Beiträge von Bücherdrache

    Lone Theils; Falsche Gesichter - Nora Sand 4; 1,0

    Fenja Lüders; Der Duft der weiten Welt - Speicherstadt Saga 1; 2.2

    Fenja Lüders; Der Glanz der neuen Zeit - Speicherstadt Saga 2; 1,8

    Fenja Lüders; Der Traum von Freiheit - Speicherstadt Saga 3; 2,0

    Judith W. Taschler; Sommer wie Winter; 1,8

    Christine Drews; Freiflug; 1,5

    Jennifer Alice Jager; Being Beastly; 1,2

    Elisabeth Herrmann; Seefeuer; 1,5

    Jennifer Alice Jager; Sinabell; 1,8

    Sara Holland; Zeit der Liebe - Everless 1; 1,2

    Sara Holland; Zeit der Wahrheit - Everless 2; 1,0

    Ursula K. Le Guin; Die wilde Gabe; 1,5

    Samantha Hunt; Nixenkuss; 3,5

    Ich schnappe mir heute einen Fantasyklassiker von Ursula K. Le Guin.



    01. Thomas Thiemeyer - Nebra (begonnen 25.02.21)

    02. P. M. Carlsen - Miss Mooney

    03. T. H. White - Der König auf Camelot (begonnen am 27.01.21)

    04. Lucy Foley - Die Stunde der Liebenden (begonnen am 15.03.21)

    05. Lone Theils - Die Mädchen von der Englandfähre (begonnen am 10.05.21)

    06. Ursula K. LeGuin - Die wilde Gabe (begonnen am 24.07.21)

    07. Lucinda Riley - Das Orchideenhaus

    08. Willy Russell - Der Fliegenfänger

    09. Preston/Child - Mount Dragon (begonnen am 08.06.21)

    10. Eve Houston - Unter den Dächern von Prior's Ford (begonnen am 15.01.21)

    11. Marianne Macdonald - Tod zwischen den Zeilen (begonnenam 03.01.21)

    12. Anette Kannenberg - Das Mondmalheur


    Kristen Britain - Grüner Reiter:

    1. Der magische Reiter

    2. Die Botin des Königs

    3. Der schwarze Thron

    4. Der Pfad der Schatten


    Philip Pullman - Sally Lockhart:

    1. Der Rubin im Rauch (begonnen am 06.04.21)

    2. Der Schatten im Norden (begonnen am 08.04.21)

    3. Der Tiger im Brunnen (begonnen am 10.04.21)

    4. Das Banner des roten Adlers (begonnen am 17.04.21)

    Aus meiner Alt-SuB-Abbau-Liste:


    Ursula K. Le Guin - Die wilde Gabe


    Ihre Romane zählen zu den meistgelesenen Werken der Fantasy. Der »Erdsee«-Zyklus verschaffte ihr Weltruhm. Nun erweckt Ursula K. Le Guin ein neues phantastisches Reich zum Leben: »Die wilde Gabe« führt in ein abgelegenes Hochland, in dem die Menschen über unheimliche magische Begabungen verfügen. So auch der junge Orrec, der andere mit seinem Blick töten kann. Doch Orrec hat die Gabe nicht unter Kontrolle. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder auftaucht und Orrec erkennt, daß das Rätsel der Gabe und sein bisheriges Leben auf einer Lüge beruhen ... Mit seinen schillernd gezeichneten Charakteren und überraschenden Wendungen ist »Die wilde Gabe« Ursula K. Le Guins lang erwartetes neues Meisterwerk.


    ASIN/ISBN: 3492701094

    Bücherdrache Das Buch von Elisabeth Herrmann klingt sehr gut. :)

    Also mir gefällt's bis jetzt :)

    Auch die Bücher für Erwachsene, die ich bis jetzt von der Autorin gelesen habe, fand ich super, kann ich echt nur empfehlen. Das sind einfach tolle Krimis, interessante und komplexe Fälle, sehr spannend, dabei aber nicht übermäßig blutig oder grausam.

    Gerade liebäugle ich mit ihrer neuen All-Age-Krimi-Reihe Ravna, ich glaube, die muss ich kaufen :grin


    Irgendwas mache ich falsch. Sobald ich was aus dem SuB lese, zieht das immer nur noch mehr Buchanschaffungen nach sich :S

    Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher - Beate Rygiert


    Einer der bedeutendsten deutschen Verlage und seine heimlichen Heldinnen

    Berlin in den goldenen 20ern: Auf einem Bankett lernt die schillernde Rosalie Gräfenberg den Generaldirektor des Ullsteinverlags Franz Ullstein kennen. Die junge Frau ist geschieden, erfolgreiche Journalistin und die beste Freundin von Verlagsredakteurin und Autorin Vicki Baum. Um Franz Ullstein ist es sofort geschehen. Er verliebt sich in Rosalie und macht ihr kurz darauf einen Antrag. Doch seinen vier Brüdern ist sie ein Dorn im Auge, zu unangepasst ist ihnen die junge Frau. Durch eine Intrige versuchen sie, Rosalie von Franz zu trennen. Aber Vicki Baum und ihr aufgewecktes Tippfräulein Lilli lassen nicht zu, dass nur die Männer die Regeln diktieren und Rosalies Ruf ruinieren. Ab jetzt entscheiden die Frauen selbst, was Erfolg ist und wie jede von ihnen ihr Glück finden wird.


    ASIN/ISBN: 3548064213

    Alle drei Bücher, die du hier gepostet hast, sind inzwischen auf meinem Wunschzettel gelandet. Die klingen alle spannend, zudem sind die Cover eine echte Augenweide. Tolle Entdeckungen :)

    Ich hatte jetzt eine längere Pause beim "blind" ziehen, weil ich derzeit viele neue Bücher habe, die mich gerade einfach mehr interessieren als die ollen SuB-Kamellen. Aber jetzt habe ich doch mal wieder die Lostrommel bemüht, die einen Jugendthriller von Elisabeth Herrmann ausgespuckt hat. Der liegt auch schon seit 2017 auf dem SuB. Den hatte ich mir damals gekauft, weil ich einige Erwachsenen-Krimis der Autorin gelesen habe, die mir total gut gefallen haben und auch mal ihre Jugendbücher antesten wollte.

    Was soll ich sagen ... heute morgen beim Frühstückskaffe mal reingeblättert, und nach 100 Seiten ist es schon so spannend, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Bin schon gespannt aufs Weiterlesen :)


    Elisabeth Herrmann - Seefeuer


    ASIN/ISBN: 3570310639

    Am Freitag sang Tony Marshall in der mdr-Sendung "Die Schlager des Monats" für Juni das Lied

    "Mein letzter Traum".

    Ich hab' Rotz und Blasen geheult, kann es aber bisher nirgendwo zum nochmal Anhören finden.

    Hier: "Die Schlager des Monats" in der MDR Mediathek, ab Minute 32:58 :)


    Wenn du dir MediathekView auf dem PC/Laptop installierst, kannst du die Sendung (und auch fast alle anderen Sendungen aus den öffentl.-rechtl. Sendern) auf deinen Rechner herunterladen.

    Dass es zu diesem Buch hier noch keine Rezension gibt, kann ich kaum glauben, aber ich habe trotz ausgiebigen Bemühens der Suchfunktion keine gefunden.


    Mechtild Borrmann - Grenzgänger


    ISBN 3426281791

    Droemer Knaur Verlag

    288 Seiten

    erschienen am 01.10.2018


    Kurzbeschreibung/Klappentext:


    Wenn Recht nicht Gerechtigkeit ist: Spiegel-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem Meisterwerk "Grenzgänger" rund um ein düsteres Kapitel deutscher Nachkriegs-Geschichte:

    Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.


    Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihren Zeitgeschichte-Romanen "Grenzgänger" und "Trümmerkind" monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau - ein ehemaliges Heimkind - , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt.


    Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier in den 50er und 60er Jahren verdienen sich auch die Schönings mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni ist, wie viele andere Kinder, von Anfang an dabei und diejenige, die die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet, kennt. So kann sie die Kaffee-Schmuggler, hauptsächlich Kinder, in der Nacht durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel, und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts geschieht dann das Unfassbare: Hennis Schwester wird erschossen.


    Henni steckt man daraufhin 1951 in eine Besserungsanstalt. Wegen Kaffee-Schmuggels. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.


    Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen als Heimkinder in ein kirchlich geführtes Heim. Wo der kleine Matthias an Lungenentzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit.


    Spannung und Zeitgeschichte miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann wie keine andere deutsche Autorin. "Grenzgänger" ist ein packender wie aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte - die 50er und 60er Jahre in Deutschland.


    "Als beeindruckende Chronistin durchdringt Mechtild Borrmann vielstimmig die Schattenwelten der deutschen Zeitgeschichte. 'Grenzgänger' handelt von der Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit in einer Zeit der kleinen und großen Lügen - ein starker Roman!" Hamburger Morgenpost

    (Quelle: Verlagsseite)



    Meine Eindrücke:


    Am Anfang des Buches, der für mich noch ziemlich verwirrend war, erfährt man von einem bald stattfindenden Gerichtsprozess, ohne genau zu wissen, wer angeklagt ist und was demjenigen zur Last gelegt wird. Erst im Laufe der Geschichte, die Mechtild Borrmann hier erzählt, werden die Zusammenhänge nach und nach klar, und als Leser kommt man dann allmählich auch dahinter, wer da weshalb vor Gericht steht und wie alles zusammenhängt.


    Die Autorin baut die Geschichte sehr geschickt und auf verschiedenen Zeitebenen auf und liefert ein Puzzleteilchen nach dem anderen, die der Leser dann selbst zusammensetzen und betrachten kann, so dass nach und nach ein komplexes Bild ensteht - und sich dadurch auch viele nachdenkenswerte Fragen auftun. Man folgt den einzelnen Figuren und erlebt die Geschichte wechselweise aus deren Sicht, man gräbt zusammen mit ihnen verdrängte Erinnerungen aus und begibt sich auf eine Spurensuche, die hin zu besagtem Gerichtsprozess führt.


    Die Handlung springt dabei zwischen den frühen fünfziger Jahren und dem Prozessjahr 1970 hin und her. Erzählt wird die Geschichte der (fiktiven) in der Eifel beheimateten Familie Schöning, vor allem das Schicksal der vier Kinder wird hier beleuchtet. Die Mutter verstirbt schon früh, der Vater wird trotz seines schon fortgeschrittenen Alters in den letzten Kriegsmonaten noch eingezogen, so dass die Kinder mehr oder weniger sich selbst überlassen bleiben. Henni, die mutige, gewiefte Älteste der Vier, stemmt während seiner Abwesenheit die ganze Arbeit, den Haushalt und die Versorgung der Familie mehr oder weniger allein. Sie sorgt für sich und die Geschwister, so gut sie eben kann, in der Hoffnung, dass der Vater bald wieder nach Hause kommt.


    Doch als er aus dem Krieg zurückkehrt, ist er zu einem lebensuntüchtigen, völlig zerrütteten Wrack geworden, entzieht sich jeglicher Verantwortung für seine Familie und verweigert jede Arbeit. Während er Heil und Trost in der Kirche, beim Dorfpfarrer und im christlichen Glauben sucht und sich immer mehr in bigotter Frömmelei verliert, sind die Kinder auf sich allein gestellt. Statt Essen auf den Tisch zu bringen, liegt er nur auf der faulen Haut, schlägt seine Kinder und traktiert sie mit Bibelversen. Henni, mit vierzehn Jahren fast noch ein Kind, wird die gesamte Verantwortung und Versorgung der Familie aufgebürdet. Trotz aller Anstrengungen kann sie aber letztendlich nicht verhindern, dass ihre beiden Brüder doch in ein Kinderheim müssen, während sie selbst in eine Besserungsanstalt für Mädchen gesteckt wird.


    Sicher hat der Vater im Krieg Schlimmes erlebt, aber trotzdem hätte ich diesen selbstmitleidigen und selbstgerechten Jammerlappen oft schütteln mögen. Der Mann hat sich im Lauf des Buches für mich immer mehr zur Hassfigur entwickelt, vor allem weil sein Verhalten bzw. sein Nicht-Verhalten das schlimme Schicksal seiner Kinder erst ins Rollen gebracht und ausgelöst hat. Trotzdem war es für mich nicht so leicht einzuordnen, denn es stellt sich natürlich auch die Frage, ob er in diesem Fall wirklich nur der Bösewicht und der Täter ist und nicht eben auch einfach nur ein Opfer, Opfer dieses Krieges und der schrecklichen Erlebnisse dieser Zeit.


    Inzwischen habe ich schon einige Bücher von Mechtild Borrmann gelesen und ausnahmslos alle fand ich großartig, bewegend und lange nachhallend. So ein Buch habe ich auch hier erwartet und wurde nicht enttäuscht. Allerdings habe ich nicht damit gerechnt, dass es mich gleich so derart mitnehmen und erschüttern würde. An manchen Stellen musste ich es weglegen, weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe, über die Zustände in diesen Kinderheimen der 50er Jahre zu lesen. Diese Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten, die den Kindern angetan wurden, sind einfach unfassbar und haben mich tatsächlich Tränen der Wut und des Mitleids vergießen lassen.


    Henni ist dabei für mich die herausragende Figur des Buches, ihr Schicksal hat mich wirklich sehr bewegt. Allein gelassen von ihrem Vater und der Gesellschaft gibt sie ihr Möglichstes, sich den widrigen Umständen anzupassen und für das Überleben ihrer Familie zu sorgen - und doch wird ihr alles, was sie tut, negativ ausgelegt, jedes Wort wird ihr im Mund umgedreht, und sie wird als verroht und kriminell stigmatisiert. Eigentlich ist es ja der Vater, der sie durch sein Verhalten dazu zwingt, auch zu unlauteren Mitteln zu greifen, doch die Folgen daraus tragen müssen allein Henni und ihre Geschwister. Hier stellt sich auch wieder die Frage nach Schuld oder danach, wer hier Täter und wer Opfer ist, alles Themen, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Auch hat das Buch erstaunlich viele heftige Emotionen ausgelöst, weswegen es mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.


    Der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe, betrifft die Darstellung der Nonnen, die das Kinderheim leiten, in denen die Schöning-Jungs untergerbracht sind. Ob die Bedingungen in diesen Heimen zu der Zeit tatsächlich so waren, kann ich schlecht einschätzen. Doch da die Autorin immer recht genau und sorgfältig recherchiert, und im Nachwort zum Buch auch schreibt, dass sie mit Zeitzeugen und Betroffenen gesprochen hat, würde ich schon davon ausgehen, dass es sich so oder ähnlich abgespielt haben könnte.


    Bei manchen Ereignissen im Kinderheim hatte ich aber das Gefühl, dass es gar nicht nötig gewesen wäre, das alles in dieser brutalen Deutlichkeit zu schildern. Natürlich passen diese Beschreibungen zu der erzählten Geschichte und machen sie umso eindringlicher, aber etwas weniger Schwarz-Weiß-Malerei hätte es meiner Meinung nach auch getan, vor allem eben, was die Beschreibung der Ordensschwestern betrifft, die das Kinderheim leiten. Diese Gruppe kaltherziger, boshafter, grausamer und sadistischer Hexen hätte auch gut in einen Horrorfilm gepasst, das war für meinen Geschmack ein bisschen zu dick aufgetragen und auch sehr einseitig gezeichnet, auch wenn es sich so abgespielt haben könnte. Bei manchen Figuren, wie eben den Nonnen oder auch dem Pfarrer, hätte ich mir da eine etwas differenziertere Darstellung gewünscht. Allerdings glaube ich auch, dass man den realen Opfern dieser Gewalt, all den Kindern, die tatsächlich in solchen Heimen untergebracht waren und ihr Leben lang unter diesen Geschehnissen leiden, vielleicht auch einfach schuldet, nichts zu beschönigen und die Dinge klar beim Namen zu nennen. Nur so lassen sich Menschen - und eben Leser - aufrütteln und für ein Thema interessieren.


    Nichtsdestotrotz war der Roman für mich wieder ein Glücksgriff, wie alle Bücher der Autorin, die ich bisher gelesen habe, und ein tolles, bewegendes, erschütterndes Buch zu einem sehr ernsten Thema aus der jüngeren Geschichte unserer Republik.



    ASIN/ISBN: 3426281791

    Robert Galbraith; Die Ernte des Bösen - Cormoran Strike 3; 1,5

    Monica McInerney; Liebe zu verschenken; 2,0

    Chelsea Bobulski; Das Hotel der Erinnerung; 2,0

    Hannelore Hippe; Die verlorenen Töchter; 3,0

    Douglas Preston/Lincoln Child; Mount Dragon - Labor des Todes; 2,5 (Alt-SuB-Abbau)

    Katharina Herzog; Die Nebel von Skye; 2,5

    Thomas Hettche; Herzfaden; 1,0

    Anna Moretti; Effi liest; 2,0

    Lisa Grunwald; Mit dir für alle Zeit; 1,2

    John J. Nance; Die letzte Geisel; 2,0

    Mechtild Borrmann; Grenzgänger; 1,0; Monatshighlight

    Thomas Montasser; Eine himmlische Katastrophe; 2,0

    Katja Maybach; Die Modeschöpferin; 2,0

    Jemand, der die Bücher von Barbara Noack mag - wie schön :love::love::love:


    Ich besitze alle ihre Bücher und liebe sie sehr, alle sind mehrfach gelesen und manche schon förmlich zerlesen, so wie die "Zürcher Verlobung" oder die "Italienreise", aber ich würde mich nie von ihnen trennen. Die begleiten mich schon fast mein ganzes Leben lang.


    Barbara Noack hat einen wunderbaren Stil, charmant, humorvoll, leichtfüßig, sprachwitzig ... sie ist eine scharfsinnige Beobachterin der menschlichen Spezies und kann wirklich mit Worten umgehen. Ihre Sprache finde ich einfach einmalig.


    Die Geschichte der Zürcher Verlobung mag ich auch sehr, den Film mit Lilo Pulver genauso wie das Buch. Es ist einfach eine schöne, witzige Verwechslungskomödie mit Happy End, genau das Richtige, wenn man etwas zum Laune-Aufbau braucht :thumbup:


    Die Bücher muss ich unbedingt mal wieder herauskramen, das wird schon längst Zeit <3

    Naja, mit der Aaronovitch-esken Abstrusität haben diese Ponys allerdings nix zu tun. ;-) Sie spielen bisher auch nur eine Statistenrolle und tragen täglich die Post aus. Ich weiß immer noch nicht, warum mir ein Buch gefällt, in dem ständig Post sortiert und ausgetragen wird. :S Es werden viel zu viele Details des Alltags beschrieben, und ich lese das gerne. Verrückt!

    Da ist halt einfach der Funke übergesprungen :love:

    Über sowas wundere ich mich bei mir schon gar nicht mehr - woran das liegt, ob mir ein Buch gefällt oder nicht, könnte ich oft nicht mal in Worte fassen. Dinge, die mich bei einem Buch nerven oder ärgern, stören mich dagegen bei einem anderen kein bisschen. So ist es eben ^^

    Also, das meiste stammt tatsächlich aus Heften etc., die eh schon hier rumfliegen. Wir haben den Stern und den Stern View, da findet sich schon einiges, dazu die Tageszeitung und die diversen Werbeprospekte und Postwurfsendungen, da findet sich schon ne ganze Menge. Dann schaue ich immer mal wieder im öffentlichen Bücherschrank nach alten Büchern mit schönen Illustrationen oder Bildmaterial. Die liebe vev hat mir ein paar tolle alte Landkarten und Bücher in Frakturschrift überlassen, die hab ich schon ganz viel verwendet. :-) Ein paar Blöcke Design-Papier und Ephemera haben sich mittlerweile auch hier eingefunden, allerdings habe ich es bislang noch geschafft, die Finger von Etsy zu lassen...

    Manchmal kaufe ich so Hausfrauen-Zeitschriften nur wegen der Sticker, die lese ich dann nicht, sondern zerlege sie als Bastelmaterial. :saint:


    Da ich die Rückseiten meiner Karten auch dekoriere, hat sich inzwischen auch etliches an Stickern, Washitape und Stempeln angesammelt - und ich krame immer mehr das alte Bastelmaterial meiner Kinder wieder aus, die Wasserfarben, Wachsmalkreiden etc.

    Och, man kann bestimmt Unsummen in so ein Hobby stecken und bei etsy und solchen Plattformen kräftig zuschlagen. Da gibt es ja wirklich wunderschöne Sachen. Aber es geht halt auch ins Geld, und die Frage ist, ob das überhaupt sein muss. Denn ich glaube, dass viel von der Freude, die man daraus gewinnt, sich einfach aus der Tatsache ergibt, dass man alten, ausrangierten und unbeachteten Dingen ein zweites Leben einhaucht und was Schönes und/oder Nützliches draus macht. Zumindest bei mir macht das einen großen Teil des Spaßes und der Freude aus.


    Man kann sich da ja auch einen richtigen Fundus anlegen und alles mögliche sammeln. Ich glaube, mit der Zeit bekommt man auch einen gezielten Blick für solche Sachen und man findet allerhand brauchbares Material, das einem vorher gar nicht aufgefallen wäre. Ich suche inzwischen beim Einkaufen die Kosmetiktücherboxen auch nur noch danach aus, ob sie lesezeichen-tauglich sind :grin


    Die auf dem Foto sind aus den Seitenteilen dieser rechteckigen Pappboxen geschnitten. Da gibt es mittlerweile echt schöne Motive :-]


    Wenn man erstmal anfängt, bekommt man ständig neue Ideen und Anregungen, das ist ja das Schlimme/Schöne daran... ich bräuchte Tage mit 48 Stunden, um das alles umzusetzen, und dabei sehe ich mich immer noch auf der alleruntersten Stufe dessen, was so alles möglich ist. Wenn man erstmal bei pinterest und auf youtube guckt, was andere so machen, da wird dir ganz schwindelig!

    Bei Pinterest stöbere ich auch viel herum und hole mir Ideen und Anregungen. Das ist super, was man da entdecken kann, aber oft ist es auch frustrierend, wenn man sieht, was für gigantisch tolle Sachen andere so draufhaben. Das kenne ich ||


    Mir geht es da auch oft so, dass ich so derart vieles sehe, was mir gefällt und was ich machen möchte, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann und dann stattdessen gar nix mache :pille


    Das Lady Arrington-Buch habe ich mir neulich erst gekauft, das klang ganz niedlich und interessant. Da melde ich mich doch gleich mal als potentieller Mitleser, wenn das für euch okay ist :)


    Der Termin wäre bei mir egal. Bis zum Herbst ist es ja noch eine Weile hin, deswegen kann ich nicht völlig ausschließen, dass nicht doch irgend etwas dazwischenkommt, aber ich würde wirklich gerne mitlesen und das auf jeden Fall fest einplanen :wave

    Meine derzeitige Lektüre ist nicht ganz so schräg wie die magischen Ponys, aber gefällt mir trotzdem bis jetzt sehr gut. Gestern zwischen zwei Fußballspielen angefangen und schon nach den ersten Seiten ganz angetan davon:


    Lisa Grunwald - Mit dir für alle Zeit


    Eine magische Liebesgeschichte

    New York, Fünfter Dezember 1937: Weichenmechaniker Joe geht nach Feierabend durch die Grand Central Station – und verliebt sich auf den ersten Blick. In Nora, eine sehr hübsche, doch seltsam altmodisch gekleidete Frau, die verloren unter der berühmten goldenen Uhr steht. Nach einem wundervollen Abend verschwindet sie jedoch spurlos. Und als Joe am nächsten Tag ihre Nummer wählt, informiert ihn ein Mann mit kühler Stimme, dass er Nora nicht sprechen könne: Sie sei vor zwölf Jahren bei einem Zugunglück gestorben. Nora geht Joe jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Und am fünften Dezember 1938 steht sie plötzlich wieder vor ihm, unter der goldenen Uhr der Grand Central Station. Hier ist sie gestorben. Und jedes Jahr kehrt sie für einen Tag zurück. Ihre Liebe hat keine Chance – und dennoch wartet Joe fortan Jahr für Jahr auf sie. Gemeinsam suchen sie einen Weg, das Unmögliche zu schaffen: dass Nora für immer bei ihm bleiben kann.

    ASIN/ISBN: 3959674023