Beiträge von antjemue

    Hin und wieder war ich ein bisschen genervt, insgesamt hat mir das Buch jedoch wieder gefallen

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    Mit ihrer im Original derzeit achtteiligen Reihe – The Guild Codex: Spellbound – von der ich alle fünf bislang in deutscher Übersetzung bereits gelesen habe, hatte sich die kanadische Autorin Annette Marie bereits einen Platz bei meinen Lieblingsautorinnen gesichert.


    Als dann im vorigen Jahr der erste Teil ihrer im Original bislang vier Teile umfassenden Spinoff Reihe – The Guild Codex: Demonized – in deutscher Übersetzung veröffentlicht wurde, gefiel mir auch dieser sehr gut und ich wollte auch diese Reihe unbedingt weiterverfolgen. Kein Kuchen für Vampire ist nun der zweite Teil davon und jetzt, wo ich ihn ausgelesen habe, hoffe ich sehr, dass auch der nächste Teil in deutscher Übersetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt.


    Seit den dramatischen Ereignissen im Haus von Robins Onkels sind einige Wochen vergangen. Seitdem ist dieser spurlos verschwunden und mit ihm auch der wichtigste Teil ihres Erbes - das Grimoire ihrer Familie. Robin ist sich sicher, dass sie nur damit ihren Vertrag mit dem Dämonen Zylas erfüllen kann. Daher sucht sie zusammen mit ihm und ihrer Cousine Amalia nach Onkel Jacks Aufenthaltsort und stößt dabei immer wieder auf Vampire sowie auf ein Team ihrer neuen Gilde, welches von der jungen Magierin Zora angeführt wird.


    Letztere gibt Robin einen Crashkurs über die Blutsauger und lädt sie sogar ein, sich an der Jagd auf diese zu beteiligen. Da sie das nicht ausschlagen kann, macht Robin mit. Doch die Vampire verhalten sich definitiv anders, als Zora es ihr erklärte und es gibt plötzlich auch deutlich mehr von ihnen, als bislang angenommen. Doch warum ist das so und was haben sie mit dem Verschwinden ihres Onkels und dem Grimoire ihrer Mutter zu tun?


    Zeitlich ist die Handlung von „Kein Kuchen für Vampire“ parallel zum fünften Teil der Spellbound Reihe einzuordnen. Allerdings spielen die mir daraus bekannten Figuren bislang keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle. Die Geschichte wird weiterhin in der ersten Person aus der Perspektive von Robin erzählt. Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und sehr leicht zu lesen. Sehr gut gefielen mir die vielen Kabbeleien zwischen Robin und ihrem Dämonen Zylas. Diese lockerten vorangegangene gefährliche Situationen immer wieder auf, zeigten aber auch, dass sich beide immer weiterentwickelten.


    Allerdings hat Robin noch immer sehr wenig Selbstbewusstsein und es gab durchaus Stellen im Buch, in denen sie mir deswegen ein bisschen auf die Nerven ging. Wiederum hat sie sich ihre so liebenswerten mitfühlenden Eigenschaften bewahrt, was u. a. dazu führte, dass es in Amalias kleiner Wohnung jetzt noch einen weiteren Mitbewohner gibt. Und dann gab es auch immer wieder spannungsgeladene Situationen, in denen sie über sich hinauswuchs.


    Sehr gut gefiel mir aber auch, dass die Autorin zwar von in einschlägiger Fantasy-Literatur fast überstrapazierten Vampiren schreibt, diese letztendlich aber gänzlich anders sind, als dort schon hunderte Male dargestellt. Interessant fand ich auch die Dinge, die Zylas über Dämonen im Allgemeinen preisgab. Insgesamt war dieses Buch für mich wieder eine spannend unterhaltsame Urbanfantasy Lektüre und am Ende – natürlich mit einem Cliffhanger – hätte ich am liebsten sofort weitergelesen.


    ASIN/ISBN: B0FNXCM1Y8

    Für mich ist dieses Buch kein würdiger Abschluss der vorher so spannenden Reihe

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    Es ist tatsächlich schon wieder mehr als 2 Jahre her, dass ich mit dem 6. Teil der Reihe um den ehemaligen dänischen Elitesoldaten Niels Oxen in die Reihe einstieg. Seitdem habe ich mir die Vorgänger alle gekauft, jedoch noch nicht komplett gelesen. Dennoch konnte ich nicht widerstehen, anzufragen als vor einigen Wochen bei NetGalley dieser neuste 7. Teil in deutscher Übersetzung als Rezensionsexemplar angeboten wurde und ich freute mich sehr, dass ich das Ebook kurze Zeit später auch schon bestätigt bekam.


    Axel Mossman, ist für kurze Zeit als kommissarischer Leiter des PET zurückgekehrt und bestellt seine engsten Mitarbeiter – Margarethe Franck und den Soldaten Niels Oxen – zu einer geheimen Besprechung in seinen Keller. Er hegt den Verdacht, dass der zerschlagen geglaubte Danehof wiederaufgebaut wird und bittet die beiden um Hilfe, um diese gefährliche und mächtige Geheimorganisation endgültig zu bekämpfen.


    Kurze Zeit später wird einer der vermeintlichen neuen Anführer in Schweden tot aufgefunden. Obwohl alles erst einmal nach einem Unfall aussieht, finden Margarethe und Oxen Hinweise darauf, dass es sich um einen gut vertuschten Mord handelt. Allerdings können sie der Person, die sie verdächtigen, diesen Mord in Auftrag gegeben zu haben, lange Zeit absolut nichts nachweisen. Erst als sie eine Verbindung zum ebenfalls als Selbstmord getarnten Mord an einem chinesischen Studenten herstellen können, erkennen sie ein Muster. Doch reicht das aus, um den Danehof endgültig zu vernichten?


    Während ich den sechsten Teil damals nach einer kurzen Einlesephase kaum noch aus den Händen legen konnte, empfand ich diesmal etliche Längen und quälte mich auch ein wenig. Es war zwar nicht so, dass der Lesestoff für mich so uninteressant wurde, dass ich das Buch hätte abbrechen wollen, aber eben auch nicht so, dass ich – wie es beim Vorgänger und den anderen inzwischen gelesenen Teilen der Reihe war – Lesepausen nur ungern einlegte und während dieser dem Zeitpunkt entgegenfieberte, an dem ich wieder zum Buch zurückkehren konnte.


    Obwohl mir der Schreibstil noch immer gefiel und mehrere Handlungsstränge, die parallel zueinander liefen, durchaus für Abwechslung sorgten, plätscherte es mir diesmal zu lange vor sich hin und das minderte bei mir die Spannung. Während ich die anderen Bücher der Reihe jeweils in zwei Tagen auslas und es mich nebenbei überhaupt nicht zu anderen Büchern zog, brauchte ich für dieses Buch hier insgesamt fast 3 Wochen und zog mir zwischendurch auch noch einige Graphic Novels mit rein.


    Dass ich trotzdem immer wieder zu dem Buch zurückkehrte lag vor allem daran, dass ich das Ermittlertrio, ihre bekannten Helfer und auch Oxens Sohn Magnus in den Vorgängerbüchern, die ich bereits gelesen habe, liebgewonnen hatte, sie nach wie vor meine Sympathien haben und mir auch die neu dazugekommene Polizistin sehr sympathisch ist. Deshalb würde ich, auch wenn dieser Teil für mich der bislang schlechteste Teil der Reihe war, wieder zu einer weiteren Fortsetzung greifen.


    Allerdings bin ich mir nach dem, was ich im Netz gelesen habe, nicht sicher, ob es eine Solche überhaupt geben wird. Denn da wurde geschrieben, dass es der letzte Teil der Oxen Reihe wäre und das wiederum fände ich sehr schade, weil ich das Gefühl habe, dass die Geschichte eben noch nicht auserzählt ist. Gerade in Bezug auf Oxen und Margarethe gibt es Einiges, was bislang ungesagt blieb und wenn das hier wirklich der letzte Teil sein sollte, empfinde ich ihn nicht als würdigen Abschluss der vorher so spannenden Reihe.


    ASIN/ISBN: B0FKTM8HT2

    Mir fehlte in der Bildgeschichte die emotionale Nähe zu einzelnen jüdischen Familien an Bord

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    Graphic Novels reizen mich immer wieder und ich bin auch der Meinung, dass von den Verbrechen der Nazis im vorigen Jahrhundert, besonders an der jüdischen Bevölkerung, immer wieder erzählt werden muss und, dass dieser Teil der deutschen Geschichte auch in den jüngeren Generationen nicht in Vergessenheit geraten darf. Als ich diese Graphic Novel bei NetGalley entdeckte, wollte ich sie gern lesen und anschauen. Daher freute ich mich sehr, als ich sie kurz nach meiner Anfrage als PDF auf meinen Rechner laden konnte.


    Allerdings bin ich jetzt, nachdem ich damit fertig bin, ziemlich enttäuscht. In einer Graphic Novel erwarte ich davor und danach keine ellenlangen Texte am Stück, die mir die Geschichte erklären müssen, sondern, dass sich bei mir die Emotionen durch das Zusammenspiel der Texte und Bilder aufbauen und das war hier leider selten und irgendwie einseitig der Fall. Es wurden vor der Abfahrt der St. Louis zwar einige der jüdischen Familien namentlich in Bildern vorgestellt, bei denen in den von mir als wirklich gut empfundenen Zeichnungen durchaus zu sehen war, dass etwas passiert war, was diese Menschen verletzte oder, dass sie traurig sind. Aber welches Unrecht ihnen persönlich dabei gerade widerfuhr oder den Grund ihrer Traurigkeit, konnte ich allein aus diesen Bildern ohne Text nicht wirklich fühlen, so, dass sich bei mir auch keine emotionale Nähe zu diesen Protagonisten aufbaute.


    Mir persönlich gingen zwar einige der Zeichnungen ohne Text – besonders die ganz am Anfang - trotzdem unter die Haut, allerdings eher, weil ich in den letzten fast 50 Jahren – also seit ich des Lesens mächtig bin - sehr viel über Einzelschicksale von Verfolgten des Nationalsozialismus gelesen oder auch in Filmen gesehen habe. Das haben jedoch viele junge Menschen meistens noch nicht und die Jugendlichen in meiner Familie oder meinem Freundeskreis lesen in Comics oder Graphic Novels – so wie ich es hier übrigens auch tat – erst einmal nur die Texte, die bei den Bildern stehen, überblättern lange Texte davor und hören am Ende der Zeichnungen mit den Texten auf. Lange Texte wie sie hier davor und danach stehen, lesen sie nur, wenn sie die, ich nenne es mal Bildgeschichte, richtig abgeholt hat und sie dann unbedingt noch mehr erfahren möchten.


    Letzteres war selbst bei mir hier leider nicht der Fall und ich glaube auch nicht, dass es meinen 16-jährigen Enkeln anders ginge. Ich empfand das, was den Menschen auf diesem Schiff durch die permanente Zurückweisung angetan wurde, zwar durchaus als schlimm und der Kapitän hatte für sein einfach nur menschliches Verhalten auch all meine Sympathien, aber dadurch, dass mir keiner der jüdischen Passagiere emotional so richtig nahegebracht wurde, war das für mich alles irgendwie trotzdem zu weit weg. Wäre das hier kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich im Nachgang wahrscheinlich nicht mal die langen und durchaus wichtigen Texte vor und nach der Bildgeschichte gelesen.


    Obwohl ich die Thematik an sich wirklich wichtig finde, fürchte ich, dass diese Umsetzung hier am Ziel vorbeigeht und Jugendliche oder Erwachsene in Sachen Antisemitismus nicht wirklich zum Nach- oder gar Umdenken bringt. Da haben mich andere Graphic Novels über Menschenrechtsverbrechen aus dieser schlimmen Zeit schon deutlich mehr mitgerissen.


    ASIN/ISBN: 3989620231

    Oxen. Interregnum - Jens Henrik Jensen


    Er glaubt seinen mächtigsten Gegner besiegt, doch das Böse lässt sich nicht auslöschen


    Der siebte Band der erfolgreichen Thriller-Serie! Für alle Fans von Skandinavien-Krimis und Leser*innen von Stieg Larsson, David Lagercantz und Jussi Adler-Olsen.


    Oxen und Franck müssen sich einer schockierenden Wahrheit stellen: Dunkle Mächte treiben den Wiederaufbau des Danehof voran. Mossman bittet die beiden um einen letzten Showdown mit dem mächtigen Geheimbund. Doch als einer der neuen Anführer tot aufgefunden wird, erkennen sie viel zu spät, dass ihre Ermittlungen längst eine Kettenreaktion vernichtender Ereignisse in Gang gesetzt haben.



    ASIN/ISBN: B0FKTM8HT2

    Fantastische Geschichte für Teenager

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    Vier Jugendlichen wurde auf unterschiedliche Art und Weise das Herz gebrochen und sie landeten daraufhin in einem Zimmer im Heartbreak-Hotel, wo sie sich ebenfalls mit ganz verschiedenen Methoden ihrem Schmerz hingaben oder diesen ausblendeten. Doch als es Zeit ist, wieder in die Realität zurückzukehren, gibt es noch ein großes Problem, das erst gelöst werden muss, bevor das Hotel sie entlässt. Werden sie das gemeinsam schaffen?


    Obwohl ich längst der eigentlichen Zielgruppe entwachsen bin, hat mir diese Graphic Novel sehr gut gefallen. Sie hat mich auch tief berührt und weckte dabei verschiedene Erinnerungen an meine eigene Jugendzeit. Im Alter von 15 Jahren verlor ich durch einen Unfall einen sehr guten Freund und es war damals für mich überhaupt nicht leicht, diesen Verlust zu verkraften. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es mir ergangen wäre, wenn da auch noch Schuldgefühle mit im Spiel gewesen wären.


    Aber auch die Geschichte, die Fiona erlebte, war ein Teil meiner Teenagerzeit. Martins Geschichte erlebte ich zwar nicht selbst, aber auch hier hätte ich seiner Mutter am liebsten die Leviten gelesen und ein bisschen konnte ich ihn auch verstehen. Sicher war bei der Geschichte auch viel Fantasie mit im Spiel, aber manchmal braucht es diese, um Probleme bewältigen zu können. Die Message, dass das Leben auch nach schweren Schicksalsschlägen weitergeht und, dass Menschen im Herzen weiterleben, war auf jeden Fall klar erkennbar.


    Auch die Zeichnungen gefielen mir gut. Der Stil wurden von Anfang bis Ende durchgezogen. Ich konnte auch immer problemlos erkennen, um was und wen es in der Geschichte gerade geht. Die Farbgestaltung gefiel mir ebenfalls, passte gut und war nie so, dass ich das Anschauen als anstrengend empfunden hätte. Insgesamt eine schöne und lehrreiche Graphic Novel, die ich durchaus auch mal an Teenager verschenken würde.


    ASIN/ISBN: 3764171561


    Edit: ISBN berichtigt / Batcat :wave

    Ich hatte im ersten Drittel etliche Verständnisprobleme, aber das lag nicht am Buch

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    10 Jahre sind nach den für Laura „Lo“ Blacklock traumatischen Ereignissen auf der Luxusjackt „Aurora“ vergangen. Inzwischen ist sie verheiratet und hat zwei Kinder. Von ihrem Job als Reisejournalistin hatte sie sich zugunsten der Kinder eine Auszeit genommen. Daher ist sie regelrecht erstaunt, dass sie eine Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz erhält. Allerdings sieht sie es als Chance, ins Berufsleben zurückzukehren und nimmt sie an.


    Auf dem Flughafen erlebt sie eine fast freudige Überraschung. Doch schon als sie im wirklich traumhaften Hotel am Genfer See sofort auf alte Bekannte trifft, wird es ihr etwas mulmig. Dennoch versucht sie das Beste daraus zu machen, hofft sie doch auf ein Interview mit dem sonst so Pressescheuen Hotelbesitzer. Als sie nachts dann in sein Hotelzimmer eingeladen wird, ist sie zwar skeptisch, doch ihre Neugier siegt.


    Allerdings ist es nicht Marcus Leidmann, der sie in Suite 11 empfängt, sondern eine Frau, die alles andere als unbekannt ist, von der sie jedoch hoffte, sie niemals wiedersehen zu müssen. Diese eröffnet ihr, Marcus Geliebte zu sein und, dass sie sich in Lebensgefahr befindet. Gleichzeitig fordert sie Los Hilfe ein und bringt auch damit Lo in große Gefahr…


    Dieses Buch ist die Fortsetzung des 2017 in deutscher Übersetzung erschienenen Thrillers „THE WOMAN IN CABIN 10“. Dieses Buch war an mir komplett vorbeigegangen, da ich, als es erschien, eine ziemlich lange krankheitsbedingte Lesepause hatte. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich auf Netflix allerdings die Verfilmung geschaut und weil mir diese da sogar ganz gut gefiel, wollte ich dieses Buch, als ich es bei NetGalley entdeckte, sehr gern lesen. Ich freute mich natürlich ganz sehr, dass ich es kurz nach meiner Anfrage bestätigt bekam und auf meinen Kindle laden konnte.


    Allerdings bekam ich gerade wegen des Films besonders im ersten Drittel, als die Ich-Erzählerin Lo Blacklock sich häufig an die Geschehnisse auf der Aurora erinnerte, einiges gar nicht zusammen, da im Film wohl handlungstechnisch nicht nur Szenen wegfielen – das hat man bei Buchverfilmungen ja eigentlich immer – sondern einiges so verändert wurde, dass es nicht zu dieser Fortsetzung hier passt. Denn obwohl ich den Vorgänger (noch – ich habe ihn mir inzwischen nämlich gekauft) nicht kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autorin hier solch gravierende Fehler unterlaufen sind.


    Mir persönlich gelang es leider erst nach dem ersten Drittel, die Erinnerungen an den Film beiseite zu schieben und mich gänzlich auf die Geschichte im Buch zu konzentrieren. Ich kann daher jedem, der dieses Buch hier lesen möchte und den Vorgänger nicht kennt, nur raten, den Film nicht kurz vor dem Lesen anzuschauen oder diesen gleich wegzulassen. Selbst ohne Kenntnis des ersten Buches wäre mir persönlich der Einstieg wahrscheinlich deutlich leichter gefallen, wenn ich den Film nicht gesehen hätte.


    Dennoch gefiel mir der flüssige Schreibstil der Autorin richtig gut und als ich mich dann endlich richtig auf die Story konzentrieren konnte, verspürte ich auch eine permanente Spannung, die mich auch bis zum Ende der Geschichte begleitete. Es gab einige überraschende Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Das Ende erahnte ich zwar schon, bevor die Autorin es offenbarte, aber da es ein bisschen das war, was ich mir auch gewünscht hatte, empfand ich das nicht wirklich als schlimm. Ich möchte neben dem Vorgänger dieses Buches gern noch mehr von der Autorin lesen und habe mir, außer diesem, jetzt auch noch ein voriges Jahr erschienenes Ebook-Bundle mit drei Thrillern aus ihrer Feder gekauft.


    ASIN/ISBN: B0FKTN9T7J

    Mir haben dieser Auftakt und sein Nachfolger richtig gut gefallen. Den vor ein paar Tagen erschienenen dritten Teil habe ich auch schon auf meinem Kindle.

    So, jetzt aber.

    Ich disponiere noch mal um. Bevor ich mit The Woman in Suite 11 beginne, schnurpse ich schnell meinen neusten NetGally Zugang durch:


    Kein Kuchen für Vampire - Annette Marie


    Magie habe ich mein ganzes Leben lang gemieden. Und trotzdem bin ich nun an einen Dämon gebunden – einen mächtigen, eigensinnigen Gefährten, der mich überraschenderweise beschützt … im Tausch gegen Selbstgebackenes.


    Während wir versuchen, unseren verbotenen Pakt geheim zu halten, geraten wir in eine gefährliche Intrige voller dunkler Magie und uralter Machtspiele.


    Je tiefer Zylas und ich in dieses Netz aus Lügen und Verrat gezogen werden, desto klarer wird: Hinter jeder Fassade lauert Gefahr. Doch wenn wir die Wahrheit über das Grimoire meiner Familie ans Licht bringen wollen, bleibt uns nur eines: zusammenzuarbeiten. Auch wenn manche Geheimnisse stark genug sind, um uns beide zu zerstören.


    ASIN/ISBN: B0FNXCM1Y8

    Ich fange dann gleich mit diesem Buch an:


    The Woman in Suite 11 - Ruth Ware



    Ein Luxushotel in der Schweiz, ein mysteriöser Gast, ein tödliches Spiel


    Lo Blacklock wagt einen Neuanfang: Obwohl die traumatischen Erlebnisse auf dem Kreuzfahrtschiff vor vielen Jahren sie noch immer begleiten, ist die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels in der Schweiz ihre Chance endlich ins Berufsleben als Reisejournalistin zurückzukehren.


    »Jeder Ruth Ware-Krimi ist ein einzigartiges und unerwartetes Juwel, und dieser ist keine Ausnahme. Ein berauschender, spannungsgeladener, langsam verglühender Traum von einem Buch, vielschichtig und durchdrungen von Atmosphäre und Gefahr. Ich habe jede Seite geliebt.« LISA JEWELL


    Das Hotel am Ufer des Genfer Sees ist traumhaft und Lo hofft, dort ein Interview mit dem exzentrischen Hotelbesitzer Marcus Leidmann ergattern zu können. Als sie eines Nachts überraschend in sein Hotelzimmer eingeladen wird, ist Lo zwar skeptisch – doch ihre Neugier ist stärker.


    Umso überraschter ist sie, als sie von einer unbekannten Frau empfangen wird, die behauptet, Marcus' Geliebte zu sein und sich in Lebensgefahr zu befinden. Es beginnt ein tödliches Katz und Maus-Spiel ...


    »Großartig düster und absolut fesselnd.« Lucy Foley




    ASIN/ISBN: B0FKTN9T7J