Beiträge von Crypsis

    Vielen Dank :-)


    Das Lob freut mich natürlich sehr. Solltest Du dennoch mal Zeit und Lust haben oder Dich einfach mal probieren willst, melde Dich einfach :wave


    Ich für meinen Teil versuche so häufig wie möglich was zu posten. Aber wie es hält so ist, lässt die Uni oder die Arbeit nicht immer das zu, was man sich vorgenommen hat.


    Grüßle.

    Ich lese gerade parallel (wie so oft eigentlich :chen) die Hunger Games - Mockingjay und Der Marsianer von Andy Weir. Nach dem Film "Interstellar" war ich so angetan von einer galaktischen Story, dass dieses Buch gerade recht kam.


    Hier die Inhaltsangabe zum Buch:


    Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...


    Da ich es mir gerade erst gegriffen habe, kann ich noch nichts dazu sagen. Ich hoffe nur, es ließt sich super, da ich schon auf Engame - Die Auserwählten von James Frey hinfiebere :lesend

    Hallo ihr Lieben,


    in der Hoffnung, dass es in dieser Ecke des Forums aktive Freunde der Fotografie und Bildbearbeitung gibt, möchte ich kurzerhand um Mithilfe bitte. Und zwar betreibe ich seit kurzer Zeit einen Webblog (www.lichtmonument.de). Auf dieser Seite kommen alle Themen aus dem Bereich Fotografie, Video, Bildbearbeitung und Bildstrecken vor. Da ich dieses Projekt bisher allein betreibe (und schon zuvor auf einem privaten Blog betrieben habe), suche ich nun nach Verstärkung in Form von Autoren und Redakteuren, die über News aus dem Bereich berichten wollen :write


    Da sich dieses Projekt noch in den Kinderschuhen befindet, bleibt hintenraus bisher auch noch nichts monetäres liegen, weshalb eine Bezahlung für die Arbeiten noch nicht möglich ist. Die Arbeit an diesem Projekt wäre also rein freiwillig und auf Basis der Leidenschaft für die Sache.


    Vielleicht hat ja jemand von euch Spaß am Bloggen, Spaß an der Fotografie oder mag einfach gern was Neues ausprobieren. Meldet euch und wir schauen weiter!


    Ich verbleibe mit hoffnungsschwangeren Grüßen :wave
    Patrick

    Der Ozean am Ende der Straße war mein erstes Buch von Neil Gaiman. Mit Sicherheit wird es nicht das Letzte gewesen sein. Da meine Vorredner bereits eingängig den Inhalt des Buches dargelegt haben, gehe ich direkt zu meinen Ansichten über:


    Mit nicht einmal 250 Seiten hat Gaiman einen inhaltlich sehr dichten und wirklich schönen Roman geschrieben. Es wurde nichts thematisiert, was nicht auch irgendwie wichtig war. Die Sprache sehr ansprechend, gedankenbeladen aber doch nicht zu melancholisch oder verträumt, ehrlich aber noch immer mit einer Spur Fantasie.


    Der Ozean am Ende der Straße ist einer der besten Romane, die ich seit langem gelesen habe. Er enthält sehr viele Momente, in denen man sich selbst eine Meinung bilden muss. Ein Beispiel:


    "Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher. Wie zu der Zeit, als sie in deinem Alter waren. In Wirklichkeit gibt es gar keine Erwachsenen. Nicht einen auf der ganzen weiten Welt." (Seite 150, oben)


    Und dann überrascht Gaiman mit einem unerwarteten Ende. Beim Lesen hatte ich eine andere Vorstellung von dem, wie die Geschichte enden würde. Somit bleibt zum Schluss plötzlich die Frage: Alles nur Fantasie eines Jungen oder Erinnerungen eines Erwachsenen? (Vgl. hierzu die Aussagen der Großmutter zur Unterschiedlichkeit von Erinnerungen, sowie die Beschreibung der beiden Monde zum Schluss).


    Fazit:
    Ein wunderschönes "Märchen" für "Erwachsene".

    Danke sehr für diese Liste! Ich habe mir die Bücher direkt angeschaut und siehe da, ich werde wohl seit langem mal wieder auf ebay stöbern! Amazon scheint hier nur noch gebrauchte Exemplare zu vertreiben, aber diese Preistreiberei, bei der ich 3x mehr für den Versand bezahle als für das Buch, ist einfach ungeheuer unverschämt. Andersherum wird eher ein Schuh draus. Nun gut, egal!


    Schade ist nur leider, dass es


    Die Seele des Mörders
    Mörder aus Besessenheit


    nicht mehr gibt. Vielleicht führt meine Buchhandlung des Vertrauens noch ein Exemplar auf oder weiß, wie ich daran komme. In jeden Fall habe ich mir heute beim Hugendubel ein paar Bücher gekauft, die vielleicht auch in etwa das abdecken was ich suche:


    Abgründe, Josef Wilfling
    Auf der Spur des Bösen, Axel Petermann
    Escobar: Der Drogenbaron, James Mollison
    Der Hauslehrer, Michael Hagner
    Das Trauma der Gewalt, Horst Kraemer
    Der Zwang zur Serie, Hans Pfeiffer


    Darüber hinaus habe ich mir die so wunderbar ausgezeichnete Dokumentation "Die Stone Skala" bestellt. Falls euch diese Dokumentation auch interessieren sollte, dann schreibt kurz eine Mail. Ich habe sie auch in kompletter Länge auf YouTube gefunden. Die erste Folge der ersten Staffel war auf jeden Fall sehr intensiv und spannend.


    Beste Grüße,
    Patrick

    Zitat

    Original von Charlotte
    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du nur Fachliteratur zu diesem Thema suchst.
    Wenn nicht, dann kann ich diesen Roman hier empfehlen:


    Danke sehr für diesen Hinweis, denn es ist wirklich so, dass ich nicht nur ausschließlich nach Fachbüchern suche, sondern Bücher im Allgemeinen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen.


    Bei dem Buch gehen die Meinungen ja sehr stark in unterschiedliche Richtungen. Gerade deshalb ist Amazon manchmal der schlechteste Ort um Shoppen zu gehen. Man verlässt sich einfach viel zu sehr auf die Meinung anderer ;-)

    Zitat

    Nein, nur probiert, wie "es" funktioniert.


    Ich nutze eigentlich tagein tagaus Filter. Aber am Wochenende, wenn ich mal keine Website optimiere, dann schalte ich diese Funktion meines Gehirns wohl ab.


    Glücklicherweise, gibt es dann immer noch Menschen, die den Wald vor lauter Bäumen trotzdem noch sehen!

    Ich hoffe, ich bin in diesem Bereich des Forums richtig, da ich nach nützlichen Büchern suche und somit kein Buch vorstellen möchte. Über die Suche habe ich bereits einige Threads gefunden, die die Thematik Serienmörder anreißen, aber nur in dem Sinne, dass sie sich auf ein spezielles Buch beziehen.


    Mir geht es aber um Informationen zu dem etwas größeren Bereich Kriminalpsychologie bzw. Verhaltensanalysen. Während meiner Suche auf Amazon bin ich zwar ein wenig fündig geworden, aber letztlich handelt es sich auch hier immer nur um "Romane" von Kriminalermittlern oder Gerichtsmedizinern, die von ihrem Job erzählen. Mich interessiert unter dessen aber das Verhalten von Serienmördern oder sagen wir Mördern allgemein. Welche Erklärungen haben sie für die Taten, worum ging es ihnen. Vielleicht auch, warum wurde diese Menschen zu solchen Bestien.


    Vielleicht kennt sich ja jemand hier im Forum mit diesem Bereich ein wenig aus und kann mir einige Lektüren empfehlen.


    Ich danke euch schon einmal im Voraus!

    Als begnadeter Laymon und Ketchum Fan, sprich als Fan des amerikanischen Horror und Thriller Genres habe ich mich von den vielen Guten Rezensionen auf Amazon dazu verleiten lassen diesem Buch eine Chance zu geben.


    Kurzum: Spannend, bahnbrechend, schockierend, fesselnd, sadistisch und verdammt gut.


    Im Anschluss an dieses Buch habe ich mir gleich weitere Bücher von Fitzek gekauft und verschlungen. Muss definitiv sagen, dass ich mich wundere nicht schon vorher über dieses Ausnahmetalent gestolpert zu sein.


    Leider war das Buch, wie schon von einigen anderen Leseratten schon erwähnt wurde, viel zu schnell zu Ende. Kaum hatte ich angefangen das Buch in Frankfurt zu lesen, da habe ich kurz vor Ankunft im Berliner Hauptbahnhof den Deckel zugemacht und mich darüber geärgert ein so gutes Buch nicht genossen zu haben.


    Werde mir mit der Veröffentlichung der Taschenbuchversion den zweiten Teil (Der Augenjäger) kaufen.


    Ich weiß was Du meinst. Ich dachte damals, als ich das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, dass es ein weiterer Roman ist. Als ich dann irgendwann gemerkt habe, dass die Story viel zu schnell gelöst wurde und sich dem Ende neigte, habe ich gemerkt, dass es sich um ein Buch voller Kurzgeschichten handelt.


    Im Nachhinein bin ich wirklich begeistert. Ich finde, dass es ein Kunstform ist, in so einer kurzen Zeit (Seitenlänge) einen Plot so detailliert, spannend und brutal darzustellen.
    Die Kürze der Stories tut dem typischen Layman-Stil keinen Abbruch. Im Gegenteil, man findet Blutorgien, Vergewaltigungen und Sex en masse vor. Top!


    Ich kann dieses Buch ebenso wie Du allen Laymon-Fans empfehlen! Mal etwas anderes!

    Nachdem ich vor einiger Zeit mit dem ersten Teil "Sie nannten mich >>Es<<" das wohl erschütterndste Buch gelesen habe, was ich mir jemals gekauft habe, habe ich mich nach langer Überlegung den Folgeteil "Der verlorene Sohn" gekauft.


    Überlegt habe ich deshalb so lange, weil ich schon mit dem ersten Teil zu kämpfen hatte. Es hat mich sehr berührt, wie erschreckend deutlich und detailgetreu Dave seine Kindheit beschreibt. Nach allen Zweifeln, ob der zweite Teil etwas "sanfter" sein würde, habe ich ihn mir kurzer Hand gekauft.


    Um es kurz zu machen: Beeindruckend, erschreckend, niederschmetternd, entrüstend, beklommen, sprachlos ... (ich könnte ewig so weiter machen).
    Mit jeder umgeblätterten Seite hat sich der Kloß in meinem Hals weiter und weiter verdickt und das beklemmende Gefühl im Magen wurde immer schwerer.


    Jeder, der nach dem ersten Teil nicht verstanden hat, warum der junge Dave zu keiner Zeit eine Flucht angestrebt hat, wird es nach diesen Ausführungen besser verstehen (hoffentlich!).


    Gestern habe ich mir dann zur Vervollständigung der Reihe den dritten Teil bestellt und warte nun auf "Ein Mann namens Dave".


    Grüße

    Zitat

    Original von Jasmin87
    Ich habe das Buch gestern ausgelesen und fand es richtig gut, typisch Laymon eben.


    Ich finde diesen Satz auch nicht schlimm, im Gegenteil. Wie Shadow schon sagte, das gehört einfach dazu.
    Man darf die Geschichten von Laymon halt nicht zu ernst nehmen und auch nicht zu sehr über die Handlungen der Personen nachdenken :-)


    Diese Ansicht kann ich nur unterstützen! Ich lese gerade "Der Wald" und ich muss sagen, dass mir stellenweise der typische Laymon-Stil fehlt.
    Jeder der ihn kennt, weiß (oder sollte es zu mindestens), dass es drei Eigenschaften gibt, an die er nicht vorbeikommt.


    - Sex
    - Brutalität
    - Sadistische Obszönitäten


    Im Alltag sicherlich nicht der beste Cocktail. In seinen Büchern die perfekte Mischung für knallharte Plots.


    Grüße

    Zitat

    Original von Tübinger91
    Leider war mir unklar was das "Monster" war.War es der Teufel oder ein anderes Wesen aus der Hölle? Vielleicht hab ich die Erklärung auch einfach überlesen.


    Soweit ich mich erinnere, steht in dem Buch auch an keiner Stelle explizit beschrieben, worum es sich bei dem "Monster" handelt. Ich denke, dass das dem Leser selbst überlassen wird, womit er hier konfrontiert wird.


    Alles in allem empfinde ich das aber als sehr passend. Es reiht sich perfekt in den gesamten mystischen Kontext ein. Ebenso wie die Figuren oberflächlich sind, so ist auch das Monster nur grob und skizzenhaft beschrieben.

    Zitat

    Original von Hoffis
    Aber, was das mit den (ca. 12J.) im Titel des Threats sein soll, weiss ich immer noch nicht. Ein geeignet ab 12 Jahren kann es wohl nicht sein....


    Ich kann dir im Nachhinein leider auch nicht mehr sagen, was ich damit zum Ausdruck bringen wollte. Vielleicht empfand ich es an dieser Stelle als (potenziell) so gruselig, dass ich annahm, man müsste dem Buch ein FSK-Siegel "schenken", was Rückblickend ein ziemlich idiotischer Gedanke sein musste. :chen

    Zitat

    Original von hef
    Nein, den Ratgeber kenne ich nicht und rate meinen Jungautoren auch, die Finger davon zu lassen. Ein Patentrezept gibt es ohnehin nicht. Ein Ratgeber favorisiert die US-Schule, der nächste die Englische, der übernächste die Französische etc.
    Alles nur verwirrend.


    Schreiben lernt man nur durch schreiben. Daraus entsteht der eine Stil...nicht aus Ratgebern


    Lieben Dank für diese ehrliche Antwort. Dann lass es vorerst einmal auf der Wunschliste liegen und widme mich dem Freien Schreiben und versuche etwas interessanten zu Papier zu bringen.

    Da sich in diesem Thread sicherlich viele Autoren und die, die es gern einmal sein möchten bewegen, möchte ich einmal ganz dreist in die Runde fragen, ob jemand von euch das Buch Crime, Krimi und Thriller schreiben von Lerry Beinhart kennt.


    Ich überlege mir weitere Literatur zum Thema Schreiben zu kaufen, doch es ist nicht einfach bei der immensen Auswahl an Werken und Publikationen.


    Vielleicht hat jemand von euch schon einmal etwas von diesem Buch gehört. Wäre sehr hilfreich. Ansonsten ... auch gut!


    Grüße! :wave

    Zitat

    Original von hef
    Grundsätzlich rate ich dazu, am Anfang SICH selbst mit seinen Eigenschaften, Vorlieben, Abneigungen, kurz Macken, als Figur einzubringen.
    DICH kennst du selbst am Besten....


    Ach das wäre doch erstrebenswert? Ich hatte im Zuge einiger Recherchen herausgefunden (nennen wir es einen Tipp, Rat), dass man sich selbst eher weniger als Vorbild nehmen sollte. Das Problem bestünde scheinbar darin, dem Leser seine eigene Geschichte aufzudrängen.


    Wüsste allerdings im Umkehrschluss nicht, warum eine konstruierte und fiktive Lebensgeschichte einer Figur spannender sein sollte, als die meinige?


    Gut, dann werde ich einfach versuchen einen Charakter aus meiner Person zu schnitzen. Das müsste doch aber gleichzeitig auch eine Königsdisziplin sein oder? Die Beschreibung seiner selbst ist doch schwerer als gemeinhin angenommen wird. Nicht ohne Grund dient es als Frage bei Bewerbungsgesprächen. Wer kann sich denn detailgetreu und vor allem ehrlich selbst beschreiben? :gruebel (Nur mal so am Rande!)


    Danke für deine schnelle Antwort hef!


    Patrick