Hier kann zu den Seiten 162 – 234 (Kapitel 21- 30) geschrieben werden.
'Die Psychoanalytikerin' - Seiten 162 - 234
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Spannend finde ich Veras Besuch mit Karl bei Professor Liebknecht. Hier war ich natürlich begeistert, Schwester Martha und später auch ihren Mann Paul Studt kennen zu lernen. Ha! Die Studts! Die kennen wir doch schon! Pauls Kriegsverletzung wurde also von Professor Liebknecht und Kollegen operiert. Sehr spannend finde ich den Gedanken, dass es bei der Verletzung nicht nur um die Optik geht, sondern auch um Essen und Trinken... und die Sprache! Es ist nicht klar, ob Willi Schuster Probleme bei der Artikulation hat.
Gibt es außer seiner Frau eigentlich Zeugen oder Beweise für die Verwundung? Es gibt keine Fotos von ihm – außer dem alten Passfoto, das einen hübschen, jungen, dunkelblonden Mann zeigt – und angeblich hat ihn auch nur seine Frau je ohne die Maske gesehen. Willi ist nur 1,60 m groß und eher zierlich. Theoretisch könnte Johanna sich auch als er ausgeben.
Dazu würde passen, dass etwas an Johanna
Schuster Karl Bender Angst macht und auch Vera Albers ihr gegenüber
Zweifel hat und die Therapie abbrechen würde. Im Prinzip wissen wir
alles, was wir über den Willi Schuster nach der Attacke
wissen, nur von seiner Frau Johanna... 
Willi Schuster wird immer wieder als mutig, zuverlässig und zäh bezeichnet, laut Moritz Kellermann hatte er einen Ehrenkodex als Soldat. Er hat nicht nur die „Granatenzwillinge“ gerettet, sondern auch Paul Studt. Und der soll angeblich ein feiger Deserteuer gewesen sein? Da ist etwas oberfaul, ich kann es nur noch nicht greifen.
Auf den Gedanken, dass er gar nicht gesichtsverletzt ist und der Mörder, kam ich auch schon. Dazu würde die kopflose Leiche passen, die möglicherweise als die seine ausgegeben werden könnte. Ich gehe mal davon aus, dass Frank Pioch, der ja schon seit ein paar Tagen unentschuldigt bei der Arbeit fehlt, der Tote ist. Allerdings glaube ich auch wieder nicht, dass Schuster Pioch umgebracht hat, um seinen eigenen Tod vorzutäuschen, nachdem uns MelanieM das gefühlt förmlich auf die Zunge legt. Wie es aussieht, wurde der Tote ebenso umgebracht wie die anderen beiden und erst im Nachhinein geköpft.

Alma finde ich sehr schwierig. Unprofessionell, berechnend und unaufrichtig. Sie hat noch sehr viel zu lernen, wenn sie mal eine ernstzunehmende Reporterin werden will. Sich als Johannas Freundin zu bezeichnen, finde ich schon sehr dreist, Johanna hat mit ihrem „Freundschaft muss man sich verdienen“ recht. Auch, als Alma Johanna umarmt. Das ist höchst übergriffig: sie ist keine Freundin von Johanna und in ihrer Eigenschaft als Reporterin ist derlei unprofessionell. Aufgefallen ist mir dabei Johannas Reaktion. Ob das mit ihrer Vergewaltigung zusammenhängt, was Berührungen durch andere Menschen angeht? Wobei mir aufgefallen ist (ich weiß nicht, ob es vorher schon mal genannt wurde): ihr wurde von Männern (Plural!) Gewalt angetan. Etwa von den Mordopfern?
Bedenklich finde ich auch Almas innere Gedanken, mit Vera um ihren Vater zu konkurrieren und ihr Gefühl, die bessere Tochter zu sein. Ich finde es außerdem sehr gefährlich, was sie sich alles selbst einredet, was ein guter Reporter tun oder lassen sollte. Irgendwie fehlt mir hier bei ihrem Volontariat eine helfende Hand, die ihr das Handwerkszeug ein wenig beibringt.
Sehr spannend finde ich das moralische Dilemma, in dem Vera sich befindet. Verrät sie ihre therapeutischen Ideale, wenn sie an Johannas Analyse weiter arbeitet? Allerdings vermerkt Dr. Grunewald zu Recht, dass Johanna ihr gegenüber nie offen war.
Nun bin ich sehr gespannt, wohin Johanna wohl mit ihrer kleinen Reisetasche unterwegs ist.

Zwischendurch sind es immer wieder so Momente wie Veras erste Fahrt mit einem Automobil, die ich einfach schön finde, man spürt so die Zeit, in der der Roman spielt.
Mir hat dieser Abschnitt wieder sehr gut gefallen, auch wenn er sehr viele Fragen aufwirft. Ich habe verschiedene Ideen, was sich zugetragen haben könnte, aber noch nichts wirklich überzeugendes, das mich die ausgelegten Fäden sinnvoll verknoten lässt.

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Vielen Dank für dein Feedback, das für mich als Autorin wie immer wertvoll ist und mir zeigt, ob ich richtig beim Spuren legen war
. Dazu äußere ich mich dann erst im letzten Abschnitt, wegen Spoilergefahr.Pauls Gesichtsverletzung ist das beherrschende Thema in Hafenschwester 2, da wird auch Moritz Kellermann so schwer verwundet und die beiden Männer geben sich in der schweren Zeit gegenseitig halt. In Hafenschwester 2 wird die Heimatfront gezeigt, nicht die Front in Frankreich, nur das, was in Hamburg ist, und da waren dann eben die Verwundeten und was man gemacht hat, wenn jemand so schwer betroffen war.
Ich fand es sehr schön, dass ich diese Ereignisse jetzt auch noch gekonnt mit diesem Buch verbinden konnte, sodass es einen kleinen Gastauftritt gibt, der nicht hergesucht ist, sondern in die Handlung passt.
Alma ist eine Nervensäge, ja, eine junge Frau, die noch nicht wirklich weiß, was Professionalität ist, sondern einer ganz eigenen Vorstellung hinterher läuft. Das machte mir Spaß beim Schreiben, dass sich jemand so völlig über alle Grenzen wie ein Trampeltier hinwegsetzt und auch noch denkt, alles richtig zu machen, ohne bösartig zu sein. Das ist das Vorrecht, wenn man jung ist, auch wenn die meisten natürlich nicht so forsch sind wie Alma.
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Alma ist eine Nervensäge, ja, eine junge Frau, die noch nicht wirklich weiß, was Professionalität ist, sondern einer ganz eigenen Vorstellung hinterher läuft. Das machte mir Spaß beim Schreiben, dass sich jemand so völlig über alle Grenzen wie ein Trampeltier hinwegsetzt und auch noch denkt, alles richtig zu machen, ohne bösartig zu sein. Das ist das Vorrecht, wenn man jung ist, auch wenn die meisten natürlich nicht so forsch sind wie Alma.
Auf die Hafenschwester bin ich ja auch schon sehr gespannt und freu mich schon sehr auf die Runde.

Was die ausgelegten Fäden angeht: ich sammle sie mit hängender Zunge auf, aber noch haben sie unterschiedliche Farben und Garnstärken.

Ja, Alma ist echt eine Nervensäge und ein Trampeltier. So ein richtiger Elefant im Porzellanladen und ungemein anstrengend. Dabei aber trotz allem nicht unsympathisch, man merkt schon, dass viele ihrer Verhaltensweisen ihrem Alter geschuldet sind, ihrem Mangel an Lebenserfahrung und ihrem unbändigen Ehrgeiz, sich zu beweisen - und vermutlich auch, in eine bisherige Männerdomäne vorzudringen. Nun, sie wird vermutlich Lehrgeld bezahlen müssen - aber ich hoffe, sie bekommt eine Chance, ihren Weg zu gehen.

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Johanna glaube ich mittlerweile kein Wort mehr, mit ihrem Willi ist auf jeden Fall etwas oberfaul, ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass er die entstellende Verletzung nur vortäuscht und jetzt mordet, weil die alten Kameraden ihm auf die Schliche gekommen sind.
Mittlerweile finde ich die Erklärungen zur Psychoanalyse besser in die Geschichte eingebaut, z.B. durch das Gespräch von Vera mit ihrem Mentor, liest sich jetzt viel flüssiger.
Alma ist wirklich ein Trampeltier, manchmal muss ich mich beim Lesen fast ein bisschen fremdschämen, so nach dem Motto "Oh Gott, wie kann die nur?!", aber irgendwie mag ich sie.
Auf die Hafenschwestern bin ich auch schon sehr gespannt
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Alma ist wirklich ein Trampeltier, manchmal muss ich mich beim Lesen fast ein bisschen fremdschämen, so nach dem Motto "Oh Gott, wie kann die nur?!", aber irgendwie mag ich sie.
Genauso so ist sie geplant gewesen

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Ich bin ja mal gespannt, was bei den Schusters faul ist. Johanne verhält sich wirklich seltsam und dass Willi vermutlich nicht so entstellt ist, wie Johanna jeden glauben machen will. Da spricht schon die Sache mit der Sprache dagegen.
Das Wiedersehen mit den Studts fand ich schön und jetzt freue ich mich umso mehr auf unsere Runde im Januar.
Alma ist wirklich nervig. Alleine der Gedanke, dass sie die bessere Tochter wäre finde ich schon sehr übergriffig. Ich denke Veras Vater hätte sie gerne als Nachfolgerin gesehen, aber es macht ja auch den Anschein, als hätte er durchaus den anderen Weg seiner Tochter akzeptiert und ist auch stolz auf sie. Am Ende wollen Eltern doch eher, dass die Kinder glücklich sind.
Mal davon abgesehen, kann er für Alma ja auch ein Vaterersatz sein, ohne dass sie Vera vergrault. ICh finde es schon seltsam, dass sie da so entweder oder denkt. Er kann doch Veras Papa sein und ihr Mentor
So richtig hab ich noch keinen Plan, was passiert sein könnte, aber ich denke auch, dass der Kopflose Tote Pioch ist.
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Das ist ja ein vertrackter Fall. Ich glaube ja, dass Johannas Willi Schuster nicht der echte eigentliche Willi Schuster ist. Sondern der sich die Identität geschnappt hat. Vielleicht weil er Desserteur war. Ob Johanna da komplett eingeweiht ist? Sie war mir ja von Anfang an unsympathisch und suspekt.
Die Frage ist dann natürlich wo der richtige Willi Schuster ist. Ist er tot, oder jetzt wieder aufgetaucht und nimmt tatsächlich dafür Rache? Aber wenn der so ehrenvoll war kann ich mir das auch nicht vorstellen.
Vera will Johanna ein Aus der Therapie "anbieten", mal sehen was die dazu meint. Sie scheint ja eine einschüchternde Person zu sein, wenn sogar der Kommissar Angst vor ihr hat. Vielleicht räumt ja doch sie alle aus dem Weg um ihren Willi davor zu schützen als wer anders identifiziert zu werden.
Und Alma geht auch mir auf den Wecker, die bringt immer wieder Unruhe rein. Was ich mich frage, ob Veras Vater nicht "überwacht" was sie so treibt? Sie ist ja sowas wie ein Lehrling, den lässt man ja auch nicht einfach alleine machen.
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Veras Vater ist so gestrickt, dass er denkt, Alma muss ihre eigenen Erfahrungen machen. Und vermutlich kann er sich gar nicht vorstellen, wie konfrontativ sie anderen gegenüber ist

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Jaja die Jugend... ungestüm und vorpreschend!


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Veras Vater ist so gestrickt, dass er denkt, Alma muss ihre eigenen Erfahrungen machen. Und vermutlich kann er sich gar nicht vorstellen, wie konfrontativ sie anderen gegenüber ist

Naja, aber sie bringt ja wohl seit Tagen keinen Artikel, weil sie die Nachforschungen anstellt. Da wird er doch mal wissen wollen was sie tut. Und einen Input für die Zeitung sollte sie dann ja auch mal bringen, darum hat er sie wahrscheinlich angestellt. Wenn sie nix schreibt, woher will er wissen, dass sie gut ist!?
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Naja, aber sie bringt ja wohl seit Tagen keinen Artikel, weil sie die Nachforschungen anstellt. Da wird er doch mal wissen wollen was sie tut. Und einen Input für die Zeitung sollte sie dann ja auch mal bringen, darum hat er sie wahrscheinlich angestellt. Wenn sie nix schreibt, woher will er wissen, dass sie gut ist!?
Sie recherchiert

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Und Alma geht auch mir auf den Wecker, die bringt immer wieder Unruhe rein. Was ich mich frage, ob Veras Vater nicht "überwacht" was sie so treibt? Sie ist ja sowas wie ein Lehrling, den lässt man ja auch nicht einfach alleine machen.
Das habe ich mich auch gefragt, ich stelle mir eher vor, dass eine Volontärin erstmal einfache Artikel schreibt und sich nicht direkt als investigative Reporterin versuchen darf.
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Och, diesbezüglich habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht: für mich stand einfach fest, dass Alma recherchiert und ab und an schon mal bei Veras Vater Bericht erstattet. Ich habe hier keine weitere Bestätigung/Rechenschaft gebraucht.
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Och, diesbezüglich habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht: für mich stand einfach fest, dass Alma recherchiert und ab und an schon mal bei Veras Vater Bericht erstattet. Ich habe hier keine weitere Bestätigung/Rechenschaft gebraucht.
So in der Art habe ich es mir auch beim Schreiben gedacht.
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Der Fall wird immer verzwickter und es hat sich ein richtiger Lesesog entwickelt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören und habe wieder Mal über den Abschnitt hinaus gelesen.
Aber ich konnte nich schlafen und das Buch hat mich wunderbar vom drohenden Gedankenkarussell geschützt. Möglicherweise hat mich dann die spannende Geschichte vom Schlafen abgehalten... 
Der Gedanke, dass an der Geschichte mit Willis entstelltem Gesicht etwas nicht stimmen könnte, manifestierte sich in diesem Abschnitt immer deutlicher. Jemand, der bereit ist, sein Gesicht anhand einer solchen Geschichte zu verstecken, muss ja etwas zu verbergen haben? Was es sein könnte, ist mir hier jedenfalls noch nicht klar und macht mich umso neugieriger, wie es weitergeht.
Ha! Die Studts! Die kennen wir doch schon!
Ich habe mich auch sehr über das "Wiedersehen" gefreut. Erst musste ich kurz überlegen, woher mir der Name "Studt" bekannt vorkommt... Aber dann!
Ich liebe diese Querverbindungen zwischen deinen Büchern, MelanieM
!
Sie machen für mich die ganzen Geschehnisse noch realistischer und es fühlt sich schön an, liebe Bekannte wieder anzutreffen.Alma ist wirklich ein Trampeltier, manchmal muss ich mich beim Lesen fast ein bisschen fremdschämen, so nach dem Motto "Oh Gott, wie kann die nur?!", aber irgendwie mag ich sie.
Bei Alma geht es mir da sehr ähnlich und ich zucke bei ihrer Übergriffigkeit auch immer wieder Mal zusammen. Trotzdem mag ich sie. Und ihr Drang, die Gunst von Veras Vater zu gewinnen, macht mich sogar ein bisschen traurig, da es ihre verletzliche, gar verletzte Seite zeigt. Sie ist ja wohl ohne Vaterfigur aufgewachsen. Irgendwie verständlich, dass sie eine Ersatz-Vaterfigur sucht. Aber natürlich entschuldigt es nicht, dass sie Vera ausstechen möchte.
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.... Sie ist ja wohl ohne Vaterfigur aufgewachsen. Irgendwie verständlich, dass sie eine Ersatz-Vaterfigur sucht. Aber natürlich entschuldigt es nicht, dass sie Vera ausstechen möchte.
Sowas ist auf der einen Seite eine richtig miese Tour und könnte auch dafür sprechen, dass sie ein Riesenarxxxloch ist.
Andererseits kennen wir Alma inzwischen ja schon gut und wissen: sie ist keines.
Viele der Fehler, die wir an ihr bekritteln, sind ihrer Jugend und ihrer Unsicherheit geschuldet. Und so sah ich das auch bei ihren Bemühungen, die "bessere Tochter" sein zu wollen. Unschön, aber erklärbar.
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Sowas ist auf der einen Seite eine richtig miese Tour und könnte auch dafür sprechen, dass sie ein Riesenarxxxloch ist.
Andererseits kennen wir Alma inzwischen ja schon gut und wissen: sie ist keines.
Viele der Fehler, die wir an ihr bekritteln, sind ihrer Jugend und ihrer Unsicherheit geschuldet. Und so sah ich das auch bei ihren Bemühungen, die "bessere Tochter" sein zu wollen. Unschön, aber erklärbar.
Ja, genau so meinte ich das.
Und sie ist in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen und das könnte auch erklären, warum sie in Sachen Sozialkompetenz noch Defizite hat. -
Wahrscheinlich bin ich die einzige in dieser Runde, die die Studts bisher nicht kannte.
Aber das macht nichts. So waren sie für mich einfach Personen des Romans. (Über die ich aber gerne mehr erfahren möchte.)Jedenfalls fand ich es faszinierend zu lesen, wie weit die plastische Chirurgie zu dieser Zeit offensichtlich schon war. Wobei natürlich auch der Bedarf aufgrund der Vielzahl von Verletzungen sicher groß war.
Willi Schuster ist meines Erachtens jedoch nicht so versehrt, wie uns Johanna Schuster weismachen will. Bender und Bernstein haben ja schon einige Theorien, was dahinter stecken könnte. Und auch Vera macht sich ihre Gedanken. Und ich mir meine - auch wenn ich die noch nicht so ganz sortiert bekomme. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass der Tote Pioch ist. Nach wie vor bin ich unsicher, ob Willi Schuster als Ehemann von Johanna wirklich existiert. Vielleicht ist es wirklich Johanna Schuster, die Rache nimmt an den Männern, die ihr Leid zugefügt haben. Einen Kopf abzuschlagen (und dabei sauber abzutrennen) stelle ich mir allerdings schwierig für eine zierliche Frau vor.
Doktor Grunewald finde ich als Mentor und sozusagen als über allem erhabene Person richtig gut. Er gibt aufschlussreiche Impulse und kann Veras Zweifel ordentlich einordnen (was ja wohl auch seine Aufgabe als Supervisor ist). Ich mag die Gespräche zwischen den beiden. Und ich bin gespannt, wie das anstehende Gespräch zwischen Vera und Johanna Schuster verläuft und ob sich Letztere auf eine Therapie-Pause einlassen wird. Ob sie Vera auf irgendeine Art noch gefährlich werden wird?
Alma ist ungestüm in ihrem Tun und agiert teils unüberlegt oder auch nur teilüberlegt. "Trampeltier" passt da schon ganz gut. Ich kann ihren Enthusiasmus nachvollziehen, sie will Großes bewirken und buhlt bei Veras Vater um Anerkennung (die sie wohl so nie erfahren hat). Es fehlt an dieser Stelle die leitende Hand, die bei ihren Alleingängen natürlich auch fehlen muss. Beim Lesen hatte ich kein Störgefühl, dass sie ihrer Volontariatstätigkeit bei der Zeitung nicht nachgehen könnte. Aber das zu beschreiben wäre wohl eher öde, von daher war es für mich logisch, dass das ausgespart wird. Und Veras Vater wird von Almas Tun sicher keine Kenntnis haben.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und freue mich schon auf den nächsten Abschnitt.
