Beiträge von Maarten

    Sowas wie The Big Bang Theory würde ich gerne wieder finden. How I Met Your Mother hat mich nicht ganz so begeistert, Brooklyn 99 und Community habe ich schon durch. Glee war auch nett zum Abschalten, zumindest die ersten Staffeln. Und Türkisch für Anfänger, das haben wir alle zusammen geschaut.

    Ok, zusammen mit Kindern ist natürlich auch noch mal eine andere Sache. Wie alt sind Deine denn?

    Fargo die Serie atmet den Geist des Films. Nichts für Kids.

    Chuck war aus meiner Sicht schon immer das bessere Big Bang Theory und auch meine Kinder lieben es. Allerdings wird das meines Wissens nirgends gratis gestreamt. Aber das würde vermutlich sehr gut passen, auch wenn es schon ein bisschen älter ist: Trailer (Hier noch der richtige Trailer, irgendwie finde ich keinen echten deutschen)

    Atypical fällt mir in dem Kontext noch ein, das hat mir auch gut gefallen und wird auf Netflix gestreamt: Trailer

    Und bei den spannenderen Sachen natürlich wirklich Orphan Black, aber auch eher nix für Kids.

    Im Kontext Umbrella academy fällt mir dann noch Titans ein (aber zu brutal für Kids) und das ziemlich abgedrehte Doom patrol (amazon prime). Vielleicht auch noch Dirk Gently.

    Mit Serien habe ich gerade wenig Glück. Ich habe es mit "Glow" probiert aber bin nicht wirklich warm geworden. "Fleabag" habe ich nach zwei Folgen auch abgebrochen. Und "American Housewife" wurde nach mehreren Folgen auch zu überdreht. "Virgin River" werde ich beenden, aber da ist mir längst zuviel Drama drin.

    Das scheint mir auch nicht gut zu den Serien zu passen, bei denen Du geschrieben hast dass Du sie gut findest. (Stranger things, Umbrella academy usw.)

    Hattest Du Orphan Black schon?
    Oder eben Jessica Jones?
    Zur chilling Sabrina passt natürlich Riverdale, aber das hast Du dann wahrscheinlich schon?
    Selling drugs online fast wäre vielleicht auch einen Versuch wert?
    Oder Fargo? (Wobei das natürlich schon recht speziell ist)

    Ich spüre noch dem ein oder anderem in Metting nach, u.a. auch Alison Wagener.

    Und aus irgendwelchen Gründen bin ich dabei auf dieses Buch gestoßen und werde es auf meine Wunschliste an die Weihnachtsfrau setzen. Die deutsche Ausgabe Alles über Alice ist nur gebraucht und teuer zu haben, aber diese englische 150th anniversary deluxe edition dürfte sehr schön sein.
    Aufwendig ausgestattet wie es in "Metting" heißen würde. In mehrfacher Hinsicht...

    Nur mal so als Weihnachts-Tipp in die "Metting"-Runde...


    ASIN/ISBN: 0393245438

    Hornby war auch bei mir eine Zeit lang Pflicht, wenn was rauskam.

    About a boy mochte ich noch.
    Mit How to be good konnte ich wenig anfangen, was aber womöglich an meinen Hornby-Erwartungen lag.
    A long way down fand ich ganz ok, bin dann aber ausgestiegen und habe mich stattdessen bei anderen Autoren umgeschaut.

    Bei Miss Blackpool schrieb Tom, wie viele andere auch, dass das Buch einfach früher hätte aufhören müssen. Das gab bei mir letztendlich den Ausschlag es nicht zu verschenken.

    Breumel   Voltaire  

    Nach dem Anlesen von Miss Blackpool und dem Durchlesen der Rezensionen, die dann doch alle das Buch eher nicht so doll fanden, habe ich mich dann für dieses entschieden:

    ASIN/ISBN: 3499255332


    Das habe ich letztes Jahr gelesen und mir ist irgendwann durch die Beschäftigung mit euren Tipps aufgefallen, dass das eigentlich meine Anforderungen ganz gut erfüllt, auch wenn der Protagonist männlich ist.
    Es ist tatsächlich emanzipatorisch, historisch, spannend und humorvoll.

    Danke für eure Tipps, letzten Endes haben sie mich auf den richtigen Pfad gebracht...

    Ich möchte ein Buch verschenken und mir schwebt als passendes Geschenk 'Radio Girls' im Kopf herum, obwohl ich das Buch selbst nicht gelesen habe.
    Und ich vermute, dass die zu Beschenkende es bereits kennt.

    Ich könnte mir auch etwas in der Richtung wie 'amazing Mrs. Maisel' - nur dann eben als Buch - vorstellen.

    Emanzipatorisch, historisch, spannend oder auch humorvoll.

    Hat da jemand zufällig einen schönen Tipp parat?

    Aktuell gibt's von Jamie Cullum: The pianoman at christmas.
    Ich habe selbst noch nicht in die Platte reingehört. Jamie Cullum mag ich meistens gerne, die letzte Scheibe war aber irgendwie nicht meine, mal sehen wie's diesmal ist.

    Gerne höre ich die Sachen, die er bei YouTube unter Song Society reingesetzt hat.

    Besonders gerne mag ich dieses hier: Cycles

    ASIN/ISBN: B08KHWCBQZ

    Bei Maradona habe ich immer dieses Tor in Erinnerung.

    Argentinien spielte die Qualifikationsphase ohne Maradona, der seine Hochphase schon deutlich hinter sich gelassen hatte und dem auch Spielpraxis fehlte und scheiterte an der direkten Qualifikation zur WM.
    In den wichtigen Playoffs gegen Australien sah sich der Trainer dann gezwungen den 33-jährigen doch wieder aufzustellen. Fit war er da nicht mehr, man sieht ihn in diesem Spiel meist in der Nähe des Mittelkreis flanieren ohne wirklich am Spiel teilzunehmen. Ab und zu wirft er sich dann aber ins Spiel, wie auch in der Szene hier 44:30.

    Argentinien - Australien bei 44:30 (Abspielzeit, nicht Spielzeit) starten

    Das liegt hauptsächlich daran dass es in Deutschland pro Kopf wesentlich mehr Intensivbetten und eine im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern bessere Gesundheitsversorgung gibt. Solange noch freie Kapazitäten sind muss keine Triage durchgeführt werden.

    https://de.statista.com/statis…n-ausgewaehlten-laendern/

    Das ist sicherlich auch nützlich die Lage hierzulande etwas gelassener sehen zu können.

    Dennoch gibt es derzeit nur ein Nachbarland das in der 14-Tage-Inzidenz besser dasteht (Dänemark), alle anderen Nachbarländer stehen schlechter bis deutlich schlechter da. Mag also sein, dass unsere Regierung einen schlechten Job macht, aber es geht auch schlechter...

    (Wenn man es nachschlagen möchte: Corona-Zahlen, runterscrollen bis "Wie hat sich die Corona-Lage in Europa seit Mai 2020 entwickelt?" und dort auf Länder klicken).

    Klar, wenn ich ein ganzes Hähnchen verspeist habe, dann haben wir beide statistisch gesehen jeder ein halbes Hähnchen gegessen. Nur ich bin satt und Du hast immer noch Hunger.

    Und das ist genau der Grund warum Anekdoten keine Statistik sind.

    Voltaire hat nicht nur mit der rechtlichen Bewertung, sondern auch mit der Kritik Recht, dass die Regierung nichts im Griff hat.

    Schaut man mal in die Nachbarschaft, dann sieht man lauter Länder in denen Triage praktiziert wird oder werden musste. Das war in Deutschland bisher nicht der Fall. Das Virus ist in allen Ländern das gleiche, daran wird's also nicht liegen. Woran dann?
    Jedenfalls nicht an den strengen Massnahmen, die sind ebenfalls in der Nachbarschaft häufig strenger, zumindest während der Spitzenzeiten.
    So ganz falsch kann es also doch nicht sein, was in Deutschland bzgl. Corona passiert.
    Auch wenn mit Sicherheit vieles besser geregelt sein könnte und ich mich auch über einiges ärgere...

    Maarten Danke, da schaue ich mal rein. Leider haben meine beiden Mädels einen sehr unterschiedlichen Geschmack...

    Damit Du einen ersten Eindruck hast: Ist eine Serie mit vielen schwierigen Themen, Kleptomanie zur Kompensation von Einsamkeit/Problemen, Coming-Out, Gewalt in der Beziehung, Drogen/Alkohol, Scheidung der Eltern und natürlich Freundschaft/Aussenseitertum, Liebe, Sex, Abnabelung von den Eltern usw.
    Als Lösung Kommunikation/Freundschaft.

    Was aktuelle amerikanische Serien angeht: Bei teenieserien gibt es immer noch die Klischees mit dem Schönling, dem Nerd, der Cheerleaderin, dem intelligenten Mauerblümchen etc. Aber bei den erwachseneren Serien ist der Cats deutlich differenzierter geworden, das fällt mir bei Blacklist besonders auf. Wenig Schönlinge, viele "Durchschnittsgesichter", viele ethnische Typen und auch körperliche Behinderungen sind vertreten. Altersmäßig ist alles ab Ende 20 vertreten, beim FBI sind zu jugendliche Gestalten eher unwahrscheinlich...

    Ich habe mit meiner Tochter letztens Trinkets (auf deutsch Diebische Elstern) geschaut. Das ist eine Teenieserie die in dieser Hinsicht weiter ist. Sie bekommt relativ schlechte Kritiken und sie hat auch tatsächlich ein paar Schwächen, aber insgesamt habe ich sie wirklich gerne zusammen mit meiner Tochter geschaut.

    Ich kenne mich nicht gut in europäischen Produktionen aus, sondern sehe mehrheitlich Filme und Serien aus Japan, Südkorea, China und Taiwan. Alles im Original, überwiegend sind die Filme und Serien weder synchronisiert noch existieren englische Untertitel. Je nach Genre verstehe ich die Geschichten gut bis schlecht.

    Ah, spannend. Das kenne ich zum Teil von meiner Tochter, die gerne südkoreanische Dramen schaut, aber ich glaube dann doch mit englischen Untertiteln oder so. Jedenfalls haben sich ihre Englischkenntnisse dabei deutlich verbessert.
    Verstehst Du dann auch zum Teil die Sprache oder interpretierst Du die Handlung anhand von Kontext, Gestik, Mimik, Klangfarbe usw? Ich bin es aus meiner Kindheit gewohnt vieles mit Untertiteln zu schauen. Ganz ohne stelle ich mir dann doch schwierig und anstrengend vor.

    Um auf Jessica Jones und den Zeitungsartikel zurückzukommen:

    Der Artikel irritierte mich aus einem Grund. Wie kommt Mann (der Autor) auf die Idee, eine Serie zu sehen und sie unter feministischen Aspekten zu untersuchen und zu beurteilen? Kann man machen.

    Die Antwort darauf wird wohl nur der Autor haben.

    Es ist in dem Sinne naheliegend, da die Serie unter diesem Aspekt vielfach angepriesen wurde. Wahrscheinlich hat Breumel recht und es ging nur darum sich selbst mal als Schlaumeier ins Rampenlicht zu stellen:

    Maarten Feuilleton Artikel sind manchmal einfach plump. Da wird versucht, um jeden Preis mit einer anderen Meinung aufzufallen. Zum Glück verschwinden die auch ganz schnell wieder in der Versenkung...

    Da finde ich jede Menge Profil, aber ganz sicher wenig glattgebügeltes.

    Salonlöwin sprach von glatt gebügelten Gesichtern oft ohne Profil, deswegen habe ich es auf die Ästhetik bezogen, nicht auf den Charakter. Und daraufhin habe ich mir Szenen aus Jessica Jones diesbezüglich angeschaut. Auch wenn die Gesichter dort sicher das Gegenteil von profillos sind, scheinen sie mir dennoch der amerikanischen Film-Ästhetik untergeordnet. Aber damit kann man ja auch spielen...

    Aber vergleicht man Jessica Jones z.B. mit der (ebenfalls grossartigen) BBC-Produktion Missfits und stört einen diese Ästhetik, dann funktioniert das Ganze ggfls. nicht mehr.
    Aber ich bin da ganz bei Dir, auch die europäischen Filme lassen sich diesbezüglich aufspalten.

    Für mich persönlich ist meist ausschlaggebend, ob ich bei einer Serie die Mainstream-Blaupause sehe oder sie mich im positiven Sinn überraschen kann.
    Wobei ich mir zum Abschalten auch gerne mal eine Mainstream-Blaupause reinziehen kann, solange sie handwerklich gut gemacht ist.

    Master of None kenne ich nicht.

    Ich auch nicht. Folge ich dem Artikel, sollte ich mir das wohl mal anschauen... ;-)