Beiträge von Auri

    Manch einer mag jetzt fragen: Ist das Orm wieder zurück in Moers Büchern? Für mich erreicht es sicher nicht die sprudelnd-verspielte Kreativität von Blaubär oder Stadt der Träumenden Bücher, aber ich fühlte mich definitiv mehr „zu Hause“ als beispielsweise im Labyrinth oder bei Prinzessin Insomnia. Es ist vielleicht nur ein kurzes Kapitel in den „Buchhaim-Chroniken“, aber es fühlt sich an wie ein wichtiges.

    Dem stimme ich absolut zu, ich hab das Buch auch schon gelesen und hatte wirklich meine Freude daran, bin dem kleinen Buchling und den Klassikern gerne durch die dunklen Katakomben gefolgt. Es ist ein Häppchen, aber ein sehr leckeres, eins das wirklich wieder richtig Appetit auf das nächste größere Moers-Buch macht. Ich hatte so gehofft daß es mir gefällt und bin nicht enttäuscht worden.


    In Aussehen und Haptik ist der "Bücherdrache" wieder ein Traum, die Zeichnungen wie immer genial, witzig und liebevoll. Die Zeichnungen mochte ich übrigens auch im Labyrinth. Ich bewundere immer wieder wie unglaublich viel Phantasie, Detailreichtum und Arbeit da drinsteckt.

    So ein schöner Thread, ich liebe illustrierte Büche :)


    Von Neil Gaiman gibt es noch die schön illustrierte Ausgabe von "Der Sternwanderer" , ist auch eine wirklich schön zu lesende Geschichte.


    Von Alan Lee, der die meisten neueren Tolkienbücher illustriert hat, gibt es auch noch

    Schwarze Schiffe vor Troja und Die Rückkehr des Odyseus , beides Bücher von Rosemary Sutcliff, die häufig klassische Stoffe neu erzählt hat.


    Unglaublich schön sind auch alle von Gennadij Spirin illustrierten Bücher z.B. Die Geschichte vom Feuervogel


    Ein Traum von einem Buch ist auch "Trolle, Wichtel, Königskinder" von John Bauer


    Schön illustriert ist auch "Die Musik der Stille" von Patrick Rothfuss, wobei man mit der Geschichte wahrscheinlich nur was anfangen kann wenn man die "Königsmörderchronik" gelesen hat.



    Ganz toll illustriert sind auch die Bücher der Die Chronicen der Imaginarium Geographica von James A. Owen. Leider gibt es davon nur Bd. 1 und Bd. 2 in deutscher Übersetzung. Wunderschöne Bücher, ich kann nicht verstehen warum man sie nicht weiter übersetzt hat.


    Völlig anders vom Stil her, aber auch richtig toll, sind die "Wondla"-Bücher von Toni DiTerlizzi , leider hat man auch da beschlossen nur Bd. 1 und Bd. 2 zu übersetzen, Bd. 3 mußte ich mir dann in englisch kaufen.


    EDIT:

    Mir ist noch eingefallen "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness/Siobhan Dowd, ist allerdings ein dunkle, schwere Geschichte, sehr intensiv (und traurig)

    ottifanta

    Ah.. das ist ja eine gute Nachricht. Das letzte was ich mal gefunden hatte war ein Spaziergehvideo von Fforde in dem er über die Fortsetzung spricht und das war im Sommer 2012. Seither hatte ich immer mal wieder geschaut, aber nichts gefunden, auch auf seiner wirklich tollen Website, aber die ist so umfangreich, daß mir diese Seite offensichtlich entgangen ist. Danke dafür! :bluemchen

    Ich würde auch eine Fortsetzung favorisieren, ein Prequel wäre sicher auch spannend, wie es dazu kam, daß die Welt so ist wie wir sie in Bd. 1 vorgefunden haben, aber erst würd ich gern lesen wie es mit Eddie weitergeht. Allerdings ... würd ich natürlich auch das Prequel lesen, falls sich Hr. Fforde entscheidet zuerst die Vorgeschichte zu schreiben.


    Jetzt fehlt nur noch daß Hr. Rothfuss irgendwann seine Königsmörderchronik weiterschreibt und Hr. Sanderson seinen Rithmantisten.


    Fforde Ffiesta :grin, ja das wär klasse, leider etwas weit weg - da wär er wieder der Moment in dem man sich den Enterprise-Beamer wünschte, ist bestimmt lustig dort. Der Dodo mit dem Bier - wie schön *lach*

    Man sollte sich Zeit nehmen für dieses Buch. Anfangs um sich in das Geschehen hineinzudenken und zum Ende hin dann einfach um herauszufinden, was denn nun genau passiert ist und wie alles endet.


    Ich habe mir Anfangs recht schwer getan mit dem Buch, aber als dann Action aufkam und immer wieder völlig unerwartete Dinge passierten, war ich voll dabei.

    Ja, so gings mir auch, das Buch hat auch eine wirklich lange "Einführungsphase" , die man aber auch braucht um das Konzept dieser Welt halbwegs zu erfassen. Manches ist unserer Welt sehr ähnlich, anderers dann wieder so eklatant bis geradezu erschütternd anders, daß man so manche Erkenntnis über dieses Eiszeit-England erstmal verarbeiten muß, genauso wie ich mich an die doch eher finstere, manchmal auch sarkastische, fast bittere Grundstimmung gewöhnen mußte, die ich so von Fforde erstmal nicht kannte. Natürlich gibts aber tortzdem genügend zum Schmunzeln und Grinsen.


    Je länger ich an dem Buch dran war, je mehr ich in dieses Parallel-Großbritannien eingetaucht bin, desto begeisterter war ich wieder von dem unglaublichen Einfallsreichtum des Autors und wie er es bei alle Weitschweifigkeit, Phantasie und Skurilität doch immer wieder schafft den Leser zurück zum roten Faden zu führen.


    Mir gefiel besonders das Spiel mit den Träumen und der Realität in der Geschichte und man kann, wenn man möchte jede Menge Gesellschaftskritik hineinlesen, ohne daß einem diese Intension aufgedrängt wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Eiswelt irgendwann nochmal besuchen werde. Ich glaube mir sind bei der Erstlektüre viele Anspielungen und Details entgangen.


    Leider hab ich auch versäumt mir zitatwürdige Sätze einzumerken, von denen gab es im Rückblick gesehen einige, die ich aber auf die Schnelle nun nicht mehr finde. Ein zusätzlicher Grund das Buch vielleicht sogar bald nochmal zu lesen.


    Ich vergebe auch 8 von 10

    Grau: Ein Eddie Russet-Roman von Jasper Fforde

    510dPEbgRNL._SY491_BO1,204,203,200_.jpg


    .. ich hab ja die Hoffnung noch nicht aufgegegben daß Jasper Fforde irgendwann die Fortsetzung schreibt. Hab den Roman vor Jahren gelesen und war begeistert davon. Vor einiger Zeit ist mir die Hörbuchversion eher zufällig über den Weg gelaufen und ich bekam Lust meine Erinnerung aufzufrischen.


    Klappentext:

    Es läuft gut für Eddie Russett: Seine Rotsicht ist exzellent, er wird mit etwas Glück auf der Farbskala nach oben heiraten, und sein Leben plätschert angenehm ereignislos dahin - bis zu dem Tag, an dem er sich unrettbar und wider jede Vernunft verliebt. Denn Jane ist nicht nur geheimnisvoll und wunderbar stupsnasig, sie ist auch komplett farbenblind und gehört damit der gesellschaftlichen Unterschicht an: eine Graue! Jane hebt Eddies geordnete Welt aus den Angeln: Plötzlich hat er einflussreiche Feinde, wird mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, und zu allem Überfluss versucht seine Angebetete auch noch immer wieder, ihn umzubringen. Denn Jane hütet ein hochexplosives Geheimnis, und Eddie weiß bereits zu viel ... "Grau" ist das neue Meisterwerk des britischen Erfolgsautors Jasper Fforde. Ein spektakuläres Ideenfeuerwerk und phantastisches Abenteuer um Liebe, Verrat und die unüberschätzbare Macht der Neugier.


    "Momo" von Michael Ende



    Ich hab "Zero" unterbrochen, und gestern - angestupst durch die von Saiya angeregte Hör/Leserunde hier im Forum - die Momo-CD's wieder rausgekramt. Gelesen hab ich das Buch im Laufe meines Lebens schon mehrmals, sogar schon komplett vorgelesen. Diese wunderbare Geschichte kann man aber nicht oft genug hören oder lesen, man entdeckt auch immer wieder etwas Neues in der Geschichte, was einem in den vorangegangenen Lektüren noch nicht aufgefallen war.

    Also Danke für die Idee :flowers, passt auch viel besser in die Weihnachtszeit und Zero kann auch noch bis nächstes Jahr warten. Hab gestern beim weihanchtlichen Backen damit angefangen und bin inzwsichen schon bei Hr. Fusi und seinem grauen Besuch angekommen.


    51UzSgJ8ntL._SY498_BO1,204,203,200_.jpg

    "Nun Pjotr? Noch nichts zu sehen?" fragte am zwanzigsten Mai des Jahres 1859 ein Herr in der Mitte der Vierziger mit verstaubtem Mantel und karierten Hosen, der ohne Mütze auf die niedrige Freitreppe des Rasthauses auf der ...er Chausee herausgetreten war, seinen Diener, einen jungen und pauspäckigen Burschen mit einem weißlichen Flaum am Kinn und kleinen trüben Äuglein.

    Der Diener, an dem alles: der Türkisring am Ohr, die pomadisierten, in verschiedenen Tönungen gefärbten Haare und die ehrerbietigen Körperbewegungen - mit einem Wort, alles einen Menschen der jüngsten, vervollkommneten Generation verriet, blickte herablassend die Straße entlang und antwortete: "Nein, Herr, noch gar nichts zu sehen."

    "Nichts zu sehen?" wiederholte der Herr.


    Regenfisch

    "Der Schnee, das Feuer... " ist mir auch noch als sehr atmosphärisch, aber auch als sehr schwer und düster in recht präsenter Erinnerung, obwohl es schon eine ganze Weile her ist, daß ich es gelesen hab, dürfte kurz nach Erscheinen gewesen sein. Auf jeden Fall wirklich lesenwert.

    Ich hör grad beim Bügeln und ähnlichen "spannenden" Tätigkeiten:


    "Zero - Sie wissen, was du tust" von Mark Elsberg

    Sprecher: Steffen Groth


    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

    61e0ewB-ciL._AA300_.jpg
















    Wollt ich schon ewig mal lesen, jetzt hör ich es eben. Hab erst vorgestern damit angefangen, aber bisher hört es sich gut, beginnt auch recht rasant, die Naivität so mancher Protagonisten ist allerdings schon ziemlich ausgeprägt. Mal sehen wie es weitergeht.

    Ich hab "Binti" im Sommer gelesen, die drei Einzelbände als ebook, bin aber tatsächlich am überlegen ob ich mir das TB doch noch kaufe. Mir hat die ungewöhnliche Geschichte auch richtig gut gefallen und ist mir auch detaillreich in Erinnerung geblieben, das ist ja auch immer so eine Art Qualitätskriterium.

    Eine Mischung aus afrikanischen Traditionen, ein bisschen gefühlte Mystik und Phantastik und viel SF, gleichzeitig eine Art Coming-of-Age Geschichte in der es um Werte wie Toleranz und Freundschaft geht, aber gerade in Bezug auf afrikanischenStammeskultur auch um Emanzipation und Selbstbestimmung.


    Wirklich empfehlenswert! (9/10)


    Momentan kämpfe ich mich etwas mühsamer durch "Lagune" von der gleichen Autorin. Durchaus interessant, aber deutlich schwerer zugänglich.

    Fürs Gesicht wäre ich noch auf der Suche nach der ultimativen Lösung, da ich zu Rosacea neige (Hautrötung) und eher trockene bisschen zu Unteinheiten neigende Haut habe. Hab noch nicht das Richtige gefunden.

    Hast Du schon mal die Reinigungsmilch von Dr. Hauschka probiert? Meine Mutter hatte auch Rosacea und ist damit sehr gut klar gekommen. Ich benutze die Reinigungsmilch auch schon seit Ewigkeiten und hab sehr empfindliche Gesichtshaut was die Inhaltsstoffen anbelangt. Ich muß danach abends auch nichts mehr schmieren, die Haut fühlt sich gut an und spannt auch nicht.

    Mülltechnisch ist die Gesichtsmilch auch nicht so schlimm, gibts in der Glasflasche und man braucht davon nur sehr wenig, die Flasche reicht bei mir sehr sehr lang.

    Weil hier sehr viel über Shampoo, festes Shampoo etc. geschrieben wurde:

    Bei all meinen Versuchen diesbezüglich hat gegen Bioshampoos von entsprechenden Firmen, feste Seifen usw. ganz klar "Roggenmehl" gewonnen. Ich hatte diese Anwendung immer mal wieder gelesen und irgendwann hat die Neugier gewonnen und ich habs ausprobiert. Ich hatte danach wunderbar duftige Haare, die ohne beschwert zu sein, gepflegt wirkten. Da ich sehr feine, glatte Haare hab, werden pflegende Shampoos bei mir sehr schnell "zu viel" und die Haare hängen nur noch.

    Rezept und Anwendung findet man z.B. hier bei Smarticular .

    Ich mach das jetzt auch nicht immer und völlig konsequent, unterliege auch immer wieder den Verlockungen der Industrie von Düften und großen Versprechungen. Aber immer wieder wenn ich es mal mache, frage ich mich warum ich es eigentlich nicht immer benutze. Nebenher kann man das "Shampoo" beim Auswaschen auch gleich noch als "Duschgel" verwenden, es pflegt auch die Haut sehr gut.

    Danach noch Jojobaöl auf die Haut und in die Haarsitzen und eigentlich, ganz eigentlich wäre das alles was es bräuchte (ich halt das aber meistens doch so nicht durch und ein Langzeittest steht noch aus) .


    Klingt ein bisschen seltsam mit dem Roggenmehl, ist auch im ersten Moment ein bisschen seltsam sich das Mehl zum Duschen anzurühren - aber es funktioniert tatsächlich. (ich hab den Thread überflogen, falls ich übersehen habe das es schon mal genannt wurde bitte ich um Entschuldigung)


    ***


    Neben vielem was hier so an praktischen Tipps steht hab ich auch noch eine Anregung. Ihr kennt doch alle die Weck-Gläser, ich nehme diese superpraktischen Gläser für alle Arten von Lebensmittelaufbewahrung her, besonders im Kühlschrank - die sind relativ günstig, gibts in vielen Größen und man kann sie super aufeinanderstapeln, sind also im Kühlschrank auch noch sehr praktisch. Die Deckel lege ich einfach nur drauf (ohne Gummiring) , das ist eigentlich dicht genug.

    Ich hab recht lange gesucht, bin mir eigentlich sicher daß irgendwer irgendwo diese Frage bestimmt schon gestellt hat und /oder es einen Thread für solche Fragen gbit, finde es aber einfach nicht, deshalb dacht ich mir ich frag jetzt einfach hier in dem Testthread um nicht für eine Frage einen extra Thread aufzumachen.


    Wie kann ich die "ungelesenen Themen" (das rote Kästchen neben Forum) auf Null setzen wenn ich länger nicht on war? Ich kenn das System aus verschiedenen Foren, eigentlich gibts da irgendwo ein Häkchen um alle ungelesenen Themen auf "gelesen" zu setzen, aber ich find hier keine Möglichkeit und bitte deshalb um Hilfe. Wie gehts? Danke

    little sparrow

    Ich hatte beim Hören immer mal wieder den Gedanken, daß Gaiman mit dem Buch der Stadt "London" huldigt, auf seine sehr eigene Art natürlich. Die Story an sich, also der Grundhandlungsfaden ist jetzt - zumindest für Fantasyleser - nicht so sensationell, hatte auch ab und zu kleinere Längen, aber die Kulisse, die detaillierte Sprache, die skurilen Charaktere, die Vermischung von Story mit bekannten Sagen und Legenden der Welt und vor allem die dunkle mystische Atmosphäre von "Unterlondon" machen den Reiz aus.


    Saiya

    Miss Gladys und ihr Astronaut sind auch kürzlich auf meinen SuB gewandert, allerdings in Buchform, iIch glaub auch das Buch wird dort nicht lang liegen, ich hab richtig Lust drauf.