Beiträge von Bücherdrache

    Rein interessehalber: Sortierst du deine Bücher immer chronologisch oder hast du das extra für das Foto gemacht?

    Das war nur für's Foto. Ansonsten dürfen die alle bunt gemischt bei ihren übrigen Verwandten in den Regalen wohnen :)


    Meine Regale halte ich nach Genres getrennt, aber innerhalb eines Genres sind die Bücher dann relativ ungeordnet. Da die bereits in allen Regalen zweireihig stehen, ist das einzige Sortierkriterium, möglichst viele unterzubringen ... manchmal artet das dann zwar in eine Art Bücher-Tetris aus, aber anders ist es aus Platzgründen nicht möglich :grin

    Von meinem Gutschein aus dem Schreibwettbewerb habe ich mir jetzt ein Buch gekauft, das ich schon ganz lange auf meinem Wunschzettel habe, das aber für meine Verhältnisse doch recht teuer ist und deswegen immer wieder anderen Büchern weichen musste, die gerade dringender waren. Aber jetzt habe ich die Gelegenheit ergriffen und freue mich riesig, dass es heute angekommen ist. Das Buch ist ein richtig dicker, schwerer Wälzer mit Grafiken, Bildern, Illustrationen und alten Stichen, und ich bin ganz verliebt in diese wunderbare Schwarte

    Ich danke auch noch einmal ganz herzlich all jenen, die mir das ermöglicht haben :anbet


    London - Die Biographie von Peter Ackroyd


    London – das ist nicht nur eine Weltmetropole. Vielmehr gleicht diese ganz besondere Stadt einem facettenreichen menschlichen Geschöpf, dem nur mit einer Biographie beizukommen ist. Und nur Peter Ackroyd konnte diese große Aufgabe meistern.


    "Ein formidables Werk." (Literaturen)

    "Ein reiches Buch, voller Witz und Wissen, voller Elan und voller Leben, brillant geschrieben!" (Die Zeit)

    "Bestens recherchiert, genial aufgebaut und wunderbar erzählt." (New York Times)

    "Ackroyd hat hingeschaut, -gehorcht, und -geschmeckt, so genau er konnte, und dabei alle ausgetretenen Pfade gemieden. Das Ergebnis ist einzigartig." (Spiegel special)

    "Ackroyds Röntgenblick dringt aus der Londonder Gegenwart in die tiefe Schichtung des Vergangenen und sieht dort den Keim des Künftigen angelegt." (Neue Zürcher Zeitung)


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    Ich lese gerade die Szene im Theater, als Lesley als Henry Pike versucht Peter mit der Schlinge zu erhängen.:yikes Jetzt geht es ja richtig rund! Ich bin echt gespannt, wie das Ganze ausgeht, ich kann ich daran gar nicht mehr erinnern. Ich hoffe mal, Lesley überlebt das Ganze irgendwie. Peter wird sie doch hoffentlich irgendwie retten können, bevor ihr Kopf sich auch in sämliche Hautfetzen auflöst, oder??? Das täte mir schon sehr leid um sie. Ich mochte sie ganz gerne und die beiden hätten doch auch ein nettes Paar abgegeben. Eigentlich wollte ich heute mal eher ins Bett gehen. Aber ich glaube, jetzt muss ich noch ein wenig weiterlesen.:grin

    Das mit Lesley ist schon echt spannend .... dass sie praktisch die Mittelsperson ist, die Pyke manipuliert und für seine Zwecke einsetzt, fand ich sehr überraschend, mit ihr hätte ich da gar nicht gerechnet.

    Das muss auch sehr gruselig anzusehen sein, wenn eine Person, die man gut kennt, sich plötzlich so benimmt und redet, als wäre sie von einem bösen Geist besessen ... armer Peter :wow

    Bücherdrache , jetzt hast Du mich mit der anderen Reihe angefixt.


    Muss aber mal sehen, da es meistens nicht so meins ist, wenn es um Götter geht.

    Ich lese auch keine Bücher mehr, in denen es um nordische Mythologie/Götter geht - komme ich einfach nicht ran. Aber Riyria ist schon super.

    Keine Panik, ich will dich nicht überreden :saint:^^


    Ich blättere gerade ein bisschen im ersten Band herum .... liest sich schon super, ich glaube, ich muss den gleich wieder weg tun, sicher ist sicher :lache


    Aber es geht in der Reihe gar nicht wirklich um Mythologie und um Götter, vor allem nicht um solche wie die Nordischen. Dem Klappentext und dem Buchanfang nach sind diese "Götter" einfach ein magiebegabtes, elbenähnliches Volk, das sich nur göttergleich aufspielt, um andere zu knechten und zu unterdrücken. Und dieser Freiheitskampf der einfachen Leute gegen diese aufgeplusterten Herrscher, das ist wohl das Grundthema der Reihe.


    Wage doch einfach mal einen längeren "Blick ins Buch" :[:schnellweg

    Oh ja, das solltest du auf jeden Fall, aber den dritten Band abzuwarten, ist keine schlechte Idee.

    Nach dem Ende des zweiten Teils wird mir das Warten auch zur Geduldsprobe.

    Es gibt doch nichts Schrecklicheres, als hibbelig auf einen nächsten Band zu gieren ... und vor allem habe ich in der Zwischenzeit dann immer schon so vieles vergessen. Auch ein Grund, warum ich Reihen immer möglichst am Stück lesen möchte.


    Hat dir die Reihe gefallen? Vermutlich ja schon, wenn du bereits auf den dritten Band wartest ^^

    Irri

    Da bin ich immer so hin und her gerissen ... sammelt man erst alle Bände zusammen und liest dann erst los, kann es passieren, dass die Reihe einem nicht gefällt, dann hat man das Geld für mehrere Bände umsonst ausgegeben.

    Andererseits habe ich es inzwischen auch schon so oft gehabt, dass ich einen oder zwei Bände gelesen habe und dann wurde die Serie eingestellt oder nicht weiter übersetzt oder man konnte die Folgebände einfach nicht mehr kaufen, so wie bei der Grischa-Reihe. Dann kann man eine Reihe, die einem vielleicht sogar supergut gefällt, nicht zu Ende lesen und hängt irgendwo in der Luft, und das hasse ich ja noch mehr als rausgeworfenes Geld :fetch


    Ich warte mal auf den 3. Band und hoffe, dass es auch eine Trilogie ist. Ich habe noch nicht herausfinden können, ob es danach noch weitere Bände geben soll.


    Das ging mir diese Woche bei Michael J. Sullivan (Riyria) so ... von dem gibt es auch eine neue Reihe, die ich unbedingt haben muss. Da habe ich schon die ersten beiden Bände zuhause, nun habe ich gesehen, dass im Sommer der dritte Band erscheint. Da war ich schon am jubeln und dachte, ich kann dann bald anfangen, wenn ich die Trilogie zusammen habe .... nur ist es gar keine Trilogie, habe ich jetzt festgestellt, sondern es gibt mindestens noch zwei weitere Bücher. Das heißt, noch länger warten .... ;(


    Nachdem dir Riyria ja gut gefällt, wäre die eventuell auch etwas für dich:

    Zeit der Legenden

    Rumpelstilzchen Irri

    Wenn man sich unsere modernen Krankenhäuser und sterile OP-Säle anschaut, kann man sich kaum mehr vorstellen, dass es früher nicht viel anders zuging als in einem Schlachthaus. Gleich zu Anfang wird erzählt, wie früher operiert wurde, bevor man entdeckt hatte, dass man Äther zur Betäubung verwenden kann - da waren die Patienten bei vollem Bewusstsein, wenn ihnen die Beine amputiert oder Tumoren entfernt wurden :wow

    Das ist gerade mal 150 Jahre her ... schon irre, wie rasant sich die Medizin seither weiterentwickelt hat.


    Von Nevernight bin ich hier auch schon gewaltig angefixt worden, die Reihe möchte ich unbedingt noch lesen. Aber ich warte jetzt erst mal, bis der dritte Band herauskommt, vielleicht steige ich dann ein.

    Sidonie

    Hui, bist du mit dem Buch auch schon durch?

    Magst du mit uns noch den bzw. die nächsten Bände lesen? :)


    Sidonie schrieb:

    Ich habe das so verstanden, dass die Polizei das Folly sperren MUSS, solange Nightingale außer Gefecht ist, um das ganze alte Wissen zur Magie, das sich im Folly befindet (Bibliothek), zu schützen. Sprich, damit hat Lady Ty nichts zu tun.


    Ahso, das habe ich dann irgendwie überlesen - aber klar, so würde das auf jeden Fall mehr Sinn machen!


    Das mit Peter habe ich auch nicht wirklich kapiert, diese ganze Szene war total merkwürdig. Ich meine, da sitzt eine wildfremde Frau in seiner Wohnung und kramt fröhlich in seinen Sachen herum, als er nach Hause kommt - hallo? Er scheint davon ja nicht mal großartig irritiert zu sein ... das war alles echt ein bisschen surreal. Ich habe mich schon gefragt, ob da im Lektorat vielleicht eine frühere Szene gestrichen wurde, die zu diesem ganzen Szenario gehört hätte ... ich hatte dauernd das Gefühl, dass etwas fehlt oder dass mir etwas entgangen wäre :gruebel


    Die Flussgötter fand ich ganz okay, aber sie waren halt nicht unbedingt sehr aufregend. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Aktion gewünscht, z. B. dass Mama oder Papa Themse mal richtig ihre Macht spielen lassen. Beverleys Nothilfe per Hydrant war zwar auch ganz nett, aber da wäre sicher noch mehr drin gewesen.

    Das Buch mit der frühen Medizin ist vermutlich wirklich ein Horror, oder?

    Nö, es geht eigentlich. Manche Beschreibungen sind schon recht eklig und blutig, aber da habe ich in Krimis schon Schlimmeres gelesen. Auf jeden Fall ist es kurzweilig geschrieben und macht Spaß, mir gefällt es bis jetzt gut.


    Das Cover vom Aufblasbaren Engel finde ich gar nicht so schlecht, es ist so derart rosarot-kitschig, dass es fast schon wieder schön ist. Das Motiv sieht aus wie eins dieser alten Glanzbildchen, die man sich früher gegenseitig ins Poesiealbum geklebt hat :lache


    Und es sticht deutlich aus der Masse heraus :thumbup:

    Hunderte von Männern strömten am 21. Dezember 1846 in den Operationssaal des University College Hospital, wo sich der berühmteste Chirurg Londons anschickte, sein Publikum mit einer Oberschenkelamputation zu fesseln. Niemand ahnte, dass sich an diesem Nachmittag einer der bedeutendsten Momente der Medizingeschichte ereignen würde. Der Saal war gerammelt voll, und die meisten Zuschauer hatten den Straßenschmutz des viktorianischen Londons hereingetragen.


    Zur Überbrückung bis zum nächsten Leserundenbuch habe ich nun dieses hier ausgesucht, das ich von einer lieben Eule bekommen habe.


    Die ersten paar Seiten lesen sich schon sehr amüsant und spannend, nur hätte ich da vorhin nicht während des Essens reinblättern sollen .... die blutige Beschreibung einer Oberschenkelamputation als Beilage zum Abendessen ist nicht wirklich appetitanregend, wie ich feststellen musste <X^^


    Lindsey Fitzharris - Der Horror der frühen Medizin


    Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert … Lindsey Fitzharris erzählt vom Leben dieses Mannes und vom Horror, den ein einfacher Arztbesuch damals bedeutete – schaurig, unterhaltsam, erhellend.


    Als Joseph Lister 1844 sein Studium in London beginnt, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs: Die Krankenhäuser sind überfüllt und verseucht. Um aufgenommen zu werden, müssen Patienten genug Geld für die eigene Beerdigung mitbringen. In den Operationssälen arbeiten Chirurgen in Straßenklamotten vor schaulustigem Publikum. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Joseph Lister wird dann Chirurg, er will ganz praktisch helfen. Und von Neugier und hellem Verstand geleitet, entwickelt er eine Methode, die das Sterben vielleicht beenden kann …



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    Ich habe eben mal geguckt, ob und wie die Reihe nach dem bald erscheinenden 7. (deutschsprachigen) Band weitergeht. In Englisch ist für Sommer 2019 ein weiteres Buch angekündigt, zwar kein Folgeband, aber eine Kurzgeschichte zur Reihe.


    Offenbar mischen Peter Grant und die restlichen Geisterjäger gar nicht mit, dafür spielt die Handlung komplett in Deutschland, in Trier .... Die Flüsse von London mit deutschen Kriminalkommissaren, ob das wohl funktioniert? :gruebel


    The October Man: A Rivers of London Novella

    Kapitel 10 bis Ende



    Meine ganzen offenen Fragen haben sich zum Schluss größtenteils noch geklärt, zum Beispiel die Sache mit Lady Tyburns Übergriffen auf das Folly. Wobei ich das aber immer noch nicht so ganz verstehe und die Auflösung im Buch etwas dürftig finde.




    Nachdem Nightingale angeschossen wurde, habe ich mich auch dauernd gefragt, was aus dessen Silberstock/Zauberstab geworden ist, der danach unauffindbar war - auch das hat sich am Schluss aufgeklärt und der Stock ist wieder aufgetaucht, allerdings an anderer Stelle als gedacht.


    Und natürlich habe ich mich gefragt, was aus Lesley wird und ob sie dieses Abenteuer heil übersteht. Ich hoffe, dass sie halbwegs glimpflich davonkommt, denn die Figur fand ich recht sympathisch und ich fände es schön, wenn sie im nächsten Band wieder mit von der Partie wäre. Erst dachte ich, dass aus ihr und Peter ein Paar werden würde, aber im Moment sieht es wohl eher so aus, als würde Beverley das Rennen machen.


    An Grusel-Molly habe ich mich inzwischen auch gewöhnt - obwohl ich die Szene, in der sie Peter auf Zeitreise schickt, schon ziemlich schaurig fand. Ob es wohl Molly war, die diesem Typen da am Schluss seinen hmhmhm abgebissen hat? :wow


    Das letzte Viertel ist sehr actionlastig, da wird die Handlung ziemlich rasant und Peter hat alle Hände voll zu tun, so dass ich nur so über die Seiten geflogen bin. Allein schon diese 2000 randalierenden Theaterbesucher, die die Stadt geflutet haben, inclusive Brandsätzen und Straßenschlacht, das war schon ganz schön spannend. Auch wenn ich die Szene im Theater, als Mr. Dyke durch Lesley die Bühne entert und dort seinen Monolog hält, etwas zu lang geraten fand.


    Eine Passage, die mir ganz besonders gefallen hat, war Peters Zeitreise am Schluss. Das fand ich toll beschrieben, wie er durch die Stadt und durch die Jahrhunderte reist, da hatte ich direkt einen Film vor Augen .... wie so ein TimeLapse-Video. Schade, dass so etwas nicht wirklich funktioniert, denn es gäbe einige Orte, an denen ich das nur zu gerne ausprobieren würde.


    Und was ich auch sehr witzig fand, das sind Peters Modernisierungsversuche der Magie ... immerzu tüftelt er an den Zaubern herum und modelt sie komplett um, benutzt moderne Gegenstände dafür oder zweckentfremdet mal eben die Sprüche usw ... der arme Nightingale, auf den kommt noch einiges zu, wenn Peter schon im ersten Lehrlingsjahr so ist :chen


    Mir hat das Buch auch beim zweiten Lesen nach vielen Jahren wieder richtig gut gefallen. Ich fand es total witzig und es hat mich ganz oft zum Lachen gebracht, was vor allem an der grandiosen Schreibe und am feinen Humor des Autors liegt. Sprachlich finde ich es wirklich gelungen, da sind so viele schöne Wendungen, Metaphern, Anspielungen und einfach großartig geschriebene Sätze drin, dass es ein Vergnügen war, es zu lesen. Freue mich schon auf den zweiten Band :)


    Jetzt habe ich bestimmt die Hälfte von dem vergessen, was ich schreiben wollte ... ich hätte es mir doch notieren sollen. Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein :gruebel


    Ach ja, eins noch: Toby ist ein sehr tapferer kleiner Hund *mag* :love:

    Ich finde das Buch liest sich echt schnell weg und ich finde den Humor darin immer noch witztig. Ich hatte schon Angst, dass es mich vielleicht irgendwann nerven würde, mit den vielen Witzten. Aber ganz und gar nicht. Ich lese mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht .

    Geht mir genauso, dieser Schreibstil und der Humor sind genau mein Ding, dazu noch diese schrulligen Figuren und ein bisschen Fantasy, so genial ... ich kringle mich da manchmal seitenlang ^^


    Rouge schrieb:

    Es sind ja immer wieder gut blutige Abschnitte dabei. Die Szene mit dem Fahrradkurier und auch die mit der Exlosion in dem Haus, als es drei Tote gibt. Die Schilderungen von den Gesichtern, mit den weggeklappten Hautlappen und dem vielen Blut sind schon recht heftig. Da lese ich dann immer mal schnell drüber.

    Teilweise sind die Beschreibung schon recht brutal und grausig zu lesen, gerade das mit den auseinanderbrechenden Gesichtern oder die abgeschlagenen Köpfe, das fand ich auch sehr heftig. Zum Glück kommen diese Stellen nicht allzu oft vor.


    Rouge schrieb:

    Also logisch darf man das Ganze natürlich nicht betrachten. :) Sonst macht es nicht so viel Spaß dieses Buch zu lesen. Ich finde man sollte dieses Buch mit seinem Witz und seinen skurrilen Figuren einfach mal genießen und nicht versuchen alles zu analysieren oder zu genau zu durchleuchten. Ich hoffe, dass Buch gefällt Dir zumindest ein bisschen. :-]


    Ich hatte auch ein paar Stellen, die ich unlogisch oder schlecht gelöst fand, wie das mit Lady Ty später im 10. Kapitel, das auch am Schluss nicht ausreichend erklärt wurde, wie ich finde. Aber ich hatte jetzt auch keine Lust, mir dadurch die Lesefreude zu verderben, indem ich ewig drüber nachgrüble. Und in so einem Buch kann ich all diese Sachen auch ohne weiteres akzeptieren. Bei einem ernsthaften Krimi oder einem Liebesroman hätte mich das schon gestört, wahrscheinlich sogar extrem gestört, aber hier ist es mir gerade echt egal, das Buch macht trotzdem viel Spaß :-]


    Inzwischen habe ich es auch fertig und schreibe später noch was zu den letzten Kapiteln. Für die Übergangszeit zum nächsten Band habe ich mir jetzt auch schon ein Buch rausgekramt, das sollte mich ein paar Tage beschäftigen. Also lass dir ruhig Zeit :)



    Kapitel 6


    Warum muss ich eigentlich lachen, wenn ich das hier lese :rofl

    Solche Stellen gibt es ganz viele im Buch, ich könnte mich da auch immer kringeln ^^


    Diese Art zu schreiben mag ich total gern, diese Ironie und den Wortwitz des Autors. Und da das auch im Deutschen einfach gekonnt und witzig und immer absolut passend klingt, scheint der Übersetzer da wirklich tolle Arbeit geleistet zu haben.


    Manchmal merkt man bei übersetzten Büchern, dass Sätze oder Passagen recht holprig oder irgendwie merkwürdig klingen, so dass man sich fragt, wie das im Original heißt oder ob das vielleicht eine schlecht übersetzte Redewendung ist, aber das war hier nie der Fall, das las sich alles sehr schön und flüssig.


    sasaornifee schrieb:

    Noch etwas zu den Vampiren. Ich frage mich die ganze Zeit, ob diese Szene nötig war. :gruebel Also, dass sie verbrannt wurden. Ich meine, mir ist klar, dass Peter einiges von Nightingale lernen muss, und dass er Peter deshalb mal dort mitgenommen hat. Aber ich würde mir wünschen, dass die Vampire auch einen gewissen Einfluss in die Geschte haben. Vielleicht habe ich da aber auch einfach etwas überlesen. :gruebel Und muss abwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Eigentlich wollte ich mir keinen Kopf um den eigentlichen Sinn des ganzen im Buch machen, sondern einfach nur das Buch genießen.


    Vielleicht spielen die Vampire ja im weiteren Verlauf der Reihe noch eine wichtigere Rolle. Bei dem ersten Band hier hat ja dieser Wiedergänger-Geist die Hauptrolle, aber eventuell gibt es auch mal einen Fall mit Vampiren. Ich nehme an, dass man im Lauf der Reihe noch vielen merkwürdigen Geschöpfen begegnet - bin eh schon gespannt, was der Autor da noch alles auffährt.