'Rauchland' - Prolog (Samstag) & Erster Teil (Sonntag)

  • Ein ganz schön verzwickter Fall. Weder Beweise noch ein eindeutiges Motiv zeichnen sich ab. Beliebt scheint das Opfer nicht gewesen zu sein, jedoch ein Motiv für Mord? Der vermeintliche Mörder muss es nicht gewesen sein. Ganz schön mutig, eine mit einem Messer bewaffneten Man zu verfolgen.

    Bin gespannt, wie es weitergeht.

  • Für den brennenden Kotten an der holländischen Grenze gab es ein ganz konkretes Vorbild: das alte Bauernhaus meiner Großeltern, das tatsächlich einer Straße weichen musste. Ähnlich abgelegen und "unheimlich", nicht nur wegen dem Plumpsklo hinterm Haus und dem gemauerten Brunnen, aus dem das Wasser geholt wurde ...

    Das kann man sich heute fast nicht mehr vorstellen, nicht wahr?

    Warst du dann als Kind öfters dort?

  • Mehr als die ersten Seiten habe ich leider nicht geschafft.............aber den Einstieg fand ich klasse.

    Ich konnte mir das Paar auf seinem Weg so richtig vorstellen - und die Unterhaltung dazu war auch sehr passend.:lache


    Also ich hätte den Mann mit Messer ganz sicher auch nicht verfolgt............

  • Hm...

    Bin ja gespannt was da noch alles kommt. Scheint alle Fälle nun zusammen zu ziehen. Also Kruse taucht evtl wieder auf und dann noch der Kerl, der Tenbrink damals den Schädel eingeschlagen hat. Dann noch die Sache mit seiner Tochter oder auch nicht (ich denke ja er ist schon der Vater, ihr?).

    Dann noch die schwangere Staatsanwältin. Puh.

    Und dann noch ein Mord ohne Motiv. Bisher.

    Ob wirklich jemand ihn umgebracht hat wegen der Straße damals?

    Das mit den Rauchnächten ist echt interessant.

    Der Anfang war echt amüsant zu lesen. Irgendwie so ein typisches Ehestreitgespräch, wenn Alkohol im Spiel ist. Diese Wanderung. Brrrr. Da hab ich direkt auch gefroren.

    Mei, ich kann mir nur die Namen immer nicht merken von den Leuten. 😂

    Jedenfalls gleich mal viel los am Anfang!

  • Für den brennenden Kotten an der holländischen Grenze gab es ein ganz konkretes Vorbild: das alte Bauernhaus meiner Großeltern, das tatsächlich einer Straße weichen musste. Ähnlich abgelegen und "unheimlich", nicht nur wegen dem Plumpsklo hinterm Haus und dem gemauerten Brunnen, aus dem das Wasser geholt wurde ...

    Ah wie interessant!

    Ich kann mir echt nicht vorstellen wie man so leben mag. Also ohne alles! So ohne Handy oder PC, ok, ist ja schon neu und so. Aber ohne fließendes Wasser oder Strom?

  • Was mich dieses Mal allerdings immer wieder aus dem Lesefluss bringt, sind die plattdeutschen und niederländischen Bemerkungen..komisch, hat mich in den vorherigen Bänden nicht gestört.. :(

    Man muss nicht jedes plattdeutsche Detail verstehen, mir ging es eher um die Sprachstimmung und -melodie, vor allem bei den älteren Leuten wie Schultewolter etc. Die wichtigen Sachen erklären sich aus dem Zusammenhang. Wenn ich mein Heimatdorf im Münsterland besuche, verstehe ich auch nicht jedes Wort ;-)

  • Gleich bin ich wieder mittendrin. Maik mit seinen Frauengeschichten, die ihn immer wieder einholen, Heinrich mit seiner unbewältigten Vergangenheit, ein bisschen Plattdeutsch, der unbeliebte Bremer und die Geschichten um die Rauchnächte. Von den Rauchnächten hatte ich noch nichts gehört und die nachbarlichen Zusammentreffen mit Trinkgelage kommen mir irgendwie bekannt vor. Amüsant die Gedanken und Gespräche des Ehepaars auf dem Weg durchs Venn. Der Vorruheständler ist sofort dabei, wenn es einen Fall gibt und an das seltsame Paar in der Männerwirtschaft kann ich mich noch sehr gut erinnern. So in etwa hatte ich die Geschichte erwartet - viel Bekanntes, etwas Neues und auch die Fortschreibung der Geschichten.

    :Hörbuch Marlene Averbeck - Das Lichtenstein: Modehaus der Träume

    :lesend David Gordon - Tödlicher Coup

    :lesend Matthias Riedl - Mein Weg zur gesunden Ernährung

    :lesend Petra Durst-Benning - Die Fotografin: Die Stunde der Sehnsucht

  • So in etwa hatte ich die Geschichte erwartet - viel Bekanntes, etwas Neues und auch die Fortschreibung der Geschichten.

    Es war mir einerseits wichtig, bestimmte Geschichten weiterzuerzählen, aber gleichzeitig soll der Krimi auch allein für sich stehen können, ohne Vorkenntnisse aus den früheren Fällen zu haben. Das ist immer ein Spagat, weil man "altgediente" LeserInnen nicht langweilen und neue nicht abschrecken will. Ähnlich ist es auch mit dem Münsterländer Platt. Die Nicht-Westfalen sollen nicht verstört werden und die Münsterländer nicht denken: "Warum übersetzt der das denn jetzt, ist doch klar!" ;-)

  • Was mich dieses Mal allerdings immer wieder aus dem Lesefluss bringt, sind die plattdeutschen und niederländischen Bemerkungen..komisch, hat mich in den vorherigen Bänden nicht gestört.. :(

    Die stören mich nicht - ich lese sie quasi in Gedanken laut, dann ist die Bedeutung eigentlich immer schnell klar. :-) Wenn es nicht eh gleich nochmals auf deutsch erklärt wird. ;-)