt wurde :gruebel Hat es mit den Anschlägen des 11. September zu tun (das Buch spielt etwa fünf Monate danach) oder doch etwa mit dem Verschwinden seiner Schwester vor Jahren? Der Leser erfährt es nicht.


    Anfangs ist das Buch noch richtig unterhaltsam, Zeugen und andere Personen werden befragt, Spuren wird nachgegangen... alles so, wie es sein soll. Nur, dann nimmt Lees persönliche Geschichte Überhand. Ständig wird seine verschwundene Schwester erwähnt und wie sehr er darunter leidet. Psychisch ist er nicht gesund, was er aber den anderen gegenüber nicht zugibt. Da makiert er den Starken, den nichts umhauen kann.


    Die Ermittlungen werden zurückgestellt, selbst als neue Leichen auftauchen. Man erfährt fast nichts mehr von irgendwelchen Zeugenbefragungen oder anderen Laboruntersuchungen. Es gibt lediglich nur noch Besprechungen der Ermittler, Lee und dessen Mentor Nelson. Der Rest widmet sich dann immer wieder Lees psychischen Problemen und seiner verschwundenen Schwester. Was irgendwann nur noch langweilig wird.


    Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die aber total fehl am Platze war. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie nur eingebaut wurde, damit es Lee irgendwann psychisch wieder bessser geht. Irgendwie frage ich mich, wie sich die beiden verlieben konnten, wo sie doch ziemlich wenig Zeit im Buch miteinander verbracht haben. Es war so in die Richtung: ein Blick und sie sind sich einander verfallen *gähn*


    Im Laufe der Geschichte werden Anschläge auf Lees Leben verübt, aber irgendwie schien ihn das nicht sonderlich zu beeinflussen. Vor allem


    Die Charaktere bleiben ziemlich blass. Nicht einmal über Lee erfährt man sonderlich viel, außer, dass er sich öfters mit seiner Nichte Kylie trifft und es liebt, Klavier zu spielen. Die anderen Charaktere bleiben noch viel farbloser. Sie sind einfach da, ohne sonderlich viel Tiefe zu erlangen. Dasselbe gilt auch für Lees Frau des Herzens.


    Das Einzige, was mir dann wirklich noch an dem Buch gefallen hat, ist, dass der Leser immer wieder Einblick in die Gedankenwelt des Killers erhalten hat. Das waren mitunter die besten Szenen des Buches :rolleyes


    Was den Schluss angeht: nun, der kam nicht überraschend. Es gab keinen Aha-Effekt. Außerdem war das Ende viel zu kurz. Schade, irgendwie, da ich doch noch gerne gewusst hätte, was Lee über den Täter denkt. Sehr schwach ausgearbeitet.


    Noch dazu wurde er im letzten Drittel wieder als Supermann hingestellt und seine Dickköpfigkeit war es zu verdanken, dass ich das Buch am liebsten gegen die Wand geworfen hätte


    Das Buch fällt bei mir in die Kategorie: totaler Fehlkauf!
    Ein reißerischer Text am Buchrücken, eine vielversprechende Idee, aber schwache Umsetzung mit blassen Charakteren und einem nicht sonderlich aufregenden Showdown.


    Alleine die Einblicke in die Psyche des Killers und der flüssige Schreibstil machen einiges in dem Buch wieder wett.


    Deshalb gibt es von mir 6 Punkte.


    Hat irgendwer noch das Buch gelesen? Das würde mich wirklich interessieren, ob ich alleine mit der Meinung dastehe, dass das ein 08/15 Thriller ist. :gruebel

    Ich habe mir das Buch aufgrund der Rezensionen hier zugelegt und habe es nicht bereut :-]


    Ich war mit dem Thema rund um Ludwig II. überhaupt nicht vertraut, wusste nicht einmal, dass Schloss Neuschwanstein von ihm erbaut worden ist (bzw. er hat es ja bauen lassen). Ich habe bei der Lektüre sehr viel gelernt und ich muss sagen, nie war Geschichte unterhaltsamer gewesen. Die Einblicke in das damalige Leben und die Geschehnisse waren einfach sensationell und spannend beschrieben. Ich habe mich immer gefreut, wenn es mit den Tagebucheinträgen weitergegangen ist. Wobei ich vor allem Theodor Marot ins Herz geschlossen habe :-)


    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen. Es fiel mir schwer, das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Die Suche von Sara und Steven wurde richtig spannend erzählt, was natürlich auch daran lag, dass sie verfolgt wurden :lache Wäre es aber anders gewesen, hätte ich trotzdem unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht und ob sie das Rätsel lösen, das in Marots Tagebuch versteckt worden ist.


    Wer "der König" ist, habe ich mir übrigens irgendwie denken können. Es war ein Verdacht, der sich schlussendlich bestätigt hat. Aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan.


    Sara und Steven habe ich sofort gemocht, genauso wie Onkel Lu. Diesen Charakter fand ich auch einfach faszinierend. Aber am faszinierendsten fand ich Ludwig II. und Theodor Marot. Die beiden haben mich einfach in ihren Bann gezogen.


    Die Schauplätze wurden so anschaulich beschrieben, dass ich sie richtig vor meinen Augen hatte und ich im Nachhinein gegoogelt habe, um mir Bilder von den drei Schlössern anzusehen. Ich habe jetzt übrigens das Bedürfnis, irgendwann nach Bayern zu fahren und mir die Schlösser persönlich anzusehen :grin


    Der Schreibstil von Oliver Pötzsch ist flüssig, mitreißend und spannend. Es war eine Freude, das Buch zu lesen. Von Anfang bis zum fulimnanten Ende


    Eine kleine Liebesgeschichte durfte natürlich nicht fehlen, wobei diese aber sehr dezent im Hintergrund gehalten wurde, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.


    Alles in allem ein wirklich unterhaltsames Buch, das mir die Geschichte wieder nähergebracht hat und ich mir jetzt überlege, ob ich mich nicht ein wenig mit dem Thema Ludwig II. beschäftigen sollte. Lust habe ich darauf auf alle Fälle bekommen :-]


    Von mir gibt es 10 glatte Punkte

    Ich hatte das Buch schon ein paar Mal in den Händen, es aber immer wieder zurückgelegt. Jetzt bin ich froh, dass ich der Kaufversuchung widerstanden habe. Vor allem, wenn es schon der 9. Teil einer Reihe ist. Da les ich die Bücher ja lieber in der Reihenfolge :chen

    Ich bin ja jetzt auch am überlegen, ob ich mir den Kindle zulege.
    Da ein USB Kabel dabei ist, heißt, dass ich das Ebook auf den PC laden und dann auf den Kindle überspielen kann, oder? Mit dem simplen Drag&Drop Prinzip.


    Und wie ist das mit der englischen Menüführung? Ist es leicht verständlich? Ich kann zwar gut Englisch, hab aber ein bisschen die Befürchtung, dass ich nicht ganz verstehe, welcher Menüpunkt jetzt für was steht :gruebel

    Ich habe heute das Buch "Blutsühne" fertiggelesen und da war ein FBI Agent namens Scroggins dabei, der war derart von unfreundlich und grauenhaft und starrköpfig und... arrrrrrh... am liebsten hätte ich ihm den Hals umgedreht!


    Was mich ebenfalls wütend bei Büchern macht, ist, wenn das Motiv des Täters nicht aufgedeckt wird oder nicht ausreichend erklärt wird, so als ob sich der Autor / die Autorin darüber nie Gedanken gemacht hat und deshalb einfach keine Lösung in dem Buch beschrieben hat :bonk

    Über das Buch:
    Als Profilerin hat Sarah Armstrong schon einiges gesehen, aber ihr aktueller Fall entwickelt sich zu ihrem größten Albtraum: grausame Morde, grotesk inszenierte Opfer, blutige Symbolschriften - alles deutet auf einen Serienkiller hin. Doch die örtliche Polizei schenkt Sarahs Argumentation keinen Glauben, und so stürzt sie sich auf eigene Faust in die Ermittlungen. Dabei hat sie keine Ahnung, wie nah der Täter ihr und ihren Lieben bereits gekommen ist...


    Über die Autorin:
    Kathryn Casey ist Journalistin und hat fünf äußerst erfolgreiche True-Crime-Bücher veröffentlicht. Blutsühne, ihr erster Roman, wurde von der Presse ebenso wie von den Lesern begeistert aufgenommen. Sie ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Houston, Texas.


    Meine Meinung:
    Atemberaubend, fesselnd, abgründig - psychologische Hochspannung, die man nicht mehr aus der Hand legen kann!


    Das steht auf dem Buchrücken - dem kann ich nicht zustimmen :-(
    Von psychologischer Hochspannung war meiner Meinung nach nicht viel zu erkennen. Außer auf den ersten wenigen Seiten erhält man keinen Einblick in die Gedankenwelt des Mörders, was meiner Meinung nach nicht gerade taktisch klug war. Zuerst wird kurz der Täter präsentiert und dann verschwindet er wieder in der Versenkung und man erfährt erstmals nichts mehr von ihm - außer den Sachen, die die Ermittler schließlich über ihn herausfinden.


    Alles fängt mit dem Mord an Edward Lucas uns seiner Geliebten, Annmarie Knowles an, und bereits hier weiß ich, dass ich mit dem Buch nicht wirklich zufrieden sein werde. Der Schreibstil war anfangs holprig und ich konnte mir überhaupt kein Bild von den Personen und der Umgebung machen, so schwach war das beschrieben.


    Vor allem, was die Ermittlerin, Sarah Armstrong, anging. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, also Ich-Perspektive, was meiner Meinung überhaupt nicht gepasst hat. Ich denke, das Buch wäre um einiges besser gewesen, wäre das ganze in der 3. Person erzählt worden. Dadurch hätte es viel mehr Möglichkeiten gegeben, Einblick in die verschiedensten Charaktere zu bekommen. Abers somit bleiben sie allesamt blaß und farblos. Was ich doch schade fand, vor allem, was Special Agent David Garrity betrifft. Über ihn hätte ich doch etwas mehr erfahren wollen. Aber so erfährt man praktisch nichts über sein Leben :-(


    Der Fall bringt Sarah und David zusammen und natürlich kommt es wie es kommen muss... zwischen den beiden bahnt sich etwas an, was meiner Meinung total fehl am Platz war. Das, was da die Autorin beschrieben hat, kam unbeholfen rüber. So, als ob sie unbedingt eine Liebesgeschichte reinbringen wollte...


    Erst ab etwa der Hälfte des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es wird spannend. Erst dann wollte ich unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und wer der Täter ist. Wobei man nicht sonderlich mitraten kann, wer es denn nun ist. Schade fand ich auch, dass das Motiv nie verraten wurde, oder aber ich habe es einfach überlesen :gruebel


    Der Schreibstil wird ab Mitte des Buches besser, flüssiger und weniger holprig. Der Showdown war rasant, wenn auch etwas übertrieben :gruebel Mir stieß es einfach sauer auf, dass nichts über das Motiv des Täters verlautbart wurde. Ich finde, dem Buch fehlt ein richtiger Abschluss.


    Sollte es einen Folgeband geben, weiß ich nicht, ob ich ihn mir antun werde. Außer vielleicht man erfährt endlich mehr über die Charaktere und die Geschichte ist ausgereifter.


    Das Debut von Kathryn Casey ist nur halb gelungen, die Geschichte hebt sich nicht von der breiten Masse an Thrillers ab. Ich habe definitiv schon einige bessere Debuts gelesen als das hier. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Einfach etwas für zwischendurch.


    6 von 10 Punkte von mir!


    Hat jemand von euch das Buch schon gelesen? Wenn ja, was sagt ihr? Ich bin gespannt, ob ich mit meiner Meinung alleine dastehe :grin

    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass die Charaktere so viel getrunken haben.
    Aber das Rauchen ist mir unangenehm in Erinnerung geblieben. Das hat mich so was von genervt. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass das Rauchen richtig idealisiert wird / wurde und habe mich gefragt, ob es wohl auch Nichtraucher in dem Buch gibt :gruebel


    Ansonsten hat mir die Geschichte richtig gut gefallen und obwohl es schon lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe, kann ich mich noch erinnern, worum es ging und wer der Täter war. Mir ist also die Geschichte nicht nur wegen dem Rauchen in Erinnerung geblieben :lache

    Also, das war wohl nichts :nono
    Ich habe jetzt etwa 60 Seiten gelesen und das Buch entnervt weggelegt.
    Die Geschichte an sich hört sich unglaublich spannend an, aber die Umsetzung... :pille
    Vor allem die Abschnitte mit Lauren fand ich so was von daneben. Wie viel die über Kunst philosophiert... das ist doch nur Gerede um den heißen Brei herum :fetch


    Die Idee, aus der Ich-Perspektive des Täters zu schreiben, fand ich hingegen klasse.


    Trotzdem, ich werde das Buch wohl ruhen lassen und es später wohl immer wieder in die Hand nehmen, um ein paar Seiten zu lesen. Momentan habe ich andere Bücher, die noch dringender lesen möchte, als meine Zeit mit diesem hier zu verplempern :rolleyes

    Meiner Meinung nach war das bis jetzt der schwächste Band in der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Was nicht heißt, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Im Gegenteil. Es war großartig, aber mir fehlte ein bisschen die Ausgewogenheit, die es in den anderen Bänden gegeben hat.


    Diesmal fand ich es schwer, in die Geschichte hineinzuziehen. Das lag vor allem daran, das anfangs so viel über die Bewohner von Altenhain geschrieben wurde und die Ermittlungen ziemlich in den Hintergrund rückten. Das fand ich schade, es hat dem ganzen den Elan genommen.


    Es hat über 200 Seiten gebraucht, bis die Handlung Fahrt aufnahm und dann ging es gewohnter Manier weiter. Die Ermittlungen bekamen wieder den altbekannten Schwung und auch Bodenstein wird aus seiner Lethargie gerissen. Fast hatte ich schon die Befürchtung, er würde die ganzen Ermittlungen lang sich nicht wirklich für die Entwicklungen in Altenhain interessieren.
    Es gefiel mir überhaupt nicht, dass...


    Gut gefallen haben mir Tobias und Amelie. Die beiden Charaktere waren super herausgearbeitet und ich habe mit den beiden mitgelitten. Genauso wie mit Thies. Irgendwie würde ich mich freuen, wenn wir irgendwann noch einmal erfahren, was aus den dreien geworden ist.


    Die Geschichte an sich war diesmal etwas durchschaubar, nicht so wie in den anderen Bänden. Trotz allem war sie spannend erzählt.


    Über das Ende lässt sich streiten. Irgendwie hätte es nicht sein müssen, es war wirklich etwas too much. Aber gut, so übertrieben fand ich es jetzt auch nicht, dass ich sagen müsste, es hat einen seltsamen Nachgeschmack hinterlassen.


    Ich bin jetzt mal gespannt, ob es Personalumstellungen und Neuzugänge beim K11 geben wird. Nachdem...


    Der Schreibstil war flüssig wie eh und je. Das Buch ließ sich gut und leicht lesen.


    Ich freue mich auf alle Fälle auf einen weitern Band rund um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein.


    Von mir gibt es diesmal 8,5 Punkte.