'Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten' - Seiten 001 - 108

  • Bis zum Blindstoß bin ich schon gekommen.

    Wurmlöcher zu bohren habe ich zuerst als Witz aufgefasst, aber es scheint ja Ashbys Auftrag zu sein. Die Besatzung ist bunt zusammengestellt. Die Namen kann ich mir schlecht merken. Rosemary hat ein Geheimnis, was sie verschweigt. Das macht mich neugierig. Tunnel bohren im leeren Raum hielt ich bisher nicht für notwendig und die Erklärung im entsprechenden Kapitel war schwer verständlich. Vielleicht hat ein Teilnehmer das besser verstanden.

  • Ich bin super reingekommen. Ich mag es, wenn man ohne viel Vorwort gleich reingeschmissen wird. Eine sehr interessante Crew. Alle so schön verschieden und schräg, dass man sie nicht durcheinander bringt und sogar am gesprochenen Wort schon merkt, wer es sein muss. Sehr gut herausgearbeitet wird auch, wie fremd die fremden Rassen wirklich sind.


    Was Rosemary wohl verbirgt? Es hat irgendwie mit der Familie zu tun. Ist jemand von den Angehörigen bekannt im Weltraum? Wegen eines Verbrechens vielleicht? Ich denke, es ist nicht Rosemary, die etwas getan hat, sondern sie schämt sich ein wenig für jemand anderen. :gruebel

    Vielleicht hat ein Teilnehmer das besser verstanden.

    Naja, da es sich hier ja um etwas phantastisches handelt, nehme ich die Fakten mal so hin. Der Raum hat irgendwie eine Art Materie, die man mit einem Bohrer durchstoßen kann. Tatsächlich ist das auch nicht schwieriger für mich zu verstehen als die wirklichen Tatsachen, dass z.B. schwarze Löcher nicht nur alle Materie sondern auch die Zeit verschlucken und verändern. Ich stelle mir also dieses Bohrmanöver ein wenig vor, wie ein schwarzes Loch machen. Und sehr sehr gefährlich wenn man liest, was da mit dem einen "Feld" passiert ist. Das klingt wirklich übel. 8|


    Ich mag auch den Humor in der Geschichte.

    Vorhänge mit Quallen :lache nicht mein Dekogeschmack.

    Hollundergrüße :wave




    :lesend

    Das Reich der Vampire - Jay Kristoff



    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Ich bin auch gut in die Geschichte reingekommen. Das Englisch liest sich für mich angenehm und entspricht zum größten Teil meinem Wortschatz. Die Abkürzungen einiger Begriffe, wie z.B. vid oder bot kann ich mir ganz gut zusammenreimen.

    Die Vorstellung der sehr verschiedenen Besatzungsmitglieder finde ich auch gelungen. Man lernt gleich einiges über die Spezies, die Organisation, Machtverteilung und die geschichtliche Entwicklung der Besiedelung dieses Universums. Finde ich alles interessant und nachvollziehbar dargestellt.


    Die Hauptperson Rosemary kommt gleich mit einem persönlichen Geheimnis ins Spiel, das eine besondere Spannung aufbaut.

    Was Rosemary wohl verbirgt? Es hat irgendwie mit der Familie zu tun. Ist jemand von den Angehörigen bekannt im Weltraum? Wegen eines Verbrechens vielleicht? Ich denke, es ist nicht Rosemary, die etwas getan hat, sondern sie schämt sich ein wenig für jemand anderen.

    Ja, das vermute ich auch. Ein Abschnitt der Nachrichten vom Official News Source hat wohl damit zu tun. Ich denke, sie war in ihrem Familienunternehmen eingebunden bis sie deren Machenschaften durchschaut hat und vor der Entdeckung durch die Behörden abgetaucht ist. Vielleicht hat sie sogar (bewusst oder unbewusst) einen Hinweis dazu geliefert.

    Jedenfalls scheint ihre Familie reich genug zu sein, um sich bedienen zu lassen.


    Auf dem Raumschiff Wayfarer geht es recht locker zu. Der Captain lässt sich auch gleich von der Neuangekommenen mit Vornamen anreden. Eine Crew von nur acht Personen ist schön überschaubar. Ich habe mich schon manchmal gefragt, wozu die Raumschiffe im Star-Trek-Universum hunderte von Besatzungsmitglieder braucht.


    Einiges hat mich an diese Science-Fiction-Welt erinnert, wie dieser Algen-Antrieb (ST Voyager).

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

    Erzählungen

  • Bis zum Blindstoß bin ich schon gekommen.

    Wurmlöcher zu bohren habe ich zuerst als Witz aufgefasst, aber es scheint ja Ashbys Auftrag zu sein. Die Besatzung ist bunt zusammengestellt. Die Namen kann ich mir schlecht merken. Rosemary hat ein Geheimnis, was sie verschweigt. Das macht mich neugierig. Tunnel bohren im leeren Raum hielt ich bisher nicht für notwendig und die Erklärung im entsprechenden Kapitel war schwer verständlich. Vielleicht hat ein Teilnehmer das besser verstanden.

    Sissix versucht es mit ihrem Frühstücksbrei zu erklären, aber gibt auch zu, dass das Grundprinzip eigentlich für menschliche Gehirne nicht wirklich zu verstehen ist. Dazu braucht es diese Virus-Gemeinschaft, die sich in Ohan vereinigt hat.


    Ich stelle mir da verschiedene Dimensionen von Raumzeit vor, die durch den Bohrer in Wechselwirkung gebracht werden und dann mit den Bojen innen und den Käfigen an Start- und Endpunkt zu einem Tunnel offen gehalten werden. Die Erklärung mit der Türschwelle, die zwei Räume miteinander verbindet, die eben nur an zwei verschiedenen Orten einer Stadt sind, finde ich auch ganz einleuchtend.

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    Erzählungen

  • Ich mag auch den Humor in der Geschichte.

    Vorhänge mit Quallen :lache nicht mein Dekogeschmack.

    Ja, ich finde den Humor auch nett.

    Warum nicht Quallen in den Vorhängen? Ich kann mir das schon ganz hübsch oder/und skurril vorstellen.

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    Erzählungen

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  • Ich lese ja auch auf englisch - war billiger - deshalb hoffe ich, dass die Begriffe trotzdem passen. Dieses "Wurmloch-Bohren" funktioniert wohl so ähnlich wie ein Hyperraum-Flug in anderen SF-Filmen und Serien, nur dass der Korridor durch das setzen von Bojen offen gehalten und an beiden Endpunkten mit Käfigen (wie auch immer man sich die vorzustellen hat - wirklich ein Gebilde, in das ein ganzes Raumschiff passt?) versehen wird. Dadurch ensteht ein Tunnel, in dem sichergestellt ist, dass keine bösen Überraschungen (wie dieses Zeitloch) die Schiffe ohne Navigator erwischen. Nur ist die Wayfarer nicht riesig und kann entsprechend auch nur Bojen für Schiffe ihrer Größenklasse und kleiner setzen. Vielleicht müssen die rundum gesetzt werden, so quasi an den Tunnelwänden. Die Käfige sind die Tore an den Eintrittspunkten in den Hyperraum.


    Ich finde die Manschaft cool und die meisten auch sehr sympathisch. Ein paar jahre könnte ich mir das auch vorstellen. Nur nicht unbedingt den Bürojob, für den Rosemary eingestellt wurde... Sie scheint von einer reichen und bekannten Familier abzustammen, von der sie sich distanziert hat. Quasi abgehauen ist. Ich denke gar nicht unbedingt, dass sie selbst etwas angestellt hat, ehr dass die Familie in irgendwas verwickelt ist. So als wäre sie die Tochter von Putin - da könnte ich den Identitätswechsel auch verstehen :grin.


    Es liest sich jedenfalls sehr gut, und ich habe richtig Spaß daran mal wieder SF zu lesen.


    Ach ja, und ich mag Quallen, solange sie mich nicht berühren :lache

    “You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.” :lesend

    C.S. Lewis

  • Die verschiedenen Spezies beschäftigen mich nachhaltig. Besonders die Geschlechtsumwandlung dieser Grum, zu der Dr Chef gehört. In jungen Jahren sind sie weiblich, dann paaren sie sich mit älteren Männchen und nach der Eiablage sind sie männlich. Das heißt dann wohl, dass alle Kinder von Männern aufgezogen werden. Und Frauen werden nur auf Hinsicht ihrer Fortpflanzungsfähigkeit ernst genommen, oder? Im Grunde ein ziemlich frauenfeindliches Konzept :gruebel oder kann man es einer Spezies zum Vorwurf machen, wenn die Evolution sie so angelegt hat?


    Bin gespannt, warum man Dr Chef nicht nach seiner Familie befragen soll. Hat er seine Kinder im Stich gelasssen?

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    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

    Erzählungen

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  • Die verschiedenen Spezies beschäftigen mich nachhaltig. Besonders die Geschlechtsumwandlung dieser Grum, zu der Dr Chef gehört. In jungen Jahren sind sie weiblich, dann paaren sie sich mit älteren Männchen und nach der Eiablage sind sie männlich. Das heißt dann wohl, dass alle Kinder von Männern aufgezogen werden. Und Frauen werden nur auf Hinsicht ihrer Fortpflanzungsfähigkeit ernst genommen, oder? Im Grunde ein ziemlich frauenfeindliches Konzept :gruebel oder kann man es einer Spezies zum Vorwurf machen, wenn die Evolution sie so angelegt hat?


    Bin gespannt, warum man Dr Chef nicht nach seiner Familie befragen soll. Hat er seine Kinder im Stich gelasssen?

    Frauenfeindlich finde ich das nicht, eher im Gegenteil. Alle Männer waren vorher Frauen, das ist doch so richtig gleichberechtigt. Warum sollte man Frauen nicht ernst nehmen? Die Familie von Dr. Chef wird im nächsten Abschnitt erwähnt.

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  • Frauenfeindlich finde ich das nicht, eher im Gegenteil. Alle Männer waren vorher Frauen, das ist doch so richtig gleichberechtigt. Warum sollte man Frauen nicht ernst nehmen? Die Familie von Dr. Chef wird im nächsten Abschnitt erwähnt.

    Stimmt, noch weiß man nicht, in welchem Alter diese Spezies sich normalerweise fortpflanzt. Vielleicht haben die weiblichen Grum vorher schon ein anerkanntes Berufsleben hinter sich. Meine erste Vorstellung war eben, dass die Mädchen schon gleich mit einsetzen der Geschlechtsreife von alten Männern geschwängert werden :hmm

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    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

    Erzählungen

  • Stimmt, noch weiß man nicht, in welchem Alter diese Spezies sich normalerweise fortpflanzt. Vielleicht haben die weiblichen Grum vorher schon ein anerkanntes Berufsleben hinter sich. Meine erste Vorstellung war eben, dass die Mädchen schon gleich mit einsetzen der Geschlechtsreife von alten Männern geschwängert werden :hmm

    OK, das wäre unschön, aber an sowas habe ich gar nicht gedacht. Ich denke sogar, dass die Spezies gar nicht so arg in Geschlechtern denkt, sondern mehr in "vor der Eiablage" und "nach der Eiablage" bzw. "junge Grum" und "Grum die schon Eltern geworden sind". Ob die Rasse ausstirbt, weil mit der Methode ja jeder Grum nur einmal Eier legen kann? Oder weil nicht (mehr) genug Eier gelegt werden? Mal sehen, ob wir es erfahren.

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  • Interessante Überlegung! Kommt natürlich darauf an, ob mit einem Mal 3 oder 3000 Eier gelegt werden :huhn

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    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

    Erzählungen

  • Bei Jenks bin ich mir nicht sicher, ob er einer eigenen Spezies angehört oder ein kleinwüchsiger Mensch ist. Wie seht Ihr das?


    Jedenfalls finde ich seine Beziehung zum Schiffscomputer interessant. Seit Andromeda ist aber sowohl eine körperliche Erscheinung als auch der Rundumblick durch die Sensoren vorstellbar.

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  • In jungen Jahren sind sie weiblich, dann paaren sie sich mit älteren Männchen und nach der Eiablage sind sie männlich. Das heißt dann wohl, dass alle Kinder von Männern aufgezogen werden. Und Frauen werden nur auf Hinsicht ihrer Fortpflanzungsfähigkeit ernst genommen, oder? Im Grunde ein ziemlich frauenfeindliches Konzept oder kann man es einer Spezies zum Vorwurf machen, wenn die Evolution sie so angelegt hat?

    Ich musste dabei an die Clownsfische denken. Da ist immer das größte Weibchen mit mehreren Männchen der Chef. Wenn das Weibchen stirbt, ändert das dann größte Männchen sein Geschlecht und ist dann das Weibchen und Chef. Was sagt das jetzt aus? Frauen sind die besseren Anführerinnen. :lache

    Hollundergrüße :wave




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  • Bei Jenks bin ich mir nicht sicher, ob er einer eigenen Spezies angehört oder ein kleinwüchsiger Mensch ist. Wie seht Ihr das?

    Ich habe irgendwie rausgelesen, dass er absichtlich so klein "gemacht" ist. Also so was wie genmanipuliert. Oder Wachstumshemmer. Z.B. um besser in Kabelkanäle zu passen. :/=O:grin

    Hollundergrüße :wave




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    Das Reich der Vampire - Jay Kristoff



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  • Gäbe es diese Leserunde nicht, wäre ich nie auf die Idee gekommen, das Buch zu lesen. Aber ich wurde angenehm von dem Buch überrascht. Ich hatte lange überlegt, ob ich es denn jetzt nun lesen soll oder nicht, da mir die ersten Seiten in der Leseprobe nicht so zugesagt hatten. Nachdem ich aber die Kommentare dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig.


    Mit den vielen fremdartigen Wörten und Beschreibungen kann ich noch nicht viel anfangen. Aber ich geniese es einfach, mich auf der Wayfarer mit dieser Mannschaft irgendwo tief im Universum zu befinden. Das Team scheint ja ganz nett zu sein. Und durch die Beschreibungen kann ich mir persönlich ein gutes Bild von ihnen machen. Kizzy finde ich ja ziemlich aufgedreht aber doch sympathisch. Ich denke, mit ihr kann man eine Menge Spaß haben. ^^

    Ich versuche mir vorzustellen, wie wohl eine 5-stimmige-Stimme klingt. Aber das ist gar nicht so einfach. Muss ja ziemlich laut sein oder Dr. Koch versucht ganz leise zu sprechen. :/ Auf jeden Fall scheinen Rosemary die Ohren ja nicht abzufallen.


    Mit Ohan tue ich mir noch etwas schwer. Generell tue ich mir schwer, wenn es nicht mehr Mann oder Frau ist. Für mich bedeutet das automatisch mehr Kopfarbeit. Ich weiß nicht wie es anderen damit generell geht. Aber ich bin nun mal mit dem Wissen aufgewachsen, dass es Mann und Frau gibt. Später, dass es durchaus Menschen gibt, die z.B. mit weiblichen Geschlechtsorganen geboren sind, aber im inneren sich männlich fühlen. Später dann, dass es die Homosexualität gibt. Nicht, dass man mich hier jetzt falsch versteht. Ich habe rein gar nichts gegen diese Menschen. Ich glaube, ich habe nur generell immer das Bedüfniss, nachempfinden zu wollen, wie es diesen Menschen geht. Und da ich immer wieder merke, dass es nicht geht, fühle ich mich schlecht.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird Ohan mit dem Pronomen 'ser' beschrieben. Allein dass das Wort aber auf 'er' endet, denke ich automatisch an die männlichen Pronomen. Dann muss ich mit meiner Denkarbeit anfangen, dass es sich hier um ein Wesen handelt, dass sowohl weiblich als auch männlich ist, das zurzeit männlich ausgeprägt ist. So geht es mir auch mit der neuen Schreibweise z.B. 'Ärzt*innen'. Ich kann da nicht mehr männlich denken. Nur noch weiblich und irgendwas anderes dazu. Und dabei merke ich, wie ich jedes mal vesuche, alle möglichen 'Varianten' im Kopf aufzulisten. Ich bin gespannt, wie die junge Generation damit umgehen kann, die von Anfang an lernen, dass es nicht nur die Extrempole männlich und weiblich gibt. Ich hoffe, man trifft einfach auf Verständnis, dass ich mir sehr schwer mit dieser Umstellung tue. Es ist noch nicht lange her, dass ich gelernt habe, dass es sogar Menschen mit beiden Geschlechtern gibt. Ich finde es total traurig, dass ich das nicht schon als Kind gelernt habe.


    Wie auch immer.


    Das Buch hat mich gepackt und ich kann es kaum abwarten, weiter darin zu lesen.

    Sasaornifee :eiskristall



    _______________________
    "Wer seid ihr und was wollt ihr?" - Die unendliche Geschichte - Michael Ende


  • Tunnel bohren im leeren Raum hielt ich bisher nicht für notwendig

    Was genau meinst du denn damit?



    und die Erklärung im entsprechenden Kapitel war schwer verständlich. Vielleicht hat ein Teilnehmer das besser verstanden.

    Ich habe die Erklärung über die Tunnel nicht verstanden, aber immerhin kann ich mir eine eigene Vorstellung davon machen. Es ist wie, als würde ich eine Tür im Raum öffnen, durchtreten und in einem Raum, das z.B. mehrer Lichtjahre entfernt ist, wieder heraustreten. Und dennoch habe ich mich selbst nicht bewegt, sondern bin nur durch diese Tür getreten. Ich stelle mir da einen Linie vor auf der zwei verschiedene Orte liegen. Wenn ich also 'bohre' krümme ich diese Linie so, dass diese beiden Orte sich berühren und schwupps, kann ich einfach 'rüberspringen'.

    Sasaornifee :eiskristall



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    "Wer seid ihr und was wollt ihr?" - Die unendliche Geschichte - Michael Ende


  • Wer ist Dr. Chef? Ist das Ohan?

    Nein, so heißt im Original der Grum - das ist der außerirdische Koch und Schiffsarzt.

    Ich stelle ihn mir raupenförmig vor.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

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