'Wo die Dunkelheit beginnt' - Seiten 087 - 175

  • Mir gefällt das Buch nach wie vor sehr gut, aber so langsam könnte die Geschchte ein bisschen Fahrt aufnehmen, ist ja nicht mehr so viel Buch übrig. ;) Und nur die Liebesgeschichte zwischen Martin und Rebecca ist mir ein bisschen wenig.


    Die Tour von Dimitri mit dem Schneemobil, da hätte ich gerne noch mehr von gelesen.

  • Mir gefällt das Buch nach wie vor sehr gut, aber so langsam könnte die Geschchte ein bisschen Fahrt aufnehmen, ist ja nicht mehr so viel Buch übrig. Und nur die Liebesgeschichte zwischen Martin und Rebecca ist mir ein bisschen wenig.

    Naja, hast ja noch mehr als die Hälfte vor dir :lache


    ... Und klar, es geht in diesem Abschnitt um Martin und Rebecca, die sich ja nun auch krachend ineinander verliebt haben, obwohl sie es beide eigentlich nicht wollten, aber mehr noch geht es doch um das was Rebecca ist oder auch nicht ... oder kommt das nicht rüber? :gruebel


    Die Tour von Dimitri mit dem Schneemobil, da hätte ich gerne noch mehr von gelesen.


    Ich sag mal - weiterlesen ;)

  • Obwohl der Fokus deutlich auf Rebecca liegt, die Zahl der Andeutungen macht es für mich unwahrscheinlich, dass sie die Einzige mit unbewältigter Vergangenheit ist. Dass ein spröder Langweiler von Prof eine amour fou erlebt und das so weit ab von der Welt ist schön zu lesen. Vor allem dieser innere Kampf zwischen Bauch und Hirn.

  • Naja, hast ja noch mehr als die Hälfte vor dir :lache


    ... Und klar, es geht in diesem Abschnitt um Martin und Rebecca, die sich ja nun auch krachend ineinander verliebt haben, obwohl sie es beide eigentlich nicht wollten, aber mehr noch geht es doch um das was Rebecca ist oder auch nicht ... oder kommt das nicht rüber? :gruebel

    Doch das kommt genauso rüber, und ich bin auch wirklich gespannt, was Rebecca zu diesem Schritt getrieben hat. Ich bin nur einfach kein Liebesroman-Leser, so dass mir eine Liebesgeschichte schnell mal zuviel wird, liegt dann allein an mir. ;)

    Ich denke auch, dass Rebecca nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis mit in die Kälte geschleppt hat.

  • Doch das kommt genauso rüber, und ich bin auch wirklich gespannt, was Rebecca zu diesem Schritt getrieben hat.

    Da bin ich jetzt gerade mal erleichtert. Das war etwas, was reichlich Hirnschmalz gekostet hat.


    Ich bin nur einfach kein Liebesroman-Leser, so dass mir eine Liebesgeschichte schnell mal zuviel wird, liegt dann allein an mir.

    Okay, klar, das verstehe ich. Bleib dran. Dann passt es schon. Versprochen.

  • Dass ein spröder Langweiler von Prof eine amour fou erlebt und das so weit ab von der Welt ist schön zu lesen. Vor allem dieser innere Kampf zwischen Bauch und Hirn.

    Das wird Captain sehr erfreuen

    Das tut es wirklich, denn genau das war die Absicht. Es ist einfach schön zu lesen, wenn der Martin dann auch als Kopfmensch rüber kommt. Dieser von Dir erkannte Bauch-Hirn-Kampf erinnert mich wieder an einen kleinen, ständig schwelenden Disput zwischen mir und Alex. Ihre Rebecca sollte ursprünglich etwas forscher in diese Beziehung steuern. Das war für mein Martin nicht ohne weiteres annehmbar. Scheinbar haben wir einen guten Kompromiss gefunden.

  • Mir gefällt bei diesem Buch nach wie vor die Beschreibung des Alltagslebens auf Spitzbergen und die Atmosphäre in dieser kalten, dunklen Welt richtig gut.

    Und die Hundeschlittenfahrt, die so ausführlich geschildert wurde war toll. Da hatte ich richtig das Gefühl mit auf dem Schlitten zu stehen und dabei zu sein. Ich würde so eine Schlittenhundefahrt auch wahnsinnig gerne mal selbst machen. Ich habe schon geschaut, man kann es auch in Deutschland, im Bayerischen Wald buchen. Aber das ist natürlich nicht ganz das selbe wie dort in der grandiosen Natur. Ihr seid dort bestimmt auch selbst bei so einer Schlittenhundefahrt mitgefahren, oder? Ach, ich stelle mir das einfach traumhaft vor.



    Mir gefällt das Buch nach wie vor sehr gut, aber so langsam könnte die Geschchte ein bisschen Fahrt aufnehmen, ist ja nicht mehr so viel Buch übrig. Und nur die Liebesgeschichte zwischen Martin und Rebecca ist mir ein bisschen wenig.

    :write

    Ansonsten geht es mir hier ein bisschen so wie Zwergin. Ich warte schon gespannt darauf, ob es außer der Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Martin noch weiter Handlung geben wird. Ich war bei diesem Buch tatsächlich gar nicht so auf eine Liebesgeschichte eingestellt. Aber mal schauen, ich hoffe einfach es kommt noch etwas mehr Handlung dazu.

  • Ich war bei diesem Buch tatsächlich gar nicht so auf eine Liebesgeschichte eingestellt.

    Warum eigentlich nicht? Was weckt eine andere Erwartungshaltung? Cover? Klappentext? Das würde mich schon interessieren! Vor allem für die Gestaltung des nächsten Romans.


    Aber davon mal abgesehen, es dümpelt auch nicht nur als love-story dahin ;)

    Und die Hundeschlittenfahrt, die so ausführlich geschildert wurde war toll. Da hatte ich richtig das Gefühl mit auf dem Schlitten zu stehen und dabei zu sein.

    Das wird Captain freuen, war sein Kapitel :)


    Und richtig getippt, ich denke man kann so etwas nur dann so schreiben, dass es auch wirklich intensiv beim Leser ankommt, wenn man es selber mal gemacht hat. Gilt nicht für alles, aber hier schon, meine ich.

  • Ihr seid dort bestimmt auch selbst bei so einer Schlittenhundefahrt mitgefahren, oder?

    Richtig! Alex und ich bildeten mit 5 Hunden ein Team, das als Teil einer kleinen Karavane (4 Schlitten) einen Tag lang eine Exkursion zu einer Gletscherhöhle unternahm. Das Arbeiten mit den Vierbeiner in dieser einzigartigen Landschaft unter arktischen Bedingungen war grenzenlos faszinierend. Bei minus 15 Grad, leichtem Schneetreiben und mäßiger Sicht in einem Gebiet unterwegs zu sein, das zumindest an diesem Tag noch kein Mensch berührt hat, verursachte einzigartige Gefühle. Dazu die Akustik. Nur das Hecheln der Hunde und das weiche Knirschen der Kufen im pulvrigen Neuschnee, der reichlich über Nacht gefallen war, konnte man hören. Es ist ganz und garnicht so, dass man nur auf dem Schlitten steht und sich ziehen läßt. Die Fellkameraden geben einen schon Bescheid, wenn es an der Zeit ist wieder mitzuarbeiten. Und das kommt recht häufig vor. An Frieren ist da nicht zu denken.

  • Warum eigentlich nicht? Was weckt eine andere Erwartungshaltung? Cover? Klappentext? Das würde mich schon interessieren! Vor allem für die Gestaltung des nächsten Romans.

    Ich bin mittlerweile ein gutes Stück weiter und das "zu viel Liebesgeschichte " schiebe ich mittlerweile auf das Lesen in einer LR. Dieser Abschnitt war davon geprägt und deswegen kam es mir in dem Moment als zu viel vor. Im gesamten passt es, finde ich.

  • Warum eigentlich nicht? Was weckt eine andere Erwartungshaltung? Cover? Klappentext? Das würde mich schon interessieren! Vor allem für die Gestaltung des nächsten Romans.

    Ich finde das Cover von diesem Buch wunderschön, das wollte ich eh schon mal schreiben. :love: Die Farben und die Natur kommen so wunderbar zur Geltung. Ich lese das Buch tatsächlich vor allem wegen dem tollen Cover, den Klappentext habe ich nur überflogen.

    Und ich hatte irgendwie die Erwartung bei diesem Buch einen Krimi zu bekommen, weil mir ganz viele Eulen gesagt haben: Alex Berg schreibt so tolle Krimis.:)

    Aber ihr hatten ja schon vorweg geschrieben, das es sich hier nicht um eine Krimi handelt. Also habt Ihr definitiv keine Schuld an meinen seltsamen Erwartungen, liegt wohl einfach an mir selbst.;)

  • Zwergin

    Danke! Ich hoffe, du empfindest mein Nachhaken nicht als nervig, aber für mich/uns als Autoren ist ein solches feedback so hilfreich!

    Auf gar keinen Fall. Das gehört doch zu einer Leserunde dazu, der Austausch zwischen Autor und Leser. Und ich mag es auch sehr, mir dann auf Nachfrage nochmal zu überlegen, was mir jetzt wirklich genau nicht gefallen oder sehr gut gefallen hat. Es ist einfach ein anderes Leseerlebnis, als alleine für sich.

  • Bin jetzt auch hier angekommen. Die Liebesgeschichte nimmt für mich nicht zuviel Raum ein, ich finde sie nur etwas intensiv. Die beiden sind ja nicht mehr ganz jung, da hätte ich nicht soviel Leidenschaft erwartet. Eher auch mal gemeinsame Netflix Abende...


    Ansonsten warte ich auch darauf, dass die Handlung Fahrt aufnimmt. Der Klappentext klingt für mich eigentlich nach einem Thriller:

    "Sie haben keine Angst im Dunklen?"

    "... ein perfides Spiel um Wahrheit, Liebe und die Schrecken der Vergangenheit."

    "Wie so mancher Bewohner Spitzbergens sucht auch Rebecca in der Dunkelheit der Polarnacht Zuflucht vor ihrer Vergangenheit – doch jeder Frage nach ihrem früheren Leben weicht sie geschickt aus. Als eines Nachts eine Kollegin Martins mit einer Kopfverletzung tot im Schnee gefunden wird, muss nicht nur Martin entscheiden, ob man Rebecca wirklich trauen kann ..."

    "Gänsehaut-Atmosphäre"


    Ich vermute dass Rebecca etwas schlimmes wiederfahren ist. Eventuell hängt sogar der Tod ihrer Schwester damit zusammen. Da kann ich es verstehen, wenn sie nicht darüber reden möchte. Sie hat eine Affäre mit Martin - ob es mehr wird, wird sich zeigen. Aber er hat kein Recht auf ihre Vergangenheit. Er sollte sich auf das Jetzt konzentrieren und über die Zukunft nachdenken. Aber für ihre Vergangenheit ist es meiner Meinung nach noch viel zu früh in der Beziehung.


    Ich habe jetzt noch eine zweite Lieblingsfigur: Sanne

    Wenn ich auf Dienstreise bin (seit Corona allerdings kaum noch), stöbere ich auch gerne in den Supermärkten und bringe Dinge mit die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Und ich koche gerne... ^^

    Außerdem scheint sie die Vernünftigste zu sein.

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Ich finde das Cover von diesem Buch wunderschön, das wollte ich eh schon mal schreiben. Die Farben und die Natur kommen so wunderbar zur Geltung.

    Das ist doch mal eine Ansage :)) Danke! Ich bin ein wenig zwiegespalten, weil es doch viel Krimiassoziationen weckt, aber letztlich bin ich kein Marketingprofi und halte mich da lieber raus. Und du hast schon recht, farblich ist es schon schön.



    Alex Berg schreibt so tolle Krimis.

    :)


    Als Autorin empfehle ich ganz unvoreingenommen Machtlos oder wenn es nicht politisch sein soll Dein totes Mädchen Info zu den Büchern findest du auf meiner Website.

  • Bin jetzt auch hier angekommen. Die Liebesgeschichte nimmt für mich nicht zuviel Raum ein, ich finde sie nur etwas intensiv. Die beiden sind ja nicht mehr ganz jung, da hätte ich nicht soviel Leidenschaft erwartet. Eher auch mal gemeinsame Netflix Abende...

    Ganz fürchterliches Voruteil ;) Verliebtheit ist auch bei alterunabhängig ganz intensiv und mit viel Leidenschaft, wir sind hier in den ersten Wochen!!! Netflix kommt später ...


    Der Klappentext klingt für mich eigentlich nach einem Thriller:

    Ja, ist mir auch zu sehr in die Richtung ausgelegt. Ich hatte da schon gebremst, weil es einfach nicht gut ist, wenn falsche Erwartungen geweckt werden.


    Ich habe jetzt noch eine zweite Lieblingsfigur: Sanne

    Wenn ich aufi Denstreise bin (seit Corona allerdings kaum noch), stöbere ich auch gerne in den Supermärkten und bringe Dinge mit die es bei uns in Deutschland nicht gibt. Und ich koche gerne...

    Endlich! Ich wollte schon fragen, ob es jemanden gibt, der Sanne besonders mag. Und wie cool, dass du unterwegs auch in Supermärkten stöberst und gern kochst - mach ich auch ^^

  • Auch dieser zweite Abschnitt gefällt mir sehr gut. Mein absolutes Highlight war definitiv die Hundeschlittenfahrt - wie gerne wäre ich da dabei gewesen. :love: Spitzbergen entwickelt sich immer mehr zu einem Reiseziel, dass man unbedingt besucht haben muss.


    Als großer Walfan habe ich ein ganz klein bei der Stelle gezuckt, als die Hunde gefrorenes Walfett bekommen haben. :zwinker

    Bin jetzt auch hier angekommen. Die Liebesgeschichte nimmt für mich nicht zuviel Raum ein, ich finde sie nur etwas intensiv. Die beiden sind ja nicht mehr ganz jung, da hätte ich nicht soviel Leidenschaft erwartet. Eher auch mal gemeinsame Netflix Abende...

    Für mich nimmt die Liebesgeschichte so gesehen auch nicht zu viel Raum ein. Ich habe mich nur dabei ertappt, wie ich ein wenig hibbelig wurde, weil ich am Ende dieses Abschnitts noch nicht so recht wusste, wohin die "Reise" gehen würde. Allerdings liegt das in erster Linie an meiner angeborenen Ungeduld. :schaem


    Auch was die Intensität der Liebesbeziehung zwischen Rebecca und Martin betrifft, habe ich nichts zu beanstanden. Ich finde, es kommt auch gerade in diesen Szenen gut rüber, dass die beiden eine Art "verlorene Seelen" sind, die in Spitzbergen alles hinter sich lassen wollten. Diese Liebesbeziehung war/ist also so etwas wie eine Art Anker für die beiden, was es noch intensiver für sie macht.