Beiträge von Aly53

    Elvira Zeißler - Herzensglut (Stern der Macht Teil1)




    Kindle Edition: derzeit 0,99€
    Taschenbuch: 224 Seiten
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (27. März 2014)
    ISBN-10: 1497370558
    ISBN-13: 978-1497370555


    Über die Autorin:
    Elvira Zeißler (Jahrgang 1980) hat nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Copenhagen Business School studiert. Derzeit wohnt sie mit ihrer Familie im malerischen Bergischen Land und schreibt vor allem Fantasy und Mystery Romance, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Lassen Sie sich verzaubern von fantastischen Geschichten voll Abenteuer, Spannung, Gefühl und Magie.


    Derzeit sind folgende Werke von Elvira Zeißler erhältlich:
    "Feenkind - Der See des Abschieds" (Fantasy)
    "Feenkind - Im Reich der Feen" (Fantasy)
    "Der Schwur des Drachen" (Fantasy-Kurzgeschichte)
    "Stern der Macht 1: Herzensglut" (Mystery Romance)
    "Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch" (Fantasy)
    "Selenband" (Mystery Romance)
    "Dunkles Feuer" (Mystery Romance)
    "Im Bann des Dämons" (Mystery-Kurzgeschichte)


    Klappentext:
    Fünf geheimnisvolle Amulette, zwei uralte Geheimbünde und eine junge Liebe ...
    Wenn die Herzensglut entflammt und Salomons Fluch Rubin mit Saphir auf ewig vereint, wird aus wahrer Liebe der Stern zur neuen Macht erwachen ...


    Als die 17-jährige Erin Zeugin eines Autounfalls wird und ihr eine sterbende Frau ein silbernes Amulett in die Hand drückt, ahnt sie nicht, dass damit das Abenteuer ihres Lebens beginnt. Sie wurde auserwählt, die Trägerin eines der fünf Amulette der Macht zu sein, und gerät damit mitten in den Jahrtausende alten Kampf zweier Geheimbünde.


    Plötzlich taucht der attraktive Daniel in ihrem Leben auf und scheint sie beschützen zu wollen. Und obwohl sie weiß, dass sie ihm eigentlich nicht trauen darf, kann Erin sich seinem Charme nicht entziehen.


    Aufbau und Handlung:
    Als Erin einer alten Frau versucht das Leben zu retten und diese ihr eine alte Halskette gibt.
    Ändert sich ihr Leben von Grund auf.
    Sie wird in eine Welt der Magie hineingezogen, dem sie sich nicht entziehen kann.
    Für sie beginnt ein Abernteuer.
    Sie lernt Daniel kennen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
    Doch was hat es mit dem Amulett auf sich?
    Das liebe Leser müsst ihr sebst ergründen.


    Von der ersten Seite an, hat mich diese Geschichte gefesselt. Erin ist ein ganz besonderes Mädchen. Sie ist mutig, energisch und sehr intelligent.
    Wirkt Daniel zuerst noch sehr kalt, so ändert sich das im Laufe der Geschichte.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, was das Lesen sehr leicht macht. Ebenso so, wie die Kapitellänge.
    Dieser mystisch und magisch angehauchte Roman sprüht vor Emotionen.
    Man kann nicht anders, man befindet sich sofort mitten im Buch.
    Das Buch ist gut durchstrukturiert und sehr authentisch.
    Hauptsächlich erleben wir alles aus Erins Sicht, aber nicht nur. Das ermöglicht uns, noch tiefer in das Buch einzutauchen. So gewinnt die Geschichte an Tiefe und Leben.
    Und wir lernen die einzelnen Personen besser zu verstehen.
    Dies ist der erste Teil der Trilogie , da dieser Teil schon wirklich sehr gut war, bin ich gespannt ob die anderen Teile da auch mithalten werden können.
    Alles in allem, ein toller Auftakt. Nicht nur für Fantasyfans.


    Meine Meinung:
    Ein sehr empfehlenswertes Buch.
    Ich bin ohne große Erwartungen herangegangen und bin doch überascht, wie sehr mich dieses Buch gefesselt hat. Einfach eine unglaublich tolle Geschichte. Die mich zum Lachen und auch zum Weinen gebracht hat. Mehr als einmal musste ich den Atem anhalten und mir wurde die ganze Zeit ganz warm ums Herz.
    Ich bin nun sehr gespannt, wie es weitergeht mit Erin und Daniel. Denn die beiden hab ich schon jetzt tief in mein Herz geschlossen. Daniels kalte Art und Weise mochte ich besonders gern.



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    Aufbau und Handlung:
    Cynthia Bonsant ist Journalistin und hat eigentlich mit der "neuen" digitalen Welt nicht allzu viel am Hut. Wenn es nach ihr ginge, würde man noch in der alten Zeit leben. Durch ihre Arbeit erfährt sie von "Zero" . Zero wird weltweit gesucht , aber Zero macht auch auf die Problematik "Freemee" aufmerksam. Zwar mit drastischen Mitteln, aber anders ist es wohl nicht machbar.
    Schlimmer noch als sich Cynthia mit dieser Problematik befasst und zu recherchieren beginnt, geraten plötzlich alle in ihrem privaten Umfeld ins Visier und Cynthia selbst wird zur Gejagten.
    Wem kann sie noch trauen?
    Es beginnt sofort sehr spannend, hin zu Mitte schwächelt es etwas.
    Aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
    Zum Showdown hin wird es jedoch nochmal sehr spannend und hat meinen Pulsschlag in die Höhe schellen lassen.
    Die relativ kurzen Kapitel und der mehr als flüssige Schreibstil lassen uns förmlich durch das Buch fliegen.
    Die Sichtweise der Personen fand ich auch sehr interessant, da man so alles noch besser verstehen und sich in die einzelnen Personen reinversetzen konnte.
    Cynthia fand ich sehr sympathisch, wenn auch etwas naiv ihrer Umwelt gegenüber. Ihre Tochter kam mir fast erwachsener vor als sie selbst. Aber Cynthia wächst über sich hinaus und tut Dinge die sie nie für möglich gehalten hätte.
    Gut gefallen haben mir auch das Glossar und das Personenverzeichnis am Ende des Buches.
    Wobei ich jetzt keine Probleme mit den ganzen Personen hatte, aber ich denk für manch andere ist es sehr hilfreich. Da wirklich viele Personen drin vorkommen die schon verwirren können. Weil man manchmal nicht weiss wo man sie jetzt zuordnen soll.
    Ein hochbrisantes Thema das hier aufgegriffen wird.
    Für uns alle sehr aktuell. Doch was ist in der heutigen Welt überhaupt noch privat?
    Da hilft es auch nichts, wenn man sich dem Internet verweigert, denn das ganze beginnt schon viel früher.
    Fakt ist, die digitale Welt ist die Zukunft und davor kann man sich nicht verschließen.
    Kurzgesagt, man kann es ignorieren was man alles an Daten preisgibt. Aber ändern kann man es nicht.
    Ich denke viele Menschen denken da gar nicht so bewusst drüber nach. Was andere von Ihnen wissen.
    Marc Elsberg bringt uns die Problematik der Datensammlung und der Überwachung sehr authentisch rüber. Er hat einfach mal weiter gedacht, was könnte in der Zukunft passieren. Und so falsch könnte er damit nicht liegen, wenn man mal bedenkt, wo wir heute bereits stehen. Aber es ist einfach erschreckend.
    Ein Buch über ein hochbrisantes Thema das jeder lesen sollte.
    Ich persönlich vergebe 9 von 10 Eulenpunkten. Ganz einfach aus dem Grund, weil es in der Mitte doch etwas langatmig war.


    Meine Meinung:
    Ein Buch über ein sehr brisantes und umstrittendes Thema. Es ist hochaktuell und soll uns auf die Problematik aufmerksam machen.
    Aber wird es wirklich was ändern?
    Ich glaube nicht.
    Ich habe es mit großer Faszination und Spannung gelesen und gesehen, da ja alles quasi wie im Film bei mir ablief.
    Ich denke dieses Buch regt zumindest zum nachdenken an.
    Ich kann nur jedem empfehlen, lest es und bildet euch eure eigene Meinung.
    Mir hat es sehr gut gefallen, lediglich in der Mitte empfand ich es als etwas langatmig.

    Aufbau und Handlung:


    Audrey Kepler erbt zusammen mit ihrer Tochter Bronwyn Thornwood House. Ihr ehemaliger Freund Tony hat es ihnen nach seinem Tod vermacht.
    Das Anwesen kommt wie gerufen da Audrey einen Neustart wagen möchte.
    Beide verlieben sich sofort in das malerische Anwesen, doch Audrey muss bald erkennen. Das dunkles im Verborgenen lauert. Und sie ahnt zu dem Zeitpunkt noch nicht was für einen wichtigen Anteil sie an dieser Geschichte hat, die sie ergründen will.
    Dieser Roman reiht sich in die Geschichten der Familiengeheimnisse mit ein.
    Es beginnt sofort sehr spannend, die Autorin hat ein Gespür dafür alles und jeden malerisch und poetisch zu beschreiben. Mag das anfangs noch sehr schön und interessant sein, so nimmt das doch mit der Zeit etwas die Spannung an dem Buch.
    Die Geschichte ansich ist sehr gut strukturiert, doch hin und wieder ist es nicht authentisch genug.
    Die Geschichte beeinhaltet verschiedene Generationen, die sehr spannend zu lesen ist.
    Viel wird über Aufzeichungen in die Gegenwart getragen.
    Den Schreibstil empfand ich als sehr flüssig und es ließ sich wirklich sehr schön lesen, die verschieden Sichtweisen der Personen trugen dazu bei alles noch besser zu verstehen. Die Personen gewannen für mich so an Form und Farbe.
    Einigen fühlt man sich verbunden und bei anderen wiederum konnte man nur den Kopf schütteln.
    Die Autorin hat es sehr gut verstanden Verwirrung zu stiften und uns so in andere Richtungen zu lenken.
    Eine Familiengeschichte die durch ungeklärte Todesfälle, Visionen und malerische Umgebung besticht.
    Ich wurde hier sehr gut unterhalten.
    Den Titel hätte man jedoch passender gestalten können. Der Originaltitel empfinde ich als treffender


    Meine Meinung:
    Ein sehr schönes Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Es war spannend, malerisch, aber mitunter leider auch etwas langatmig geschrieben. Durch die intensiven Beschreibungen konnte ich mich direkt im Buch wiederfinden und es quasi selbst erleben.
    Zum Teil fand ich es jedoch auch etwas unglaubwürdig.
    Dieser Aspekt stört mich persönlich nicht so sehr, da es für mich wichtig ist, von einem Buch gut unterhalten zu werden. Und das war hier der Fall.
    Mit fast 600 Seiten empfand ich dieses Buch doch etwas zu lang, man hätte locker 100 Seiten weniger schreiben können, dann wäre die Spannung noch besser rausgekommen.

    Hach, jetzt bin ich auch am Ende.


    Der letzte Abschnitt liess sich recht gut lesen, aber der Kampf von Audrey und Cleve wirkte auf mich doch etwas unglaubwürdig.


    Aber egal, mich hat der Roman gut unerhalten und nur darauf kommt es an.


    Ich hätte mir jetzt gewünscht, das man eine anderen Täter gewähöt hätte, so war doch alles ziemlich durchschaubar.


    Und die denkweise von Cleve ist ja mal wieder typisch. Keiner kann ihn leiden und jeder will ihm was böses und natürlich hat jeder ihn provoziert.


    Ich hätte jetzt auch gern erfahren, wie es dazu kam das Luella Cleve geheiratet hat. Denn das war für mich nicht wirklich ersichtlich.


    Zusammenfassend kann man wohl sagen. 3 Frauen verschiedener Generationen die ein Schicksal verbindet - Thornwood House


    Thornwood House wäre für mich passender gewesen.
    Das Rosenholzzimmer spielte schon eine wichtige und tragende Rolle. Aber eigentlich geht es um Thornwood House.

    hm Cleve scheint schuldg zu sein.
    aber wer wohnte den jetzt in der Hütte?
    Cleve sicher nicht.


    Ich tippe immernoch auf den Bruder von Hobe


    Cleve kann einen irgendwo schon Leid tun, aber andererseits ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich. Man hat immer die Wahl welchen Weg man einschlägt.


    Die Briefe von Sam und Aylish werfen eine ganz neue Sichtweise auf das Geschehen.
    Ich glaub auch da nicht, das Sam Aylish umgebracht hat.
    Er schien zwar verbittert (aber nicht an den Kriegsfolgen, sondern weil er keinen Kontakt zu Aylish hatte), aber jemanden umbringen den man liebt. Ist nochmal was ganz anderes.
    Cleve dagegen schien Aylish richtiggehend zu hassen.
    Ich glaub auch, dass die Verbrühaktion von ihm inzeniert war.


    Anfangs fand ich die ganzen intensiven Beschreibungen noch sehr schön , jetzt jedoch nerven sie mich mitunter.

    Dieses Kapitel empfand ich als sehr spannend.
    Im Moment ist Hobe für mich der Hauotverdächtige was Glendas Tod angeht.
    Womöglich hatten Luelle und er was miteinander damals.
    Hmm, aber warum haben sie heute keinen Kontakt mehr.


    Ich hab auch das Gefühl Danny und Corey wissen mehr als sie zuegeben.


    Auf jeden Fall haben Glendas Aufzeichnungen Licht ins dunkel gebracht.


    Ich empfinde es auch so, daß Luella in diesem Stück die Hauptperson sein könnte.


    Emmy, interessanter Ansatz, die Natur als Spiegelbild der menschlichen Abgründe :gruebel


    Ich vermute der letzte Tagebucheintrag von Glenda war unmittelbar vor ihrem Tod.
    Und Ross hatte vielleicht Schuldgefühle weil er nichts getan hat oder evtl. gar nicht da war?

    Achja früher war noch alles anders, eine Mischung wäre da gut.
    Mir wird bei den Kindern heutzutage, alles viel zuviel von Technik beherscht.
    Zu meiner Zeit waren es mehr oder weniger Markenklamotten und heute sind es Handys, Tabs und Co


    Mir gefällt die Entwicklung nicht so gut.

    Das Buch liest sich verdammt schön und flüssig. Dennoch die Besessenheit von Audrey was Samuel und Aylish betrifft, gefällt mir so gar nicht.


    Hmm die verschwundenen Briefe, könnte ja Cleve dahinterstecken.
    Kann den Namen grad nicht so recht einordnen :gruebel meine ihn, aber schon gehört zu haben.


    Es geht mir immer wieder durch den Kopf, wer das im Prolog sein könnte :gruebel meine Verdächtigen sind gerade Gurney und Danny.


    Aber wie mir scheint liegt bei der Familie einiges im argen. Ich finde es auch mehr als seltsam, daß Tony Audrey nie was aus seiner Familie erzählt hat. Das ist für mich nicht wirklich glaubwürdig.


    hm muss jetzt mal weiterlesen, bin ganz gefesselt

    Zitat

    Original von Knoermel


    Stimmt Brownyn wirkt auf mich auch älter als 11 Jahre.


    Bronwyn wirkt auf mich durchaus wie 11.
    Zu unserer Zeit damals waren wir in dem Alter noch kindlicher.
    Aber heutzutage ist das anders, meine eigene Tochter ist 10 und legt ein ähnliches Verhaltzen an den Tag.
    Ich denke heutzutage, reifen sie schneller. Macht sicher auch das Umfeld mit aus.

    Ach ich liebe solche Geschichten.


    Ich konnte sofort richtig gut eintauchen.


    aber jetzt ganz ernszhaft, ich denke nicht, das sich Tony umgebracht hat.
    In meinen Augen wurde er ermordet. Wahrscheinlich weil er herausfinden wollte was mit dem Toten passiert ist.
    Das würde auch erklären warum er sich von Bron ( sorry ich kann mir den Namen einfach nicht merken) zurückgezogen hat.


    Ich find Thornwood wurde sehr schön beschrieben. Ich konnte es mir direkt vorstellen.


    Aber doch etwas seltsam das Audrey an Schlafstörungen leidet, seit sie dort lebt.
    Evtl. ist ihre eigene Generation darin verstrickt. Na mal sehen.


    Aber scheint wohl viel mit Geistern und ruhelosen Seelen zutun zu haben.


    Ich bin nun sehr gespannt wie das so weitergeht.
    Mir gefällt es bisher sehr gut und der Schreibstil ist schön flüssig :-) was will man mehr

    Ablauf und Handlung:
    Ein sehr düsteres Buch, daß eigentlich keine Lichtblicke aufzuweisen hat.
    Alles geht sehr subtil vonstatten.
    Hier wird kein sehr einfaches Thema angeschnitten: Kindesmissbrauch. Sowas kann nicht jeder lesen.
    Wir werden von Jeanette der ermittelnden Polizistin und Sofia der Psychiaterin durch das Buch geführt.
    Beide Protagonisten haben so auch ihr eigenes Päckchen zu tragen.
    Man könnte sagen, perfekt ist was anderes.
    Dieses Buch besticht durch die Geschichten und die Handlungsweisen der Personen. Die Ermittlungsarbeit steht eher im Hintergrund. Es geht eigentlich eher darum, was ist wirklich passiert und was steckt dahinter.
    Es geht hier mehr um die Psyche, Blut vergiessen findet man hier nicht.
    Die Kapitel sind relativ kurz, was ein gutes vorankommen gewährleistet.
    Die Zeitebenen wechseln immer wieder, man muss sich völlig auf dieses Buch einlassen können. Um es verstehen und verinnerlichen zu können.
    Wer meint er möchte das Buch mal eben zwischendurch lesen, ist hier an der falschen Adresse. Es erfordert volle Konzentration und ist keinesfalls ein Buch was man eben zwischendurch lesen kann.
    Wir bekommen es hier mit Gewalt, Mißbrauch, Betrug und dem Krieg und den Folgen zutun. Ein Thema, das wirklich sehr hart ist uund uns stellenweise ganz schön schlucken lässt.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat es leider nicht geschafft mich zu fesseln, mir war der Schreibstil zu trocken und ich kam einfach nicht mit den Handlungssträngen und den Zeitebenen klar.
    Positiv empfand ich die Thematik, sie ist sehr interessant und lädt zum weiterlesen ein.
    Die Protagonisten blieben für mich jedoch farblos. Ich wurde mit Ihnen einfach nicht warm.
    Wenn auch das Buch, mir stellenweise recht gut gefallen hat, werde ich dennoch die Trilogie nicht weiter verfolgen. Es ist einfach nicht meins.

    Zitat

    Original von Woelfchen85


    Ich kann euch da nur zustimmen. Ich bin zwar selber keine Mutti, aber trotzdem finde ich es oft schwierig, wenn derartiges geschildert wird. Wobei ich in diesem Fall die NICHT ausgesprochenen Sachen am grausamsten fand. Es blieb so viel Platz für eigene Vorstellungen. Besonders berührt haben mir hier die Szenen in Sierra Leone. Diese Kinder, die vor nichts zurückschrecken. Die sowas wie Liebe und Geborgenheit nicht kennen, sondern mehr oder weniger Maschinen sind. Maschinen, die nicht davor zurückschrecken, zu töten und zu vergewaltigen.


    Ich muss ganz ehrlich sagen.
    Ich kann das Prima ausblenden.
    Wenn ich Bücher lese, ist das für mich eine andere Welt, die dann mit der realen Welt nicht viel zutun hat.
    Allerdings würde ich mir niemals Filme solcher Art anschauen.

    Klappentext:
    Welch eine Hiobsbotschaft: Sanne, glücklich verheiratete Mutter zweier Kinder, muss für drei Wochen die Schwiegereltern aufnehmen, weil deren Haus renoviert wird. Ex-Schuldirektor Matthias plant alles generalstabsmäßig durch und reagiert auf Unvorhergesehenes nervös, während Rosemi ihren Putzfimmel in vollen Zügen auslebt. Beide Eigenschaften liegen der künstlerisch arbeitenden Sanne nicht sehr. Wirklich kritisch wird es, als ihr Mann Axel plötzlich auf Geschäftsreise muss. Wie soll sie bloß zwischen den Hardcore-Alpinisten, ihrer eifersüchtigen Mutter und den meuternden Kindern heil hindurchnavigieren?
    Das Chaos wächst, weil ihr ein arbeitsreicher Illustrationsauftrag erteilt wird. Unter solchen Umständen kann sie unmöglich auch noch Hausputz machen.
    Als ein Unfall Sanne zu ein paar Tagen Ruhe im Alpiklinikum zwingt, denkt sie zuerst an einen Segen, wäre da nicht ihre Jugendliebe, die nun auch noch ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt. Ist Kai der edle Ritter, der zu ihrer Rettung aus dem Durcheinander eilt?


    Aufbau und Handlung:
    Sanne ist Chaos-Queen hoch drei. Und so überaus liebenswert, daß man sie einfach nur knuddeln möchte. Sie lebt am liebsten nur für ihre Malerei. Ihr Haus könnte in Trümmern liegen, sie würde es nicht mal bemerken. Doch plötzlich kündigt sich der Besuch ihrer Schwiegereltern an, Sanne hat ihr ok gegeben, aber natürlich weiss sie nichts mehr davon.
    Warum?
    Sie hat natürlich gemalt. Nun bricht die Panik bei Sanne aus, ganze 3 Wochen wollen die Schwiegereltern bleiben.
    Plötzlich bekommt sie einen neuen Auftrag, den sie noch erledigen muss und ihr Mann geht natürlich auf eine 2wöchige Geschäftsreise.
    Da ist natürlich Chaos vorprogrammiert.
    Aber Sanne, wäre nicht Sanne, wenn nicht alles irgendwie werden würde.
    Manch einer kennt das ja, Schwiegereltern im Haus, oder vielleicht sogar noch die eigenen Eltern. Sie wuseln dann womöglich noch im eigenen Haushalt rum.
    Wenn wir ehrlich sind, möchte das keiner von uns.
    Dieser spritzige Roman ist eine Geschichte die aus dem puren Leben gegriffen ist.
    Mit viel Witz und Charme wird er uns präsentiert, dadurch das der Schreibstil der Autorin wunderbar flüssig ist, fliegen wir mit Sanne durch das Buch.
    Und es zeigt uns. Das es nicht unbedingt ein Fehler sein muss, wenn wir solchen Besuch bei uns haben.
    Erstens könnte es eine gute Lektion für uns sein und zweitens lernen wir uns vielleicht noch besser kennen und verstehen.
    Die Personen des Romans sind überaus erfrischend. Aber natürlich wie in jedem guten Roman können wir nicht alle mögen. Aber hier gelingt es doch fast.
    Ein bisschen negative Energie hätte noch mehr Würze in den Roman gebracht.
    Der Titel finde ich gut gewählt, passender hätte man ihn einfach nicht wählen können.
    Alles in allem ein überaus empfehlender Roman bei dem sich die Lachmuskeln melden.


    Meine Meinung:
    Hin und wieder muss auch mal so ein Roman sein.
    Und was soll ich großartig sagen, ich liebe ihn einfach.
    Die ganze Geschichte wird so gut rübergebracht, dass er einfach nur gute Laune versprüht.
    Ich konnte wahrhaftig alles Live und in Farbe vor mir sehen, daß regt natürlich das sonnige Feeling noch mehr an.
    Man sollte sich Sanne und ihre Chaosfamilie auf keinen Fall entgehen lassen.
    Volle Punktzahl.

    Seitenanzahl: 384
    Verlag: Wunderlich (18.Juli 2014)
    ISBN-10: 3805208626
    ISBN-13: 978-3805208628
    Preis: 16,95€


    Die Autorin:
    Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Bei Wunderlich erschienen zuletzt ihre Romane "Teufelsmond" und "Das Mädchen mit den Teufelsaugen".


    Klappentext:
    Frankfurt, im Jahr 1765. Die Schwestern Annmarie, Aurora und Lydia leben in ständiger Furcht, denn ihr Vater Georg Reiche wird als Kunstdieb und Kunstfälscher im ganzen Land gesucht. Da begegnet Reiche durch Zufall einem Werber aus dem großen russischen Reich. Im Auftrag von Katharina II. soll er deutsche Bürger in ihr Land holen. Endlich scheint sich für die heimatlose Familie ein Ausweg aufzutun. Doch Russlands Härte trifft sie unerwartet. An der Wolga folgen auf kalte, raue Winter heiße, staubige Sommer. Das Haus, in das die Reiches einziehen, wurde einst von Kalmücken überfallen, die dort lebende Familie ermordet. Immer obsessiver begibt sich Annmarie auf die Spuren von Mariann, der ermordeten Tochter, während Aurora sich mit einem jungen Balten auf eine gefährliche Affäre einlässt und Lydia zwischen zwei Männer wählen muss: dem, den sie liebt und dem, der das Überleben an der Wolga sichert. Die Schwestern kämpfen für den Erhalt ihrer Existenz, für die große Liebe und den verdienten Erfolg - kurz: Sie kämpfen um ein Leben, das seinen Namen verdient...


    Ablauf und Handlung:
    Dies hier ist ein wundervoller historischer Roman zu Zeiten Katharina der Großen.
    Er spielt an der Wolga und lässt uns das Schicksal der Familie Reiche miterleben.
    Familie Reiche lebt in Franfurt und möchte sich an der Wolga ein neues Leben aufbauen.
    Das nicht alles so eintritt, wie sie es sich erhofft haben, bekommen sie schon bald zuspüren.
    Die Strapazen der Reise und auch was sie dort erwartet, sowie der Neubeginn ist sehr authentisch dargestellt.
    Dieser Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Er ist wunderbar leicht und flüssig geschrieben, so das man in einem Rutsch durch ist.
    Das Schicksal der einzelnen Familienmitglieder ist sehr gut dargestellt, wir bangen mit Ihnen, leiden mit ihnen . Wir bekommen Einblicke in ihre Wünsche und Träume.
    Einige von ihnen sind uns sofort sympathisch, andere weniger.
    Die Zeit von damals wird sehr gut beschrieben und lässt uns alles hautnahn und in Farbe miterleben.
    Spannend von der ersten bis zur letzten Zeit, man möchte das Buch eigentlich überhaupt nicht mehr weglegen.
    Das Cover ist einfach hinreißend und macht große Lust darauf dieses Buch zu lesen.
    Man wird nicht enttäuscht.
    Dieses Buch ist auf ganzer Linie empfehlenswert, nicht nur etwas für jemand, der gern historisches liest.


    Meine Meinung:
    Ein wundervoller Roman, der mich einfach völlig in den Bann geschlagen hat. Die Schwestern fand ich besonders interessant, einfach total unterschiedlich und jede ist auf ihre Art und Weise etwas Besonderes. Einzig über den Vater musste ich ständig den Kopf schütteln,einfach nur ein Träumer.
    Ich selbst hab bisher noch nichts aus dieser Zeit an der Wolga gelesen und fand es sehr interessant, gerade wie die Menschen damals waren und was sie antrieb.
    Eigentlich gibt es hier nicht viel hinzuzufügen, dieser Roman ist einfach unschlagbar gut, so das es dafür nur volle Punktzahl geben kann.


    Edit: ISBN eingefügt und in die Unterrubrik verschoben. LG JaneDoe

    Ich hab mal ne Frage.
    Vor einiger Zeit fing es an das sich solche Flecken auf einzelne Bücher (minimal) gebildet haben.
    Nun schieb ich richtig Panik.
    Sind das Stockflecken oder nur Fliegen- oder Spinnendreck.
    Ich hab grad das Gefühl ich bin total paranoid :-(
    Meine Bücher kriegen auch mitunter Wellen sind aber nicht nass.
    Ich hab keine Ahnung woher das auf einmal kommt und bin total ratlos.
    Kann mir da jemand helfen?

    im letzten Aschnitt ging es ja ziemlich hoch her.


    Sofia/Victoria ist schon harter Tobak und um ehrlich zu sein. Ich hatte ab und an ziemlich Angst um Jeanette. Besonders als sie den Riegel beim Bücherregal gefunden hatte und Sofia dazukam.


    Ich fand das mit Gao auch seltsam, hatte eigentlich angenommen er wäre eingesperrt.


    Aber ich finde auch Sofia ist sich ihrer Sache auch etwas zu sicher. Das hat schon bisschen was mit Überheblichkeit zutun.


    Ich möchte mir nichtmal vorstellen, was Sofia mit Johan gemacht hat.
    Zu dumm, das Jeanette abgelenkt war, sonst wäre das nicht passiert.


    Ich muss ehrlich gestehen, ich werde diese Trilogie nicht weiter verfolgen. Letztendlich konnte sie mich einfach nicht packen.
    Der Schreibstil war insgesamt nichts für mich.