Beiträge von arter

    Die Dellen in Schlafzimmerdecken? Wattt? Hat der Stuckateur da nicht sauber gearbeitet oder trieb man es dereinst züchtig unter dem Stoff. Es geht für mich ums alt werden. Jemand, der entweder immer da gewesen ist, wo er nun auch dem Rest des Lebens ins Auge blickt, oder jemand, der zu diesem Zweck erzwungenermaßen zurückkehrt, schwelgt hier in Erinnerungen. Es werden viele Geräusche erwähnt, vielleicht ist dem Behausten das Augenlicht abhanden gekommen? Ein beklemmendes Stück Normalität, das sich sehr gut nachvollziehen lässt. Denn wir alle werden irgendwann und irgendwie alt. Finde ich gut umgesetzt, churchill.



    P.S. Und sag jetzt nicht, dass meine Interpretation völlig daneben ist, sonst muss ich über mein Fazit neu nachdenken ;-)

    Zitat

    Original von Groupie



    Jetzt bin ich noch ein bisschen traurig und hoffe, dass mich am Samstag nicht wieder so ein Grottenkick erwartet.


    Grotte war höchstens, dass Wellenreuther zweimal den selben Fehler gemacht hat. Ansonsten - wenn auch nicht die höchste Fußballkost- immerhin sehr spannend. Schade für Hertha, dass es am Ende nicht für den Dreier gereicht hat. Aber das Remis war wohl insgesamt verdient.

    Man hört "Oasis" schon immer mal wieder raus. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Für mich hat Noel Gallagher wieder bewiesen, dass er zu Recht der Kopf der Britpop-Avantgardisten gewesen ist. Daran hat auch Liams "Beady-Eye"-Intermezzo nix geändert. Ich weiß nicht, ob ich mich auf eine Reunion von Oasis freuen würde, denn ich glaube Noels Soloprodukte sind gut genug, um Beachtung zu verdienen. Eine Wiedervereinigung von Oasis würde wahrscheinlich nur ganz schrecklichen Mainstream-Stadionrock hervorbringen. Lassen wir es also bewenden und freuen uns darauf, wie der Wettbewerb der Brüder weitergeht!

    Die heutige Brandenburger Geschichte ist gut bekannt. Die Ereignisse stellen einen Meilenstein in der Historie unseres Landes dar. Sie waren oft Gegenstand literarischer Werke: Theodor Fontane widmete ihnen mehrere Kapitel in seinen „Wanderungen durch die Mark“, Karl May machte sie zum Gegenstand eines Jugendwerkes. Wenn man mit offenen Augen durch das Land reist, findet man Zeugnisse und Spuren aus dem frühen fünfzehnten Jahrhundert.


    In der offiziellen Version, die in den Geschichtsbüchern steht, und die heute jedermann auf „Wikipedia“ nachlesen kann, war die Mark Brandenburg der damaligen Zeit bestimmt von marodierenden Banden, Raubrittern und Wegelagerern. Das Land schien in reiner Anarchie versunken zu sein und deshalb machten sich im Jahre 1410 Vertreter der Stände auf den Weg in die Stadt Ofen - die heute Budapest heißt - zum ungarischen König Sigismund aus dem Hause der Luxemburger, um ihn um Hilfe zu bitten. Sigismund, der sich anschickte, der neue König des deutschen Reiches zu werden, zeigte großes Verständnis für die Empörung und weil er ein gerechter Herrscher war, schickte er seinen fähigsten Vasallen ins Land, um Ordnung zu schaffen. Dieser führte seinen Auftrag nicht nur mit großer Entschlossenheit erfolgreich aus sondern begründete auch eine Dynastie, die später gesamtdeutsche Geschichte schrieb. Aber ist diese Sicht auf die Ereignisse vielleicht nicht etwas einseitig? Wurde sie eventuell durch ein halbes Jahrtausend beschönigender Geschichtsschreibung verfälscht?


    Nahe der Mündung der Havel in die Elbe befindet sich der Ort Quitzöbel, früher genannt „Quitzöwel“ – die Heimat derer von Quitzow. Nicht weit entfernt davon der Ort Rühstädt, heute bekannt als „Dorf der Störche“. Der Name des Ortes leitet sich ab von „Ruhestätte“, denn hier liegen die Quitzows begraben. Den Landstrich nennt man die Prignitz. Hier lebte im ausgehenden vierzehnten Jahrhundert der zum armen Landadel gehörende Ritter Kuno von Quitzow. Es war die Zeit, in der das nicht weit entfernte Tangermünde an der Elbe zu einer Kaiserresidenz ausgebaut wurde. Der deutsche Kaiser Karl IV. lud gelegentlich den lokalen Adel an den Hof – so auch die von Quitzows. Die Söhne Kunos, Hans und Dietrich, erlebten es als Jugendliche hautnah mit. Und sie waren begeistert von Prunk und Macht. Die Vorstellung, König oder Kaiser zu werden, wurde zu ihrem Traum. Und früh lernten sie, dass es nur einen Weg gab, sich diesen zu erfüllen.


    Nachdem Kaiser Karl gestorben war, interessierten sich dessen Nachfolger kaum noch für die Mark Brandenburg. Es ging wie immer in solchen Situationen hauptsächlich darum, wie man am meisten Geld aus seinem Besitz schlagen konnte. Die neuen Herrscher zeigte wenig Interesse daran, sich an Ort und Stelle um die Verwaltung des Landes zu kümmern. Stattdessen verpfändeten sie ihre Besitzungen an den einheimischen Adel. Die Pfandbriefe wurden – sobald die Zahlungen geleistet waren – zu begehrten Streitobjekten. Es galt meist das Recht des Stärkeren. Den Quitzows gelang es innerhalb weniger Jahre ihren Besitz auszuweiten. Jedes Mittel war ihnen dabei Recht: Verhandlungen, Erpressungen, das Schmieden von immer wieder wechselnden Allianzen und natürlich der Einsatz von Gewalt.


    Jobst von Mähren, der eigentlich Kurfürst von Brandenburg war, tat nicht viel dagegen. Er akzeptierte die Situation wie sie war, ernannte Hans von Quitzow sogar zu seinem Stellvertreter und zum Landeshauptmann der Mittelmark. Dessen älterer Bruder Dietrich wurde militärischer Befehlshaber. Gemeinsam hatten die Quitzow-Brüder das Sagen in der Mark Brandenburg. Allerdings nicht ohne Widerstand. Feinde von außen und innen, wechselnde Bündnisse und Verrat prägten die Zeit. Nichts Besonderes während der gesellschaftlichen Umwälzungen im ausgehenden Mittelalter. Die Quitzows waren in all diesem Chaos aber der größte Garant für Stabilität im Lande – respektiert auch bei dem größten Teil der einheimischen Bevölkerung. Möglicherweise hätten sie irgendwann ein Quitzowsches Herzogtum begründet. Aber die Geschichte wollte es anders.


    War es tatsächlich das verzweifelte Bittgesuch einheimischer Stände, das den Lauf der Dinge veränderte? Im Jahre 1410 starb der deutsche König Ruprecht aus dem Hause der Wittelsbacher. Ein neuer König musste gefunden werden. Sigismund, Sohn des legendären Karl IV., wollte für das Haus der Luxemburger der nächste König werden. Das Deutschland des Mittelalters war ein Wahlkönigtum. Sieben Fürsten hatten das Recht, über den künftigen König zu entscheiden – ihn zu küren. Das Feilschen um die Kurstimmen gehörte zur üblichen Prozedur der Königswahl. Sigismund gelang es, zunächst lediglich zwei Kurfürsten auf seine Seite zu bringen. Sogar die böhmische Stimme - die seines Stammhauses - wurde ihm von seinem älteren Bruder verweigert, weil er sich mit diesem zerstritten hatte. Die brandenburgische Stimme hatte ihm eigentlich nicht zugestanden, denn diese gehörte seinem Cousin Jobst. Der allerdings hatte selbst Ambitionen König zu werden, aber es war Jobst verboten, sich mit seiner eigenen Stimme zu küren. Das nutzte Sigismund aus, indem er ohne jede rechtliche Grundlage kurzerhand die brandenburgische Stimme einem treuen Bundesgenossen übertrug: Dem Burggrafen Friedrich zu Nürnberg. Gekoppelt wurde dies an dessen Versprechen, mit dem Chaos in der Mark aufzuräumen, sobald Sigismund König wäre.

    Sigismund proklamierte sich im September 1410 mit nur drei Kurstimmen zum neuen König, darauf vertrauend, dass er früher oder später noch die Unterstützung seines Bruders aus Prag bekommen würde. Doch sein ambitionierter Plan drohte zu scheitern, denn seinem Cousin Jobst gelang es zwei Wochen später, alle vier restlichen Kurstimmen auf sich zu vereinigen. Sigismunds Ambitionen waren fehlgeschlagen, denn Jobst, der bereits brandenburgische Kurfürst war, wurde nun auch deutscher König. Eine gute Nachricht für die Quitzows, die nun freie Hand hatten, weil sie glaubten, dass der nominelle Landesherr sich noch weniger um die Angelegenheiten im Lande kümmern würde.
    Unter ungeklärten Umständen verstarb der neue König allerding einige Wochen später – es hieß er sei vergiftet worden. Nutznießer wurde dessen Cousin und Widersacher Sigismund, der Jobst sowohl mit dem brandenburgischen Kurfürstentitel als auch mit der deutschen Königskrone beerbte. Eine Beteiligung am Tod seines Verwandten konnte natürlich nie nachgewiesen werden. Allerdings beeinflusste diese Wendung maßgeblich den Lauf der Geschichte in der Mark Brandenburg. Der Nürnberger Burggraf Friedrich hatte Sigismund ja versprochen, die Mark zu befrieden. Friedrich wurde nun zum obersten Verweser der Mark bestimmt, mit der Aussicht, später selbst Kurfürst zu werden.


    Der Nürnberger schickte zunächst seinen fähigsten Hauptmann ins Brandenburgische, ausgestattet mit einer Handvoll Berittener und Geldmitteln, um die verpfändeten Besitzungen einzulösen. Diese befanden sich allerdings in der Zwischenzeit in den Händen der Quitzows, welche wenig daran interessiert waren, Macht und Einfluss aufzugeben. Der „Nürnberger Tand“ solle sich nach Hause scheren spottete der einheimische Adel und Friedrichs Mannen mussten unverrichteter Dinge zurückkehren. Friedrich erkannte, dass es größerer Anstrengungen bedurfte. Deshalb zog er selbst mit seinen Truppen ins märkische Land, um seine Ansprüche geltend zu machen.


    „Und wenn es ein Jahr lang Nürnberger regnete, wir geben unsere Schlösser nicht her“, mit diesem überlieferten Zitat Hans von Quitzows wird deutlich, dass man nicht daran glaubte, dass der Burggraf mehr bewirken könne, als alle fremden Regenten vor ihm. Die Quitzows mussten allerdings erkennen, dass diese Einschätzung zu optimistisch war. Friedrich erwies sich als geschickter Diplomat, der die Zwistigkeiten zwischen den einheimischen Interessengruppen für seine Zwecke ausnutzte. Ein jahrelanges Katz-und Maus-Spiel begann. Mit einem taktischen Schachzug versuchten die Brüder, den Kampf für sich zu entscheiden: Statt die offene Konfrontation mit Friedrich zu suchen, huldigten sie dem Nürnberger offiziell und gaben sogar einige Burgen gegen das Pfandgeld zurück. Dadurch gingen sie der „Reichsacht“ aus dem Wege, die ihnen drohte. Friedrich besaß die Unterstützung Sigismunds, des deutschen Königs. Eine offene Auflehnung der Rebellen hätte ihm alle Rechte gegeben, die Quitzows auch physisch zu vernichten. Dies war ihm nun verwehrt, denn offiziell gebärdeten sie sich sie als reuige Untertanen.


    So musste er sich auf die Mittel der Intrige und der Propaganda verlassen, denn militärisch war seine Truppe der des Dietrich von Quitzow unterlegen. Nach und nach gelang es Friedrich, immer mehr Verbündete auf seine Seite zu ziehen. Überall im Lande ließ er sogenannte „Schandbriefe“ aushängen. Dabei handelte es sich um Verleumdungen und Anfeindungen – berechtigte und erfundene - gegen die Quitzows, verfasst von deren Widersachern. Das war der Auftakt einer jahrhundertelang andauernden Verleumdungskampagne, deren Wirkung noch heute andauert.


    Diese Rufschädigungen reichten aber nicht aus, um die Macht im Lande wirklich an sich zu reißen. Erforderlich war auch ein schlagkräftiges militärisches Argument. Die Wende kam mit dem Erwerb der „faulen Grete“. Friedrich bekam die Steinbüchse leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Wunderwaffe zur damaligen Zeit. Man nannte sie „faul“, weil der Transport sehr mühselig und die Vorbereitungen zu ihrem Einsatz daher sehr langwierig waren. Im Ausgleich dafür war die bronzene Kanone allerdings äußerst effektiv in ihrer Zerstörungskraft. Die 50 kg schweren Geschosse vermochten auch die stärkste Befestigungsanlage zu brechen. Zunächst belagerte Friedrich die Burg Friesack, wo sich Dietrich von Quitzow versteckt hielt. Dieser ergriff allerdings die Flucht, bevor der erste Schuss abgegeben wurde, und tauchte unter. Im Handstreich eroberte Friedrich binnen weniger Wochen alle Besitzungen der von Quitzows um sich am Ende der Burg Plaue zuzuwenden. Dort hatte sich das Oberhaupt der Familie, Hans von Quitzow verschanzt. Nach einigen Wochen der Belagerung wurde die Lage der Eingeschlossenen aussichtslos und Hans versuchte zu fliehen. Er wurde jedoch gefasst. In einem öffentlichen Schauprozess wurden alle gefassten rebellierenden Adligen abgeurteilt und inhaftiert.


    1415 bekam Friedrich von König Sigismund die Brandenburgische Kurfürstenwürde verliehen. Die jahrelange Vasallentreue, der enorme finanzielle Aufwand hatte sich für den Nürnberger endlich ausgezahlt. Dietrich von Quitzow kämpfte weiter aus dem Untergrund heraus mit einer Art Guerilla-Taktik gegen die neue Herrschaft und für den eigenen Vorteil. Spätestens in diesem Zeitraum wurde der Name der Quitzows tatsächlich dem Ruf gerecht, mit dem er später verbunden wurde: Dem der Raubritter, Wegelagerern und Banditen. Noch zwei Jahre lang dauerte der sinnlose Kampf, dann starb Dietrich.


    Sein Bruder Hans hingegen war bemüht, sich mit der neuen Herrschaft zu arrangieren. Immer noch hatten die Quitzows einen beträchtlichen Einfluss und irgendwann war es für Friedrich die vernünftigste Entscheidung, dies für seine Zwecke zu nutzen. Hans von Quitzow zog für den neuen Kurfürsten gegen die Hansestädte Hamburg und Lübeck ins Feld, wurde gefangen genommen und freigekauft. Er bekam eine Leibrente und ein Gut, bevor er 1437 starb.


    Friedrich selbst zog es inzwischen zu höheren Aufgaben. Im Auftrage Sigismunds verfolgte er einen Widersacher, der sich zum Papst erklärt hatte, übernahm als Stellvertreter des Königs die Geschicke im deutschen Reich, während dieser in Ungarn Krieg führte. Alle Bemühungen zahlten sich für Friedrich aber nicht aus. Sein Traum, Sigismund eines Tages zu beerben, scheiterte, denn dieser wandte sich in einer dynastischen Verbindung durch die Verheiratung seiner Tochter den Habsburgern zu. Friedrichs Familie der Hohenzollern schien das zu bleiben, was sie bis dahin immer gewesen war: Ein unbedeutendes Fürstengeschlecht. Friedrich überließ die Regierungsgeschäfte in der Mark Brandenburg seinem Sohn Johann und zog sich ins Fränkische zurück, wo er 1440 starb.


    Dass auch die Nachfolger Friedrichs große Probleme hatten, sich in Brandenburg zu etablieren, davon haben wir bereits in der Geschichte „Der Berliner Unwille“ berichtet. Mit dem Aufstreben des preußischen Staates wurden die hochfliegenden Ambitionen des ersten Brandenburgischen Friedrichs Jahrhunderte später doch noch Realität. Die Quitzows wären wohl völlig in Vergessenheit geraten, hätten die Hohenzollern deren Namen nicht missbraucht, um die Geschichtsschreibung in ihrem Sinne aufzuwerten.

    Was waren die Quitzows aber wirklich: Banditen oder Freiheitskämpfer? Die Meinungen dazu gehen auch heute noch weit auseinander. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich - wie immer – irgendwo in der Mitte. Eines waren sie mit Sicherheit: Zeugen ihrer Zeit. Wer heute in die Prignitz fährt, wird Spuren finden und kann sich vielleicht ein eigenes Bild machen.

    Ich bin wohl der Jemand, allerdings habe ich jetzt auch einen Knoten im Gehirn. "Zu verhandeln" oder "verhandeln zu dürfen" ist sprachlich m.E. völlig gleichwertig. Mit "zu dürfen" wäre aber tatsächlich klarer, wie es gemeint ist.


    Ich hätte höchstens noch einen Vorschlag die Sachen noch weiter zu verkomplizieren, "Er" ist ja in jener Zeit auch als direkte Anrede gebräuchlich. Also könnte mit "in seinem" Namen nicht auch B gemeint sein? :chen Würde vorraussetzen, dass B niedrigen Standes als A ist...

    magali ... Ich hatte nicht die Absicht eine Regel zu kreieren... Für mich persönlich gibt es aber tatsächlich einen semantischen Unterschied in gewissen Konstellationen des Gebrauchs der Wörter. Es sollte klar geworden sein, wie ich es meine. Wenn du das nicht so siehst, finde ich das interessant, aber das ändert nichts an meinem Sprachempfinden.

    Frettchen , nein. Zeitpunkt der Aussage ist Heute, also Ende Februar. "vorig" ist also vorige Woche Ende Februar und "vorherig" die Woche vor dem Geständnis also irgendwann im Januar.


    Oder ein anderes Beispiel aus dem Bereich Fußball. Diese Aussage wird 2015 getroffen:


    In Bremen erinnert man sich gern an die Saison 1992/93, als man Deutscher Meister wurde. Besondere Brisanz haben immer die Duelle gegen den vorherigen Bundesligameister VfB Stuttgart. (Hier wäre "vorigen" falsch, denn das impliziert das Hier und Jetzt also 2014, als der FC Bayern gewann. "Vorherig" erinnert hingegen an die Saison 1991/92. Ja das war schon verrückt damals mit Stuttgart...

    Ich sehe da schon einen semantischen Unterschied. Beispiel:


    "An einem Mittwoch im Januar gestand ich Sarah meine Liebe."


    Jetzt macht es einen Unterschied in der Bedeutung aus, ob ich sage:


    a) "Am vorherigen Wochenende hatte wir das erste Mal Sex."


    oder


    b) "Am vorigen Wochenende hatten wir das erste Mal Sex."


    Einmal findet das Liebesgeständnis vor und das andere Mal nach dem Sex statt, was unter Umständen nicht ganz unerheblich ist. ;-)


    "vorherig" bezieht sich auf den Zeitpunkt der Erzählebene, "vorig" auf das Hier und Jetzt.


    Oder etwa nicht???

    Ich habe "Birdman" gesehen... Der Film ist insgesamt schon ziemlich eigenartig. Aber er beschäftigt mich irgendwie immer noch. Das hat man ja nicht immer, wenn man aus dem Kino kommt und einige Wochen verstreichen lässt. Andere Oscar-Filme der letzten Jahre "12 years a slave", "Argo" sind eher ohne nachhaltige Eindrücke vorbeigegangen. Insofern ist der Oscar ja wohl doch irgendwie "verdient". Ob andere Filme es mehr verdient hätten, kann ich nicht beurteilen. Von den nominierten habe ich noch "Interstellar" gesehen, der mir als Rundum-Kino-Erlebnis auch jenseits der visuellen Effekte sehr gut gefallen hat.


    Immerhin haben deutsche Film-Fördermittel diesmal auch oscarrreif performt. Bei "Grand Budapest Hotel" waren die Babelsberger Studios maßgeblich beteiligt und bei "Citizenfour" öffentlich rechtliche Fernsehanstalten. Beide Projekte klingen interessant genug, sie bei Gelegenheit mal nachzuvollziehen. Ebenso wie die Hawking-Story und "Boyhood".

    Wer in den Film "Fifty shades of grey" (so der offizielle Filmtitel, der in der referenzierenden Szene so stümperhaft zitiert wurde, dass man sich fragt, was sich der Synchron-Autor dabei gedacht hat) geht, muss sich über zwei Sachen im Klaren sein:
    1.) Das ganze entstand aus Chicklit, die von einer Fanfition rund um "Twighlight" inspiriert ist
    2.) Es ist ein Hype und man geht hin, weil es Hype ist.


    Insofern erübrigen sich alle weiteren Kommentare bezüglich Ernsthaftigkeit und Realitätsnähe. Der Twighlight-Bezug ist vielleicht bedeutender als der Sadomaso-Aspekt. An die Stelle des blutsaugenden Vampirs tritt hier lediglich der einschlägig geprägte Milliardär.


    Das große Missverständnis besteht wohl darin, dass es sich um einen BDSM-Aufklärungsfilm (gleiches gilt für das Buch) handelt. Wer sich auf so etwas wirklich einlassen möchte, kann sich gern Ulrich Seidls "Im Keller" anschauen. Dann bleibt jedem selbst überlassen, inwieweit die Ekelgrenze erreicht beziehungsweise überschritten wird.


    Was letztlich 50SoG betrifft... Es ist Fanfiction. Nach wie vor. Also was für Fans.

    Gerade hat arte mir beim Zappen mir einen unbewussten Wunsch erfüllt. Nochmal das Finale. Und wieder festgestellt: 2 Folgen BB sind der perfekte Ausklang eines sonst eher gewöhnlichen Tages.

    Da ich auch ein Dezemberist bin, kann ich mich natürlich dem neuen Werk meiner Protagonisten nicht entziehen. Das Warten hat ja auch lang genug gedauert. Es ist nun knapp vier Jahre her, dass Colin Meloy sich mit "The King Is Dead" in der After-Millenium-Folk-Szene ein Denkmal gesetzt hat.


    Die neue Scheibe ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als der Versuch, 14 neue, eingängige Songs so unprätentiös darzubieten, als gehörten sie seit Jahrhunderten zum Kulturgut der angloamerikanischen Musiktradition. Und das gelingt nicht zuletzt Dank der einzigartigen Stimme Meloys problemlos. Mein erstes Musikhighlight 2015!


    Hier ein kleiner Trailer - Make You Better

    Ich denke, das Traurige an der Geschichte ist, wir wissen immer noch nichts über "Psi" und eigentlich will hier auch keiner was darüber wissen. (Nur um deine Frage nach dem Feedback zu beantworten lieber superfit) Insofern ist uns Slowenien dann doch ein ganzes Stück voraus. Als ich damals ausgestiegen bin, habe ich festgestellt, dass es in Slowenien offenbar auch eine ganz andere Mathematik gibt, als im Rest der Welt. Dabei sollte Mathematik doch wirklich universell sein. Nun gut, aber wir sind wohl hier noch nicht so weit... :wave

    Die 500 Wörter-Regel sollte heilig sein. Für mich war sie eigentlich das Erfolgsrezept des Schreibwettbewerbs über so lange Zeit.


    Ich glaube nicht, dass der 2-Monate-Turnus ein Grund für das nachlassende Interesse bei den lesenden Eulen ist. Insofern bin ich auch nicht überzeugt, dass Quartalsveranstaltungen in dieser Hinsicht einen Fortschritt bringen. Ich vermute eher ein prinzipiell nachlassendes Interesse an "selbstverfassten" Texten. Bei den Hobbyschreiberlingen gilt in der heutigen Zeit der selbstverlegten eBooks und der Writing-Plattformen diese Regel: "Liest du meins, les ich deins". Nichtschreibende Leser sind wohl bald so wertvoll wie Goldstaub. Das Forum an sich hat ja auch mit Konkurrenzangeboten zu kämpfen, so dass es umso wichtiger wird, bewährte Nischen am Leben zu erhalten. Eine solche Nische ist der Schreibwettbewerb. Er hat eine kleine aber konstante Fanbase und er könnte sich selbst dann tragen, wenn dauerhaft nur die zwei Dutzend Anhänger bei der Stange bleiben. Und das funktioniert auch im 2-Montats-Rhythmus.


    Die Idee des kommentierenden Profiautors ist gar nicht so übel, leider glaube ich nicht an ihren Erfolg. Eigentlich ist das Wort "Profiautor" relativ, diejenigen, die sich so nennen, aber keine sind, geben sich mit sowas wie uns gar nicht ab (es sei denn wir verpflichten uns zu einer vorteilhaften Amazon-Rezension) und die, die wirklich welche sind, sind zu rar gesäht, keine Büchereulen oder haben keine Zeit.



    Die Punktregel würde ich so belassen. Jede Anpassung ändert eigentlich nicht wirklich irgend etwas. Am Ende siegt irgendein Text. Manchmal gefällt einem der Siegertext überhaupt nicht und dann erfindet man Ursachen, wie so ein Schrott durchkommen konnte. Das ist so und das wird auch so bleiben, wenn wir andere Regeln einführen.


    Kommentare sollten m. E. auch schon vorher möglich sein. Wir haben schließlich Redefreiheit und geschickte Propaganda sollte auch honoriert werden. Ungeschickte wird sowieso bestraft. Also hier glaube ich nicht, dass eine Änderung der Regel irgendetwas Negatives bewirkt.


    Dass die Themenvorgabe kritisiert wird, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es steht jedem Teilnehmer frei, das Thema so flexibel zu interpretieren, wie er möchte. Wer sich von einem bestimmten Thema nicht angesprochen fühlt, soll sich selbst ein besseres ausdenken und dazu schreiben. Es gibt immer Möglichkeiten, die Geschichte am Ende alibimäßig umzubiegen. Ich denke, das sollte die Kreativität eines Geschichtenschreibers schon hergeben.

    Johann von Schadowitz, der historische Krabat?


    Geografisch ist unsere heutige Brandenburger Geschichte eigentlich in Sachsen angesiedelt. Wir begeben uns in eine Region die die Heimat der einzigen nationalen Minderheit auf deutschem Boden ist: Die Lausitz - das Gebiet der Sorben, das sich heute die Bundesländer Brandenburg und Sachsen teilen. Die sorbische Kultur ist der letzte Überrest der slawischen Präsenz auf dem Gebiet zwischen Elbe und Oder. Wir erinnerten kürzlich mit der Geschichte von Tugomir dem Heveller, an den slawischen Ursprung der Orts- und Flurnamen in unserer Region.


    In den heutigen Tagen wird versucht, sorbisches Kultur- und Gedankengut am Leben zu erhalten. Ein schwieriges Unterfangen, denn obwohl die sorbische Sprache gefördert wird, obwohl die Ortsschilder in der Lausitz zweisprachig gehalten werden, gibt es kaum jemanden mehr, der sorbisch als seine Muttersprache bezeichnet. Umso erstaunlicher ist es, dass es eine Legende aus der Region geschafft hat, am Leben zu bleiben. Und nicht nur das, sie gehört inzwischen sogar zum Kulturgut der Deutschen. Die Sage, mit der wir uns befassen wollen, ist so vielschichtig, dass wir im Rahmen dieses Beitrags nicht annähernd alle Details beleuchten können. Wir wollen in erster Linie auf folgende Frage eingeben: Gibt es für den berühmten Helden der Überlieferung tatsächlich ein geschichtliches Vorbild?


    Wir befinden uns in einer Epoche, die wir heute als den „Großen Türkenkrieg“ bezeichnen. Ende des 17. Jahrhunderts bedroht der osmanische Großwesir Kara Mustafa Pascha Österreichs Hauptstadt Wien und damit auch das Machtzentrum der Habsburger Monarchie. Der Habsburger Souverän ist gleichzeitig deutscher Kaiser und er hat die Macht, ein mächtiges Bündnis zu schmieden, um die Bedrohung abzuwehren. An seinem Feldzug gegen die Türken beteiligen sich auch der sächsische Kurfürst mit seinen Truppen und zahlreiche Söldner aus dem Herrschaftsgebiet der Habsburger.


    Es tobt die entscheidende Schlacht. Das Kampfglück wogt hin und her, bis die osmanischen Kämpfer einen Teil der sächsischen Streitmacht von den anderen Truppenteilen abgeschnitten haben. Sie drohen die Sachsen vernichtend zu schlagen. Unter den Eingeschlossenen befindet sich auch der sächsische Kurfürst Johann Georg. In dieser Situation fasst sich der Kommandant eines Trupps kroatischer Söldner ein Herz. Unter Einsatz seines Lebens, gelingt es dem Hauptmann Ivan Sajatovic, mit seinen Leuten eine Bresche in die Reihen der Türken zu schlagen und den Kurfürsten zu retten. Danach wendet sich das Kampfglück und die Schlacht wird letztendlich gewonnen. Das geschlagene türkische Heer muss den Rückzug antreten, Wien und das deutsche Kaiserreich sind gerettet. Zum Dank für seinen Einsatz überhäuft der sächsische Kurfürst den Mann vom Balkan mit allen Ehren und schenkt ihm das Gut Groß-Särchen in der Lausitz. Außerdem erhebt er den Fremden in den Adelsstand. So wird aus dem Kroaten Ivan Sajatovic der Sachse Johann von Schadowitz.


    Über die Gegenwart des Johann von Schadowitz in der Lausitz sind bruchstückhafte Details historisch überliefert. Bekannt ist, dass er ein für damalige Verhältnisse enorm hochgewachsener Mann war und eine charismatische Ausstrahlung besaß. Er war ein sehr guter Reiter und hatte einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Während der Herrschaft auf seinem Gut hob er beispielsweise die Leibeigenschaft der Bauern auf und pflegte ein gutes Verhältnis mit der einheimischen sorbischen Bevölkerung. Durch weitere Reformen erlebte die Landwirtschaft in seinen Besitzungen eine Blütezeit. Außerdem soll er ein streng gläubiger Katholik gewesen sein. Die ganze Umgebung war historisch eigentlich protestantisch geprägt, deshalb musste er zur Ausübung seiner religiösen Überzeugung die katholische Gemeinde der benachbarten Stadt Wittichenau aufsuchen.


    Man sagte ihm auch eine Nähe zu sogenannten „schwarzen Künsten“ nach, das heißt, er beschäftigte sich mit wundertätigen Wissenschaften. Trotz aller Extravaganzen blieb er für seine Lehnsherren ein verlässlicher Untertan. Er wurde so zum Beispiel als Ehrengast Mitglied der Leibgarde bei dem Begräbnis des Kurfürsten Johann Georg. Auch die Nachfolger des verstorbenen Regenten erwiesen ihm alle Ehren. Überliefert ist der Besuch des Kroaten bei einem Festbankett, das einst der frischgebackene neue sächsische Kurfürst Heinrich August ausrichtete. Jener Herrscher, der sich später auch König von Polen nennen durfte und der mit dem Beinamen „der Starke “ geehrt wurde. Zeitgenossen berichten, Schadowitz sei damals im Eiltempo mit einer Kutsche nach Dresden gefahren, um an den sächsischen Hof zu gelangen.


    Der Fremdling besitzt im Lausitzer Dorf Schwarzkollm eine Wassermühle. Ein Ort, zu dem es ihm immer wieder hinzieht. Niemand weiß, was er dort treibt. An diesem Punkt beginnen Legende und Wahrheit sich zu einem unauflösbaren Knoten zu verstricken. Der geheimnisvolle Fremde ist ein Mensch, der sich mit den Sorben in einer fremden, aber dennoch für sie verständlichen Sprache unterhalten kann, der Sympathien für die niederen Stände aufbringt und mit einem großen Gerechtigkeitssinn ausgestattet ist. Man versteht seine Sprache, aber man begreift ihn nicht. Man fürchtet ihn und verehrt ihn gleichzeitig. Wenn er nach seiner Heimat gefragt wird, sagt Schadowitz, er sein ein „Hrvat“ – ein Kroate. Die Habsburger Militärs der Zeit pflegen die kroatischen Söldner in ihrem Heer für ihre Lippen einfacher auszusprechen, indem sie sie „Krabaten“ nennen.


    Ist also daraus die Legende entstanden? Schadowitz stirbt im hohen Alter von 80 Jahren in Groß Särchen. In den Jahren nach seinem Tode entstehen erste Überlieferungen der Figur des „Krabat“. Geschichten um ihn werden von den Sorben von Generation zu Generation weitererzählt und jedes Mal verändert sich ihr Inhalt. Krabat wird zum Volkshelden der slawischen Minderheit in Deutschland.


    In der Legende, die sich im Laufe der Jahrzehnte herausbildet, ist Krabat ein Waisenjunge, der sich mit Betteln und Stehlen durchs Leben schlägt. Im Traum erscheint ihm ein geheimnisvoller „Schwarzer Müller“, der ihn auffordert in den Ort Schwarzkollm zur Mühle zu kommen und bei ihm in die Lehre zu gehen. Krabat erlebt diesen Traum immer wieder und so wird diese Aufforderung bald zu einer Mission. Die Mühle trifft er dann tatsächlich an und er wird als zwölfter Lehrling von dem Müller aufgenommen. Schnell wird Krabat klar, dass es sich bei der Mühle um einen sehr ungewöhnlichen Ort handelt. Man erlernt dort nicht etwa die Kunst des Müllerhandwerks sondern wird mit Magie und Zauberei vertraut gemacht.


    Krabat entpuppt sich als besonders talentierter Zauberlehrling. Er findet bald heraus, dass der „Schwarze Müller“ mit einer finsteren Gestalt im Bunde steht, dem sogenannten „Gevatter“. Dieser fordert jedes Jahr als Tribut das Leben eines Lehrlings, der dann durch einen neuen ersetzt werden muss. Krabat erlebt, wie sein bester Freund unter den Gesellen sein Leben geben muss. Daraufhin beschließt er, den „Gevatter“ und dessen Handlanger, den Schwarzen Müller zu bekämpfen. In der Zwischenzeit wird er auch vom Zauber der Liebe erfasst, ohne seine Angebetete tatsächlich zu kennen.


    Nach Ablauf der drei Lehrjahre erhält Krabat vom Müller das Angebot, die Mühle zu übernehmen. Empört lehnt er dies ab. Damit erzürnt er nicht nur seinen Lehrmeister sondern auch die Gestalt des Bösen, den Gevatter. Dessen Macht ist zu groß für Krabat. Nur die Kraft der Liebe kann ihn am Ende retten. Die zwölf Lehrlinge werden in Raben verwandelt. Krabats Angebetete (in anderen Versionen seine Mutter) muss ihn unter den Vögeln erkennen, sonst sind alle dazu verdammt, das Schicksal der Verwandlung bis ans Ende ihrer Tage zu ertragen. Die Kraft der Liebe siegt über Magie und Zauberei und so erlöst die Geliebte Krabat und seine Gefährten. Der Schwarze Müller ist besiegt. Krabat erbt die Mühle und macht sich als guter Zauberer einen Namen, indem er Wundertaten vollbringt.


    In diesen Wundertaten erkennen wir Motive aus dem Leben des Johann von Schadowitz wieder. In einer Sage rettet Krabat dem König August von Sachsen das Leben, indem er ihn vor einem Giftmord der Türken warnt. Zum Dank wird er an den Hof in Dresden geladen, wohin er mit einer Zauberkutsche durch die Luft fliegend gelangt. Ein anderes Mal verwandelt er den kargen Boden der Bauern in fruchtbares Land und die Kirche in Wittichenau wird durch seine Zauberei in ein prächtiges Gebäude verwandelt.


    Die Legende um Krabat wurde oft erzählt, in unzähligen Varianten. In der heutigen Zeit bekannt sind der metaphorische Roman „Krabat oder Die Verwandlung der Welt“ des sorbischen Autors Jurij Brzan und das Kinderbuch „Krabat“ des berühmten Kinderbuchautors Ottfried Preußler.


    Im Jahre 2008 wurde der Stoff frei nach der Preußler-Vorlage verfilmt. Die Figur eines anderen Zauberlehrlings hatte als Roman- und Filmheld inzwischen weltweit Karriere gemacht. Und so nimmt es nicht Wunder, dass „Krabat“ gewissermaßen als deutscher Harry Potter sehr erfolgreich in den Kinos gelaufen ist. Wer auf eine Spurensuche des historischen Krabat und des Johann von Schadowitz gehen will, kann in einem Ortsteil der Stadt Hoyerswerda fündig werden. Dort in Schwarzkollm steht sie noch immer: Die „Krabatmühle“.

    Wurde diese Akronymeritis in dem Zusammenhang eigentlich von Kölner Hooligans bei der sogenannten "HoGeSa" erfunden oder war das auch schon ein Nachahmer?


    Was "geliked" anbetrifft. Das ist ja auch grammatisch falsch. Laut Regeln deutscher Grammatik werden Fremdwörter auch mit deutscher Grammatik behandelt. Also wennschon dann "gelikt".


    OT: Eine Like-Funktion wäre mal was in der Büchereule.