HIer kann zu den Seiten 181 - 285 (Kapitel 27 - 39) geschrieben werden.
'Die Liebe an miesen Tagen' - Seiten 181 - 285
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Ich spüre am Anfang dieses Abschnitts einen Kipppunkt. Besonders die Figur der Clara ist für mich beim Lesen eine Andere.
Sie ist plötzlich die Unsichere, die Bedürftige, Sicherheit Wollende. Sie trennt sich, damit Elias sich nicht irgendwann in einem Monat/Jahr von ihr trennen kann, weil er feststellen könnte, dass er da wieder in so einer abgenutzten Beziehung gelandet war. Die irrationale Angst vor dem, was eintreten könnte. Sie sagt, dass sich zu alt ist, um immernoch weiter immer auf etwas warten zu müssen, und sie sagt, dass sie Ende 40 ist. Hallo...Mit 50 und auch älter kann man Neues beginnen und warten erst recht.
Am Anfang des Romans war Clara selbstbewusst und stark. Nun ist sie unsicher und bedürftig. Liebe macht verletzlich.
Erst Elias Sepsis und die Herzklappen-OP bringt sie dazu, sich das auch selbst einzugestehen.
Und daran gibt sie sich nun irgendwie auch die Schuld.
Es verändert sich ziemlich viel gerade. Der neue Job und Umzug bei Clara, Familiengericht und Entmündigung der Mutter, Elias in Lebensgefahr...Alles ganz schön dramatisch und mir etwas zu viel für so wenige Kapitel.
Als Vera sich mit Elias getroffen hat, hab ich die ganze Zeit gedacht, dass sie ihm sagen will, dass sie von ihm schwanger ist. Das hätte nur noch gefehlt.
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Ich habe mich beim Lesen dieses Abschnitts immer wieder gefragt, ob ich es nicht vielleicht doch mit einem Teenie-Drama zu tun hatte. Das war mir an vielen Stellen einfach zu viel. Vieles hätten beide einfacher lösen können durch ein paar vernünftiges Gespräche. Claras Trotz und das Ultimatum, obwohl sie wusste, dass Elias vertraglich noch 2 Jahre gebunden ist und der Unwille zumindest eine Fernbeziehung zu versuchen, ist einfach unreif.
Inhaltlich kann ich mit dem Buch immer weniger anfangen.
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Ich habe mich beim Lesen dieses Abschnitts immer wieder gefragt, ob ich es nicht vielleicht doch mit einem Teenie-Drama zu tun hatte. Das war mir an vielen Stellen einfach zu viel. Vieles hätten beide einfacher lösen können durch ein paar vernünftiges Gespräche. Claras Trotz und das Ultimatum, obwohl sie wusste, dass Elias vertraglich noch 2 Jahre gebunden ist und der Unwille zumindest eine Fernbeziehung zu versuchen, ist einfach unreif.
Inhaltlich kann ich mit dem Buch immer weniger anfangen.
Vielleicht ist es auch einfach so, dass Menschen es einander schwer machen und sich selbst. Ich persönlich kann das schwer nachvollziehen und bin eher eine Freundin klarer Worte und Entscheidungen. Aber der Autor hatte mit seinen Protagonisten scheinbar anderes vor, sonst hätte das Buch vielleicht auch nur 100 Seiten und alles wäre geklärt und erledigt.

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Ich habe mich beim Lesen dieses Abschnitts immer wieder gefragt, ob ich es nicht vielleicht doch mit einem Teenie-Drama zu tun hatte. Das war mir an vielen Stellen einfach zu viel. Vieles hätten beide einfacher lösen können durch ein paar vernünftiges Gespräche. Claras Trotz und das Ultimatum, obwohl sie wusste, dass Elias vertraglich noch 2 Jahre gebunden ist und der Unwille zumindest eine Fernbeziehung zu versuchen, ist einfach unreif.
Inhaltlich kann ich mit dem Buch immer weniger anfangen.
Teenie-Drama trifft es sehr gut.
Die Figuren sind so unglaubwürdig. Gerade Clara finde ich in diesem Abschnitt unfassbar unreif und nervig. Die Fernbeziehung nicht einmal zu versuchen - wir reden von zwei deutschen Großstädten, die durch einen direkten Zug verbunden sind, der vielleicht 5 Stunden braucht, und nicht von dem Versuch, zwischen Berlin und Washington zu pendeln oder so. Und was soll der Scheiß, einem jungen Mädchen, deren Vater gerade ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, den eigenen Trennungsscheiß aufzubürden? Und dann zu sagen: "Ich wollte nur, dass du es weißt. Ich kann jetzt nicht darüber reden"? Bitte was?
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Als Vera sich mit Elias getroffen hat, hab ich die ganze Zeit gedacht, dass sie ihm sagen will, dass sie von ihm schwanger ist. Das hätte nur noch gefehlt.
Den Gedanken hatte ich auch - hätte zum Rest des Buches gepasst.

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Den Gedanken hatte ich auch - hätte zum Rest des Buches gepasst.

Na, du bist aber böse


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Ein bisschen vielleicht

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Mich hat vor allem Clara in diesem Abschnitt auch einfach nur noch genervt. Teenie-Drama trifft es wirklich gut.
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Die Figuren sind so unglaubwürdig. Gerade Clara finde ich in diesem Abschnitt unfassbar unreif und nervig. Die Fernbeziehung nicht einmal zu versuchen - wir reden von zwei deutschen Großstädten, die durch einen direkten Zug verbunden sind, der vielleicht 5 Stunden braucht, und nicht von dem Versuch, zwischen Berlin und Washington zu pendeln oder so. Und was soll der Scheiß, einem jungen Mädchen, deren Vater gerade ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, den eigenen Trennungsscheiß aufzubürden? Und dann zu sagen: "Ich wollte nur, dass du es weißt. Ich kann jetzt nicht darüber reden"? Bitte was?
Beides kann ich nur unterschreiben.
Es gibt so viele Menschen, die aus diversen Gründen (wenigstens vorübergehend) eine Fernbeziehung führen.
Das habe ich auch fast vier Jahre lang gemacht. Übrigens war ich etwas älter als Clara
.Es ist in vielen Berufen nicht so einfach, innerhalb kurzer Zeit den Arbeitsplatz zu wechseln.
Das nicht zu akzeptieren und nicht einmal vernünftige Gespräche zu führen - so handelt man höchstens als Teenie.
Irgendwie scheint Clara eine völlige Verwandlung durchgemacht zu haben. Sie war ja schon völlig verändert, als sie den Job noch nicht einmal hatte.
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Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Wenn Erwachsene unreifer und kindischer wirken als Teenager, mag ich das einfach nicht lesen. Aber ich halte durch, natürlich nur wegen euch!


Mir kommt das Buch vor wie ein kitschiger amerikanischer Weihnachtsfilm. Wenn ich das Buch unter diesem Vorzeichen lese, finde ich es auch nicht mehr ganz so schlimm. Warum Clara Elias so verletzen muss, keine Ahnung, was sie da
. Wenn ich beim Lesen spüre, dass die beiden sich "richtig" lieben, dann müsste sie es doch auch. 
Ich kenne einige Beziehungen, die in reiferen Jahren entstanden sind. Da ist es eigentlich umgekehrt. Beide Teile fühlten sich beschenkt, dass sie so eine Liebe noch einmal erleben dürfen und wie kostbar das ist. Oft sind es Fernbeziehungen, weil es mitten im Leben so selten ist, dass Familie, Beruf und Liebe sich an einem Ort abspielen. Heutzutage ist das in unserem Freundeskreis eh häufiger, dass beruflich bedingt manche Paare unter der Woche getrennt sind.
Als Clara an Elias Finger rumgeschnippelt hat, habe ich schon innerlich den Kopf geschüttelt. Klar, ein steriles Skalpell hat jede Schwester eines Arztes in der Handtasche...
Aber sie hat ihn ja ermahnt, dass er aufpassen soll. Ist klar. Es war wahrscheinlich auch nur ein Skalpell, damit Jan ihr im Krankenhaus die Schuldgefühle nehmen kann. Jetzt also so dramatische Folgen, damit Clara und Elias wieder zusammen finden. Wenn ich Elias wäre, wurde ich Clara den Laufpass geben. Was will er mit einer Frau, die denkt, dass er sie sowieso in zwei Jahren verlässt und es nicht ernst meint?Und nein, man muss niemandem Rechenschaft ablegen, mit wem man sich in einem öffentlichen Café verabredet. Ich jedenfalls tue das nicht.
Beim Umzug fand ich auch unmöglich, dass Clara die Entmündigung und Einweisung ihrer Mutter ins Heim weniger Sorgen bereitet hat als dass Elias ihr fremdgeht.
Und: Warum hat Vera Claras Nummer?


Das waren die wichtigsten Stellen, über die ich mich geärgert habe.
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Am Anfang des Romans war Clara selbstbewusst und stark. Nun ist sie unsicher und bedürftig. Liebe macht verletzlich.
Erst Elias Sepsis und die Herzklappen-OP bringt sie dazu, sich das auch selbst einzugestehen.
Und daran gibt sie sich nun irgendwie auch die Schuld.
Ich empfinde sie gar nicht als unsicher. Sie wirkt schon so, dass sie genau weiß, was sie tut, weil sie beschlossen hat, dass Elias sie spätestens in zwei Jahren verlässt. Egal, wie oft die beiden über Sex gesprochen und vollzogen haben, wie romantisch sie durch Schnee und Blütenmeere gestapft sind und Tee getrunken haben. Alle Zeichen, dass Elias es ernst ist, schmeißt sie weg und gibt ihm keine Chance. Verstehe ich nicht.
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Ich habe mich beim Lesen dieses Abschnitts immer wieder gefragt, ob ich es nicht vielleicht doch mit einem Teenie-Drama zu tun hatte. Das war mir an vielen Stellen einfach zu viel. Vieles hätten beide einfacher lösen können durch ein paar vernünftiges Gespräche. Claras Trotz und das Ultimatum, obwohl sie wusste, dass Elias vertraglich noch 2 Jahre gebunden ist und der Unwille zumindest eine Fernbeziehung zu versuchen, ist einfach unreif.
Inhaltlich kann ich mit dem Buch immer weniger anfangen.

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Vielleicht ist es auch einfach so, dass Menschen es einander schwer machen und sich selbst. Ich persönlich kann das schwer nachvollziehen und bin eher eine Freundin klarer Worte und Entscheidungen. Aber der Autor hatte mit seinen Protagonisten scheinbar anderes vor, sonst hätte das Buch vielleicht auch nur 100 Seiten und alles wäre geklärt und erledigt.

Naja, er hätte auch die wesentlichen Probleme, die diese Beziehung überstehen muss, einfach auserzählen können. Die demente Mutter und der Aluhut-Vater, berufliche Umbrüche, eine Tochter im Teenie-Alter, zwei Ex-Frauen, ein verstorbener Ehemann- das alle ist eigentlich genug Stoff. Gerade die Pflege der Eltern wenn man selbst gerade verliebt ist hätte ich ein spannendes Thema gefunden.
Edit: Aber klar darf jeder Autor selbst entscheiden, worüber er schreibt. Und ich darf entscheiden, wie ich das dann finde.

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Teenie-Drama trifft es sehr gut.
Die Figuren sind so unglaubwürdig. Gerade Clara finde ich in diesem Abschnitt unfassbar unreif und nervig. Die Fernbeziehung nicht einmal zu versuchen - wir reden von zwei deutschen Großstädten, die durch einen direkten Zug verbunden sind, der vielleicht 5 Stunden braucht, und nicht von dem Versuch, zwischen Berlin und Washington zu pendeln oder so. Und was soll der Scheiß, einem jungen Mädchen, deren Vater gerade ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, den eigenen Trennungsscheiß aufzubürden? Und dann zu sagen: "Ich wollte nur, dass du es weißt. Ich kann jetzt nicht darüber reden"? Bitte was?
Genau, dass habe ich noch in meiner Aufzählung vergessen. Geht gar nicht. Jule ist reifer als Clara. Immer hin wissen wir jetzt, dass sie Ende 40 ist, voll alt die Alte.



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Teenie-Drama trifft es sehr gut.
Die Figuren sind so unglaubwürdig. Gerade Clara finde ich in diesem Abschnitt unfassbar unreif und nervig. Die Fernbeziehung nicht einmal zu versuchen - wir reden von zwei deutschen Großstädten, die durch einen direkten Zug verbunden sind, der vielleicht 5 Stunden braucht, und nicht von dem Versuch, zwischen Berlin und Washington zu pendeln oder so. Und was soll der Scheiß, einem jungen Mädchen, deren Vater gerade ins Krankenhaus eingeliefert worden ist, den eigenen Trennungsscheiß aufzubürden? Und dann zu sagen: "Ich wollte nur, dass du es weißt. Ich kann jetzt nicht darüber reden"? Bitte was?
Und in Zeiten von Facetime und Co. Dann muss sie am Wochenende eben zu ihm pendeln, wenn er Theater spielt. Und unter der Woche kann er bei ihr auch Texte lernen. Zumindest manchmal. Wo ein Wille ist, fährt auch die Bahn.


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Ich empfinde sie gar nicht als unsicher. Sie wirkt schon so, dass sie genau weiß, was sie tut, weil sie beschlossen hat, dass Elias sie spätestens in zwei Jahren verlässt. Egal, wie oft die beiden über Sex gesprochen und vollzogen haben, wie romantisch sie durch Schnee und Blütenmeere gestapft sind und Tee getrunken haben. Alle Zeichen, dass Elias es ernst ist, schmeißt sie weg und gibt ihm keine Chance. Verstehe ich nicht.
Aber ist das nicht Unsicherheit, dass die diese Verlassensgewissheit entwickelt? Stärke und Sicherheit hätten sie doch nie auf den Gedanken kommen lassen, dass das so wie so schief geht.
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Aber ist das nicht Unsicherheit, dass die diese Verlassensgewissheit entwickelt? Stärke und Sicherheit hätten sie doch nie auf den Gedanken kommen lassen, dass das so wie so schief geht.
Klar, das kann auch sein. Ich verstehe Clara in diesem Punkt einfach nicht. Das macht es schwer, mich in sie hineinzuversetzen.
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Immer hin wissen wir jetzt, dass sie Ende 40 ist, voll alt die Alte.




Auf jeden Fall Ist der Altersunterschied von ca 10 Jahren kein Grund so ein Drama zu machen
bei dem ewigen "ich bin zu alt für ihn" hatte ich eher an 20 Jahre Unterschied gedacht -

Auf jeden Fall Ist der Altersunterschied von ca 10 Jahren kein Grund so ein Drama zu machen
bei dem ewigen "ich bin zu alt für ihn" hatte ich eher an 20 Jahre Unterschied gedachtSo sehe ich das auch. Ich hätte einen wirklichen Altersunterschied wie bei Harold und Maude spannend gefunden .